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Das Verhältnis passiver latenter Steuern gemäß § 274 Abs. 1 S. 1 HGB zu Rückstellungen gemäß § 249 Abs.1 S. 1 HGB

Titre: Das Verhältnis passiver latenter Steuern gemäß § 274 Abs. 1 S. 1 HGB zu Rückstellungen gemäß § 249 Abs.1 S. 1 HGB

Dossier / Travail de Séminaire , 2010 , 17 Pages , Note: 1,7

Autor:in: Martin Nguyen (Auteur)

Gestion d'entreprise - Comptabilité, Fiscalité
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Résumé Extrait Résumé des informations

Die nachfolgende Arbeit befasst sich mit diesem veränderten Verhältnis zwischen passiven latenten Steuern gemäß § 274 Abs.1 S. 1 HGB zu Rückstellungen gemäß § 249 Abs. 1 S. 1 HGB. Hierbei werden Ansatz und Bewertung für ungewisse Verbindlichkeiten und passive latente Steuern erörtert, vorhandene Abgrenzungsprobleme diskutiert und ihre Folgen bzgl. ihrer Qualifikation dargestellt.
Ihre Auswirkungen für Personengesellschaften werden an dieser Stelle nicht behandelt. Ebenso unbehandelt bleiben Drohverlustrückstellungen.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Problemstellung

2 Gesetzliche Grundlagen

2.1 Rückstellungen für ungewisse Verbindlichkeiten (§ 249 Abs. 1 S. 1 HGB)

2.2 Passive latente Steuern (§ 274 Abs. 1 S. 1 HGB)

3 Das Verhältnis zwischen passiven latenten Steuern und Rückstellungen

3.1 Geltungsbereich

3.2 Abgrenzung zwischen Rückstellungen und passiven latenten Steuern

3.3 Abgrenzungsprobleme zwischen passiven latenten Steuern und Rückstellungen

3.3.1 Rückstellung für erwartete Steuermehrbelastung aufgrund der Aktivierung selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände

3.3.2 Außerbilanzielle steuerliche Gewinnkorrekturen

3.3.3 Abzinsungsgebot/-verbot für Rückstellungen für latente Steuern

4 Zusammenfassung wichtiger Einzelaspekte

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das durch das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) veränderte Verhältnis zwischen passiven latenten Steuern und Rückstellungen für ungewisse Verbindlichkeiten. Ziel ist es, die Abgrenzung dieser beiden Bilanzpositionen zu analysieren, spezifische Probleme in Ansatz und Bewertung aufzuzeigen und die Auswirkungen für verschiedene Unternehmensformen zu diskutieren.

  • Neukonzeption der Steuerlatenz nach dem BilMoG
  • Tatbestandsvoraussetzungen für Rückstellungen nach § 249 HGB
  • Abgrenzungskriterien zwischen passiven latenten Steuern und Rückstellungen
  • Herausforderungen bei außerbilanziellen steuerlichen Korrekturen
  • Erleichterungsvorschriften für kleine Kapitalgesellschaften

Auszug aus dem Buch

3.2 Abgrenzung zwischen Rückstellungen und passiven latenten Steuern

Wie bereits deutlich wurde, können passive latente Steuern teilweise Rückstellungscharakter haben. Dies ist insbesondere dann zutreffend, wenn eine rechtliche oder wirtschaftliche Verpflichtung, die vor dem Bilanzstichtag entstanden ist, zu einer Entrichtung zukünftiger Steuer führen wird. Mit anderen Worten: die Tatbestandsvoraussetzungen einer ungewissen Verbindlichkeit und einer passiven latenten Steuer liegen dann vor, wenn zu versteuernde Differenzen erfolgswirksam entstanden sind und sich automatisch im Zeitablauf erfolgswirksam umkehren. Ein Schuldcharakter aufgrund ihrer rechtlichen oder wirtschaftlichen Verpflichtung kann damit begründet werden.

Gleichwohl erfüllen demnach quasi-permanente Differenzen nicht die Tatbestandsvorrausetzungen einer ungewissen Verbindlichkeit. Durch eine fehlende Abschreibung quasi-permanenter Differenzen kehrt sich die Differenz erst durch Verkauf oder Liquidation des Unternehmens um. Eine Veräußerung des Vermögensgegenstandes liegt im Ermessen des Kaufmanns. Somit kommt eine Qualifikation dieser temporären Differenz kommt als Rückstellung nach § 249 Abs. 1 S.1 nicht in Betracht. Es fehlt sowohl an der rechtlichen Verpflichtung als auch an der faktischen Verpflichtung zukünftig Steuern zu entrichten.

