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Die konstitutive Entscheidung des Going Public unter der Berücksichtigung der Organisation und Bewertung

Titre: Die konstitutive Entscheidung des Going Public unter der Berücksichtigung der Organisation und Bewertung

Mémoire (de fin d'études) , 2002 , 108 Pages , Note: 2

Autor:in: Erdal Colak (Auteur)

Gestion d'entreprise - Gestion de la production
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Um das Potenzial der Marktanteile voll ausschöpfen zu können, muss sich ein Unternehmen entwickeln. D. h. nur Investitionen führen in aller Regel zu einer Expansion. Ein Unternehmen, das den nationalen Bereich nahezu abgedeckt hat, wird sich im nächsten Schritt versuchen global auszurichten. Jedoch besteht die Problematik darin, dass eine Globalisierung ohne das notwendige Kapital nicht erreicht werden kann. Die vorliegende Arbeit soll die Bedeutung einer global ausgelegten Strategie in Form der Kapitalbeschaffung wiedergeben. Aus diesem Grund wird versucht die Möglichkeit der Kapitalbeschaffung an der Börse zu analysieren. Die Vorgehensweise beginnt mit der grundlegenden Erörterung rund um die Börse, über die entscheidenden Kriterien zum Going Public, bis zur Organisation und Bewertung beim Gang an die Börse. Selbstverständlich können nicht alle Themengebiete vollständig ausgearbeitet werden, da dies den Rahmen dieser Arbeit sprengen würde. Der Leser soll mit Hilfe von Beispielen einen plastischen Eindruck vermittelt bekommen und somit ein besseres Verständnis für die Materie erhalten. Mit den zukünftigen Veränderungen wird die Arbeit dann schließlich zum Abschluss gebracht.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Grundlagen der Börse

