Das Thema der Verwandlung in Leonardo Padura Fuentes' Roman „Máscaras“


Hausarbeit (Hauptseminar), 2008

19 Seiten, Note: 1-2


Leseprobe

Inhalt

1. Einleitung

2. Die biblische Verklärung Jesu als Sinnbild für den Lebenswandel der Romanfiguren
2.1 Die Verwandlung des Alexis Arayán
2.2 Die Verwandlung des Mario Conde

3. Die Verwadlung auf der „Metaebene“
3.1 Der kubanische Kriminalroman im Wandel
3.2 Von der novela revolucionaria zur novela desde la revolución
3.2.1 Individuo vs. colectivo
3.2.2 Vom hombre nuevo zum anti-héroe

4. Schluss

5. Literaturverzeichnis

1. Einleitung

Leonardo Padura Fuentes' 1997 erschienener Kriminalroman „Máscaras“ handelt vom Mord an dem Homosexuellen Alexis Arayán und der Aufklärung des Mordes durch Teniente Mario Conde, dem Protagonisten des Werks. Die Handlung spielt sich in der kubanischen Hauptstadt Havanna im August des Jahres 1989 im Zeitraum von etwa einer Woche ab und wird von einem personalen Erzähler geschildert.

Fuentes zählt zu den Autoren des „Boom“ (bzw. „Post-Boom“, je nach Definition) der Neunziger Jahre und bekam für „Máscaras“ 1995 den Preis „Café Gijón“ verliehen. Fuentes beschreibt mit Mario Conde einen Antihelden, der unzufrieden ist mit seinem Leben, dem die Lebensumstände im sozialistischen Kuba zu schaffen machen und der das persönliche Wohl sowie das der Freunde über das Wohl der Gesellschaft und die revolutionäre Moral stellt.

Der Mord an Alexis Arayán geschieht am 6. August, dem Tag der Verklärung Christi nach römisch-katholischer Liturgie. Auf Spanisch ist dies „el día de la transfiguración de Jesus“, was wörtlich übersetzt die „Verwandlung Jesu“ wäre. Der deutsche Begriff „Verklärung“ kann ohne eingehendere Erläuterung irreführend wirken. Manfred Krüger schreibt hierzu:

„Verklärung bedeutet Umwandlung der Gestalt. Das Wort ist eine Übersetzung des lateinischen ‘transfiguratio - Umgestaltung’. Transfigurare meint nach Georges ,der Gestalt oder physischen Beschaffenheit nach verwandeln, umbilden, umformen, umwandeln, umgestalten‘. Die griechische Entsprechung lautet ¡ism^ópymaig und ist im Deutschen als ‘Metamorphose’ noch gebräuchlich. Das Wort ‘Verklärung’ bildete Martin Luther.“1

Ich beziehe mich im Folgenden stets auf die Übersetzung der spanischen Bezeichnung für den Tag der Verklärung des Herrn, nämlich „Verwandlung“, da die deutsche Bezeichnung der Mehrdeutigkeit des Begriffs im Zusammenhang mit Padura Fuentes' Roman nicht gerecht werden würde.2

Das Thema der Verwandlung und Veränderung durchzieht das ganze Buch, sowohl inhaltlich als auch auf der Metaebene. Die vorliegende Arbeit ist ein Versuch, dies auf der inhaltlichen Ebene anhand der Beispiele der Romanfiguren Alexis Arayán und Mario Conde sowie auf der Metaebene durch die zeitgeschichtliche Einordnung des Romans zu verdeutlichen.

2. Die biblische Verklärung Jesu als Sinnbild für den Lebenswandel der Romanfiguren

Das Markusevangelium 9, 2-9 berichtet von der Verklärung:

„Und nach sechs Tagen nimmt Jesus den Petrus und den Jakobus und den Johannes mit sich und führt sie abseits allein auf einen hohen Berg. Und er wurde vor ihnen verwandelt, und seine Kleider wurden ganz weissglänzend, wie sie kein Walker auf Erden so weiss machen kann. Und es erschien ihnen Elia mit Mose, und sie redeten mit Jesus. Und Petrus begann und sagte zu Jesus: Rabbi, es ist gut, dass wir hier sind; und wir wollen drei Hütten machen, dir eine und Mose eine und Elia eine. Er wusste nämlich nicht, was er dazu sagen sollte; denn sie waren in Furcht geraten. Und eine Wolke kam und überschattete sie, und aus der Wolke kam eine Stimme: ,Dies ist mein geliebter Sohn, höret auf ihn!‘ Und plötzlich, als sie um sich blickten, sahen sie niemand mehr bei sich ausser Jesus allein. Und als sie vom Berge hinabstiegen, gebot er ihnen, sie sollten niemandem erzählen, was sie gesehen hatten, bis der Sohn des Menschen von den Toten auferstanden wäre. Und sie hielten das Wort fest und besprachen sich untereinander, was mit dem Auferstehen von den Toten gemeint sei.“3

