Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Texte veröffentlichen, Rundum-Service genießen
Zur Shop-Startseite › Psychologie - Sonstiges

Persönlichkeitseigenschaften. Differenzielle Psychologie, Selbstwirksamkeit und Freud im Überblick

Titel: Persönlichkeitseigenschaften. Differenzielle Psychologie, Selbstwirksamkeit und Freud im Überblick

Einsendeaufgabe , 2024 , 21 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Cathleen Rösler (Autor:in)

Psychologie - Sonstiges
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Einsendeaufgabe bietet einen kompakten Überblick über Persönlichkeit aus Sicht der Differenziellen Psychologie. Sie erläutert Big Five und Messprobleme, diskutiert die State-Trait-Debatte und die Aussagekraft von Assessment-Center-Beobachtungen. Ein zweiter Teil erklärt Banduras Konzept der Selbstwirksamkeit, seine Quellen und Wege zur Stärkung. Abschließend skizziert die Arbeit Freuds Psychoanalyse, Abwehrmechanismen sowie Stärken und Kritikpunkte und bewertet ihren Stellenwert im Alltag.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

  • 1. Persönlichkeitseigenschaften
    • 1.1 Persönlichkeitseigenschaften in der Differenziellen Psychologie
    • 1.2 State-Trait-Debatte
    • 1.3 Assessment- Center Verfahren
    • 1.4 Zusammenfassung Persönlichkeitseigenschaften
  • 2. Selbstwirksamkeit
    • 2.1 Definition Selbstwirksamkeit
    • 2.2 Quellen der Selbstwirksamkeit
    • 2.3 Verbesserung der Selbstwirksamkeitsüberzeugung
    • 2.4 Zusammenfassung Persönlichkeitseigenschaften
  • 3. Sigmund Freud
    • 3.1 Entstehung der Psychoanalyse
      • 3.1.1 Aufbau der Persönlichkeit
      • 3.1.2 Entstehung von Angst
      • 3.1.3 Abwehrmechanismen
      • 3.1.4 Phasenlehre und Ödipuskomplex
    • 3.2 Vor und Nachteile der Theorie von Freud
    • 3.3 Freuds Theorie heute im Alltag
    • 3.4 Zusammenfassung Sigmund Freud
  • Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit bietet eine grundlegende Einführung in die Persönlichkeitspsychologie, indem sie zentrale Konzepte wie Persönlichkeitseigenschaften, Selbstwirksamkeit und die psychoanalytische Theorie Sigmund Freuds beleuchtet. Sie untersucht, wie sich Menschen in ihren Persönlichkeitsmerkmalen unterscheiden und welche Theorien und Modelle zur Beschreibung und Erklärung dieser Unterschiede herangezogen werden können.

  • Die Beschreibung und Analyse von Persönlichkeitseigenschaften im Rahmen der Differenziellen Psychologie.
  • Die State-Trait-Debatte und ihre Relevanz für das Verständnis von Verhaltensmustern.
  • Das Konzept der Selbstwirksamkeit nach Albert Bandura, inklusive ihrer Definition, Quellen und Möglichkeiten zur Verbesserung.
  • Die umfassende psychoanalytische Theorie Sigmund Freuds, einschließlich des Aufbaus der Persönlichkeit, der Entstehung von Angst, Abwehrmechanismen und des Ödipuskomplexes.
  • Die kritische Bewertung und die Anwendung der vorgestellten Theorien im Alltag und in der psychologischen Diagnostik.

Auszug aus dem Buch

1.2 State-Trait-Debatte

Bei der sogenannte State-Trait-Debatte handelt es sich um die Unterscheidung von Eigenschaft und Zustand und um die Auseinandersetzung mit der Fragestellung, ob sich Verhalten aus einer Abfolge interindividueller Eigenschaften oder aus situationsabhängigen Umständen ergibt. Handel es sich in dem gezeigten Verhalten um zeitlich stabile Persönlichkeitseigenschaften, die zeitstabile Eigenschaften (Traits) oder situativ variierende Zustände (States) die im Moment auftreten. Traits sind psychologische Konstrukte, sie beziehen sich auf theoretische Konzepte, die nicht direkt beobachtbar sind (z.B. Extraversion). Konstrukte müssen aus dem Verhalten erschlossen werden, bzw. messbar gemacht werden. Traits können, als Disposition definiert werden, in bestimmten Situationen und zu verschiedenen Zeitpunkten ein bestimmtes Verhalten zu zeigen (Transsituationale und transtemporale Konsistenz). Ein Zustand (State) ist die Tendenz zu einem Zeitpunkt in verschiedenen Situationen eine bestimmte Reaktion zu zeigen (Transsituationale Konsistenz).

