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Portfolio zur Zusatzqualifikation für Lehrkräfte im Bereich Deutsch als Zweitsprache (DaZ)

Titel: Portfolio zur Zusatzqualifikation für Lehrkräfte im Bereich Deutsch als Zweitsprache (DaZ)

Praktikumsbericht / -arbeit , 2024 , 26 Seiten

Autor:in: Constantin Tovihoudji (Autor:in)

Didaktik - Germanistik
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Im Rahmen der Zusatzqualifikation für Lehrkräfte im Bereich Deutsch als Zweitsprache (DaZ) (Dezember 2023 – Juni 2024) reflektiert Constantin Evenasse Tovihoudji seine fachlichen, didaktischen und interkulturellen Kompetenzen.

Spracherwerb und Mehrsprachigkeit: Analyse von Lerntexten auf A2-Niveau, Identifikation von Sprachfehlern, Ursachen und Lernfortschritten.

Migration, Integration, Interkulturalität: Entwicklung eines Unterrichtsprojekts zum Thema Mobilität als Beitrag zur Orientierung im Alltag und zur Förderung interkultureller Sensibilität.

Didaktik und Methodik: Lehrwerksanalyse (Pluspunkt Deutsch), Auswertung der Lernziele und Kompetenzen, Fokus auf Handlungsorientierung und Integration in Beruf und Alltag.

Unterrichtspraxis: Planung, Durchführung und Reflexion einer B1-Unterrichtseinheit zur Digitalen Welt. Positive Erfahrungen mit aktivierenden Methoden, Stärkung der Lehrerrolle durch Feedback und Selbstanalyse.

Lehrkompetenz: Erweiterung von methodisch-didaktischen, interkulturellen und digitalen Fähigkeiten; Selbstreflexion und Professionalisierung im Bereich Integrationskurse.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis des Portfolios

  • Abkürzungsverzeichnis
  • Einstiegsreflexion
  • Modul 1: Spracherwerb und Mehrsprachigkeit
  • Modul 2: Migration, Integration, Interkulturalität
  • Modul 3: Didaktik und Methodik im DaZ-Unterricht
  • Modul 4: Unterrichtsplanung -durchführung und -reflexion
  • Modul 5: Reflexion zur eigenen Lehrkompetenz
  • Quellenangaben

Zielsetzung & Thematische Schwerpunkte

Das primäre Ziel dieser Portfolioarbeit ist es, die erworbene Zusatzqualifikation für Lehrkräfte im Bereich Deutsch als Zweitsprache (DaZ) zu reflektieren. Der Autor strebt an, seine didaktisch-methodischen Kenntnisse auf den neuesten Stand zu bringen, die Anforderungen des Integrationskurses zu verstehen und seine persönliche Lehrkompetenz zu professionalisieren.

  • Analyse des Spracherwerbs und der Mehrsprachigkeit bei DaZ-Lernenden.
  • Betrachtung von Migration, Integration und Interkulturalität im Kontext des DaZ-Unterrichts.
  • Analyse didaktischer und methodischer Grundlagen für den DaZ-Unterricht, insbesondere im Integrationskurs.
  • Praktische Anwendung und Reflexion der Unterrichtsplanung und -durchführung.
  • Vertiefende Reflexion der eigenen Lehrkompetenzen und des persönlichen Fortbildungsbedarfs.
  • Umgang mit digitalen Medien und unterschiedlichen Lernvoraussetzungen im DaZ-Unterricht.

Auszug aus dem Buch

Modul 3: Didaktik und Methodik im DaZ-Unterricht

Analyse der didaktisch-methodischen Grundlagen des Integrationskurses in einem Lehrwerk.

Lehrwerk: Pluspunkt Deutsch Leben in Deutschland, Kursbuch Teilband 1, A1.1 (siehe Anhang), Lektion 7, Arbeit und Beruf, S.71-80.

a) Überblick über den Aufbau der gewählten Lektion

Die Lektion 7 bzw. der Einstieg ins Thema beginnt mit einer Fotohörgeschichte (S.71), wobei die KTN durch Geräusche und Bilder eine Zuordnungsaufgabe erledigen müssen. Dieser Einstieg dient einerseits zur Aktivierung und andererseits zur Vorentlastung der KTN, weil sie hier Anregungen bekommen können. Die Fotogeschichte stellt einen sprachlichen und thematischen Rahmen zur Lektion dar und das Hörverstehen wird dadurch trainiert.