Mit dieser Verheißung, dass Jesus die Jünger führen wird, ist sein Lebensweg vorgezeichnet und sein Tod am Kreuz angekündigt, wenn auch für die Jünger noch unverständlich. Padura Fuentes bezieht sich in seinem Roman auf diese Prädestination und lässt zunächst Alexis Arayán, später und auf den Verlauf der gesamten Geschichte ausgebreitet auch Mario Conde nach dem biblischen Vorbild ihr Schicksal erkennen und sich in dasselbe fügen. Sie deshalb mit der Figur des Jesus vergleichen oder gar gleichsetzen zu wollen, führte zu weit und verfehlte den eigentlichen Inhalt. Tatsächlich stellen Jesus und sein Leidensweg für Arayán und Conde aussagekräftige, motivierende Symbole dar, welche sie bekräftigen, ihren Weg zu Ende zu gehen. Für Alexis Arayán endet dieser Weg im erzwungenen Mord an ihm selbst, womit er den unchristlichen Freitod umgeht. Für Mario Conde bedeutet es, sich mit seinen Ängsten zu konfrontieren und sie zu überwinden. Der Wandel lässt sich jeweils in mehreren Schritten ausmachen.

2.1 Die Verwandlung des Alexis Arayán

Die Geschichte Alexis' steht in mehrfachem Bezug zur Verwandlung des Herrn. Zunächst hat er über einige Jahre seines Lebens eine Verwandlung durchgemacht, indem er sich zu seiner Homosexualität bekannt und sich damit immer stärker von seiner Familie distanziert hat, da seine Eltern nie bereit waren, ihn als homosexuellen Sohn zu akzeptieren. Hier beginnt Alexis Leidensweg, der ihn später in den Tod treiben wird.

Weiterhin trägt er am Tag des Mordes ein Frauenkleid, das sich später als Kostümentwurf für die Figur der Electra Garrigó4 herausstellt. Er verwandelt sich somit vor seinem Tod auch optisch. Conde deutet dies schon an, als er bemerkt: „La transfiguración de Alexis Arayán... Sonaba bien.“5, wird aber in seiner Vermutung, dass es sich um einen biblisch inspirierten Akt handeln könnte vom forensischen Mediziner an der Unfallstelle zunächst zurückgewiesen mit dem Hinweis: „Ven acá, Conde, ¿y si Alexis se disfrazaba todos los días?“ (ebd.). Wie sich allerdings später den Bemerkungen des amtsenthobenen Theaterregisseurs Alberto Marqués entnehmen lässt, war Alexis kein Transvestit: „...él no era un travesti. ... Y aúnque Alexis era homosexual, como usted ya sabrá, nunca me imaginé que tuviera la osadía que hace falta para ser un travesti y, que yo sepa, nunca salió a la calle vestido de mujer.“ (S. 53). Seine Verkleidung findet also nicht aus Gewohnheit statt, sondern steht in direktem Zusammenhang mit dem Geschehen bzw. seinen Absichten. Er unterzieht sich dieser

Verwandlung gezielt an diesem Tag der Verklärung Christi und setzt sich damit bewusst in ein Verhältnis zum Leiden Jesu. Dafür spricht auch, dass Alexis laut Marqués' Bericht ein praktizierend religiöser Mensch gewesen ist: „-¿Iba a la iglesia? -Sí, bastante.“ (S. 104). Schließlich verdeutlicht eine von Alexis herausgetrennte Bibelseite, welche das Kapitel der Verwandlung Jesu enthält, mit der von ihm handschriftlich hinzugefügten Notiz: „Dios Padre, ¿por qué lo obligas a tanto sacrificio?“ (S. 162), dass er in seinem Handeln direkt Bezug auf die Bibelstelle nimmt. Er fügt sich seinem Leidensweg ebenso wie Jesus bis zur letzten Instanz, was den Tod bedeutet. Das Frauenkostüm ist dabei die letzte Manifestation seiner Abwendung von dem, was seine Eltern von ihm erwarteten hatten.6 Denkbar ist, dass der Mord an ihm, welcher von ihm selbst provoziert und initiiert wird, zur Vergebung seiner Sünden geschehen soll, derer er sich seinem Vater gegenüber schuldig fühlt. Schließlich verstößt ihn dieser seit Alexis' Bekenntnis zur Homosexualität.

