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Die Landesmedienanstalten

Aufbau und Aufgaben der Landesmedienanstalten in Deutschland

Título: Die Landesmedienanstalten

Trabajo Escrito , 2010 , 20 Páginas , Calificación: 1,7

Autor:in: M.A. Veronika Streuer (Autor)

Medios / Comunicación: Periodismo, publicidad
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Um Geld zu verdienen machen bekanntlich manche Leute wirklich fast alles. Medienproduzenten bilden da offensichtlich keine Ausnahme, schaut man sich beispielsweise die Bild-Schlagzeile „Endemol-Chef plant neue Gaga-Show: Bald sehen wir Sperma-Wettrennen im Fernsehen“ an. Geplant hatte Endemol eine Show, bei der die Spermien der Kandidaten um die Wette schwimmen und derjenige mit den schnellsten Spermien hätte einen Sportwagen erhalten. Um solch fragwürdige Sendungen zu verhindern oder auch bereits bestehende Formate im Privatfernsehen in bestimmten Grenzen zu halten und Regeln durchzusetzen, gibt es die Landesmedienanstalten.

Doch was genau machen diese Anstalten und wie sind sie aufgebaut? Um diese Fragen zu klären, stehen die Landesmedienanstalten und ihre Arbeit im Mittelpunkt dieser Hausarbeit. Die zentralen Fragen sind hierbei:

- Wie sind die Landesmedienanstalten und die Arbeitsgemeinschaft der Landesmedienanstalten (ALM) aufgebaut?
- Welche Aufgaben erfüllen die Landesmedienanstalten und die Arbeitsgemeinschaft der Landesmedienanstalten (ALM)?
- Welche Kritik wird an den Landesmedienanstalten geübt?

Zur Beantwortung dieser Fragen werden zunächst die Grundlagen und die Struktur der Landesmedienanstalten, sowie der Arbeitsgemeinschaft der Landesmedienanstalten dargelegt. Im folgenden Abschnitt werden dann die Aufgaben – Gestalten, Fördern, Forschen, Informieren – genauer beleuchtet, bevor der letzte Abschnitt auf Kritik an den Anstalten eingeht. Die Arbeit wird mit einem zusammenfassenden Fazit abgeschlossen.

Extracto


Gliederung

1. Einleitung

2. Die Struktur der Landesmedienanstalten

2.1 Grundlagen

2.2 Die Landesmedienanstalten

2.3 Die Arbeitsgemeinschaft der Landesmedienanstalten (ALM)

3. Die Aufgaben der Landesmedienanstalten

3.1 Gestalten

3.2 Fördern

3.3 Forschen

3.4 Informieren

4. Kritik an den Landesmedienanstalten

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Hausarbeit untersucht den strukturellen Aufbau und das Aufgabenspektrum der Landesmedienanstalten in Deutschland sowie die Arbeitsgemeinschaft der Landesmedienanstalten (ALM). Ziel ist es, durch eine wissenschaftliche Analyse zu klären, wie diese Institutionen organisiert sind, welche Kernaufgaben sie wahrnehmen und welche Kritikpunkte in der medienpolitischen Debatte gegenüber ihrer Tätigkeit geäußert werden.

  • Struktureller Aufbau der Landesmedienanstalten am Beispiel der BLM
  • Organisation und Organe der Arbeitsgemeinschaft der Landesmedienanstalten (ALM)
  • Kernaufgaben: Gestalten, Fördern, Forschen und Informieren
  • Kritische Analyse der Finanzierung und Aufsichtspraxis

Auszug aus dem Buch

3.1 Gestalten

Mit „Gestalten“ ist hier die Gestaltung des Hörfunk- und Fernsehprogramms gemeint. Eine der Hauptaufgaben der Landesmedienanstalten besteht dabei in der Genehmigung privater Rundfunkanbieter und der anschließenden Kontrolle. Die Genehmigung bezieht sich auf die Lizenzvergabe, sowie auf die Zuteilung von Frequenzen und Kabelkanälen. Solche Genehmigungen werden beispielsweise von der BLM in der Regel für 8 Jahre vergeben (BLM 2010b). (Hoffmann-Riem 1994: 22-24, Schuler-Harms 1995: 31, Widlok 2005: 331-333, Meyn 2004: 173-174)

Werden Lizenzplätze in einer Region der Landesmedienanstalt frei, so erfolgt eine öffentliche Ausschreibung. Bewerber auf die Lizenzen müssen dabei einige Maßgaben erfüllen. Bei der BLM sind dies die folgenden Punkte:

