Der Körper als Einheit rückt in der logopädischen Therapie immer mehr in den Vordergrund. Auch in der Stimmtherapie halten viele Konzepte Einzug, die an Tonus und Körperhaltung arbeiten, um so die Funktion und Leistungsfähigkeit der Stimme zu verbessern. In dieser Arbeit werden die Zusammenhänge von Stimme und Körper näher betrachtet und der Therapiebaustein Tonus/Haltung/Bewegung wird in den Mittelpunkt
gerückt. Zum Abschluss werden einige Übungen für diesen Bereich als Beispiele und Anregungen für die logopädische Therapie angeführt.
Inhaltsverzeichnis
- Abstract
- Vorwort
- 1. Einleitung
- 1.1 Problemstellung
- 1.2 Zielsetzung
- 1.3 Methode
- 2. Anatomie und Physiologie
- 2.1 Anatomie des Respirationstraktes
- 2.2 Anatomie des Larynx
- 2.3 Physiologie der Phonation
- 3. Tonus / Haltung / Bewegung
- 3.1 Der Begriff Tonus
- 3.2 Einfluss des Tonus auf die Stimmgebung
- 3.3 Das Zusammenspiel von Tonus, Haltung und Bewegung
- 4. Therapieansätze
- 4.1 Tonusregulation
- 4.2 Haltungsschulung
- 4.3 Bewegungstraining
- 5. Praxisbezogene Übungen
- 5.1 Übungen zur Tonusregulation
- 5.2 Übungen zur Haltungsschulung
- 5.3 Übungen zum Bewegungstraining
- 6. Zusammenfassung
- Literaturverzeichnis
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit zielt darauf ab, die Zusammenhänge zwischen Tonus, Körperhaltung und Stimme zu beleuchten und deren Bedeutung für die logopädische Therapie aufzuzeigen. Sie befasst sich insbesondere mit den Auswirkungen von Verspannungen in der Halsmuskulatur auf die Stimme und präsentiert Therapieansätze, die auf die Regulation des Tonus, die Verbesserung der Körperhaltung und das gezielte Bewegungstraining fokussieren.
- Anatomie und Physiologie des Respirationstraktes und Larynx
- Der Einfluss des Tonus auf die Stimmgebung
- Das Zusammenspiel von Tonus, Haltung und Bewegung
- Therapieansätze zur Tonusregulation, Haltungsschulung und Bewegungstraining
- Praxisbezogene Übungen für die logopädische Therapie
Zusammenfassung der Kapitel
Das erste Kapitel befasst sich mit der Problemstellung, der Zielsetzung und der Methode der Arbeit. Kapitel 2 erläutert die Anatomie und Physiologie des Respirationstraktes und des Larynx, um ein grundlegendes Verständnis für die Stimmgebung zu schaffen. Kapitel 3 analysiert den Begriff Tonus, dessen Einfluss auf die Stimmgebung und das Zusammenspiel von Tonus, Haltung und Bewegung. In Kapitel 4 werden Therapieansätze vorgestellt, die auf die Regulation des Tonus, die Verbesserung der Körperhaltung und das gezielte Bewegungstraining abzielen. Kapitel 5 präsentiert praxisbezogene Übungen, die in der logopädischen Therapie eingesetzt werden können. Abschließend fasst Kapitel 6 die wichtigsten Erkenntnisse der Arbeit zusammen.
Schlüsselwörter
Tonus, Körperhaltung, Stimme, logopädische Therapie, Dysphonie, Verspannungen, Halsmuskulatur, Respirationstrakt, Larynx, Phonation, Therapieansätze, Bewegungstraining.
Häufig gestellte Fragen
Wie hängen Körperhaltung und Stimme zusammen?
Die Aufrichtung des Körpers ist die Basis für das "Körperinstrument"; Fehlhaltungen und Verspannungen beeinflussen direkt die Funktion des Kehlkopfes und die Stimmqualität.
Was bedeutet der Begriff "Tonus" in der Logopädie?
Tonus bezeichnet den Spannungszustand der Muskulatur. Eine Regulation des Tonus ist entscheidend für eine leistungsfähige Phonation.
Welche Auswirkungen haben Verspannungen in der Halsmuskulatur?
Sie können zu einer Dysphonie (Stimmstörung) führen, da der Kehlkopf (Larynx) nicht mehr frei schwingen kann.
Was sind zentrale Bausteine der Stimmtherapie?
Wichtige Bausteine sind Tonusregulation, Haltungsschulung und gezieltes Bewegungstraining.
Gibt es praktische Übungen für die Therapie?
Ja, die Arbeit stellt spezifische Übungen zur Tonusregulation und Haltungsschulung vor, die direkt in der logopädischen Praxis angewendet werden können.
- Arbeit zitieren
- Beatrice Tanner (Autor:in), 2010, Aufrichtung - Basis des Körperinstruments?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/161878