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Film und Fernsehen: Mediale Geschichte als Wirklichkeit eigener Art

Holocaust-Filme im Geschichtsunterricht

Título: Film und Fernsehen: Mediale Geschichte als Wirklichkeit eigener Art

Trabajo , 2008 , 17 Páginas , Calificación: 1,7

Autor:in: Regina Anselm (Autor)

Historia de Alemania - Nazismo, Segunda Guerra Mundial
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Bedeutsame Ereignisse, handelnde Menschen und allgemeine Zustände können seit 100 Jahren in bewegten Bildern festgehalten werden. Zur Zeit spielen Filme im Geschichtsunterricht (noch) keine große Rolle. Ganz anders ist es aber bei den Schülerinnen und Schülern im privaten Leben. Sie und auch Millionen anderer Menschen bekommen den größten Teil ihres Wissens über Geschichte durch Filme bzw. Fernsehen vermittelt. In den vergangenen Jahren hat wohl kein anderes Medium so viel Geschichte für ein solch großes Publikum aufbereitet wie Film und Fernsehen. Wirft man einen Blick auf die letzten Jahrzehnte der Filmgeschichte fällt einem auf, dass es zahlreiche historisch orientierte Spielfilme gibt, die an den Nationalsozialismus und den Holocaust erinnern. Die Bilder über diese Zeit sind bis heute so weit verbreitet, dass es kaum jemanden gibt, der diese noch nicht kennt. Kino und Fernsehen können und müssen sich mit dem Holocaust auseinander setzen dürfen, zu fragen ist allerdings, welchen möglichen Einfluss Historische Spielfilme, Dokumentarfilme, Unterrichtsfilme uvm. auf kollektive Gedächtnisinhalte nehmen können. Ist es möglich, dass die tatsächliche Geschichte hinter Gefühlsdramaturgie und Betroffenheitsdiskurs der fiktionalen Medienbilder verschwindet oder ist diese Gefahr im Vergleich zu dem Nutzen und den Vorteilen für die Erinnerungskultur eher gering? Diese Frage und noch viele weitere sollen auf den nächsten Seiten geklärt werden. Vorrangiges Ziel dieser Hausarbeit ist es, zu klären, was für den Einsatz von Verfilmungen, insbesondere mit dem Thema Holocaust, im Geschichtsunterricht spricht. Lohnen sich tatsächlich die ganze Arbeit und der Zeitaufwand für die Lehrkraft, damit der erhöhte Aufwand auch besondere Früchte trägt? Außerdem möchte ich generell zur medialen Inszenierung der Shoah informieren, den geeigneten Umgang mit (Holocaust-)Filmen im Geschichtsunterricht näher erläutern sowie verschiedne Filmgattungen oder –arten beleuchten. Geklärt werden soll zusätzlich, ob die mediale Geschichte eine Wirklichkeit eigener Art ist und wie man damit umgehen kann oder sollte. Des Weiteren möchte ich Vorschläge und Empfehlungen geben, wie man als Geschichtslehrerin oder Geschichtslehrer agieren sollte, damit die Schülerinnen und Schüler erkennen, dass Filme nicht immer die tatsächliche Wirklichkeit wiederspiegeln und so eine erhöhte Manipulationsgefahr besteht.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

I. Einleitung

1. Vorwort

II. Hauptteil

1. Zur Medialisierung des Holocaust

2. Vor- und Nachteile des Mediums

3. Umgang mit Holocaust-Filmen im Geschichtsunterricht

3.1. Das Medium Film im Unterricht

3.2. Holocaust im Film

3.2.1. Allgemeines

3.2.2. Verschiedene Filmgattungen von Holocaust-Verfilmungen

3.3. Mit Filmen im Unterricht arbeiten

4. Ist mediale Geschichte eine Wirklichkeit eigener Art?

III. Schluss

1. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Einsatz von filmischen Darstellungen des Holocaust im Geschichtsunterricht und analysiert, inwiefern diese Medien zur Vermittlung historischer Zusammenhänge beitragen oder durch ihre spezifische mediale Inszenierung als „Wirklichkeit eigener Art“ kritisch zu hinterfragen sind.

  • Rolle und Einfluss von Spielfilmen und Dokumentationen bei der Aufarbeitung der Shoah
  • Didaktische Vor- und Nachteile des Mediums Film im Unterrichtskontext
  • Methodische Ansätze für die Filmanalyse und Medienkompetenz bei Schülerinnen und Schülern
  • Unterscheidung verschiedener Filmgattungen und deren jeweiliger Wahrheitsanspruch
  • Verantwortung der Lehrkraft bei der Auswahl und Aufbereitung historischer Verfilmungen

Auszug aus dem Buch

II. 2. Vor- und Nachteile des Mediums

Sobald man mit dem Gedanken spielt, eine Verfilmung des Holocaust in irgendeiner gewissen Art und Weise zu verwenden, kommt man nicht drum herum, die positiven sowie auch die negativen Eigenschaften des Mediums Film gegeneinander abzuwägen.

