Ein Vergleich der Filme "Vom Winde Verweht" und "Grün ist die Heide"


Hausarbeit, 2010
34 Seiten, Note: 2,0

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Vom Winde verweht (1939)
2.1. Rezeption des Romans
2.2. Entstehung und Rezeption des Films in den USA
2.3. Rezeption des Films im Dritten Reich
2.4. Rezeption in der BRD

3. Grün ist die Heide (1951)
3.1. Entstehung und Rezeption
3.2. Der Heimatfilm der 50er Jahre

4. Vergleich

5. Ausblick

Literaturverzeichnis

1. Einleitung

“As God is my witness, as God is my witness, they're not going to lick me. I'm going to live through this and when it's all over, I'll never be hungry again – no, nor any of my folk. If I have to lie, steal, cheat or kill. As God is my witness, I'll never be hungry again.”[1]

In vielerlei Hinsicht ist der Film Vom Winde verweht, dessen aufwändige Inszenierung für die damalige Zeit besonders auch technisch überzeugte, ein Werk der Superlative. Selbst Rezipienten, die den Film noch nie gesehen haben, glauben sich mit einigen Sequenzen und Details vertraut, derart verbreitet ist der Geist des Südstaaten-Epos durch die cineastischen Diskurse und Referenzen. Es fällt jedoch auf, dass eine große Diskrepanz zwischen der weit verbreiteten populären Zustimmung und der akademischen Geringschätzung herrscht. Die Forschung bietet wenige Texte, die sich mit dem 1936 erschienenen Roman Vom Winde verweht oder dem gleichnamigen Film von 1939 wissenschaftlich auseinandersetzen. Hilfreich war jedoch Pyrons Essaysammlung Recasting: Gone with the Wind in American Culture. Dabei stellt, besonders für diese Arbeit, die Rezeptions- und Wirkungsgeschichte ein interessantes Kapitel dar. Zunächst soll daher eine Zusammenfassung der Rezeption des Romans folgen und Fakten zur Entstehung und Rezeption des Films in den USA genannt werden. Ausführlicher betrachtet wird die Rezeption des Films im Dritten Reich beziehungsweise wird eine Übersicht der Rezensionen und Rezeption des Films in der Bundesrepublik der 1950er Jahre gegeben.[2] Diese Übersicht fällt deshalb so detailliert aus, weil sie bisher in der Forschung weitgehend unbeachtet bleibt und bislang keine Sammlung existiert. Vom Winde verweht erschien in Deutschland offiziell erst im Januar 1953, 14 Jahre nach seiner Entstehung. Ausgehend von einem der bekanntesten Hollywoodfilme der Geschichte soll in vorliegender Arbeit ein Vergleich mit dem deutschen Heimatfilm der 1950er Jahre initiiert werden. Erwähnt werden muss an dieser Stelle, dass sich in dieser Arbeit ausschließlich auf die Rezeptionszeugnisse in Westdeutschland konzentriert wird, beziehungsweise ein Vergleich nur mit westdeutschen Heimatfilmen stattfindet. Zwar entstanden auch in der DDR in den 50er und 60er Jahren Filme, die mit dem eigentlichen Heimatfilm zu vergleichen aber nicht gleichzusetzen sind, da sie oft von sozialistischer Propaganda beherrscht werden.

Als Beispiel wird die westdeutsche Produktion Grün ist die Heide von 1951 gewählt, weil er als Klassiker des Genres gilt und Standards für den bundesdeutschen Heimatfilm gesetzt hat. Zunächst wird seine Entstehung und Rezeption kurz dargestellt, bevor eine Einführung in das Genre Heimatfilm folgt. Die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem deutschen Heimatfilm verlief anfangs eher sporadisch, Filmhistoriker und Publizisten betrachteten den Heimatfilm nur am Rande oder werteten ihn als Anzeichen für restaurative Tendenzen in der Bundesrepublik der fünfziger Jahre ab. Doch gibt es vor allem seit den letzten Jahrzehnten hilfreiche Forschungsliteratur die zu erklären versucht, wie Heimatfilme tatsächlich zu bewerten sind. Als eines der ersten Werke beschäftigte sich Höfig in Der deutsche Heimatfilm 1947 – 1960 mit dem Genre. Westermann geht in ihrem Fachbuch Nationale Identität im Spielfilm der fünfziger Jahre im Kapitel vier auf den Heimatfilm und drei Beispielfilme (Der Förster vom Silberwald, Grün ist die Heide, Am Brunnen vor dem Tore) ein und 1998 veröffentlichte Trimborn seine Monografie Der deutsche Heimatfilm der fünfziger Jahre: Motive, Symbole und Handlungsmuster, in der er zehn repräsentativ ausgewählte Filme aus den fünfziger Jahren auf gemeinsame Elemente untersucht. In No place like home: locations of Heimat in German cinema setzt sich der amerikanische Professor der Germanistik und Filmwissenschaft der University of Michigan ebenfalls mit diesem Genre auseinander. Und auch in Segebergs Mediale Mobilmachung III. Das Kino der Bundesrepublik Deutschland als Kulturindustrie (1950-1962) findet sich ein Kapitel über Grün ist die Heide.