Im Teil A der Lektion lernen die KTN, über Berufe und Arbeit zu sprechen (S.72). Erstens gibt es eine Zeitschrift, bestehend aus vier Magazintexten (Leseverstehen) in A 1a und anschließend einer auszufüllenden Tabelle. Durch die Aufgabe geben die KTN selbständig die Informationen bezüglich der Berufe, Aufgaben, Arbeitszeiten und des Arbeitsortes. In A 1b gibt es indirekte Fragen mit Fragewörtern: was, wo, wann. Hier werden die Grammatik und das Schreiben indirekt geübt. Zweitens besteht die Aufgabe in A 1c darin, Sätze mit Modalverben und den infiniten Verben zu vervollständigen. Durch diese Aufgabe wird das Grammatikthema indirekt eingeführt und die KTN können selbständig die Regeln ableiten. Der graue Grammatikkasten hilft, sich eine kleine Übersicht über die Grammatik zu verschaffen. Die Grammatik wird in A2+A3 als eine Schreibübung geübt. Drittens geht es in A4+A5 um das freie Sprechen.

Im Teil B handelt es sich darum, ein Überweisungsformular auszufüllen (S.75). Zunächst gibt es eine Aktivierungsaufgaben bzw. eine Zuordnungsaufgabe in B1, wobei die KTN Fotos den entsprechenden Aufschriften zuordnen müssen. Außerdem geht es in B2a und B2b um Hörverstehen - Aufgaben und anschließend um Schreibübungen. In B2c müssen die KTN eine Partnerarbeit in Form eines Dialogs ausführen, wobei das Sprechen trainiert wird.

Im Teil C geht es darum, einen Tagesablauf zu beschreiben (S.76). Die Aufgaben C1a und C1b bringen die KTN dazu, Präpositionen mit Dativ durch Schreibübungen kennenzulernen. Der graue Grammatikkasten hilft, die Anwendung der Präpositionen zu verstehen. In C2, C3a, C3b und C4 gibt es Schreibübungen, die zur Festigung des Gelernten dienen.

Im Anschluss an die Lektion gibt es eine Stelle zum „Sprechen aktiv", wo die KTN Grammatik, Minidialoge, Wörter sprechen, fließend sprechen üben können, um mehr Sicherheit zu bekommen. Hier werden die vier Fertigkeiten zusammenfassend (Lesen-Hören-Sprechen-Schreiben) vertieft und erweitert.

b) Die Lernziele entsprechend des Rahmencurriculums

Teilbereich eines Handlungsfeldes: sich informieren und Auskünfte geben

LZ: Kann Kolleginnen/Kollegen mit einfachen Worten fragen, z.B. nach Feiertagen, der Verteilung von Aufgaben innerhalb eines Teams, nach Zuständigkeiten.

Teilbereich eines Handlungsfeldes: Dokumente verstehen, Formulare ausfüllen

LZ: Kann einfache und sehr gebräuchliche Checklisten und Kontrollformulare ausfüllen, z.B. Stundenzettel.

LZ: Kann Dienstpläne, z.B. Wochenpläne, Aktivitätenpläne, Pflegepläne verstehen.

Zusammenfassung der Kapitel

Abkürzungsverzeichnis: Erklärt die im Portfolio verwendeten Abkürzungen für Fachbegriffe und Institutionen, die im Kontext der DaZ-Lehrkräfteausbildung relevant sind.

Einstiegsreflexion: Der Autor reflektiert seine persönliche Motivation für die Zusatzqualifikation, seine bisherigen DaF-Erfahrungen und seine Lernziele, die auf die Professionalisierung im DaZ-Unterricht in Integrationskursen abzielen.

Modul 1: Spracherwerb und Mehrsprachigkeit: Dieses Kapitel beinhaltet eine detaillierte Analyse eines lernersprachlichen Textes, um das Sprachniveau der Kursteilnehmer zu bestimmen, grammatische und lexikalische Fehler zu identifizieren und mögliche Fehlerursachen zu erörtern.

Modul 2: Migration, Integration, Interkulturalität: Hier wird die Planung eines Projekts mit dem Schwerpunkt "Mobilität" vorgestellt, das darauf abzielt, Kursteilnehmern den Umgang mit deutschen Verkehrssystemen näherzubringen und interkulturelle Unterschiede zu reflektieren.

Modul 3: Didaktik und Methodik im DaZ-Unterricht: Dieses Modul analysiert exemplarisch die didaktisch-methodischen Grundlagen einer Lektion in einem DaZ-Lehrwerk, deren Aufbau, Lernziele nach dem Rahmencurriculum und die Förderung verschiedener Fertigkeiten.

Modul 4: Unterrichtsplanung -durchführung und -reflexion: Das Kapitel befasst sich mit der Erstellung einer detaillierten Feinplanung für eine 90-minütige Unterrichtseinheit zum Thema "Die digitale Welt" und einer anschließenden kritischen Reflexion über deren Durchführung und Erfolge.

Modul 5: Reflexion zur eigenen Lehrkompetenz: Der Autor zieht Bilanz über seine persönliche und fachliche Entwicklung während der Zusatzqualifikation, bewertet seine erweiterten methodisch-didaktischen Fähigkeiten und formuliert seinen zukünftigen Fortbildungsbedarf.

Quellenangaben: Listet alle im Portfolio zitierten und verwendeten Fachbücher, Lehrwerke und Online-Ressourcen auf, die zur Erstellung der Inhalte herangezogen wurden.

Schlüsselwörter

Deutsch als Zweitsprache (DaZ), Zusatzqualifikation, Integrationskurs, Lehrkompetenz, Spracherwerb, Mehrsprachigkeit, Migration, Integration, Interkulturalität, Didaktik, Methodik, Unterrichtsplanung, Unterrichtsreflexion, Rahmencurriculum, digitale Medien.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Diese Arbeit ist ein Portfolio zur Zusatzqualifikation für Lehrkräfte im Bereich Deutsch als Zweitsprache (DaZ), das die Reflexion über erworbene Kenntnisse, Fähigkeiten und die persönliche Entwicklung des Autors in diesem Fachgebiet dokumentiert.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themenfelder umfassen Spracherwerb und Mehrsprachigkeit, Migration und Interkulturalität, Didaktik und Methodik im DaZ-Unterricht, Unterrichtsplanung und -durchführung sowie die Reflexion der eigenen Lehrkompetenz.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist die Professionalisierung des Autors als DaZ-Lehrkraft, die Aktualisierung seiner Kenntnisse und Methoden sowie die Vertrautmachung mit den spezifischen Anforderungen und didaktischen Ansätzen des Integrationskurses in Deutschland.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit verwendet eine primär reflexive und analytische Methode, wobei konkrete Unterrichtsbeispiele und Lehrwerksanalysen herangezogen werden, um didaktische Prinzipien und eigene Lehrkompetenzen kritisch zu beleuchten und zu bewerten.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden fünf Module behandelt, die sich mit der Analyse von Spracherwerbsprozessen, der Projektplanung zu interkulturellen Themen, der didaktisch-methodischen Lehrwerksanalyse, der Feinplanung und Reflexion einer Unterrichtseinheit sowie der persönlichen Lehrkompetenzentwicklung auseinandersetzen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird charakterisiert durch Schlüsselwörter wie DaZ, Zusatzqualifikation, Integrationskurs, Lehrkompetenz, Spracherwerb, Didaktik, Methodik, Unterrichtsplanung und Interkulturalität.

Wie wird die Entwicklung interkultureller Kompetenz im Portfolio thematisiert?

Die interkulturelle Kompetenz wird insbesondere im Modul 2 durch die Planung eines Projekts zur "Mobilität" thematisiert, das Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen Herkunfts- und Zielland reflektiert, und im Modul 5 als eine durch die Zusatzqualifikation gestärkte Fähigkeit des Autors hervorgehoben.

Welche Rolle spielen digitale Medien im DaZ-Unterricht laut der Arbeit?

Digitale Medien sind ein wichtiger Bestandteil, den der Autor in sein Repertoire aufnehmen möchte. Sie werden in der Einstiegsreflexion als Aktualisierungsziel genannt und sind im Modul 4 als Thema einer Unterrichtsplanung präsent, wodurch die Medienkompetenz der Lehrkraft und der KTN gefördert wird.

Was ist die Kernbotschaft der Einstiegsreflexion des Autors?

Die Kernbotschaft der Einstiegsreflexion ist der Wunsch des Autors, seine DaF-Kenntnisse zu erweitern und sich als Experte für Deutsch als Zweitsprache im Kontext der Integrationskurse zu etablieren, indem er seine Methoden aktualisiert und die spezifischen Anforderungen des Integrationskurses kennenlernt.

Wie wird im Portfolio auf die Bedeutung von Lernzielen gemäß dem Rahmencurriculum eingegangen?

Die Lernziele gemäß dem Rahmencurriculum sind ein zentraler Bestandteil des Moduls 3, wo der Autor die Lernziele einer ausgewählten Lektion detailliert analysiert und deren Relevanz für die Unterrichtsgestaltung im Integrationskurs hervorhebt.

Ende der Leseprobe aus 26 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Portfolio zur Zusatzqualifikation für Lehrkräfte im Bereich Deutsch als Zweitsprache (DaZ)
Veranstaltung
Zusatzqualifikation für Lehrkräfte im Bereich Deutsch als Zweitsprache
Autor
Constantin Tovihoudji (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2024
Seiten
26
Katalognummer
V1622819
ISBN (eBook)
9783389159149
ISBN (Buch)
9783389159156
Sprache
Deutsch
Schlagworte
portfolio zusatzqualifikation lehrkräfte bereich deutsch zweitsprache
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Constantin Tovihoudji (Autor:in), 2024, Portfolio zur Zusatzqualifikation für Lehrkräfte im Bereich Deutsch als Zweitsprache (DaZ), München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1622819
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  26  Seiten
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