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Die Verwendung von Insignien bei der Krönung

Titel: Die Verwendung von Insignien bei der Krönung

Hausarbeit , 2006 , 37 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Andreas Stoll M.A. (Autor:in)

Geschichte Europas - Mittelalter, Frühe Neuzeit
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit handelt von der Verwendung von Insignien bei der Krönung. Dabei wird zunächst auf den Ursprung von Krönung und Salbung eingegangen. Weiterhin werden wir anhand von Krönungsordnungen sehen, wie ein Krönung im Idealfall auszusehen hat. Wie diese Vorschriften letzten Endes in die Tat umgesetzt werden, wird am Beispiel der Krönungen Karls des Großen, Ottos des Großen und Maximilians II. demonstriert. Es wird aufgezeigt, welche Wichtigkeit bestimmte Orte, bestimmte Personen und vor allem bestimmte Gegenstände haben. Damit sind natürlich die im Titel erwähnten Insignien gemeint, von denen die wichtigsten genannt und deren interessanter Hintergrund erläutert werden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung und Quellen

2. Krönungen seit Karl dem Großen

3. Eine perfekte Krönung?

Die Königskrönung Ottos I. in Aachen

4. Die Insignien des Kaisers/Königs bei seiner Krönung

5. Krönungen in der Frühen Neuzeit außerhalb Aachens

6. Zusammenfassung

7. Quellen- und Literaturangaben

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht die historische Entwicklung und die rituelle Bedeutung der Krönungszeremonien deutscher Könige und Kaiser vom Mittelalter bis zur Frühen Neuzeit, wobei der Fokus auf der symbolischen Funktion der Reichsinsignien liegt.

  • Die Bedeutung von Aachen als traditionellem Krönungsort
  • Die sakrale und politische Funktion der Reichsinsignien
  • Der Wandel der Krönungszeremonie in der Frühen Neuzeit
  • Die Rolle von Geistlichkeit und Kurfürsten bei der Herrschererhebung
  • Der Übergang zur Selbstkrönung am Beispiel Preußens

Auszug aus dem Buch

Die Insignien des Kaisers/Königs bei seiner Krönung

Das wichtigste bei einer Krönung sind, neben dem zu Krönenden, die verwendeten Insignien. Der Fundus der Reichsinsignien, die bei der Krönung der deutschen Könige und Kaiser verwendet wurde und heute in Wien aufbewahrt werden, erstreckt sich über 27 Teile. Ich werde mich hier nur auf die wichtigsten konzentrieren, nämlich die Heilige Lanze, das Reichskreuz, das Reichsevangeliar, den Reichsapfel, das Reichsschwert und die Reichskrone.

Die Heilige Lanze hatte eine doppelte Bedeutung. Die Lanze an sich war unter den Germanen ein königliches Attribut. Der Heiligen Lanze kam aber noch eine speziellere und wichtigere Bedeutung als Reliquie zu.

Deren Lanzenblatt nämlich hatte in der Mitte des Lanzenblattes eine Aussparung in welche ein Nagel vom Kreuz Christi eingesetzt war, wodurch sie zur Reliquie wurde. Um sie wurde verbissen gekämpft. Ein Krieg konnte vermieden werden als sie vom Burgunderkönig Rudolf an Heinrich I., den Vater Ottos des Großen, übergeben wurde.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung und Quellen: Der Autor führt in die antiken Ursprünge der Bekrönung ein und beleuchtet die christliche Herrschaftsanschauung sowie die wachsende Bedeutung der priesterlichen Salbung.

2. Krönungen seit Karl dem Großen: Dieses Kapitel thematisiert die Folgen der Kaiserkrönung Karls des Großen und die daraus resultierende Verschiebung des Vorrangs von der Salbung hin zur Krönung.

3. Eine perfekte Krönung?: Der Abschnitt analysiert die Krönung Ottos I. in Aachen als Kompromiss zwischen germanischen Traditionen und kirchlichem Zeremoniell sowie die Rolle der Erzbischöfe.

