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G 20 - Chance oder heiße Luft?

Titel: G 20 - Chance oder heiße Luft?

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2010 , 16 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Julia Köhler (Autor:in)

Medien / Kommunikation - Medien und Politik, Pol. Kommunikation
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Einleitende Worte

Der vorliegende Essay trägt den Titel „G20 – Chance oder heiße Luft?“ und beschäftigt sich mit der Frage, ob der G20-Gipfel sinnvoll ist, ob man auf ihn verzichten könnte oder ob er durch andere Institutionen ersetzt werden sollte. Zunächst wird eine Art Bestandsaufnahme über die Beschlüsse und die Resultate der letzten Gipfeltreffen gemacht. Im weiteren Verlauf werden Kritikpunkte von Gipfelgegnern, Bloggern diverser Onlineportale und internationalen Pressestimmen näher beleuchtet, um einen möglichst breitgefächerten Eindruck über die aktuelle Stimmung der Öffentlichkeit zu erhalten.

Im zweiten Teil des Essays beschäftige ich mich mit der Frage, was es für Alternativen zu den vielfältigen Wirtschaftsgipfeln gibt und inwiefern der globale Austausch wichtig für die Weltbevölkerung und ihre weitere Entwicklung ist.

Abschließen möchte ich meine Arbeit mit einer Schlussbetrachtung über meine Erkenntnisse, die ich, unter anderem, anhand von Recherchen internationaler Tageszeitungen, gewonnen habe.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitende Worte

2. Die Beschlüsse und Resultate der letzten Gipfeltreffen

3. Kritik von Globalisierungsgegnern

4. Kommentare von Bloggern

5. Alternativen

6. Schlussbetrachtung

Zielsetzung und Themen

Dieser Essay analysiert die Sinnhaftigkeit und Wirksamkeit der G20-Gipfeltreffen im Kontext der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise. Die Autorin untersucht, inwiefern internationale Gipfel konkrete Reformen zur Stabilisierung der Weltwirtschaft erreichen können und welche Alternativen zu diesen Foren existieren, um globale Herausforderungen effektiver zu bewältigen.

  • Wirksamkeit und Ergebnisse der jüngsten G20-Gipfel
  • Kritikpunkte von Globalisierungsgegnern an der aktuellen Gipfelpolitik
  • Analyse der öffentlichen Meinung via Blog-Kommentaren und Medienberichten
  • Diskussion über Notwendigkeit und Reformbedarf internationaler Wirtschaftsforen
  • Herausforderungen globaler politischer Kooperation und Entscheidungsfindung

Auszug aus dem Buch

Die Beschlüsse und Resultate der letzten Gipfeltreffen

Schon am Vorabend des Gipfeltreffens im Juni 2010 waren die Gemüter über den Erfolg des G20-Gipfels zweigeteilt. Einerseits bestand Hoffnung auf einen internationalen Austausch über die Finanzkrise und eine Einigung über weitere Schritte zur Problemlösung der Weltwirtschaftskrise, andererseits sahen Kritiker von Anfang an die Reform der Finanzmärkte in Gefahr. Nicht zu Unrecht wurde das Gipfeltreffen als „Gipfel der schwammigen Erklärungen“ bezeichnet. Eine Doppelkonferenz, die 870 Millionen Euro kostete. Und bei der schon vorher die Frage aufgeworfen wurde, ob sich der finanzielle und organisatorische Aufwand wirklich lohnen wird.

Beim diesjährigen Gipfeltreffen trafen zwei Welten aufeinander, in der sich statt Partner Konkurrenten gegenüberstanden. Während Europa und die USA sich um die Etatpolitik stritten, brachte sich China gleich zu Anfang aus der Schusslinie, indem die Volksrepublik eine Währungsaufwertung ankündigte, was, wie Andrew Small richtig konstatierte, „China nicht gleich zur verantwortungsbewussten Weltmacht macht“. Denn Peking will immer noch vor allem eins: „Seinen Einfluss nutzen, um ein paar eng definierte eigene Interessen durchzusetzen, die dem Machterhalt dienen."

Während Europa für die Sanierung der Staatsfinanzen und einen internationalen Schuldenabbau plädierte, setzte sich die Regierung der USA für eine Wachstumsförderung durch weitere Konjunkturpakete ein und betonte, dass jetzt nicht die Zeit zum sparen sei. „Mittelfristig" habe Barack Obama nichts gegen weniger Schulden, „jetzt aber sei die Zeit, Geld auszugeben.“ Die Haushaltspolitik der Staaten müsse sich an den "Bedürfnissen der Weltwirtschaft" orientieren – sonst drohe eine neue Rezession.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitende Worte: Die Autorin legt den Fokus der Arbeit auf die Frage nach der Effektivität von G20-Gipfeln und skizziert ihre methodische Vorgehensweise, die neben der Bestandsaufnahme auch Medien- und Bloggeranalysen umfasst.