Hier greift Fuentes das biblische Motiv des Sohnesmords auf. Dabei erinnert die Rolle Faustino Arayans zunächst im alttestamentarischen Zusammenhang an Abrahams Bereitschaft, seinen Sohn Isaak zu opfern (s. Genesis, 22,1-19). Tatsächlich ist sie aber eher mit der des allmächtigen Vaters vergleichbar, der seinem Sohn Jesus den Tod als einzigen Weg zur Vergebung der Sünden - die der Menschheit im Falle Jesu, die eigenen im Falle Alexis - vorgibt, es ihm allerdings selbst überlässt, sich diesem Schicksal zu fügen. Er, Faustino, plant keinen Mord, ist aber latent zum Totschlag bereit, sobald Alexis die entsprechenden Vorkehrungen getroffen hat. Dieser muss erst in das Frauenkostüm schlüpfen, seinem Vater auflauern und ihn dazu bringen, sich mit ihm im Wald zu unterhalten um Faustino dann mit seinem Wissen über dessen Vergangenheit zu drohen:

„Pues lo que Alexis le dijo fue que se había enterado del fraude que su padre cometió en 1959, cuando falsificó unos documentos y se consiguió un par de testimonios falsos que atestiguaban que había luchado en la clandestinidad contra Batista... Así fue como Faustino se montó en el carro de la Revolución, con un pasado que le garantizaba ser considerado un hombre de confianza que merecía su recompensa... ¿Se imagina usted lo que pasaba si eso se sabía? Bueno, ya usted sabe: se le acababa la fiesta.“ (S. 227)

Auch Marqués sieht in Alexis' Ermordung einen selbstgewählten Tod nach biblischem Vorbild: „Alexis no se trasvistió por gusto. O estaba loco, o era un místico como usted dice o quiso representar un acto de transfiguración que no sé qué pretendía... -Pretendía que lo crucificaran, señor amigo policía.“ (S. 162)

Die Medaille, welche Arayán bei seiner Ermordung vom Hals entfernt wurde und von der seine Mutter eine gleicher Art trägt, zeigt den vitruvianischen Menschen von da Vinci und symbolisiert das Gegenteil dessen, was Alexis ist und in Frauenkleidern verkörpert. Hier wird die Verwandlung und Abkehr von einem männlichen Ideal, das sich auch seine Eltern von ihm gewünscht hätten, bildhaft. Dass dieser Wunsch bestand, gesteht seine Mutter beim Verhör durch Conde und seinen Kollegen Sargento Manuel Palacios: „Usted no puede imaginarse lo que siente una madre cuando descubre que su hijo es homosexual... pero entonces una empieza a pensar que no, que es algo pasajero y todo volverá a ser normal, y el hijo que soñó casado y con sus propios hijos, va a ser un hombre igual a los demás...“ (S. 172). Sie beschreibt hier auch die Entfremdung Alexis' vom Vater und ihre eigenen Versuche, jenen mit schulmedizinischer Hilfe zu heilen, womit sie sich als wesentlichen Faktor in Alexis' Verwandlung zu erkennen gibt.

2.2 Die Verwandlung des Mario Conde

Die Verwandlung, die Mario Conde in Hinblick auf seine Lebensweise durchläuft, bildet den Kern des Romans. Als Polizist und damit Beamter eines Systems, an dem er sich mehrfach stößt, hat er neben beruflichen Schwierigkeiten auch in seinem Privatleben mit seelischen Leiden zu kämpfen. Diese manifestieren sich in seiner melancholischen Grundstimmung, welche genährt wird durch die Resignation vor dem eintönigen Polizeialltag einerseits, sowie dem Verlust der Jugend und der damit verbundenen Wünsche und Träume andererseits.7 So will er zu Beginn des Buches einem inneren Verlangen nachgehen, mit Jugendlichen auf der Straße Baseball zu spielen, wie er es selbst in seiner Jugend getan hat, um kurz vor Spielbeginn zu erkennen, dass er fehl am Platze ist:

„Pero, al verse rodeado de los muchachos, sin camisa como ellos, el Conde sintió la evidencia de que todo resultaba demasiado absurdo y forzado: percibía en la piel la mirada socarrona de los jóvenes y pensó que tal vez debían de verlo como al primer misionario llegado a una tribu remota: era un extraño, con otras palabras y otras costumbres, y no le sería fácil integrarse a aquella cofradía que no lo había solicitado, ni lo quería, ni podía entenderlo.“ (S. 16) Bereits an dieser Stelle stellt der Autor Condes Gefühle des Verlustes und der Ausgeschlossenheit mit einem biblischen Vergleich dar: „Sobre su cabeza pudo ver la espada en llamas que le indicaba la salida irreversible de aquel paraíso irremisiblemente perdido que había sido suyo, y ya no era ni volvería a ser.“ (S. 17) Nachdem also das Paradies der Jugend sich endgültig hinter ihm verschlossen hat, sieht er sich mit dem Älter werden ohne Ausweg konfrontiert, was ein Gefühl der Leere, „einem Grab gleich“, und damit Todesangst in ihm aufsteigen lässt (27ff.). Den ewig gleichen Ablauf der Handlungen auf dem Weg zur Arbeit nennt Conde „su camino hacía el infierno“ (ebd.), sein jetziger Lebensabschnitt stellt damit also nur den Übergang vom Paradies in die Hölle dar.

In diesem Moment tiefster Verzweiflung und Resignation wird Conde, der aufgrund einer tätlichen Auseinandersetzung mit einem Kollegen seit drei Monaten vom Außendienst suspendiert ist, mit dem Fall des Ermordeten Alexis Arayán betraut. Diese Aufgabe beinhaltet einen besonderen Aspekt, nämlich die Konfrontation Condes mit einer ihm fremden und unangenehmen, wenngleich nicht reizlosen Thematik: der Homosexualität. Seine äußerliche Grundeinstellung hierzu verdeutlicht er auf S. 38: „Además, nunca me han gustado los maricones, para que lo sepas. Ya estoy prejuiciado con esto...“, sowie S. 42 „(...)-es que me encantan los prejuicios, y yo no resisto a los maricones—)..)“. Dass dies eine im sozialen Kontext nicht unerhebliche Problematik darstellt, zeigt sich im öffentlichen Umgang Kubas mit solch einem Thema, beispielsweise in der Dramatik:

„Das Thema Homosexualität als Ausgangspunkt für Konflikte zwischen Individuum und Gemeinschaft taucht erst im Exil offen auf der Bühne auf. In der machismo- Tradition der kubanischen Gesellschaft ist Homosexualität ein ausgegrenztes Phänomen, das man der Lächerlichkeit preisgibt. Dennoch ist es unterschwellig in allen wichtigen Stücken des kubanischen Theaters präsent. (...) Die aus der Homosexualität entstandenen Konflikte erweisen sich als Spannungen um Macht und Machtmißbrauch, als Varianten des Vatermordmotivs, das in Kastration mündet und des Brudermordkonflikts, des ewigen cainismo der Kubaner (Montes Huidobro 1973).“8

Es bedeutet für Conde also nicht nur die Überwindung seiner selbst, sondern die einiger gesellschaftlich etablierter Normen. Dass er diese überhaupt in Frage stellt, ist der erste Schritt zur Überwindung, und er tut diesen Schritt bereits dadurch, dass er sich der Gesellschaft nicht hundertprozentig anpassen kann (zur Kritik am System Kubas siehe 3.1).9

Auch wirft dieser Einschnitt in Condes Leben wieder die Frage nach dem gescheiterten Dasein als Schriftsteller auf. Seitdem das Heft, in dem seine erste Geschichte abgedruckt werden sollte, nicht veröffentlicht worden ist, sieht er sich nicht mehr in der Lage zu schreiben, obwohl er gerne Autor geworden wäre. Dieser traumatischen Erinnerung wird er sich ebenfalls stellen müssen.

Wenn er sich nun aber auf dem Weg vom Paradies der Jugend in die Hölle, Richtung Ende seines Lebens befindet, welchen Sinn hätte dann ein Ausbruch aus der Resignation und eine Konfrontation mit diesen Ängsten?

Der erste Besuch bei Marqués beantwortet diese Frage: Conde muss nicht in die Hölle, er muss durch die Hölle hindurch, um auf den rechten Lebensweg zu gelangen. Die Hölle erwartet ihn tatsächlich in Form von Alberto Marqués' Haus, dessen Situation, inmitten eines gehobenen Wohnviertels, auf Conde den Eindruck eines teuflischen Tricks macht:

[...]


1 Manfred Krüger „Die Verklärung auf dem Berge - Erkenntnis und Kunst“. Hildesheim: Georg Olms, 2003, S. 12.

2 Zur Mehrdeutigkeit der Verwandlung Jesu: „We propose that the ,transfiguration‘ of Jesus is an epiphanic motif describing his external, proleptic, and temporary transformation by God into a heavenly being while still on earth. This epiphanic ,transfiguration‘ of Jesus performs a twofold narrative function: It enables Jesus, while still on earth, to appear and speak with the heavenly figures of Moses and Elijah before the eyes of the deisciples; and it points to Jesus' future and permanent attainment of glory in heaven.“ John Paul Heil: „The transfiguration of Jesus: Narrative Meaning and Function of Mark 9:2-8, Matt 17:1-8 and Luke 9:28-36“, Rom: Editrice Pontifico Istituto Biblico (2000), S. 76

3 Markusevangelium 9, 2-9, in: Die Heilige Schrift des Alten und Neuen Testaments. Zwingli-Bibel (1955), Zürich. Neues Testament S. 60

4 Aus dem gleichnamigen Theaterstück von Virgilio Piñera.

5 Máscaras, Leonardo Padura Fuentes. Barcelona (1997), Tusquets. S. 35. Im Folgenden beziehen sich die Seitenangaben auf ebendiese Ausgabe.

6 Vgl. ebd., S.171, Monolog der Mutter Alexis': „Es como pensar que todo ha sido en vano, que la vida se interrumpe, que es una trampa, pero entonces una empieza a pensar que no, que es algo pasajero y todo volverá a ser normal, y el hijo que soñó casado y con sus propios hijos, va a ser igual que los demás, y entonces empieza a mirar a todos los hombres, deseando cambiarlos por su hijo, ese hijo que una se dice todavía está a tiempo de ser lo que una quiso que fuera.“

7 Vgl. S. 113: „Y ahora recordaba cuánto había querido dedicarse a la literatura y ser un verdadero escritor, en los días cada vez más lejanos del Pre y los primeros años de su inconclusa carrera universitaria.“

8 Heidrun Adler, Vorwort zu: Zu beiden Ufern - Kubanisches Theater. Hg. Heidrun Adler, Adrián Herr, Frankfurt: Vervuert (1999), S.16

9 Alberto Garrandés zur Thematisierung der Homosexualität in Paduras Werk: „Como si a los narradores de los noventa, sin ponerse de acuerdo, les hubiera dado con fuerza por el sexo y, en muchos casos, por la expresión del erotismo homosexual, según observa Padura. La erótica homosexual, la cópula y sus inmediaciones, la comunicación de sexualidades - pares y dispares -, la percepción del yo en el otro y la autopercepción, son porciones del asunto sexo en tanto vivencia, lenguaje, texto. La realidad (el realismo) de ese texto literario que, en especifico, se ha empeñado en someter la sexualidad a tensiones diversas, suele depender tanto (me refiero, con esta hipótesis, a la prosa de los noventa en Cuba) de su enraizamiento en la experiencia como de especulaciones donde la situación narrativa se torna experimento.“, in: „Síntomas - ensayos críticos“, Unión: Ciudad de la Habana (1999), S. 58

Ende der Leseprobe aus 19 Seiten

Details

Titel
Das Thema der Verwandlung in Leonardo Padura Fuentes' Roman „Máscaras“
Hochschule
Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg
Note
1-2
Autor
Jahr
2008
Seiten
19
Katalognummer
V161404
ISBN (eBook)
9783640745968
ISBN (Buch)
9783640746552
Dateigröße
592 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Thema, Verwandlung, Leonardo, Padura, Fuentes, Roman
Arbeit zitieren
Patrick Wolf (Autor), 2008, Das Thema der Verwandlung in Leonardo Padura Fuentes' Roman „Máscaras“, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/161404

Kommentare

  • Noch keine Kommentare.
Im eBook lesen
Titel: Das Thema der Verwandlung in Leonardo Padura Fuentes' Roman „Máscaras“



Ihre Arbeit hochladen

Ihre Hausarbeit / Abschlussarbeit:

- Publikation als eBook und Buch
- Hohes Honorar auf die Verkäufe
- Für Sie komplett kostenlos – mit ISBN
- Es dauert nur 5 Minuten
- Jede Arbeit findet Leser

Kostenlos Autor werden