„- Interessenten müssen ihre Bewerbung bis zu einer bestimmten Frist abgeben - Das geplante Programmangebot sollte einen Beitrag zur Meinungsvielfalt und zur Ausgewogenheit der Programme leisten. - Enthalten sein muss ein angemessener Anteil an Beiträgen mit kulturellen, kirchlichen, sozialen und wirtschaftlichen Elementen. - Der Bewerber muss eigenproduzierte Sendungen genauso wie inländische Produktionen angemessen berücksichtigen. - Die Bewerbung muss einen Wirtschaftsplan (finanzielle Ausstattung), ein Programmschema sowie Angaben zur Personalplanung enthalten, damit die Durchführung des Sendebetriebs garantiert ist.“ (BLM 2010b)

Hervorzuheben sind an dieser Aufzählung die Ansprüche an die Meinungsvielfalt, die Ausgewogenheit der Programme und an das Programmschema allgemein. Vor allem das vorgelegte Programmschema wird später zur Überprüfung benötigt. Denn die Arbeit der Landesmedienanstalten ist nicht mit der Genehmigung allein getan.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in das Thema ein, erläutert die Notwendigkeit der Landesmedienanstalten im privaten Rundfunk und definiert die zentralen Forschungsfragen der Arbeit.

2. Die Struktur der Landesmedienanstalten: Dieses Kapitel behandelt die rechtlichen und finanziellen Grundlagen sowie den organisatorischen Aufbau der einzelnen Anstalten und der ALM.

3. Die Aufgaben der Landesmedienanstalten: Es werden die vier Tätigkeitsfelder „Gestalten“, „Fördern“, „Forschen“ und „Informieren“ detailliert am Beispiel der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM) erläutert.

4. Kritik an den Landesmedienanstalten: Hier werden zentrale Kritikpunkte beleuchtet, insbesondere hinsichtlich der Finanzierungsstruktur, der Aufsichtspraxis und der föderalen Struktur.

5. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse der Arbeit zusammen und reflektiert die strukturellen Herausforderungen der Landesmedienanstalten.

Schlüsselwörter

Landesmedienanstalten, Rundfunkaufsicht, ALM, Medienregulierung, BLM, Lizenzvergabe, Medienkompetenz, Programmaufsicht, duales Rundfunksystem, Medienpolitik, Rundfunkstaatsvertrag, Aufsichtspraxis, Medienrat.

Häufig gestellte Fragen

Was ist das grundlegende Ziel dieser Hausarbeit?

Die Arbeit analysiert, wie die Landesmedienanstalten in Deutschland aufgebaut sind, welche Aufgaben sie im dualen Rundfunksystem erfüllen und wo die Kritikpunkte an ihrer Tätigkeit liegen.

Welche Institutionen stehen im Zentrum der Untersuchung?

Im Fokus stehen die Landesmedienanstalten und deren Dachverband, die Arbeitsgemeinschaft der Landesmedienanstalten (ALM).

Was sind die zentralen Aufgabenbereiche der Landesmedienanstalten?

Die Aufgaben werden in die vier Bereiche Gestalten (Lizenzvergabe und Aufsicht), Fördern (Medienkompetenz, Technik), Forschen (Studien zur Mediennutzung) und Informieren unterteilt.

Welche wissenschaftliche Methode wurde für diese Arbeit gewählt?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie der Auswertung von Gesetzen (wie dem BayMG) und Dokumenten der Landesmedienanstalten, um den Aufbau und die Funktionen systematisch darzulegen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der Struktur, die detaillierte Erläuterung der vier Hauptaufgabenbereiche sowie eine fundierte Analyse verschiedener Kritikpunkte.

Welche Begriffe beschreiben die Arbeit am besten?

Zu den wichtigsten Schlüsselwörtern zählen Rundfunkaufsicht, Medienregulierung, Lizenzvergabe, ALM und föderale Struktur.

Wie wird die Finanzierung der Landesmedienanstalten kritisiert?

Kritisiert wird, dass die Abhängigkeit von staatlich kontrollierten Finanzmitteln den Grundsatz der Staatsferne in Frage stellen könnte.

Welche Rolle spielt die föderale Struktur bei der Kritik an den Anstalten?

Kritiker führen an, dass die föderale Zersplitterung zu Ineffizienz führt und die Durchsetzung einheitlicher Aufsichtsstandards erschwert.

Final del extracto de 20 páginas  - subir

Detalles

Título
Die Landesmedienanstalten
Subtítulo
Aufbau und Aufgaben der Landesmedienanstalten in Deutschland
Universidad
LMU Munich  (Institut für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung)
Curso
Medienlehre
Calificación
1,7
Autor
M.A. Veronika Streuer (Autor)
Año de publicación
2010
Páginas
20
No. de catálogo
V161945
ISBN (Ebook)
9783640766659
ISBN (Libro)
9783640766956
Idioma
Alemán
Etiqueta
Landesmedienanstalt Medienlehre Mediensystem
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
M.A. Veronika Streuer (Autor), 2010, Die Landesmedienanstalten, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/161945
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