2. Die Beschlüsse und Resultate der letzten Gipfeltreffen: Dieses Kapitel untersucht die Zielsetzungen und tatsächlichen Ergebnisse der Treffen in London und Toronto und verdeutlicht die mangelnde Verbindlichkeit der getroffenen Vereinbarungen.

3. Kritik von Globalisierungsgegnern: Hier werden die Argumente der Globalisierungskritiker beleuchtet, die den Gipfeln mangelnden sozialen Willen sowie den Schutz westlicher Interessen gegenüber der armen Bevölkerung vorwerfen.

4. Kommentare von Bloggern: Die Autorin wertet zynische und pessimistische Stimmen aus dem Internet aus, die an der Problemlösungskompetenz der politischen Akteure stark zweifeln.

5. Alternativen: Dieser Abschnitt diskutiert, inwieweit die G20-Gipfel durch andere Strukturen ersetzt werden könnten und warum der globale Austausch trotz der Kritik für die Weltwirtschaft unverzichtbar bleibt.

6. Schlussbetrachtung: Die Arbeit schließt mit dem Fazit, dass internationale Gipfeltreffen trotz ihrer Schwächen wichtig sind, jedoch eine stärkere Inklusion und einheitliche Standards benötigen.

Schlüsselwörter

G20, Weltwirtschaftskrise, Finanzmärkte, Gipfeltreffen, Globalisierungskritik, Finanzmarktregulierung, Konjunkturpakete, Weltfinanzordnung, internationale Kooperation, Schuldenabbau, politische Entscheidungsprozesse, Internet-Blogger, Weltsozialforum, globale Armut, Wirtschaftsforen

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in diesem Essay primär?

Die Arbeit untersucht die Effektivität und den Sinn der G20-Gipfel im Kontext der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise.

Welche zentralen Themenbereiche deckt die Arbeit ab?

Zentrale Themen sind die Gipfelbeschlüsse, die Kritik von Globalisierungsgegnern, die öffentliche Meinung in Blogs sowie mögliche Alternativen zu den derzeitigen Wirtschaftsforen.

Was ist die Forschungsfrage der Arbeit?

Die Autorin geht der Frage nach, ob G20-Gipfel sinnvoll sind, ob sie durch andere Institutionen ersetzt werden sollten und ob sie tatsächlich Lösungen für globale wirtschaftliche Probleme liefern können.

Welche wissenschaftliche Methode nutzt die Autorin?

Die Arbeit basiert auf einer qualitativen Analyse von Gipfelbeschlüssen, der Auswertung internationaler Pressemeldungen sowie einer Untersuchung von Internet-Blogger-Kommentaren.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Resultate der Treffen in London und Toronto, hinterfragt den politischen Willen der teilnehmenden Staaten und stellt die Sichtweisen von Kritikern den offiziellen Zielen gegenüber.

Welche Schlüsselbegriffe prägen die Analyse?

Wichtige Begriffe sind Finanzmarktregulierung, Souveränität, globale Rezession, internationale Kooperation und die Rolle der Schwellenländer.

Warum hält die Autorin den Ersatz der G8 durch die G20 für sinnvoll?

Die Autorin argumentiert, dass die G20 einen deutlich größeren Teil der Weltbevölkerung und der weltweiten Wirtschaftskraft repräsentieren als die G8-Staaten.

Wie bewertet die Autorin die Rolle der Blogger?

Die Autorin erkennt in den Blogger-Kommentaren eine tiefsitzende Wut und einen Zynismus gegenüber der Politik, bewertet diese Stimmen jedoch kritisch als einseitig und wenig lösungsorientiert.

Welches Fazit zieht die Autorin zu den Gipfeltreffen?

Trotz der anfänglichen Skepsis und der Kritik an ineffizienten Prozessen kommt sie zu dem Schluss, dass internationale Abstimmungsforen für die Weltwirtschaft zwingend erforderlich sind.

Gibt es einen Konsens zur Lösung der Finanzkrise?

Nein, die Arbeit zeigt auf, dass selbst nach den Gipfeln keine Einigkeit über bindende Mechanismen erzielt wurde und die Umsetzung der Reformvorschläge weiterhin schleppend verläuft.

Ende der Leseprobe aus 16 Seiten  - nach oben

Details

Titel
G 20 - Chance oder heiße Luft?
Hochschule
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Note
1,3
Autor
Julia Köhler (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
16
Katalognummer
V162651
ISBN (eBook)
9783640775187
ISBN (Buch)
9783640775149
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Finanzkrise G20-Gipfel
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Julia Köhler (Autor:in), 2010, G 20 - Chance oder heiße Luft? , München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/162651
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  16  Seiten
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