Im Hauptteil folgt eine Gegenüberstellung. Ein direkter Vergleich scheint zunächst problematisch, sind doch beide Filme weder demselben Genre, der gleichen Entstehungszeit, nicht einmal demselben Land zuzuordnen. Dennoch finden sich, besonders ausgehend von der Rezeption beider Filme, Gemeinsamkeiten.

Vom Winde verweht war vor allem in Westdeutschland sehr erfolgreich, nahm die Funktion eines Wiederaufbaufilms ein und bot „verlockende Identifikationsmuster“, denn „die Sehnsucht nach einer heilen Welt mit klaren hierarchischen Verhältnissen war noch immer ungestillt […].“[3] Die Heimatfilmwelle der fünfziger Jahre spiegelt ein ähnliches Bild der bundesdeutschen Befindlichkeiten in dieser Zeit wider. Kulturell sind die Heimatfilme als Antwort auf die schweren Zerstörungen und das Unrecht des Nationalsozialismus zu verstehen. Sowohl der Missbrauch der Begriffe wie Heimat und Tradition als auch die sozialen Folgen des Zweiten Weltkrieges, wie verwaiste Familien, Autoritäts- und Werteverlust, wurden mit idyllischen Gegenbildern aufgearbeitet, die den Zuschauern eine kurze Reise in eine heile Welt ermöglichte.

2. Vom Winde verweht (1939)

2.1. Rezeption des Romans

Bevor auf die Rezeption des Films genauer eingegangen wird, soll vorab die Aufnahme des Romans betrachtet werden. In den USA erschien der Roman Gone with the Wind (Vom Winde verweht) von Margaret Mitchell am 30. Juni 1936. Die Südstaatlerin Mitchell begann den Roman im Jahr 1926 auf einer gebrauchten Remington-Reiseschreibmaschine zu schreiben, als sie aufgrund von Krankheit längere Zeit an das Bett gefesselt war. Nach knapp zehn Jahren stellte sie das mehr als 1000 Seiten umfassende Buch fertig. Der Roman setzt sich aus 63 Kapiteln zusammen, welche grob in zwei Abschnitte geteilt werden können, den Bürgerkrieg und die Rekonstruktion. Noch im Erscheinungsjahr des Romans verkaufte Mitchell die Filmrechte an ihrem Buch für 50.000 US-Dollar an den Produzenten David O. Selznick. Ein Jahr später wurde Margaret Mitchell für den Bestseller mit dem Pulitzer-Preis in Belletristik ausgezeichnet.[4]

Margaret Mitchell rühmte sich zur Erscheinung des Romans mit der historischen Authentizität des Romans Vom Winde verweht. Die Geschichte ihrer Erzählung “was as water proof and air tight as ten years of study and a lifetime of listening to participants would make it.”[5] Des Romans “great popularity in the South testified to the still powerful hold of that ambivalent vision on the literate South as whole.“[6] Als eines der berühmtesten Zitate gilt Cowleys Bezeichnung des Films als Enzyklopädie der Plantagenlegende. Cowley fasst zusammen:

“[The novel] is an encyclopaedia of the plantation legend. Other novelists by the hundreds have helped to shape this legend, but each of them has presented only part of it. Miss Mitchell repeats it as a whole, with all its episodes and all its characters and all its stage settings […]”[7]