2.1 Der Begriff der Börse

2.1.1 Der amtliche Handel

2.1.2 Der geregelte Markt

2.1.3 Der Freiverkehr

2.1.4 Der Telefonverkehr

2.1.5 Der neue Markt

2.2 Die Funktion der Börse

2.2.1 Der Einheitskurs (Kassakurs)

2.2.2 Der variable Kurs

2.2.3 Die Spannenkurse

2.2.4 Gründe für Kursschwankungen

2.3 Die verschiedenen Aktienformen

2.3.1 Die Übertragbarkeit

2.3.2 Die Aktien mit ihren jeweiligen Berechtigungen

2.3.3 Die Unterscheidung der Aktien hinsichtlich der Art der Beteiligung am Grundkapital einer AG

2.3.4 Die Aktien bezüglich ihres Ausgabezeitpunktes

3. Entscheidende Kriterien zum Going Public

3.1 Argumente für den Gang an die Börse

3.2 Argumente gegen den Gang an die Börse

3.2.1 Einmalige Kosten bei der Vorbereitung und Umwandlung

3.2.2 Einmalig anfallende Kapitalerhöhungskosten

3.2.3 Einmalig anfallende Börseneinführungskosten

3.2.4 Folgekosten

4. Die Organisation und Bewertung beim Gang an die Börse

4.1 Die Umwandlung in die Rechtsform der Aktiengesellschaft

4.1.1 Die Möglichkeiten zur Umwandlung in die Rechtsform der Aktiengesellschaft

4.1.1.1 Die Verschmelzung nach §§ 2 – 122 UmwG

4.1.1.2 Die Spaltung nach §§ 123 – 173 UmwG

4.1.1.3 Die Vermögensübertragung §§ 174 – 189 UmwG

4.1.1.4 Die formwechselnde Umwandlung §§ 190 – 304 UmwG

4.2 Die Gründung einer Aktiengesellschaft

4.3 Die Emissionspreisfindung (Pricing)

4.3.1 Die Möglichkeiten zur Emissionspreisfindung

4.3.1.1 Die Multiplikatorverfahren

4.3.1.1.1 KGV (Kurs- / Gewinnverhältnis)

4.3.1.1.2 KCV (Kurs – Cash – Flow – Verhältnis)

4.3.1.1.3 KUV (Kurs – Umsatz – Verhältnis) / KKV (Kurs – Kunden – Verhältnis)

4.3.1.1.4 EV EBIT / EV EBITDA

4.3.1.2 Die Fundamentalverfahren

4.3.1.2.1 DCF (Discounted – Cash – Flow – Verfahren)

4.3.1.2.2 Ertragswert

4.3.1.2.3 EVA (Economic-Value – Added - Methode)

4.3.1.2.4 KBV (Kurs – Buchwert – Verhältnis)

4.4 Die Verfahren zur Platzierung der Aktien

4.4.1 Das Festpreisverfahren

4.4.2 Das Bookbuilding – Verfahren

4.4.2.1 Phase I: Pre – Marketing – Phase

4.4.2.2 Phase II: Marketingphase

4.4.2.3 Phase III: Order – Taking – Phase

4.4.2.4 Phase IV: Pricing- und Zuteilungsphase

4.4.2.5 Phase V: Greenshoe – Phase

4.4.2.6 Beispiel zum Bookbuilding Verfahren Adidas

4.4.3 Auktionsverfahren

4.4.3.1 Beispiel zum Auktionsverfahren

4.5 Exkurs: Die Zuteilung

5. Zukunftsaussichten

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Diplomarbeit analysiert die strategische Bedeutung eines Börsengangs (Going Public) für Unternehmen zur Kapitalbeschaffung, wobei insbesondere die Kriterien für die Auswahl des richtigen Börsensegments, die organisatorische Umwandlung in eine Aktiengesellschaft sowie verschiedene Methoden zur Unternehmensbewertung und Preisgestaltung (Pricing) untersucht werden.

  • Grundlagen und Funktionen der Börse sowie verschiedene Börsensegmente in Deutschland.
  • Argumente für und gegen einen Börsengang unter Berücksichtigung von Kosten und Haftungsfragen.
  • Rechtliche Anforderungen an die Umwandlung und Gründung einer Aktiengesellschaft.
  • Methoden der Emissionspreisfindung (Multiplikator- und Fundamentalverfahren).
  • Verfahren zur Platzierung von Aktien, einschließlich Bookbuilding und Auktionsverfahren.

Auszug aus dem Buch

4.4.2.6 Beispiel zum Bookbuilding Verfahren Adidas

Der Börsengang der Adidas AG in Herzogenaurach, wurde von der Dresdner Bank AG als Konsortialführer, im Jahre 1995 begleitet. Nach der Entscheidung zum IPO der Adidas AG, wurde eine Platzierung von 22,7 Mio. Stück der 226,7 Mio. Grundkapital geplant. Das Grundkapital selbst, die aus 45,3 Mio. Stück Inhaberaktien bestand, gehörte zu 95,9 % der SOGEDIM S.A. und der SEBA Investissement S.A. zu 4,1 %. Die 22,7 Mio. Stück Aktien, die 50,1 % der Stammaktien betrugen, sollten im Wege des Bookbuilding Verfahrens global platziert werden. Eine Greenshoeoption in Höhe von 3,4 Mio. Aktien (das entspricht ein Anteil von 15 % des Platzierungsvolumens) wurde zu der Zeit ausgemacht. Nach der zuvor durchgeführten ersten Phase lag die Preisspanne zwischen 59 und 68 DM pro 5 DM Aktie. Die Marketingphase wurde mit Hilfe der Wirtschaftspresse und der Analystenveranstaltungen (Investoren und DVFA) in Frankfurt a. M. begonnen.

Für die Präsentationen und Fragen wurden dann zwei Teams mit Vertretern der Bank und der Adidas AG auf Roadshows geschickt, um potentielle Investoren auf der ganzen Welt, vor Ort zu besuchen. Das Resultat dieser Arbeit war, dass die Adidas Aktien innerhalb der ersten zwölf Tage mehrfach überzeichnet wurden. Die Aktien der Adidas AG wurden bei potentiellen Investoren sehr gut angenommen. Diese Gelegenheit nutzte die Adidas AG und erhöhte die Stückzahl der zu platzierenden Aktien. Das neue Volumen betrug 27,3 Mio. Stück und wurde somit um 20 % aufgestockt. Die zusätzliche Option des Greenshoe betrug nach der Erhöhung dann 4,1 Mio. Stück. Nach der Datenaufbereitung der dritten Phase legte sich die Adidas AG mit den begleitenden Konsortialbanken auf einen Emissionspreis von 68 DM je Aktie fest.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung beleuchtet die steigende Bedeutung der Globalisierung und die Notwendigkeit von Kapital für das Wachstum mittelständischer Unternehmen, was den Börsengang als attraktive Strategie hervorhebt.