Für den Fall, dass ein Sachverhalt sowohl die Ansatzkriterien einer Rückstellung als auch einer passiven latenten Steuer erfüllt, ist dieser in der Bilanz vom bilanzierendem Unternehmen folgerichtig unter dem gesonderten Posten „Passive latente Steuer“ auszuweisen, sofern es § 274 HGB anwendet. Eine Begründung findet sich darin, dass „passiven latenten Steuern zwar teilweise Rückstellungscharakter“ zukommt, hinsichtlich quasi-permanenter Differenzen dies jedoch „nicht für den Posten in seiner Gesamtheit gilt“. Nur wenn die Befreiungsvorschrift nach § 274a Nr. 5 HGB in Anspruch genommen wird, erfolgt der Ausweis als Rückstellung.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Problemstellung: Einführung in die konzeptionelle Umstellung der Latenzbilanzierung durch das BilMoG und die daraus resultierende Problematik der Abgrenzung zu Rückstellungen.

2 Gesetzliche Grundlagen: Erläuterung der Kriterien für Rückstellungen für ungewisse Verbindlichkeiten sowie der Ermittlung passiver latenter Steuern nach dem Temporary-Konzept.

3 Das Verhältnis zwischen passiven latenten Steuern und Rückstellungen: Detaillierte Analyse der Abgrenzungsbereiche, der Anwendungsbereiche der Vorschriften und kritische Untersuchung von Einzelfällen bei steuerlichen Korrekturen und Abzinsungsfragen.

4 Zusammenfassung wichtiger Einzelaspekte: Resümee über die erreichte Informationsverbesserung bei gleichzeitiger Kritik an der ungeklärten praktischen Umsetzung und den Anforderungen an kleine Kapitalgesellschaften.

Schlüsselwörter

BilMoG, latente Steuern, Rückstellungen, Handelsbilanz, Steuerbilanz, ungewisse Verbindlichkeiten, Temporary-Konzept, Steuerlatenz, steuerliche Gewinnkorrekturen, Abgrenzungsprobleme, Steuermehrbelastung, § 249 HGB, § 274 HGB, kleine Kapitalgesellschaften, Bilanzierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den bilanzrechtlichen Auswirkungen des BilMoG auf das Verhältnis zwischen passiven latenten Steuern und Rückstellungen für ungewisse Verbindlichkeiten.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Fokus stehen die gesetzlichen Ansatz- und Bewertungskriterien beider Bilanzposten sowie die Klärung von Abgrenzungsproblemen, die bei der Anwendung der neuen Bilanzvorschriften entstehen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die systematische Trennung bzw. Überschneidung von Rückstellungen und passiven latenten Steuern aufzuarbeiten und kritische Punkte in der aktuellen Gesetzgebung zu identifizieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine rechts- und bilanztheoretische Arbeit, die auf einer umfassenden Analyse von Gesetzestexten, Kommentaren und Fachliteratur basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil widmet sich dem Geltungsbereich, der Differenzierung von temporären und quasi-permanenten Differenzen sowie speziellen Abgrenzungsfragen wie bei Investitionsabzugsbeträgen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind BilMoG, latente Steuern, Rückstellungen, Temporary-Konzept und steuerliche Mehrbelastung.

Welche Rolle spielen kleine Kapitalgesellschaften in der Arbeit?

Die Arbeit untersucht, wie diese Unternehmen von der Abgrenzung befreit werden können, weist jedoch darauf hin, dass sie dennoch zur Bildung von Rückstellungen verpflichtet sein können, falls Tatbestandsvoraussetzungen erfüllt sind.

Wie unterscheidet sich die Bewertung bei quasi-permanenten Differenzen?

Quasi-permanente Differenzen erfüllen laut Autor nicht die Kriterien einer Rückstellung, da es an einer unmittelbaren rechtlichen oder faktischen Verpflichtung zur zukünftigen Steuerzahlung fehlt.

Warum ist die Behandlung des Abzinsungsgebots ungeklärt?

Der Gesetzestext lässt offen, ob Rückstellungen für erwartete Steuermehrbelastungen wie Rückstellungen oder wie latente Steuern zu behandeln sind, was für die Pflicht zur Abzinsung von entscheidender Bedeutung ist.

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Résumé des informations

Titre
Das Verhältnis passiver latenter Steuern gemäß § 274 Abs. 1 S. 1 HGB zu Rückstellungen gemäß § 249 Abs.1 S. 1 HGB
Université
University of Cologne
Note
1,7
Auteur
Martin Nguyen (Auteur)
Année de publication
2010
Pages
17
N° de catalogue
V162307
ISBN (ebook)
9783668439320
ISBN (Livre)
9783668439337
Langue
allemand
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GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Martin Nguyen (Auteur), 2010, Das Verhältnis passiver latenter Steuern gemäß § 274 Abs. 1 S. 1 HGB zu Rückstellungen gemäß § 249 Abs.1 S. 1 HGB, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/162307
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Extrait de  17  pages
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