Und somit gilt Vom Winde verweht als schnellstverkauftester Roman in der Geschichte des amerikanischen Verlagswesens. In der britischen Zeitung Daily Mail heißt es, dass seit der Erscheinung von Vom Winde verweht mehr als 30 Millionen Exemplare weltweit verkauft wurden.[8] Die Stimmen zu dem Werk reichen von Verurteilungen[9] bis hin zu Lobeshymnen[10]. Vom Winde verweht wurde in 25 Sprachen übersetzt, sogar eine 30-bändige Ausgabe in Blindenschrift kann man käuflich erwerben. Das Buch ist in anderen Ländern fast ebenso populär wie in den USA selbst. In Deutschland erschien der Roman erstmals 1937 im Verlag H. Goverts. Aufgrund immer strenger werdender Zensurbestimmungen durch die Reichsschriftungs-kammer und das Propagandaministerium im Dritten Reich wurden weitere Auflagen des Romans kurz darauf jedoch verweigert. Grund waren nicht inhaltliche Beanstandungen, sondern die Tatsache, dass der Übersetzer Martin Beheim-Schwarzbach[11], „der von Geburt an eine doppelte Staatsbürgerschaft besaß, im August 1939 nach England gereist war und sich damit nach Kriegsbeginn dem Einberufungsbefehl entzogen hatte.“[12] Dies hatte ein Verbot aller Veröffentlichungen Beheim-Schwarzbachs zur Folge und die Verweigerung weiterer Auflagen von Vom Winde verweht war eine logische Konsequenz:

„Durch Verhandlungen mit dem Propagandaministerium hatte Goverts eine Sondergenehmigung sowohl für die vorliegende als auch die in Herstellung befindliche Auflage von Vom Winde verweht erwirkt. Am 12.2.1941 teilte er dies der RSK auf ihre Anfrage hin mit. ‚Es wurde uns lediglich auferlegt, keine Neuauflage über die in Arbeit befindliche hinaus zu machen. Mit Rücksicht auf diesen Vorgang wurde unser Papierantrag für eine 17. Auflage abgelehnt. Dagegen dürfen die in Herstellung befindlichen 14. und 16. Auflage noch ausgeliefert werden. Wir wiederholen, daß in beiden Fällen Martin Beheim-Schwarzbach nicht mehr als Übersetzer genannt ist.“[13]

1949 erschien eine Neuauflage des Romans im Claassen & Goverts Verlag, wie der Verlag H. Goverts 1946 umbenannt wurde. Er gehörte zu den ersten Verlagen, denen nach dem Krieg die Lizenz zur Wiederaufnahme ihrer Tätigkeit erteilt wurde.[14] 1953 erschien das Buch erstmals im Bertelsmann Lesering als Lizenzausgabe: „Der Titel war vom Buchhandel vor der Veröffentlichung im Lesering etwa 100.000-mal verkauft worden, während er im Lesering als Hauptvorschlagsband innerhalb von drei Monaten 450.000-mal bestellt wurde.“[15] Es galt als erfolgreichster belletristischer Schlager des Leserings, der insgesamt 800.000-mal verkauft wurde (Leseringpreis 11,70 Mark; Ladenpreis 19,80 Mark).[16]

Jahrzehnte später folgten zwei autorisierte Fortsetzungen zu Mitchells Vom Winde verweht. Unter dem Titel Scarlett erschien 1991 ein Roman von Alexandra Ripley. Er spielt in den 1870er Jahren in Atlanta und Irland, erneut mit Scarlett O'Hara als Hauptfigur. 2007 erschien der Roman Rhett von Donald McCaig, der die Geschichte aus Sicht des Protagonisten Rhett Butler erzählt und ebenso wie Scarlett von Mitchells Erben autorisiert wurde.

2.2. Entstehung und Rezeption des Films in den USA

Der Preis von 50.000 US-Dollar für die Filmrechte war einer der höchsten, der bis dahin für einen Romanerstling geboten worden war.[17] Dieser Kauf wurde als gewagtes Unterfangen angesehen, denn bis dato hatte kein Bürgerkriegsfilm Erfolg gehabt. Vorrangegangene Filme über den Bürgerkrieg, darunter So Red the Rose und Operator 13 hatten an den Kinokassen schlecht abgeschnitten. „Das reichte, um sämtliche Bürgerkriegsstoffe in Verruf zu bringen, denn solche Produzenten-Schrecknisse führen in Hollywood ein langes Leben.“[18]

Nicht für David O. Selznick. Ihm war klar, dass Vom Winde verweht ein Projekt werden musste, was alles Vorhergehende in den Schatten stellen sollte. Er bürdete sich die höchsten Anforderungen auf die sich automatisch auf die gesamte Filmcrew übertrugen.