Zur Veranschaulichung der State-Trait-Debatte werden im Folgenden zwei alltägliche Beispiele herangezogen. Die Unterscheidung von Eigenschaft und Zustand kann etwa am Beispiel der Angst gut erläutert werden. Angst kann sowohl eine grundsätzliche Persönlichkeitseigenschaft sein wie auch ein momentaner Zustand. So kann eine normalerweise extravertierte, aufgeschlossene Person in bestimmten Situationen durchaus ängstliches Verhalten zeigen. Beispielsweise bei einem Spaziergang, ein fremder Hund zeigt aggressives Verhalten, so kann dies einen momentanen Zustand der Angst auslösen. In diesem Fall ist die Angst ein State. Hat die Person grundsätzlich Angst vor Hunden, so ist die Angst eine situationsunabhängig auftretende Eigenschaft also ein Trait. Ein anderes Beispiel anhand dessen die State-Trait-Debatte im Alltag sichtbar wird, ist die Aggressivität. So kann eine bestimmte Situation Aggressivität auslösen.

Beispielsweise beleidigt ein Fremder eine Person an einem Samstagabend schwer. Dies löst ein aggressives Verhalten bei der sonst ruhigen und gelassenen Person aus, es beeinflusst das Verhalten der Person, obwohl die Person im Alltag nicht aggressiv reagiert. Dies also nicht mit ihren grundsätzlichen Persönlichkeitseigenschaften übereinstimmt. Diese Beispiele stehen exemplarisch für die, in verschiedenen psychologischen Disziplinen verankerte, State-Trait-Debatte. Personen unterscheiden sich hierbei in der Ausprägungsstärke der allgemeinen Eigenschaft, was sich in interindividuellen Unterschieden niederschlägt (Rammsayer & Weber, 2010, S. 200).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Persönlichkeitseigenschaften: Dieses Kapitel erläutert, wie die Differenzielle Psychologie sich mit individuellen Unterschieden in Persönlichkeitsmerkmalen befasst und stellt das Konzept der Big Five als ein bekanntes Modell zur Beschreibung von Persönlichkeit vor.

1.2 State-Trait-Debatte: Hier wird die Unterscheidung zwischen stabilen Persönlichkeitseigenschaften (Traits) und situationsabhängigen Zuständen (States) diskutiert und anhand alltäglicher Beispiele wie Angst und Aggressivität veranschaulicht.

2. Selbstwirksamkeit: Das Kapitel definiert Selbstwirksamkeit als Vertrauen in die eigene Tüchtigkeit, Handlungen erfolgreich auszuführen, und beschreibt die vier von Bandura benannten Quellen zur Stärkung dieser Überzeugung.

2.3 Verbesserung der Selbstwirksamkeitsüberzeugung: Dieser Abschnitt legt dar, wie verschiedene Informationsquellen wie eigene Erfahrungen, stellvertretende Erfahrungen, verbale Überzeugung und physiologische Zustände zur Verbesserung der Selbstwirksamkeit beitragen und welche Rolle Motivation dabei spielt.

3. Sigmund Freud: Der Abschnitt führt in Freuds psychoanalytischen Ansatz ein, behandelt die Entstehung der Psychoanalyse, den Aufbau der Persönlichkeit (Es, Ich, Über-Ich), die Entstehung von Angst, die Abwehrmechanismen sowie die Phasenlehre und den Ödipuskomplex.

3.2 Vor und Nachteile der Theorie von Freud: Hier werden die positiven Einflüsse Freuds auf die Persönlichkeitsforschung gewürdigt, aber auch Kritikpunkte wie das pessimistische Menschenbild und die fehlende empirische Überprüfbarkeit hervorgehoben.

3.3 Freuds Theorie heute im Alltag: Das Kapitel zeigt auf, dass obwohl Freuds Theorie als überholt gilt, Konzepte wie die Abwehrmechanismen weiterhin Anerkennung finden und anhand von Beispielen aus dem Alltag veranschaulicht werden.

