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Stress als Lustkiller. Einflüsse der Umwelt auf den Sexualhormonspiegel

Título: Stress als Lustkiller. Einflüsse der Umwelt auf den Sexualhormonspiegel

Presentación (Redacción) , 1997 , 14 Páginas

Autor:in: Herbert Hofmann (Autor)

Psicología - Psicología biológica
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In dieser Seminararbeit soll es um Umwelteinflüsse in Form von Stress auf den Sexualhormonspiegel gehen.

Dabei will der Autor methodisch vorgehen und sich zunächst in der Begriffsklärung üben, was trotz der rund 200 000 Arbeiten, die allein in den vergangenen 30 Jahren zum Thema „Stress“ erschienen sind, nicht ganz unproblematisch ist. Es geht darum, zu klären, was Stress überhaupt ist, welche Konzepte sich in der Stressforschung entwickelt haben, wie dieses Phänomen in der einschlägigen Literatur definiert ist und aus welchen Elementen es sich zusammensetzt.

In einem zweiten Schritt soll gezeigt werden, welche Auswirkungen Stress auf den Sexualhormonspiegel hat. Zu diesem Zweck werden einige relevante Studien aus diesem Gebiet vorgestellt.

Herbert Hofmann Hamburg, im Mai 1997

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Vorbemerkung

2. Was ist Stress?

2.1. Über Stressoren

2.2. Das AAS

2.3. Physiologische Reaktionen auf Stress

3. Studien

3.1. Sexualhormone des Mannes und Stress

3.1. Sexualhormone der Frau und Stress

4. Literatur

Zielsetzung und Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Einfluss von psychischem und physischem Stress auf den menschlichen Sexualhormonspiegel. Dabei wird analysiert, wie unterschiedliche Belastungssituationen auf endokrine Prozesse wirken und welche geschlechtsspezifischen Unterschiede in der hormonellen Stressreaktion bestehen.

  • Definition und Konzepte von Stress (AAS-Modell)
  • Physiologische Stressreaktionen und Hormonausschüttung
  • Auswirkungen von Alltags- und Extremsituationen auf Testosteron
  • Geschlechtsspezifische hormonelle Stressantworten
  • Zusammenhang zwischen beruflichen Anforderungen und Hormonhaushalt

Auszug aus dem Buch

3.1. Sexualhormone des Mannes und Stress

Physischer wie auch psychischer Stress können vorübergehend den Plasma-Testosteronspiegel beeinflussen. Physische Belastungen bei Hochleistungssportlern und nicht-trainierten Studenten brachten nach Sutton et al. (1973) eine Erhöhung des Plasma-Testosteronspiegels mit sich. Kuoppasalmi et al. (1978) stellten bei ihren Probanden, die drei Kurzstreckenläufe absolvierten, sofort nach dem Lauf eine 13%ige Erhöhung des Plasma-Testosteronspiegels fest; danach waren die Werte drei Tage lang niedriger als nach einem Kontrolltag ohne Übungslauf. Bei Marathonläufern maßen Dessypris et al. (1976) bei der Mehrzahl der Läufer einen 60%igen Abfall des Plasma-Testosteronspiegels während und nach dem Lauf. Für diese uneinheitlichen Ergebnisse kann es eine Reihe von Gründen geben: Je nach Untersuchungsdesign variierten Art und Dauer der körperlichen Betätigung, körperliche Fitness der Probanden, Zeitpunkt der Blutabnahme und möglicherweise auch der Grad der psychischen Belastung bei einer sportlichen Übung. So vermuteten Dessypris und seine Mitarbeiter auch, dass ein Marathonlauf mit dem psychischen und physischen Stress bei Kampfbedingungen im Krieg zu vergleichen sei. Denn psychischer Stress führte in Verbindung mit körperlicher Anstrengung zu einer deutlichen Erniedrigung des Testosteronspiegels, wie Rose et al. (1969) und Kreuz et al. (1972) bei Soldaten unter Trainings- und Kampfbedingungen feststellten und Masumoto et al. (1970) bei Patienten nach einem operativen Eingriff beobachten konnten.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Vorbemerkung: Der Autor erläutert die methodische Herangehensweise der Arbeit und begründet die Notwendigkeit einer klaren Begriffsdefinition von Stress angesichts der umfangreichen Forschungsliteratur.

2. Was ist Stress?: Dieses Kapitel definiert den Ursprung des Begriffs „Stress“ und führt in das Konzept des Allgemeinen Anpassungssyndroms (AAS) sowie die physiologischen Grundlagen der Stressreaktion ein.