„Die Folge war ein unglaublich hoher Verschleiß an Regisseuren und Drehbuchautoren, die sich mehr oder weniger erfolgreich an dem Mammut-Unternehmen versuchten und erbarmungslos von Selznick gefeuert wurden. Schließlich schrieb Selznick sogar selbst am Skript herum, das in seiner Länge natürlich deutlich gerafft werden mußte, damit der Film nicht ins Uferlose entglitt. Mit seiner Laufzeit von beinahe vier Stunden ist er ohnehin eines der längsten zusammenhängenden Kinowerke.“[19]

Schon bevor der Film gedreht wurde, lief eine der längsten und erfolgreichsten Pressekampagnen der Filmgeschichte, die sich mit der Besetzung der Hauptrollen beschäftigte. Von Anfang an favorisierte sowohl das Publikum als auch Selznick Clark Gable für die Rolle des Rhett Butler. Für die Rolle der Scarlett O’Hara erfolgte eine öffentliche Ausschreibung, auf die sich etwa 1.500 Schauspielerinnen bewarben. Für das landesweite Casting wurden 50.000 Meter Film für Probeaufnahmen belichtet.[20] Es entbrannte ein Kampf um die Hauptrollen, „wie man ihn bis heute nicht wieder erlebt hat.“[21] Auch „[d]ie Leser des Romans schickten körbeweise Briefe mit Vorschlägen an Selznick […].“[22] Aber der Produzent bestand auf eine unbekannte Darstellerin. Schließlich erhielt die damals in den USA völlig unbekannte britische Schauspielerin Vivien Leigh den Zuschlag für die Rolle. „Die Frage, wer denn nun den begehrten Part übernehmen sollte, bewegt die amerikanische Öffentlichkeit zeitweise mehr, als die Zuspitzung der politischen Lage im fernen Europa.“[23] Diese Fakten machen deutlich, welche intensive Beschäftigung dieser Film hervorrief – man diskutierte auf nationaler Ebene.

Die Produktionskosten beliefen sich auf 4.085.790 US-Dollar.[24] Die erste Rohfassung des Films war fünf Stunden lang.[25] Insgesamt dauert der Film mit Overtüre, Intermission und Abspannmusik 238 Minuten. Die Premiere in Atlanta am 15. Dezember 1939 wurde zu einem Triumphzug der Schauspieler und des Produzenten.[26] „Das Kino hatte 2500 Sitzplätze doch für die Premiere kamen eine Million Menschen nach Atlanta. Der Gouverneur erklärte den Premierentag zum Feiertag […].“[27] Der Film war der erfolgreichste Film des Jahres 1939 und erhielt bei der Oscarverleihung 1940 13 Nominierungen und zehn Oscars.[28] Das Amerikanische Filminstitut zeichnete den Film mehrfach aus, etwa 1977 als ‚bester Film aller Zeiten’.[29] Im Nachhinein brach der Film alle Rekorde als Kassenschlager, Berichten zufolge brachte er 120 Millionen US-Dollar ein noch bevor die Filmrechte an das Fernsehen verkauft wurden.[30] Vom Winde verweht hat seit seiner Uraufführung ungezählte Wiederaufführungen erlebt, kam 1968 erneut in die Kinos, umkopiert auf das Breitwandformat 70 mm und mit Stereoton versehen.[31]

Abschließend soll kurz auf die Umsetzung des Films hinsichtlich politischer Fragen eingegangen werden. Es galt den Bestseller zu entschärfen, da der Roman die Position der Südstaatler repräsentiert und konstatiert, dass es den Schwarzen als Sklaven besser ergangen sei als nach der Befreiung. Selnick war darauf bedacht, das größtmögliche Publikum anzusprechen und so wenig wie möglich anzuecken. Dabei konnte er sich an kritischen Stimmen zum Roman orientieren. Darum etwa eliminierte er die Episode mit dem rassistischen Geheimbund Ku-Klux-Klan und seine an der schwarzen Bevölkerung begangenen Untaten erwähnt der Film gar nicht erst. Stattdessen taucht nur eine Bürgerwehr auf, die gegen Strauchdiebe und Gesindel vorgeht.[32] Selznick achtete vor allem auch darauf die Afro-Amerikaner nicht anzugreifen, entfernte das Wort nigger aus dem Script[33] und änderte die Überfallszenerie[34] ab. Der Film sollte zwar nicht nur als „center of a racial debate”[35] gesehen werden, trotzdem gibt es viele Meinungen darüber inwiefern es Selznick gelungen ist die politische Struktur des Films korrekt dazustellen. In dem Aufsatz Winds of Change: Gone with the Wind and Racism as a National Issue von Thomas Cripps heißt es einerseits, „the movie provided a punctuation mark between the last era in which racial matters were considered to be purely local and a new era when they resumed a role in national public policy.”[36] Andererseits heißt es auch, “for blacks Gone with the Wind remained an ambiguity caught between old dying black images and yet unformed new images.”[37] Fakt ist, dass so ein Film in Bezug auf die Darstellung von Schwarzen in dieser Umsetzung vorher undenkbar gewesen wäre. Ebenso galt Hattie McDaniels Oscar als stellvertretender Triumph für das schwarze Amerika.

[...]


[1] Film: Vom Winde verweht. 99. - 100. Minute

[2] Zur Quellenfindung dienten verschiedene Filmlexika und das Handbuch V der Katholischen Filmkritik, der auf eine ausführliche Filmkritik des deutschen Filmdienst verwies (Kritik-Nr. 2293), die mir freundlicherweise per E-Mail von Mitarbeitern zur Verfügung gestellt wurden. Außerdem diente die Recherche bei Deutschlands Tages- und Wochenzeitungen zur Informationsfindung. Im Online-Archiv von Die Zeit findet sich leider keine Rezension des Films. Das Online-Archiv von Der Spiegel zeigt nur eine Kurzkritik und per E-Mail wurde mir bestätigt, dass der Film ausführlicher in den 50er Jahren nicht besprochen wurde. Die Süddeutsche Zeitung verwies auf das Mikrofilmarchiv der Bayrischen Staatsbibliothek in München und die Frankfurter Allgemeine Zeitung verlangte auf Anfrage eine Entgeldzahlung von 37,50 € pro 15 Minuten für einen Recherche in ihrem Archiv. Einzig allein die Frankfurter Rundschau schickte eine Kopie ihrer ausführlichen Rezension auf dem Postweg.

[3] Schröder, Nikolaus. 50 Klassiker Film. Die wichtigsten Werke der Filmgeschichte. Hildesheim: Gerstenberg.

2004. S. 88

[4] Vgl.: Kubiak, Hans Jürgen. Die Oscarfilme. Die besten Filme der Jahre 1927-1984. Frankfurt am Main:

Fischer-Taschenbuch-Verlag. 1986. S. 57

[5] Harwell, Richard B. (Hrg.). Margaret Mitchell’s ‘Gone with the Wind’ Letters 1936-1949. New York:

Macmillan. 1976. S. 39

[6] King, Richard. The ‚Simple Story’s’ Ideology: Gone with the Wind and the New South Creed. In: Pyron,

Darden Ashbury (Editor). Recasting: Gone with the Wind in American Culture. Miamai: University

Press of Florida. 1984. S. 173

[7] Cowley, Malcom. Going with the Wind. (New Republic. September 16, 1936. p. 161-162.) Reprinted In: Pyron.

1984. S. 19

[8] Bamigboye, Baz. Darius Danesh a damned fine hero. In: Daily Mail Online. 04. April. 2008.

< http://www.dailymail.co.uk/debate/columnists/article-556688/Darius-Danesh-damned-fine-hero.

html >

[9] In einer Review wird Vom Winde verweht verurteilt „for lack of depth, or lack of symbolical or philosophical intricacy […].“ In: Irvin, Helen Deiss. Gea in Georgia: A Mythic Dimension in Gone with the Wind. In: Pyron. 1984. S. 57

[10] “[The novels] strength is that of all enduring popular art: the presentation of striking and memorable images, character, and situations in a style neither difficult to follow nor hard to understand. Gone with the Wind is a cracking good story, offering vivid examples of grace (or at least courage) under pressure, cowardice, loyalty and perfidy, scrappy underdogs and rapacious occupiers, high sentiments and low cynicism. Nor was it surprising that a novel set during harrowing years of the Civil War and Reconstruction should find a response in the 1930s, a decade of unprecedented economic and social distress.” In: King, Richard. The ‚Simple Story’s’ Ideology: Gone with the Wind and the New South Creed. In: Pyron. 1984. S. 167

[11] Der Schriftsteller übersetzte damals Vom Winde verweht für 2000 Mark

[12] Wallrath-Janssen, Anne-M. Der Verlag H. Goverts im Dritten Reich. München: Saur. 2007. S. 372

[13] Wallrath-Janssen. 2007. S. 373

[14] ullstein buchverlage. Über den Verlag. ullstein buchverlage GmbH. © 2010.

< http://www.ullsteinbuchverlage.de/claassen/verlag.php >

[15] Lehning, Thomas. Das Medienhaus: Geschichte und Gegenwart des Bertelsmann-Konzerns. München: Fink.

