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Die Wirkung von Bildern im Geographieunterricht

Förderung von situationalem und langfristigem Interesse bei Schüler*innen

Titre: Die Wirkung von Bildern im Geographieunterricht

Travail d'étude , 2025 , 27 Pages , Note: 2,0

Autor:in: Johannes Tenbrink (Auteur)

Didactique - Géographie
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Ziel dieser Studie ist es, die Wirkung von Bildern auf das situative und langfristige Interesse von Schülerinnen im Geographieunterricht zu untersuchen. Im Zentrum steht die Frage, ob visuelle Materialien nicht nur kurzfristig Aufmerksamkeit erzeugen, sondern auch ein nachhaltiges, individuelles Interesse an geographischen Themen fördern können.
Die Arbeit verbindet geographiedidaktische und bildungspsychologische Perspektiven und leistet damit einen Beitrag zur empirischen Bildungsforschung. Anhand einer quantitativen Untersuchung mit 49 Schülerinnen der Klassenstufen 5 und 8 wird analysiert, wie stark der Einsatz von Bildern das Interesse beeinflusst und ob alters- oder geschlechtsspezifische Unterschiede bestehen. Mittels standardisierter Fragebögen und inferenzstatistischer Verfahren werden Zusammenhänge zwischen situationalem und individuellem Interesse identifiziert.

Die Studie verdeutlicht die pädagogische Relevanz des gezielten Einsatzes von Bildern als lernförderndes Instrument. Lehrkräfte erhalten wertvolle Hinweise, wie visuelle Materialien genutzt werden können, um sowohl die kognitive als auch die emotionale Auseinandersetzung mit geographischen Inhalten zu stärken. Damit liefert die Arbeit praxisnahe Erkenntnisse für die Unterrichtsgestaltung und zeigt Wege auf, das Interesse von Schülerinnen langfristig zu fördern und die Lernmotivation im Geographieunterricht nachhaltig zu steigern.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

  • Abbildungsverzeichnis
  • Abstract
  • 1. Einleitung
  • 2. Theoretischer Rahmen und Stand der Forschung
    • 2.1 Medien und Bilder im Geographieunterricht
    • 2.2 Interesse und seine Förderung im Geographieunterricht
  • 3. Methode
    • 3.1 Untersuchungsdesign
    • 3.2 Stichprobe
    • 3.3 Erhebungsinstrument
    • 3.4 Durchführung
    • 3.5 Auswertungsmethode
  • 4. Datenauswertung
  • 5. Interpretation der Ergebnisse
  • 6. Fazit, Reflexion und Ausblick
  • Literaturverzeichnis
  • Anhang

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Studie untersucht, ob Bilder im Geographieunterricht dazu beitragen können, sowohl kurzfristiges situatives Interesse als auch langfristiges individuelles Interesse bei Schüler*innen zu fördern und zu erhalten. Die zentrale Forschungsfrage lautet: Inwiefern fördert der gezielte Einsatz von Bildern im Geographieunterricht das situative Interesse der Lernenden und trägt dazu bei, dieses in langfristiges, individuelles Interesse an geographischen Themen zu transformieren, wobei zusätzlich geschlechts- oder jahrgangsspezifische Unterschiede untersucht werden.

  • Analyse der Wirkung visueller Materialien auf das Interesse von Schüler*innen.
  • Untersuchung der Transformation von situationalem zu individuellem Interesse.
  • Identifikation alters- und geschlechtsspezifischer Unterschiede in der Interessenförderung.
  • Beleuchtung der Potenziale visueller Materialien zur Förderung von Lernprozessen.
  • Darstellung des theoretischen Rahmens von Medien und Bildern im Geographieunterricht.
  • Anwendung einer quantitativen Forschungsmethodik mittels standardisierter Fragebögen.

Auszug aus dem Buch

2.1 Medien und Bilder im Geographieunterricht

Medien werden im Geographieunterricht als zentrale Vermittler der geographischen Wirklichkeit verstanden. Sie umfassen verschiedene Repräsentationsformen, wie Modelle, Bilder oder Karten, die zwischen der Wirklichkeit und den Lernenden eine Mittlerrolle einnehmen (vgl. Abbildung 1) (vgl. Lehmann, 2013, S. 147).

