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Inhalt und Aussagekraft der Kartellparteienthese

Titre: Inhalt und Aussagekraft der Kartellparteienthese

Dossier / Travail de Séminaire , 2003 , 27 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Markus Heindl (Auteur)

Politique - Autres sujets
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Die Kartellparteienthese nach Katz/Mair wird zunächst skizziert. Dem schhließt sich die Darstellung der wesentlichen Kritikpunkte an. Abschließend wird die Aussagekraft der Kartellparteienthese anhand empirischer Daten hinsichtlich der deutschen Parteien geprüft.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Inhalte der Kartellparteienthese nach Katz/Mair

2.1 Der Begriff des „Kartells“

2.2 Beziehungen zwischen Kartellparteien und Staat

2.3 Organisatorische Merkmale von Kartellparteien

2.4 Konsequenzen für das demokratische politische System

3. Allgemeine theoretische Kritik an der Kartellparteienthese

4. Die Übertragbarkeit der Kartellparteienthese auf die deutschen Parteien

4.1 Entwicklung der Mitgliederzahlen

4.2 Parteienfinanzierung

4.3 Besetzung öffentlicher Ämter

4.4 Bewertung

5. Schlussbemerkung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Aussagekraft und empirische Anwendbarkeit der "Kartellparteienthese" von Richard S. Katz und Peter Mair. Dabei wird analysiert, inwieweit sich etablierte Parteien in modernen Demokratien zu staatsabhängigen Organen entwickeln, die staatliche Ressourcen zur Sicherung ihres Machterhalts instrumentalisieren, und ob dieser Befund konkret auf das deutsche Parteiensystem übertragbar ist.

  • Grundlagen und Definition der Kartellparteienthese
  • Organisatorische Veränderungen und das Verhältnis zwischen Parteien und Staat
  • Theoretische Kritik und alternative Erklärungsansätze
  • Empirische Überprüfung am Beispiel der deutschen Parteien (Mitgliederzahlen, Finanzierung, Ämterbesetzung)

Auszug aus dem Buch

2.1 Der Begriff des „Kartells“

Der insbesondere aus dem Bereich der Wirtschaft bekannte Kartellbegriff bezeichnet die gezielte (zumeist informell getroffene) Absprache zwischen zwei oder mehreren Wettbewerbsteilnehmern mit dem Zweck, den Wettbewerb zu eigenen Gunsten zu steuern und potentielle Konkurrenten vom Wettbewerb auszuschließen. Die zentrale Konsequenz von Kartellen sind Wettbewerbsvorteile für die Mitglieder des Kartells und die Benachteiligung von Außenstehenden. Diese Diskriminierung Dritter führt dazu, dass der Kartellbegriff stets mit Illegalität oder zumindest Illegitimität verbunden wird und im Wirtschaftsleben zur Verhinderung von Kartellen entsprechend strenge gesetzliche Regelungen getroffen werden, deren Einhaltung genau kontrolliert wird.

Von Katz und Mair wurde der Kartellbegriff auf den Parteienwettbewerb übertragen, wobei als Kartellmitglieder die etablierten Parteien eines Landes zu sehen sind. Aussenstehende Akteure können entweder kleinere Parteien oder die in Zukunft erst neu entstehenden Parteien, aber auch die Wähler und, im Blick auf die staatliche Parteienfinanzierung, die Steuerzahler sein. Hierbei ist anzumerken, dass für Katz und Mair Parteienkartelle keine Zeichen eines verbotenen, illegalen oder anrüchigen Verhaltens der Parteien sind, sondern eher als Verhaltensweisen und Strukturen aufgefasst werden müssen, die sich innerhalb des gesetzlich Erlaubten bewegen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in das Konzept der Kartellparteien nach Katz und Mair sowie Darlegung der Forschungsfrage bezüglich der Transformation von Parteien und deren Verhältnis zum Staat.

2. Inhalte der Kartellparteienthese nach Katz/Mair: Detaillierte Analyse des Kartellbegriffs, der Beziehung zum Staat, organisatorischer Merkmale sowie der Auswirkungen auf demokratische Systeme.

3. Allgemeine theoretische Kritik an der Kartellparteienthese: Diskussion theoretischer Gegenpositionen, die insbesondere die statische Sichtweise auf das Verhältnis von Staat und Gesellschaft hinterfragen.

4. Die Übertragbarkeit der Kartellparteienthese auf die deutschen Parteien: Empirische Untersuchung der deutschen Parteien anhand von Mitgliederzahlen, Finanzierung und Ämterbesetzung, um die Relevanz der These zu prüfen.

5. Schlussbemerkung: Zusammenfassung der Ergebnisse und Ausblick auf die Rolle der Parteien als zentrale Akteure im politisch-administrativen System.

Schlüsselwörter

Kartellparteien, Katz und Mair, Parteienfinanzierung, Politische Parteien, Parteiensystem, Staatsnähe, Mitgliederzahlen, Ämterpatronage, Demokratische Responsivität, Parteienwettbewerb, Politische Klasse, Parteienstaat, Idealtypus, Ressourcenverknappung, Organisationstypen

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der von Katz und Mair entwickelten Kartellparteienthese, die besagt, dass sich etablierte Parteien in modernen Demokratien zunehmend vom Staat instrumentell abhängig machen, um ihr Überleben zu sichern.

Welches sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Zu den Kernpunkten zählen die organisatorischen Veränderungen von Parteien, die staatliche Finanzierung, die Rolle der Parteien im Staatsapparat und die Auswirkungen auf den Parteienwettbewerb.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die theoretische Konsistenz der Kartellparteienthese zu evaluieren und ihre empirische Validität im Kontext des deutschen Parteiensystems kritisch zu hinterfragen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine politikwissenschaftliche Analyse, die theoretische Modelle mit empirischen Daten (wie Mitgliederzahlen und Finanzierungsdaten) vergleicht und kritisch hinterfragt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der theoretischen These, deren Kritik durch verschiedene Wissenschaftler und die konkrete Anwendung auf die Verhältnisse in der Bundesrepublik Deutschland.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren diese Arbeit?

Die zentralen Begriffe sind Kartellpartei, Staatsannäherung, Parteienfinanzierung, Ämterpatronage und der Wandel politischer Parteistrukturen.

Warum wird die Kartellparteienthese für Deutschland oft als problematisch angesehen?

Da die starke Rolle der deutschen Parteien bereits historisch (z.B. durch das Grundgesetz) etabliert war, lässt sie sich nur schwer als bloße Reaktion auf moderne Ressourcenverknappung deuten.

Welche Rolle spielt die staatliche Finanzierung in der Argumentation?

Sie gilt als Kernpunkt der These, da sie den Parteien ermöglicht, sich unabhängig von der Bindung zur Basis zu halten, wobei jedoch in Deutschland gesetzliche Obergrenzen diese Abhängigkeit einschränken.

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Résumé des informations

Titre
Inhalt und Aussagekraft der Kartellparteienthese
Université
University of Bamberg  (Professur für Politikwissenschaft, insbes. Politische Systeme)
Cours
Hauptseminar "Politische Parteien"
Note
1,0
Auteur
Markus Heindl (Auteur)
Année de publication
2003
Pages
27
N° de catalogue
V161540
ISBN (ebook)
9783640748921
ISBN (Livre)
9783640749386
Langue
allemand
mots-clé
Inhalt Aussagekraft Kartellparteienthese
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Markus Heindl (Auteur), 2003, Inhalt und Aussagekraft der Kartellparteienthese, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/161540
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Extrait de  27  pages
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