Eins der wichtigsten positiven Merkmale des Films ist eindeutig der erfrischende Motivationsschub der Lerngruppe. Für die Schülerinnen und Schüler ist dies ein abwechslungsreicher Geschichtsunterricht, der schülerorientiert ist, da die meisten Jugendlichen zu Hause häufig fernsehen. Mit dem Schulbuch wird in den Klassen sehr regelmäßig gearbeitet und durch das Einsetzen eines Filmes ist auch für eine Methodenvielfalt gesorgt. Des Weiteren kann der Film durch Bilder, Bewegungen und Ton bei ihnen mehr Emotionen wecken und bleibt der Klasse somit länger im Gedächtnis. Die musikalische Untermalung erzeugt Dramatik sowie Spannungseffekte und ermöglicht Faszination und das Hervorrufen von Emphatie. Dieses „Mehr von Atmosphäre“ spricht zugleich verschiedene Sinne und Lerntypen an, was eine bessere Gedächtnisspeicherung der gezeigten Filminhalte ermöglicht als bei Texten.

Zusammenfassung der Kapitel

I. Einleitung: Das Vorwort führt in die Problematik ein, wie stark mediale Bilder unsere Geschichtswahrnehmung prägen und warum der kritische Umgang damit im Unterricht unverzichtbar ist.

II. Hauptteil: Dieser Teil beleuchtet die Medialisierung des Holocaust, wägt didaktische Vor- und Nachteile ab, klassifiziert Filmgattungen und erläutert die methodischen Anforderungen an Lehrkräfte bei der Filmarbeit.

III. Schluss: Das Fazit resümiert, dass Filme eine bereichernde, wenn auch arbeitsintensive Ergänzung für den Unterricht darstellen, sofern sie reflektiert und quellenkritisch eingesetzt werden.

Schlüsselwörter

Holocaust, Filmanalyse, Geschichtsunterricht, Medienkompetenz, Medialisierung, Shoah, historische Spielfilme, Filmdokumente, Quellenkritik, didaktischer Rekonstruktionsfilm, Geschichtsbewusstsein, Multiperspektivität, Zeitzeugen, NS-Traumatik, historisches Lernen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Bedeutung von Film und Fernsehen als Medien der Geschichtsvermittlung, speziell im Hinblick auf die Darstellung des Holocaust im schulischen Kontext.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit behandelt die mediale Inszenierung des Holocaust, die methodischen Chancen und Risiken beim Filmeinsatz in der Schule sowie die Notwendigkeit der Medienerziehung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es zu klären, wie Lehrkräfte den Einsatz von Verfilmungen zum Thema Holocaust didaktisch sinnvoll gestalten können, um ein kritisches Geschichtsbewusstsein zu fördern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine Analyse fachdidaktischer Literatur, um Terminologien für Filmgattungen zu definieren und Kriterien für den mediengestützten Geschichtsunterricht abzuleiten.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die historische Entwicklung der Holocaust-Darstellung in Medien, vergleicht verschiedene Filmgattungen und beschreibt die konkrete Unterrichtsvorbereitung und -nachbereitung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Geschichtsunterricht, Film, Holocaust, Medienkompetenz, Quellenkritik und Multiperspektivität.

Warum wird der Begriff „Wirklichkeit eigener Art“ verwendet?

Der Autor argumentiert, dass Filme durch Schnitt, Montage und subjektive Auswahl der Bilder eine eigene, konstruierte Realität erschaffen, die nicht zwingend der historischen Wirklichkeit entspricht.

Wie unterscheidet die Arbeit zwischen Filmdokumenten und Spielfilmen?

Die Arbeit kategorisiert Filmdokumente (wie Wochenschauen) als Quellenmaterial mit hohem Authentizitätsanspruch, während Spielfilme eher affektive Momente nutzen und fiktionalen Charakter besitzen.

Was ist die größte Gefahr beim Einsatz von Filmen im Unterricht?

Die Gefahr besteht darin, dass Schüler Fiktion und Realität vermischen oder durch die emotionale Wucht der Bilder für eine kritische Quellenarbeit abstumpfen.

Welchen Rat gibt die Arbeit an Geschichtslehrkräfte?

Lehrkräfte sollen Filme nicht unkommentiert zeigen, sondern die Machart der Darstellung (Kamera, Schnitt, Vertonung) mit den Schülern besprechen, um Manipulationen sichtbar zu machen.

Final del extracto de 17 páginas  - subir

Detalles

Título
Film und Fernsehen: Mediale Geschichte als Wirklichkeit eigener Art
Subtítulo
Holocaust-Filme im Geschichtsunterricht
Universidad
Justus-Liebig-University Giessen
Calificación
1,7
Autor
Regina Anselm (Autor)
Año de publicación
2008
Páginas
17
No. de catálogo
V162276
ISBN (Ebook)
9783640757657
ISBN (Libro)
9783640757985
Idioma
Alemán
Etiqueta
Film Fernsehen Mediale Geschichte Wirklichkeit Holocaust-Filme Geschichtsunterricht
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Regina Anselm (Autor), 2008, Film und Fernsehen: Mediale Geschichte als Wirklichkeit eigener Art, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/162276
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