2.1. Über Stressoren: Hier werden verschiedene Reize, die eine Stressreaktion auslösen, als „Stressoren“ klassifiziert und Modelle zur Erfassung von Lebensereignissen vorgestellt.

2.2. Das AAS: Es werden die drei Phasen des Allgemeinen Anpassungssyndroms – Alarmreaktion, Widerstandsstadium und Erschöpfungsstadium – detailliert beschrieben.

2.3. Physiologische Reaktionen auf Stress: Das Kapitel beleuchtet das Hypophysen-Nebennierenrinden-System sowie das Sympathicus-Nebennierenmark-System und unterscheidet zwischen „passivem“ und „aktivem“ Stress.

3. Studien: In diesem Teil werden empirische Untersuchungen vorgestellt, die den Zusammenhang zwischen Stressfaktoren und den Konzentrationen verschiedener Sexualhormone beleuchten.

3.1. Sexualhormone des Mannes und Stress: Die Analyse konzentriert sich auf die Auswirkungen von physischer und psychischer Belastung auf den Testosteronspiegel bei Männern, illustriert durch verschiedene wissenschaftliche Studien.

3.1. Sexualhormone der Frau und Stress: Dieser Abschnitt untersucht, wie emotionaler Stress und berufliche Tätigkeiten bei Frauen den Hormonhaushalt, insbesondere Cortisol, Prolactin und Testosteron, beeinflussen.

4. Literatur: Eine Auflistung der verwendeten Quellen, auf denen die wissenschaftliche Arbeit basiert.

Schlüsselwörter

Stress, Stressoren, Sexualhormone, Testosteron, Allgemeines Anpassungssyndrom, AAS, Psychobiologie, Endokrinologie, Hormone, Belastung, Physiologie, Nebennierenrinde, Kortisol, Prolactin, Stressforschung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Wirkung von Umwelteinflüssen, konkret von Stress, auf das endokrine System des Menschen, mit besonderem Fokus auf den Sexualhormonspiegel.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Zentrale Themen sind die Definition und Typologie von Stress (nach Hans Selye), die physiologischen Abläufe der Stressanpassung sowie die empirische Evidenz hormoneller Veränderungen bei Männern und Frauen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, durch die Klärung theoretischer Konzepte und die Auswertung relevanter Studien zu verstehen, wie verschiedene Formen von Stress den Hormonhaushalt beeinflussen.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Der Autor nutzt eine methodische Literaturanalyse, um bestehende Forschungsansätze und empirische Studienergebnisse zu verknüpfen und kritisch zu diskutieren.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst das Konzept des AAS und physiologische Stresssysteme erklärt. Anschließend folgen Analysen zu Studien über den Testosteronhaushalt von Männern und Frauen unter verschiedenen Stressbedingungen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Stress, Testosteron, Anpassungssyndrom, Hormonspiegel, Psychobiologie und Stressoren.

Wie unterscheidet sich die hormonelle Reaktion bei Männern und Frauen?

Die Studien zeigen, dass Männer auf leichten Alltagsstress oft mit einer Testosteronsteigerung reagieren, während extremer Stress zu einem Abfall führt. Bei Frauen korrelieren hormonelle Veränderungen stärker mit dem individuellen Umgang mit Angst und dem beruflichen Kontext.

Warum ist die Unterscheidung zwischen aktivem und passivem Stress wichtig?

Sie ist physiologisch bedeutsam, da passiver Stress (Hilflosigkeit) primär die Nebennierenrinde über die Hypophyse aktiviert, während aktiver Stress (Kampf/Flucht) zusätzlich das Sympathicus-Nebennierenmark zur Adrenalinausschüttung nutzt.

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Detalles

Título
Stress als Lustkiller. Einflüsse der Umwelt auf den Sexualhormonspiegel
Universidad
University of Hamburg  (Institut für Humanbiologie)
Curso
Zur Wechselwirkung von Sexualhormonen und Verhalten
Autor
Herbert Hofmann (Autor)
Año de publicación
1997
Páginas
14
No. de catálogo
V161782
ISBN (Ebook)
9783640775781
ISBN (Libro)
9783640775620
Idioma
Alemán
Etiqueta
Sexualhormone Stress Verhalten Umwelteinflüsse Sexualhomonspiegel Herbert Hofmann
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Herbert Hofmann (Autor), 1997, Stress als Lustkiller. Einflüsse der Umwelt auf den Sexualhormonspiegel, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/161782
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