Schlüsselwörter

Persönlichkeitspsychologie, Differenzielle Psychologie, Persönlichkeitseigenschaften, State-Trait-Debatte, Assessment Center, Selbstwirksamkeit, Albert Bandura, Sigmund Freud, Psychoanalyse, Abwehrmechanismen, Ödipuskomplex, Big Five, Verdrängung, Selbstregulation, Angsttheorie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Diese Arbeit bietet eine Einführung in die Persönlichkeitspsychologie und behandelt zentrale Konzepte wie Persönlichkeitseigenschaften, Selbstwirksamkeit und die psychoanalytische Theorie Sigmund Freuds.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themenfelder umfassen die Differenzielle Psychologie, die State-Trait-Debatte, das Konzept der Selbstwirksamkeit nach Bandura und die psychoanalytischen Theorien Sigmund Freuds.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist es, grundlegende Konzepte der Persönlichkeitspsychologie darzustellen, zu erklären, wie Menschen sich in ihren Persönlichkeitsmerkmalen unterscheiden und welche Theorien diese Unterschiede beleuchten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf der Analyse und Synthese wissenschaftlicher Literatur und theoretischer Ansätze innerhalb der Psychologie, insbesondere der Differenziellen Psychologie und der Psychoanalyse.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt detailliert Persönlichkeitseigenschaften und deren Erfassung, das Konzept der Selbstwirksamkeit mit seinen Quellen und Verbesserungsmöglichkeiten sowie Sigmund Freuds umfassende Theorie inklusive Persönlichkeitsaufbau, Angst, Abwehrmechanismen und Phasenlehre.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Schlüsselwörter wie Persönlichkeitspsychologie, State-Trait-Debatte, Selbstwirksamkeit, Sigmund Freud, Psychoanalyse und Abwehrmechanismen charakterisieren die Arbeit.

Was ist die Kernbotschaft der State-Trait-Debatte?

Die Kernbotschaft der State-Trait-Debatte ist die Unterscheidung zwischen stabilen Persönlichkeitseigenschaften (Traits) und momentanen, situationsabhängigen Zuständen (States) und die Frage, wie diese unser Verhalten beeinflussen.

Wie lassen sich Freuds Abwehrmechanismen im Alltag erkennen?

Freuds Abwehrmechanismen lassen sich im Alltag beispielsweise durch Verleugnung (das Ignorieren unangenehmer Realitäten) oder Projektion (die Zuschreibung eigener unerwünschter Gefühle auf andere) erkennen, auch wenn die Theorie selbst wissenschaftlich überholt ist.

Welche Bedeutung hat die Selbstwirksamkeit nach Bandura für das Erreichen von Zielen?

Die Selbstwirksamkeit nach Bandura ist entscheidend dafür, ob Personen Handlungen initiieren, Ausdauer zeigen und sich von Misserfolgen nicht entmutigen lassen, was sich direkt auf das Erreichen von Zielen auswirkt.

Welche Kritikpunkte werden an Freuds Theorie geäußert?

Kritikpunkte an Freuds Theorie umfassen ein pessimistisches Menschenbild, die Ablehnung einer empirischen Überprüfung und die Erklärung von Verhaltensweisen oft nur im Nachhinein, was ihre Vorhersagekraft einschränkt.

Ende der Leseprobe aus 21 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Persönlichkeitseigenschaften. Differenzielle Psychologie, Selbstwirksamkeit und Freud im Überblick
Hochschule
SRH Hochschule Heidelberg
Veranstaltung
Persönlichkeitspsychologie
Note
1,7
Autor
Cathleen Rösler (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2024
Seiten
21
Katalognummer
V1623226
ISBN (PDF)
9783389156247
ISBN (Buch)
9783389156254
Sprache
Deutsch
Schlagworte
persönlichkeitseigenschaften differenzielle psychologie selbstwirksamkeit freud überblick
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Cathleen Rösler (Autor:in), 2024, Persönlichkeitseigenschaften. Differenzielle Psychologie, Selbstwirksamkeit und Freud im Überblick, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1623226
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  21  Seiten
Grin logo
  • Grin.com
  • Versand
  • Kontakt
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum