In dieser Arbeit wird vordergründig der Film "die Anruferin" untersucht, der 2008 erschien und in der Presse hochgelobt wurde, sowie mit verschiedenen Preisen ausgezeichnet wurde. Hierbei wurde er mit der psychischen Erkrankung „Schizophrenie“ in Verbindung gebracht. Die Arbeit geht zunächst darauf ein, was eigentlich „Schizophrenie“ ist, und dann, nach einem kurzen Einblick in den Film, wird diskutiert in wie weit hier von einer Schizophrenie zu sprechen ist.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Schizophrenie- Was ist das eigentlich?
- Paranoide Schizophrenie
- Katatonie
- Desorganisierte Schizophrenie (früher Hebephrenie)
- Ursachen der Schizophrenie
- ,,Die Anruferin“
- Schizophrenie in „Die Anruferin?
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit analysiert den Film „Die Anruferin“ (2008) und befasst sich mit der Frage, ob das Verhalten der Protagonistin Irm mit Schizophrenie in Verbindung gebracht werden kann. Darüber hinaus werden die Ursachen der Schizophrenie, insbesondere aus soziogenetischer Perspektive, erörtert.
- Die Definition und die verschiedenen Subtypen der Schizophrenie
- Die soziogenetische Theorie der Schizophrenie und die Rolle der familiären Sozialisation
- Die Darstellung der Protagonistin Irm im Film „Die Anruferin“ und deren psychische Verfassung
- Die Frage, ob Irms Verhalten Anzeichen für eine schizophrene Erkrankung aufweist
- Die mögliche Bedeutung des familiären Umfelds für Irms psychische Entwicklung
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung führt in die Thematik der Schizophrenie und den Film „Die Anruferin“ ein. Kapitel 2.1 bietet eine Definition der Schizophrenie und beschreibt die verschiedenen Untergruppen der Krankheit. Kapitel 2.2 widmet sich den Ursachen der Schizophrenie, wobei der Fokus auf der soziogenetischen Theorie liegt, die die Entstehung der Erkrankung im familiären Umfeld und der Sozialisation verortet. Kapitel 3 fasst die Handlung des Films „Die Anruferin“ zusammen. Das abschließende Kapitel 4 untersucht, ob Irms Verhalten im Film Anzeichen für eine schizophrene Erkrankung aufweist.
Schlüsselwörter
Schizophrenie, soziogenetische Theorie, familiäre Sozialisation, Film „Die Anruferin“, Irms Verhalten, psychische Erkrankung, Realitätsverlust, Wahnvorstellungen, Halluzinationen, Interaktionsstrukturen, Kommunikation, Rollenverteilung, Diskrepanz zwischen Normen, Sozialisation, Adoleszenz, Anthropologische Psychiatrie, „soziales Erbe“.
Häufig gestellte Fragen zum Film "Die Anruferin" und Schizophrenie
Worum geht es im Film "Die Anruferin"?
Der Film von 2008 thematisiert das Verhalten der Protagonistin Irm, deren psychische Verfassung oft mit Schizophrenie in Verbindung gebracht wird.
Was ist die soziogenetische Theorie der Schizophrenie?
Diese Theorie besagt, dass die Entstehung von Schizophrenie stark durch das familiäre Umfeld, die Sozialisation und gestörte Kommunikationsstrukturen beeinflusst wird.
Welche Subtypen der Schizophrenie werden unterschieden?
Zu den wichtigsten Formen gehören die paranoide Schizophrenie, die Katatonie und die desorganisierte Schizophrenie (Hebephrenie).
Zeigt die Protagonistin Irm klassische Symptome einer Schizophrenie?
Die Arbeit diskutiert Irms Realitätsverlust und Wahnvorstellungen im Hinblick darauf, ob sie als klinische Anzeichen einer schizophrenen Erkrankung gewertet werden können.
Welchen Einfluss hat die familiäre Sozialisation auf die Psyche?
Diskrepanzen zwischen Normen und problematische Rollenverteilungen in der Familie können laut soziogenetischen Ansätzen das "soziale Erbe" für psychische Störungen bilden.
- Arbeit zitieren
- Henrike Höpker (Autor:in), 2010, "Du... bitte erzähl mir eine Geschichte...?", München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/161463