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Das Iranische Atomprogramm und der Einfluss der Vereinten Nationen

Título: Das Iranische Atomprogramm und der Einfluss der Vereinten Nationen

Trabajo Escrito , 2010 , 19 Páginas , Calificación: 2,7

Autor:in: Hans Hahnenkampf (Autor)

Política - Tema: Organizaciones internacionales
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II Einleitung
„To fully understand what has been going on nuclear wise in Iran, it is necessary to examine the timeline of events as they took place.“ Diese Hausarbeit über die Atompolitik des Iran und den Einfluss der Vereinten Nationen möchte ich mit diesem Zitat beginnen, da sich der Atomstreit mit dem Iran bereits über fast zehn Jahre erstreckt und seine Wurzeln sogar noch weiter in der Vergangenheit liegen. Das Vorgehen der einzelnen Länder, der IAEA und des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen hängt von vielen unterschiedlichen Faktoren ab. Hinzu kommt, dass sich für die tatsächliche Entwicklung einer Atombombe bisher noch keine Beweise haben finden lassen. „All that is certain about Irans nuclear program is, that there is nobody in the west who has any idea about how far Teheran has advanced in its bid to achieve a nuclear weapons capability.“
Der Streit um das iranische Atomprogramm beschäftigt die Weltöffentlichkeit derzeit wie kein zweites Thema. Für die Meisten geht es in erster Linie darum, dass verhindert wird, dass der Iran in den Besitz von Atomwaffen gelangt. Es geht aber um mehr: Es gilt auch herauszufinden, ob das internationale Nicht-Verbreitungsregime, das im Wesentlichen von der internationalen Atomenergieorganisation getragen wird und auf dem Atomwaffensperrvertrag beruht, in der Lage ist, jetzt und in Zukunft die illegale Proliferation bzw. den geheimen Bau von Atomwaffen zu verhindern. In diesem Fall stellt gerade das iranische Atomprogramm die Effektivität und Durchsetzungsfähigkeit der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEA) in Frage.

Aus diesem Grund soll diese Hausarbeit sich mit der Frage beschäftigen, ob die Vereinten Nationen die Wandlung des Iran zu einer Atommacht effektiv unterbinden können.

Das Verhalten des Iran werde ich anhand der Realismus-Theorie untersuchen. So hat die Vergangenheit gezeigt, dass der Besitz von Atomwaffen für ein im Vergleich zu anderen Waffen einzigartiges Drohpotenzial und Machtinstrument steht: Egal ob man an den Einsatz der Atombombe im japanischen Hiroshima oder Nagasaki denkt, das geheime Atomprogramm Israels, die Aufrüstung der Rivalen Indien und Pakistan oder der Bau der Atombombe in Nordkorea. Mit Hilfe des atomaren Drohpotenzials soll die Machtposition gegen Einflüsse von außen abgesichert werden....

Extracto


Inhaltsverzeichnis

II.) Einleitung

III.) Geschichtlicher Hintergrund

IV.) Die Sicht des Westens

V.) Kontroverse und die Hintergründe

VI.) Richtungswechsel unter Ahmadinedschad

VII.) Diplomatische Verhandlungen durch die VN

VIII.) Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Effektivität der Vereinten Nationen bei der Verhinderung der Proliferation des iranischen Atomprogramms. Dabei wird insbesondere analysiert, inwieweit das internationale Nicht-Verbreitungsregime sowie der UN-Sicherheitsrat in der Lage sind, den Iran an der möglichen Entwicklung von Atomwaffen zu hindern, wobei das staatliche Verhalten des Iran theoretisch durch den Realismus gedeutet wird.

  • Analyse des iranischen Atomprogramms im Kontext internationaler Sicherheit
  • Anwendung der Realismus-Theorie auf das staatliche Handeln des Iran
  • Untersuchung der diplomatischen Verhandlungen und der UN-Resolutionen
  • Bewertung der Rolle von Russland und China als Veto-Mächte
  • Evaluation der Effektivität von Wirtschaftssanktionen als Druckmittel

Auszug aus dem Buch

IV Die Sicht des Westens

Es steht außer Frage, dass es dem Iran den internationalen Gesetzen zu Folge erlaubt ist sich atomares Know-How für die Energieerzeugung anzueignen. Fraglich ist jedoch, ob der Iran dieses Wissen auch in Bezug auf atomare Waffentechnologie einzusetzen plant. Gründe dafür gäbe es aus der Sicht der Realismus-Theorie zur Genüge: Das Land ist umzingelt von amerikanischen Streitkräften und Militärbasen. Sowohl im Irak als auch in Afghanistan sind die Vereinigten Staaten von Amerika als Besatzungsmacht präsent. Das direkte Nachbarland Türkei ist Mitglied in der NATO und auch in den meisten der ehemaligen südlichen Sowjetrepubliken haben die USA militärische Stützpunkte errichtet. Pakistans Armee arbeitet eng mit der amerikanischen Armee zusammen und der gesamte Persische Golf steht praktisch unter amerikanischer Kontrolle. Hinzu kommt, dass der Iran von Atommächten umgeben ist: im Osten von Pakistan und Indien, im Norden von Russland und im Westen von Israel. Diese Einkreisung ist eine ernst zu nehmende Bedrohung für den Iran, da die USA mehrmals offen erklärt haben, dass der Iran als „Schurkenstaat“ zu betrachten und ein Regimewechsel anzustreben sei. Und wie der Fall Nordkorea zeigt, würde es niemand wagen eine Atommacht anzugreifen.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Diese Einleitung führt in den langjährigen Atomstreit mit dem Iran ein und formuliert die Forschungsfrage hinsichtlich der Effektivität der UN bei der Verhinderung der nuklearen Proliferation unter Anwendung der Realismus-Theorie.

