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Menschenrechte im historischen Kontext

Title: Menschenrechte im historischen Kontext

Seminar Paper , 2010 , 20 Pages , Grade: 1,1

Autor:in: Monique Werner (Author)

Politics - Miscellaneous
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Die Idee, dass Menschen Rechte haben ist keine Erfindung der Neuzeit, sondern wurzelt aus vielen Kulturen und alten Traditionen. Durch viele große Kriege, die vielen Menschen das Leben gekostet haben, war es an der Zeit, eine internationale Ordnung herzustellen, die weitere Kriege verhindern und den Menschen ein Leben frei von Furcht und Not ermöglichen sollten. Das Ergebnis war 1945 die Gründung der Vereinten Nationen und die ‚Allgemeine Erklärung der Menschenrechte‘ am 10. Dezember 1948. In die Erklärung wurden wichtige Anregungen aus früheren Abkommen und Gesetzen aufgenommen und in bürgerliche, politische, wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte formuliert.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Allgemeine Erklärung der Menschenrechte

2.2. Zusatzverträge, die auf die Menschenrechtserklärung aufbauen

3. Geschichte der Menschenrechte

4. Generationen der Menschenrechte

5. Ost – West – Vergleich im Wissen über Menschenrechte

6. Fazit

7. Anhang

8. Quellenverzeichnis

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, grundlegende Kenntnisse über die Menschenrechte zu vermitteln, ihre historische Entwicklung nachzuzeichnen und auf Basis empirischer Studien einen Vergleich des Wissensstandes über Menschenrechte zwischen der Bevölkerung in Ost- und Westdeutschland anzustellen.

  • Historischer Ursprung und Bedeutung der Menschenrechte
  • Struktur und Inhalt der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte
  • Die drei Generationen der Menschenrechte
  • Rechtliche Absicherung durch Zusatzverträge und Kontrollmechanismen
  • Empirischer Ost-West-Vergleich zum Wissen und Engagement für Menschenrechte

Auszug aus dem Buch

5. Ost – West – Vergleich im Wissen über Menschenrechte

Lange Zeit wurde über das Thema Menschenrechte geschwiegen. Erst in den letzten Jahren hat man begonnen, das Wissen der Menschen über dieses Thema zu erforschen. Gerd Sommer und Jost Stellmacher sind einige wenige Menschen, die so eine Studie durchgeführt haben. Die erste Studie wurde 2002 durchgeführt, es wurden 1001 Ostdeutsche und 1050 Westdeutsche im Alter von 14-92 Jahren befragt. Im Oktober 2003 führten die beiden ebenfalls nochmal eine solche Studie durch, diesmal wurden 1656 Westdeutsche und 361 Ostdeutsche befragt. Die wichtigsten Themen dieser Befragung waren zum Einen die Verwirklichung von Menschenrechten, des weiteren das Wissen darüber und zum Anderen die Handlungsbereitschaft. Bei dieser Befragung konnte man feststellen, dass sich Ost und Westdeutschen im Wissen darüber sich nicht unterscheiden. In beiden Teilen Deutschlands konnten die Menschen kaum spontan Menschenrechtsdokumente, sowie 1/6 der Befragten nicht mal einen Menschenrechtsartikel nennen. Was man jedoch festgestellte hat, ist das die Ostdeutschen mehr wirtschaftliche Menschenrechtsartikel nennen konnten und die Westdeutschen mehr bürgerliche Artikel. Daraus kann man erkennen, dass Defizite in beiden Teilen Deutschlands vorhanden sind. Besonders deutlich wird, dass die Ostdeutschen besser über das Recht auf Arbeit und Schutz vor Arbeitslosigkeit (Ost: 34,7%; West: 16,6%) sowie das Recht auf gleichen Lohn wissen. Sie identifizieren sich eher mit den wirtschaftlichen Rechten als mit den Menschenrechten. Der Grund dafür ist, dass in Ostdeutschland immer noch eine hohe Arbeitslosenquote herrscht, sowie weniger Lohn bezahlt wird. Jedoch muss man dazu auch sagen, dass die Befragten die wirtschaftlichen Rechte kaum als Menschenrechte identifizieren. Darüber hinaus wird auch deutlich, dass sie die wirtschaftlichen Rechte wichtig einstufen, als die Westdeutschen und für die sie das bürgerliche Recht im Vordergrund steht.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Das Kapitel führt in die historische Notwendigkeit der Menschenrechte ein und beschreibt das Ziel, ein besseres Verständnis für das Thema sowie einen Ost-West-Vergleich der Wissenslage zu schaffen.