Dabei ist die Funktion von Medien nicht nur auf die reine Wissensvermittlung beschränkt, sondern sie unterstützen auch die Anschaulichkeit, fördern die Lernmotivation und erleichtern das Verstehen komplexer Sachverhalte (vgl. Streitberger, 2019, S. 139). Medien werden dann zu Unterrichtsmedien, wenn sie gezielt in Lehr-Lernsituationen integriert werden, um spezifische Lernziele zu erreichen (vgl. Streitberger, 2019, S. 139). Insbesondere visuelle Medien, wie Bilder, leisten einen wesentlichen Beitrag, indem sie Inhalte auf eine Weise vermitteln, die den Lernenden eine kognitive und emotionale Auseinandersetzung erleichtert. Der gezielte Einsatz solcher Medien ist besonders im Geographieunterricht von Bedeutung, da geographische Themen oft abstrakt sind und visuelle Unterstützung benötigen, um greifbar zu werden.

Bilder sind vorstellungsbildend-anschauliche Medien, die geographische Inhalte anschaulich und verständlich machen (vgl. Abbildung 1). Sie vermitteln Informationen und fördern die Vorstellungskraft der Schüler*innen, wodurch sie eine emotionale und kognitive Verbindung zu den Lerninhalten aufbauen können (vgl. Krautter, 2015, S. 213). Die Funktion von Bildern im Geographieunterricht liegt in ihrer Fähigkeit, die komplexe Realität visuell zu repräsentieren. Sie können beispielsweise durch Senkrechtluftbilder, Satellitenaufnahmen oder Blockbildern eine unmittelbare Verbindung zur geographischen Wirklichkeit herstellen (vgl. Abbildung 1). Diese fachlichen Bilder unterscheiden sich von überfachlichen Medien durch ihren spezifischen Bezug zu geographischen Themen (vgl. Nöthen u. Schlottmann, 2013, S. 29). Darüber hinaus fördern Bilder nicht nur das Verstehen, sondern wirken auch motivierend, indem sie Schüler*innen helfen, sich emotional mit den Inhalten zu verbinden. Dies ist besonders wichtig bei abstrakten oder komplexen Themen, wie Klimawandel oder globalen Disparitäten, die durch textbasierte Darstellungen oft schwerer zugänglich sind.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Relevanz von Geographieunterricht und identifiziert das Problem des mangelnden Schülerengagements bei textlicher Vermittlung, woraus die Forschungsfrage nach der Wirkung von Bildern auf situatives und langfristiges Interesse abgeleitet wird.

Theoretischer Rahmen und Stand der Forschung: Dieses Kapitel stellt die theoretischen Grundlagen zu Medien und Bildern im Geographieunterricht sowie die pädagogisch-psychologische Interessenstheorie dar, um die Wirkungsweise von Bildern auf das Schülerinteresse zu erklären.

Methode: Die Untersuchung ist als quantitative Studie mit deskriptiv-explorativem Ansatz und Querschnittsdesign konzipiert, basierend auf standardisierten Fragebögen, um Daten zum situationalen und individuellen Interesse von Schülern zu erfassen.

Datenauswertung: In diesem Abschnitt werden die deskriptiven und inferenzstatistischen Ergebnisse der Datenerhebung präsentiert, wobei die Verteilung der Skalenwerte und Zusammenhänge zwischen den Interessenarten analysiert werden.

Interpretation der Ergebnisse: Die Ergebnisse der Datenauswertung werden im Hinblick auf die Forschungsfrage interpretiert, wobei der positive Einfluss von Bildern auf das situative und langfristige Interesse der Schüler*innen, sowie alters- und geschlechtsspezifische Unterschiede, erörtert werden.

Fazit, Reflexion und Ausblick: Das Fazit fasst die zentrale Erkenntnis zusammen, dass Bilder effektiv das Interesse fördern können, reflektiert methodische Limitationen der Studie und gibt einen Ausblick auf zukünftige Forschungsansätze.

