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Die Interessenkonstellation der Beteiligten in der aktuellen Diskussion um eine Reform des deutschen Föderalismus

Titre: Die Interessenkonstellation der Beteiligten in der aktuellen Diskussion um eine Reform des deutschen Föderalismus

Dossier / Travail de Séminaire , 2004 , 21 Pages , Note: 1,7

Autor:in: Markus Heindl (Auteur)

Politique - Système politique de l'Allemagne
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Résumé Extrait Résumé des informations

In der Arbeit werden die Interessen der Bundesregierung, der Landesregierungen sowie der Landesparlamente in der jüngsten Diskussion um eine Reform des deutschen Föderalismus analysiert sowie darauf aufbauend die Chancen einer Reform skizziert.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung und Fragestellung

2. Die aktuelle Reformdiskussion

2.1 Die Reform des deutschen Föderalismus als „Dauerthema“

2.2 Reformziele und Reformthemen

2.3 Die „Kommission zur Modernisierung der bundesstaatlichen Ordnung“

3. Interessen der beteiligten politischen Akteure in der Diskussion um eine Reform des deutschen Föderalismus

3.1 Die Bundesregierung und die Bundestagsmehrheit

3.2 Die Landesregierungen

3.3 Die Landesparlamente

4. Die Chancen für eine Föderalismusreform

4.1 Eine mögliche Lösung

4.2 Die mit der Lösung verbundenen Schwierigkeiten

5. Schlussfolgerung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Interessenkonstellationen der beteiligten politischen Akteure im Kontext der Föderalismusreformdebatte des Jahres 2003, um die Erfolgsaussichten für eine tiefgreifende Umgestaltung des deutschen Bundesstaates zu bewerten.

  • Interessen der Bundesregierung und der Bundestagsmehrheit
  • Rolle und Interessen der Landesregierungen
  • Einfluss und Bedeutung der Landesparlamente
  • Analyse von Demokratie- und Effizienzdefiziten
  • Chancen und Hürden einer Reform des kooperativen Föderalismus

Auszug aus dem Buch

3.2 Die Landesregierungen

Die Interessen der Landesregierungen sind zum Teil mit denen des Bundes identisch, zum Teil bestehen aber auch deutliche Unterschiede. Große Differenzen existieren aber auch in den Vorstellungen der einzelnen Länderregierungen, je nachdem ob eine Regierung ein eher finanzstarkes oder ein finanzschwaches Land vertritt oder ob es sich um einen Stadtstaat oder ein großes Flächenland handelt.

Zunächst ist festzuhalten, dass das derzeitige System der Politikverflechtung und die Mitwirkungsrechte des Bundesrates an der Bundesgesetzgebung den Länderregierungen eine relativ günstige Position sichert: Sie sind für den Vollzug der Bundesgesetze verantwortlich, können bei einer Mehrzahl der Gesetze auch deren Inhalt beeinflussen und müssen dabei wenig Rücksicht auf die Länderparlamente nehmen (Stichwort: Exekutivföderalismus).

Roland Sturm sieht die Landesregierungen daher auch zu Recht als Gewinner der Entwicklungen im bundesdeutschen Föderalismus (vgl. Sturm 2003: 38). Die Länderregierungen werden für die Zukunft nur unter einer ausreichenden anderweitigen Entschädigung auf ihre starke Rolle im Bundesrat verzichten. Finanzielle Hilfen und Zuschüsse vom Bund sowie Mitentscheidungsrechte im Bundesrat stellen für die Landesregierungen auch weiterhin eminent wichtige Macht- und Einflussressourcen dar.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung und Fragestellung: Das Kapitel führt in die Reformdiskussion des Jahres 2003 ein und definiert das Ziel, die konkurrierenden Interessen der beteiligten Akteure sowie die Erfolgsaussichten einer Reform zu analysieren.

2. Die aktuelle Reformdiskussion: Hier werden die historischen Hintergründe beleuchtet, das Föderalismus-Dauerthema problematisiert und die zentralen Defizite sowie Reformziele der "Kommission zur Modernisierung der bundesstaatlichen Ordnung" dargelegt.