4. Die Insignien des Kaisers/Königs bei seiner Krönung: Hier werden die zentralen Symbole der Macht wie die Heilige Lanze, das Reichsschwert und die Reichskrone in ihrer symbolischen und reliquienhaften Bedeutung beschrieben.

5. Krönungen in der Frühen Neuzeit außerhalb Aachens: Das Kapitel behandelt den Wandel der Krönungsorte und die abnehmende Bedeutung des sakralen Elements sowie die preußische Krönung von 1701.

6. Zusammenfassung: Der Autor resümiert die Krönung als bedeutenden verfassungspolitischen Staatsakt und beschreibt den Wandel der Symbolik über die Jahrhunderte.

7. Quellen- und Literaturangaben: Dieses Kapitel führt die verwendeten Primärquellen und die wissenschaftliche Fachliteratur zur Krönungsforschung auf.

Schlüsselwörter

Krönung, Salbung, Reichsinsignien, Aachen, Heilige Lanze, Kaisertum, Kurfürsten, Zeremoniell, Mittelalter, Frühe Neuzeit, Reichskrone, Herrschererhebung, Approbationsrecht, Sakralität, Preußische Königskrönung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Entwicklung und dem rituellen Ablauf der Krönungszeremonien deutscher Könige und Kaiser vom Mittelalter bis in die Frühe Neuzeit.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Im Zentrum stehen der Wandel der Herrschererhebung, die Rolle der Reichsinsignien, die Bedeutung von Krönungsorten wie Aachen und Frankfurt sowie der Einfluss des Klerus.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, die symbolische Bedeutung der Krönung und ihre politische Funktion innerhalb der verfassungsrechtlichen Ordnung des Reiches über verschiedene Epochen hinweg aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet der Autor?

Der Autor nutzt eine historisch-analytische Methode unter Auswertung zeitgenössischer Quellen und einschlägiger wissenschaftlicher Fachliteratur.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Krönung Ottos I., die Bedeutung einzelner Insignien wie der Heiligen Lanze und der Reichskrone sowie die Verschiebung der Krönungsorte und Zeremonien unter dem Einfluss der Reformation und des Absolutismus.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Publikation?

Wesentliche Begriffe sind Krönungszeremonie, Reichsinsignien, Sakralität, Aachen, Kaiserkrönung und das Verhältnis zwischen Kirche und Herrscher.

Warum war der Ort Aachen für mittelalterliche Krönungen so entscheidend?

Aachen war als Aufenthaltsort Karls des Großen und Krönungsort seiner Nachfolger sowie durch das Vorhandensein des Karlsthrons ein zentraler Ort für die Legitimation des neuen Herrschers im mittelalterlichen Erbe.

Was zeichnet die preußische Königskrönung von 1701 im Vergleich zu früheren Krönungen aus?

Sie gilt als eine "Selbstkrönung" und "Fast-Selbstsalbung", die das absolutistische und protestantische Selbstverständnis des Herrschers widerspiegelt und die Beteiligung einer autonomen Kirche weitgehend ausschloss.

Ende der Leseprobe aus 37 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Verwendung von Insignien bei der Krönung
Hochschule
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg  (Institut für Geschichte)
Veranstaltung
Hauptseminar Insignienkunde
Note
1,3
Autor
Andreas Stoll M.A. (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2006
Seiten
37
Katalognummer
V161922
ISBN (eBook)
9783640754854
ISBN (Buch)
9783640755004
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Insignien Kleinodien Kronjuwelen Krönung Salbung Reichskrone Heilige Lanze Zeremoniell Ordo Otto I. Aachen Mainz Karl der Große Himmlisches Jerusalem Kaiser König Papst Approbation Goldene Bulle Maximilian I. Maximilian II.
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Andreas Stoll M.A. (Autor:in), 2006, Die Verwendung von Insignien bei der Krönung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/161922
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Leseprobe aus  37  Seiten
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