Schlüsselwörter

Geographieunterricht, Bilder, visuelle Medien, situatives Interesse, individuelles Interesse, Lernmotivation, Bildungswissenschaft, quantitative Studie, Schülerengagement, Lernprozesse, Altersunterschiede, Geschlechtsunterschiede, Didaktik, Geographie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie der gezielte Einsatz von Bildern im Geographieunterricht das Interesse von Schüler*innen beeinflusst und ob dieses Interesse über den Unterricht hinaus langfristig erhalten bleibt.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themenfelder sind die Rolle visueller Medien im Geographieunterricht, die Förderung von situationalem und individuellem Interesse sowie die Analyse alters- und geschlechtsspezifischer Unterschiede im Lernprozess.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist es herauszufinden, inwiefern der gezielte Einsatz von Bildern im Geographieunterricht das situative Interesse der Lernenden fördert und dieses in langfristiges, individuelles Interesse an geographischen Themen transformieren kann, unter Berücksichtigung geschlechts- oder jahrgangsspezifischer Unterschiede.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Untersuchung basiert auf einer quantitativen Studie mit einem deskriptiv-explorativen Ansatz und Querschnittsdesign, wobei standardisierte Fragebögen zur Datenerhebung eingesetzt wurden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt den theoretischen Rahmen zu Medien und Interesse, die detaillierte Methodik der Untersuchung, die Präsentation der Datenauswertung und die Interpretation der erhobenen Ergebnisse.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird charakterisiert durch Schlüsselwörter wie Geographieunterricht, Bilder, visuelle Medien, situatives Interesse, individuelles Interesse, Lernmotivation und quantitative Studie.

Welche Rolle spielen Bilder beim Verstehen komplexer geographischer Sachverhalte?

Bilder dienen als vorstellungsbildend-anschauliche Medien, die abstrakte geographische Inhalte greifbarer und verständlicher machen, indem sie komplexe Realitäten visuell repräsentieren und eine emotionale sowie kognitive Verbindung fördern.

Wie trägt die Studie zur Bildungswissenschaft bei?

Die Forschung ergänzt die Bildungswissenschaft, indem sie neue Erkenntnisse über die Potenziale visueller Materialien zur Förderung von Lernprozessen bei Heranwachsenden im Geographieunterricht liefert und auf die pädagogische Relevanz von Interessensförderung aufmerksam macht.

Welche Limitationen weist die Studie auf und welche Empfehlungen für zukünftige Forschung werden gegeben?

Die Studie weist Limitationen wie eine kleine, nicht repräsentative Stichprobe und das Fehlen einer Zufallsauswahl auf. Zukünftige Studien sollten größere, repräsentativere Stichproben und Längsschnittdesigns verwenden sowie den Vergleich verschiedener Bildtypen und den Einfluss auf andere Fächer untersuchen.

Gab es geschlechts- oder alterspezifische Unterschiede in den Ergebnissen?

Die Studie stellte fest, dass Mädchen tendenziell höhere Skalenwerte erzielten als Jungen, und ältere Schüler*innen (8. Klasse) die Wirkung von Bildern tendenziell positiver bewerteten als jüngere Schüler*innen (5. Klasse) hinsichtlich des Verständnisses und Interesses.

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Résumé des informations

Titre
Die Wirkung von Bildern im Geographieunterricht
Sous-titre
Förderung von situationalem und langfristigem Interesse bei Schüler*innen
Université
University of Münster  (Institut für Didaktik der Geographie)
Cours
Praxissemester
Note
2,0
Auteur
Johannes Tenbrink (Auteur)
Année de publication
2025
Pages
27
N° de catalogue
V1617758
ISBN (PDF)
9783389158012
ISBN (Livre)
9783389158029
Langue
allemand
mots-clé
Geographie Geographieunterricht Praxissemester Bilder Interesse Geographiedidaktik Bilddidaktik Situationales Interesse Lernmotivation Visuelle Medien im Unterricht Bildungsforschung Schülerinteresse
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Johannes Tenbrink (Auteur), 2025, Die Wirkung von Bildern im Geographieunterricht, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1617758
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