3. Interessen der beteiligten politischen Akteure in der Diskussion um eine Reform des deutschen Föderalismus: Das Kapitel analysiert die spezifischen Positionen und Handlungsspielräume von Bundesregierung, Landesregierungen und Landesparlamenten im föderalen Machtspiel.

4. Die Chancen für eine Föderalismusreform: Hier wird der potenzielle "Deal" einer Reform bewertet und kritisch auf die zentralen Umsetzungshürden sowie die Interessenunterschiede zwischen finanzstarken und finanzschwachen Ländern geprüft.

5. Schlussfolgerung: Das Fazit ordnet die Reformbestrebungen in den Kontext demokratischer Leistungsfähigkeit ein und plädiert für eine Stärkung beider Ebenen unter Wahrung des Prinzips von "checks and balances".

Schlüsselwörter

Föderalismusreform, Deutschland, Politikverflechtung, Demokratiedefizit, Effizienzdefizit, Bundesrat, Gesetzgebungskompetenzen, Finanzverflechtung, Interessenkonstellation, Gemeinschaftsaufgaben, Exekutivföderalismus, Landesregierungen, Handlungsfähigkeit, Politikwettbewerb, Grundgesetz.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Interessenlagen verschiedener politischer Akteure im Rahmen der deutschen Föderalismusreformdebatte von 2003.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Im Fokus stehen die Entflechtung der Bund-Länder-Beziehungen, die Verteilung von Gesetzgebungskompetenzen sowie die Beseitigung von Demokratie- und Effizienzdefiziten.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, ausgehend von der Interessenkonstellation der Beteiligten, die Chancen für eine erfolgreiche und realistische Föderalismusreform einzuschätzen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine politikwissenschaftliche Analyse, die auf einer Auswertung von Reformdiskussionen, parlamentarischen Dokumenten und politikwissenschaftlicher Fachliteratur basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Bestandsaufnahme der Reformdiskussion, eine detaillierte Analyse der Akteursinteressen (Bund, Länderregierungen, Landesparlamente) und eine Prognose der Reformchancen.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Politikverflechtung, Exekutivföderalismus, Finanzautonomie und Reformblockaden.

Warum wird die Rolle der Landesparlamente als problematisch angesehen?

Die Landesparlamente sind zwar direkt von Reformen betroffen, besitzen jedoch in der Reformkommission kein Stimmrecht, was als Schwächung des Parlamentarismus kritisiert wird.

Was unterscheidet finanzstarke von finanzschwachen Ländern in dieser Debatte?

Während finanzstarke Länder eher Kompetenzautonomie fordern, sehen sich finanzschwache Länder ohne die bisherigen Finanzhilfen des Bundes in ihrer Existenz bedroht und stehen Reformen deshalb skeptisch gegenüber.

Welche Prognose stellt der Autor bezüglich der Reformergebnisse?

Der Autor prognostiziert eine eher inkrementelle Reform, bei der einzelne Kompetenzen auf die Länder übertragen und Öffnungsklauseln gestärkt werden, anstatt einer tiefgreifenden systemischen Umgestaltung.

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Résumé des informations

Titre
Die Interessenkonstellation der Beteiligten in der aktuellen Diskussion um eine Reform des deutschen Föderalismus
Université
University of Bamberg  (Professur für Politikwissenschaft, insbes. Politische Systeme)
Cours
Hauptseminar "Föderalismus"
Note
1,7
Auteur
Markus Heindl (Auteur)
Année de publication
2004
Pages
21
N° de catalogue
V161710
ISBN (ebook)
9783640750795
ISBN (Livre)
9783640751426
Langue
allemand
mots-clé
Interessenkonstellation Beteiligten Diskussion Reform Föderalismus
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Markus Heindl (Auteur), 2004, Die Interessenkonstellation der Beteiligten in der aktuellen Diskussion um eine Reform des deutschen Föderalismus, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/161710
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