Geschichtlicher Hintergrund: Dieses Kapitel skizziert die Ursprünge des iranischen Atomprogramms unter dem Schah, den Beitritt zum Atomwaffensperrvertrag und die spätere Bedeutung des illegalen Technologietransfers durch das Khan-Netzwerk.

Die Sicht des Westens: Der Abschnitt erläutert die sicherheitspolitische Lage des Iran, seine Einkreisung durch US-Militärpräsenz und die aus der Realismus-Theorie resultierenden Motive zur nuklearen Aufrüstung zur Selbsterhaltung.

Kontroverse und die Hintergründe: Hier werden der Bekanntwerden der geheimen Atomanlagen 2002, das anfängliche Zusatzprotokoll zur IAEO und die anschließende Wiederaufnahme der Urananreicherung durch den Iran thematisiert.

Richtungswechsel unter Ahmadinedschad: Dieses Kapitel behandelt die radikale Wende in der Atompolitik unter Präsident Ahmadinedschad, die ein Ultimatum an die EU und die verstärkte Konfrontationshaltung gegenüber dem Westen mit sich brachte.

Diplomatische Verhandlungen durch die VN: Der Abschnitt analysiert den schwierigen Weg der UN-Resolutionen, die Rolle der Veto-Mächte Russland und China sowie die Versuche, den Iran durch Sanktionen zu einer Einstellung der Urananreicherung zu bewegen.

Fazit: Das Fazit stellt fest, dass die Vereinten Nationen die Transformation Irans zur Atommacht bislang nicht effektiv verhindern konnten, da nationale Sicherheitsinteressen für Teheran Vorrang vor internationalem Druck haben.

Schlüsselwörter

Iran, Atomprogramm, Vereinte Nationen, Atomwaffensperrvertrag, IAEO, Urananreicherung, Realismus-Theorie, Sicherheitsrat, Sanktionen, Proliferation, Ahmadinedschad, Nukleartechnologie, Internationale Beziehungen, Sicherheitspolitik, Abrüstung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem langjährigen Atomstreit zwischen dem Iran und der internationalen Gemeinschaft, insbesondere den Vereinten Nationen, und analysiert die Hintergründe sowie die Dynamik dieses Konflikts.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Zentrale Themen sind die Entwicklung des iranischen Atomprogramms, das internationale Nicht-Verbreitungsregime, die Rolle der IAEO und die diplomatischer Bemühungen des UN-Sicherheitsrates.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Das primäre Ziel ist die Beantwortung der Frage, ob die Vereinten Nationen effektiv in der Lage sind, die Wandlung des Iran zu einer Atommacht durch ihr diplomatisches und sanktionierendes Handeln zu unterbinden.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Analyse verwendet?

Zur Untersuchung des staatlichen Verhaltens des Iran wird die Theorie des Realismus herangezogen, die das Streben nach Macht und Atomwaffen als rationalen Akt der Selbsterhaltung im internationalen System betrachtet.

Welche Inhalte werden im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine historische Einordnung, die Analyse der westlichen Perspektive, die Darstellung des Konfliktverlaufs sowie eine detaillierte Auswertung der UN-Resolutionen und der iranischen Reaktionen darauf.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Wichtige Begriffe sind insbesondere Iran, Atomprogramm, Vereinte Nationen, Sicherheitsrat, Sanktionen, Urananreicherung und Realismus-Theorie.

Wie beeinflusste der Regierungswechsel unter Ahmadinedschad das iranische Atomprogramm?

Unter Ahmadinedschad verschärfte sich der Konflikt deutlich; die neue Regierung trat radikaler auf, lehnte Kompromisse ab und pochte offensiv auf das vermeintliche Recht zur Urananreicherung.

Warum blockierten Russland und China lange Zeit schärfere Sanktionen im UN-Sicherheitsrat?

Die Blockadehaltung resultierte aus komplexen wirtschaftlichen Interessen und Handelsbeziehungen zum Iran, die beide Mächte ohne handfeste Beweise für eine direkte militärische Nutzung nicht gefährden wollten.

Welche Rolle spielten die Sanktionen für die iranische Wirtschaft?

Sanktionen führten zu einer Schwächung der iranischen Wirtschaft und erschwerten ausländische Investitionen, was den Druck auf die Regierung erhöhte, den Iran jedoch gleichzeitig zur wirtschaftlichen Autarkie und zur Suche nach alternativen Partnern antrieb.

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Detalles

Título
Das Iranische Atomprogramm und der Einfluss der Vereinten Nationen
Universidad
University of Trier
Calificación
2,7
Autor
Hans Hahnenkampf (Autor)
Año de publicación
2010
Páginas
19
No. de catálogo
V161546
ISBN (Ebook)
9783640750672
ISBN (Libro)
9783640751341
Idioma
Alemán
Etiqueta
Iranische Atomprogramm Einfluss Vereinten Nationen
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Hans Hahnenkampf (Autor), 2010, Das Iranische Atomprogramm und der Einfluss der Vereinten Nationen, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/161546
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