2. Grundlagen der Börse: Dieses Kapitel definiert die Börse als Handelsplatz, erläutert ihre Funktionen sowie verschiedene Börsensegmente und stellt die unterschiedlichen Aktienarten und deren Kursschwankungen dar.

3. Entscheidende Kriterien zum Going Public: Hier werden die Motive für einen Börsengang sowie die Gegenargumente, insbesondere hinsichtlich Kosten und Haftung für mittelständische Unternehmen, kritisch diskutiert.

4. Die Organisation und Bewertung beim Gang an die Börse: Dieser Hauptteil widmet sich den rechtlichen Umwandlungsformen in eine AG, der Gründung, der Bewertungsmethodik und den konkreten Platzierungsverfahren der Aktien.

5. Zukunftsaussichten: Abschließend wird der Wandel der Börsensegmente in Deutschland, insbesondere das Ende des Neuen Marktes und die Einführung des Prime/Domestic Standards, analysiert.

Schlüsselwörter

Börsengang, Going Public, Aktiengesellschaft, Unternehmensbewertung, Emissionspreisfindung, Bookbuilding, Börsensegmente, Kapitalbeschaffung, Aktien, Multiplikatorverfahren, Fundamentalverfahren, Umwandlungsgesetz, Primärmarkt, Sekundärmarkt, Emissionsvolumen

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der konstitutiven Entscheidung eines Unternehmens, an die Börse zu gehen (Going Public), und beleuchtet die damit verbundenen organisatorischen, finanziellen und bewertungstechnischen Aspekte.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die Grundlagen des Börsenwesens, die Abwägung von Chancen und Risiken eines Börsengangs, die rechtliche Transformation in eine Aktiengesellschaft sowie moderne Methoden zur Unternehmensbewertung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, dem Leser durch fundierte theoretische Erläuterungen und praxisnahe Beispiele ein besseres Verständnis für die komplexe Materie des Börsengangs zu vermitteln.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse sowie auf die detaillierte Auswertung von empirischen Daten und Fallbeispielen, etwa zum Bookbuilding-Verfahren oder zu verschiedenen Bewertungsmodellen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden die rechtlichen Umwandlungswege in eine Aktiengesellschaft, die detaillierten Phasen der Emissionspreisfindung (Pricing) sowie die unterschiedlichen Verfahren zur Platzierung von Aktien auf dem Kapitalmarkt detailliert dargelegt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Going Public, Unternehmensbewertung, Emissionspreisfindung, Aktiengesellschaft und Börsensegmente charakterisiert.

Warum wird das Bookbuilding-Verfahren im Vergleich zum Festpreisverfahren bevorzugt?

Das Bookbuilding-Verfahren ermöglicht eine flexiblere Preisfindung durch die Einbeziehung der Nachfrage von Investoren, was insbesondere bei großen Emissionsvolumina die Erfolgschancen erhöht und zur Stabilisierung des Kurses beiträgt.

Welche Rolle spielt der Übergang in die Rechtsform der Aktiengesellschaft?

Der Wechsel zur Aktiengesellschaft ist eine notwendige Voraussetzung für den Börsengang, da nur diese Rechtsform die Börsenfähigkeit besitzt und den Zugang zum organisierten Kapitalmarkt ermöglicht.

Wie gehen Unternehmen mit der Problematik der Bewertungsunsicherheit um?

Unternehmen nutzen verschiedene methodische Ansätze wie Multiplikatorverfahren (KGV, KCV) oder Fundamentalverfahren (DCF, EVA), um trotz Marktvolatilität einen fairen und stetigen Emissionspreis zu finden.

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Résumé des informations

Titre
Die konstitutive Entscheidung des Going Public unter der Berücksichtigung der Organisation und Bewertung
Université
University of Applied Sciences Coburg
Note
2
Auteur
Erdal Colak (Auteur)
Année de publication
2002
Pages
108
N° de catalogue
V162038
ISBN (ebook)
9783640765980
ISBN (Livre)
9783640766352
Langue
allemand
mots-clé
ipo börse going puplic aktien
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Erdal Colak (Auteur), 2002, Die konstitutive Entscheidung des Going Public unter der Berücksichtigung der Organisation und Bewertung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/162038
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