2004. S. 77

[16] Bestsellerfabrik. In: Der Spiegel. 24. Juli 1954.

< http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-41758081.html >

[17] Flamini, Roland. Vom Winde verweht. Der berühmteste Film der Welt und seine Geschichte. Heyne

Filmbibliothek. Nr. 40. München: Heyne. 1991. S. 19

[18] Flamini. 1991. S. 10

[19] Vom Winde verweht. In: Schlemmermeyer, Mark (Hrg.) TV-Spielfilm. Das Große Filmlexikon. Tr-Zw Band

IV. Erfstadt: Area-Verlag. 2006. S. 229

[20] Schröder. 2004. S. 86

[21] Kubiak. 1986. S. 57

[22] Vom Winde verweht. In: Reclam Film Klassiker. Band I. 1913-1946. Stuttgart: Reclam. 1999. S. 410

[23] Vom Winde verweht. In: Schlemmermeyer. 2006. S. 229

[24] Kubiak. 1986. S. 59

[25] Kubiak. 1986. S. 59

[26] Hattie McDaniels und anderen schwarzen Schauspielern des Films war es nicht erlaubt an der Premiere teilzunehmen. Die Jim-Crow-Gesetze in Georgia, die von 1876 bis 1964 Rassentrennung vorschrieben, verboten es den Schauspielern mit der weißen Crew zusammen zu sitzen.

[27] Schröder. 2004. S. 87

[28] Gone with the Wind erhielt einen Oscar für den besten Film, die beste Regie für Victor Fleming, für Vivien Leigh als beste Hauptdarstellerin und für Hattie McDaniel als beste Nebendarstellerin (erstmalig erhielt auch eine schwarze Darstellerin die begehrte Trophäe). Außerdem gewann der Film die Auszeichnungen für Schnitt, Kamera, adaptiertes Drehbuch, Bestes Szenenbild sowie für Technische Verdienste, und William Cameron Menzies erhielt einen Sonderpreis für hervorragende Leistungen im Gebrauch von Farbeffekten. Ebenfalls nominiert waren Clark Gable als Bester Hauptdarsteller, Olivia de Havilland als Beste Nebendarstellerin und Max Steiner für die Beste Originalfilmmusik, sowie der Ton und die Effekte. Vgl.: Bräutigam, Thomas. Lexikon der Film- und Fernsehsynchronisation. Berlin: Lexikon Imprint Verlag. 2001.

[29] Kubiak. 1986. S. 60

[30] Vgl.: Wood, Gerald. From The Clansman and Birth of a Nation to Gone with the Wind: The Loss of American

Innocence. In: Pyron. 1984. S. 125

[31] Töteberg, Michael. Gone With the Wind. In: Töteberg, Michael (Hrg.). Metzler Filmlexikon. Stuttgart und

Weimar: Metzler. 1995. S. 234

[32] Film: Vom Winde verweht.

[33] Cripps, Thomas. Winds of Change: Gone with the Wind and Racism as a National Issue. In: Pyron. 1984. S.

143

[34] Als Scarlett O’Hara durch den Wald reitet und knapp einer Vergewaltigung entgeht. In: Film: Vom Winde

verweht. 183. – 185. Minute

[35] Cripps, Thomas. Winds of Change: Gone with the Wind and Racism as a National Issue. In: Pyron. 1984. S.

137

[36] Cripps, Thomas. Winds of Change: Gone with the Wind and Racism as a National Issue. In: Pyron. 1984. S.

137

[37] Cripps, Thomas. Winds of Change: Gone with the Wind and Racism as a National Issue. In: Pyron. 1984. S.

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Ende der Leseprobe aus 34 Seiten

Details

Titel
Ein Vergleich der Filme "Vom Winde Verweht" und "Grün ist die Heide"
Hochschule
Technische Universität Dresden  (Institut für Germanistik)
Veranstaltung
Bausteine einer Filmphilologie
Note
2,0
Autor
Jahr
2010
Seiten
34
Katalognummer
V161909
ISBN (eBook)
9783640760251
ISBN (Buch)
9783640760428
Dateigröße
622 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Vom Winde verweht, Grün ist die Heide, Gone with the Wind, Heimatfilm, Film im Dritten Reich, Film in der BRD, Epos
Arbeit zitieren
BA Antje Schoene (Autor), 2010, Ein Vergleich der Filme "Vom Winde Verweht" und "Grün ist die Heide", München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/161909

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