2. Allgemeine Erklärung der Menschenrechte: Hier werden die Entstehung, der Aufbau und die Bedeutung der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte als grundlegendes Dokument für eine soziale Ordnung erläutert.

2.2. Zusatzverträge, die auf die Menschenrechtserklärung aufbauen: Dieser Abschnitt thematisiert die Notwendigkeit rechtlich verbindlicher Verträge, wie der Zwillingspakte von 1966, zur praktischen Durchsetzung der Menschenrechte.

3. Geschichte der Menschenrechte: Das Kapitel beleuchtet die historische Entwicklung, von den frühen kulturellen Wurzeln bis hin zur Etablierung internationaler Standards nach den Ereignissen des Zweiten Weltkriegs.

4. Generationen der Menschenrechte: Die Unterteilung in drei Generationen – bürgerliche/politische Rechte, wirtschaftliche/soziale/kulturelle Rechte sowie kollektive Rechte – wird hier systematisch dargestellt.

5. Ost – West – Vergleich im Wissen über Menschenrechte: Dieser Teil analysiert empirische Daten zur Kenntnis und Einschätzung von Menschenrechten im Vergleich zwischen ost- und westdeutschen Bürgern.

6. Fazit: Die Arbeit schließt mit einer Reflexion über die Diskrepanz zwischen dem idealen Anspruch der Menschenrechtserklärung und der globalen Realität von Menschenrechtsverletzungen.

7. Anhang: Enthält den vollständigen Text der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte in der Fassung vom 10. Dezember 1948.

8. Quellenverzeichnis: Auflistung der verwendeten Fachliteratur und Online-Quellen.

Schlüsselwörter

Menschenrechte, Allgemeine Erklärung der Menschenrechte, Vereinte Nationen, Menschenwürde, Ost-West-Vergleich, Zwillingspakte, Generationen der Menschenrechte, Rechtsverbindlichkeit, Menschenrechtsverletzungen, Bildungsarbeit, Bürgerrechte, Wirtschaftliche Rechte, Soziale Sicherheit, Handlungsbereitschaft, Weltordnung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Bedeutung, Geschichte und den Wissensstand bezüglich der Menschenrechte mit einem besonderen Fokus auf einen deutschlandweiten Vergleich.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zentrale Themen sind die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte, die rechtliche Durchsetzung durch Zusatzverträge sowie die empirische Untersuchung von Einstellungen und Wissensdefiziten in der Bevölkerung.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, Aufklärung über Menschenrechte zu leisten und zu untersuchen, wie es um das Wissen darüber in Deutschland steht, inklusive eines Vergleichs zwischen Ost- und Westdeutschland.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf der Auswertung von Fachliteratur sowie auf der Analyse empirischer Studien von Sommer und Stellmacher zu Menschenrechtswissen und Engagement.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine historische Einordnung, eine Darstellung der Rechte in drei Generationen, die Erläuterung rechtlicher Zusatzinstrumente und eine detaillierte Auswertung der Umfrageergebnisse.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Menschenrechte, Allgemeine Erklärung, Ost-West-Vergleich, Menschenwürde, Zusatzverträge und Bildungsarbeit sind zentrale Begriffe.

Welche Unterschiede zwischen Ost- und Westdeutschen konnte die Studie feststellen?

Die Studie ergab, dass Ostdeutsche häufiger wirtschaftliche Menschenrechtsartikel kannten, während Westdeutsche stärker mit bürgerlichen Rechten vertraut waren.

Warum betont die Autorin das mangelhafte Wissen über Menschenrechte?

Die Autorin argumentiert, dass das mangelhafte Wissen ein Hauptgrund für die andauernde Akzeptanz und das Auftreten von Menschenrechtsverletzungen in der heutigen Gesellschaft ist.

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Details

Title
Menschenrechte im historischen Kontext
College
University of Kassel
Grade
1,1
Author
Monique Werner (Author)
Publication Year
2010
Pages
20
Catalog Number
V161848
ISBN (eBook)
9783640753451
ISBN (Book)
9783640753512
Language
German
Tags
Allgemeine Erklärung der Menschenrechte Geschichte Generationen Ost-West Vergleich
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Monique Werner (Author), 2010, Menschenrechte im historischen Kontext, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/161848
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