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Besonderheiten in der Bewertung von Unternehmen aus Emerging Markets

„Mergers and Acquisitions in Practice“

Título: Besonderheiten in der Bewertung von Unternehmen aus Emerging Markets

Trabajo , 2007 , 30 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Dipl. Kfm. Marco Hierling (Autor)

Economía de las empresas - Negocios - General
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Besonders die Emerging Markets haben in den letzten Jahren an Attraktivität gewonnen. Als branchenübergreifender Trend ist der Anstieg von Unternehmensakquisitionen in Ländern die nicht zu den klassischen Industrienationen gehören, zu erkennen. Länder aus den Emerging Markets, wie China oder Indien, zählen mittlerweile weltweit zu den begehrtesten FDI-Zielländern, was auf die großen Wachstumschancen und die günstigen Rahmenbedingungen für aufstrebende Unternehmen zurückzuführen ist. Somit gewinnt die Bewertung von ausländischen Unternehmen, im Zuge der verstärkten Globalisierung, zunehmend an Bedeutung. Die sich in zahlreichen Branchen schrittweise verschlechternde Ausgangssituation an den westlichen Industriestandorten führt deshalb in vielen Fällen zu einem „going international“, gerade in die Emerging Markets, in denen meist weitaus lukrativere Bedingungen vorherrschen. Im Vergleich zur Bewertung nationaler Unternehmen spielen bei der Unternehmensbewertung im internationalen Kontext und vor allem in Emerging Markets zusätzliche Faktoren eine Rolle, welche nicht zuletzt die Komplexität des Bewertungsprozesses deutlich erhöhen.
Ziel dieser Arbeit ist es, die Besonderheiten und Risiken bei der Bewertung von Unternehmen in Emerging Markets herauszustellen und die Aspekte von starker Inflation und Wachstum im Hinblick auf eine solide Bewertung zu erarbeiten sowie mögliche Ansätze für deren Berücksichtigung zu erläutern.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Problemstellung

1.2 Vorgehen

2. Emerging Markets

2.1 Definition und Abgrenzung von Emerging Markets

2.2 Motive zur Internationalisierung und Chancen in Emerging Markets

2.3 Risiken in Emerging Markets

3. Grundlagen der Unternehmensbewertung

3.1 Grundsätze und Methoden der Unternehmensbewertung

3.2 Der Kapitalisierungszinssatz

4. Besonderheiten in der Bewertung von Unternehmen aus Emerging Markets

4.1 Definition von Inflation - Hyperinflation und Inflationserwartungen

4.2 Das Problem der Inflation bei der Unternehmensbewertung – Theorie

4.2.1 Unternehmensbewertung bei sicheren Inflationserwartungen

4.2.1.1 Inflationsproportionales Wachstum

4.2.1.2 Nicht-inflationsproportionales Wachstum

4.2.2 Unternehmensbewertung bei unsicheren Inflationserwartungen

4.3 Weitere Ansätze und die Berücksichtigung von Inflation

4.4 Berücksichtigung von Hyperinflation und Hyperwachstum - Praxis

5. Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die spezifischen Herausforderungen und Risiken bei der Bewertung von Unternehmen in Emerging Markets. Dabei liegt der Fokus insbesondere auf der methodischen Berücksichtigung von hoher Inflation und starkem Wachstum im Bewertungsprozess.

  • Definition und Charakterisierung von Emerging Markets
  • Chancen und Risiken für internationale Investoren
  • Grundlagen der Unternehmensbewertung im internationalen Kontext
  • Theoretische Ansätze zur Inflationsberücksichtigung
  • Praktische Modelle zur Bewertung bei Hyperinflation und Hyperwachstum

Auszug aus dem Buch

4.2 Das Problem der Inflation bei der Unternehmensbewertung – Theorie

Eine Berücksichtigung der Inflation bei der Unternehmensbewertung wird häufig damit begründet, dass Unternehmensvermögen besser als Geldvermögen vor Inflation schützt. Inflationsabschläge im Diskontierungssatz sind im Rentenmodell zur Ermittlung des Werts der nachhaltigen ausschüttungsfähigen Ergebnisse somit dann zu erwägen, wenn zu erwarten ist, dass die Unternehmenserträge nicht in gleichem Maße der Erosion durch Inflation unterliegen wie die Zinserträge. Ansätze zur Bewertung müssen dabei zweierlei Auswirkungen berücksichtigen: Einerseits sinkt die Kaufkraft der nominal prognostizierten Überschüsse durch Inflation, andererseits kann eine andauernde Preisniveausteigerung auch die finanziellen Überschüsse selbst verändern, indem steigende Preise auf den Beschaffungsmärkten zumindest zum Teil auf die Absatzpreise übergewälzt werden. Folglich gehört es zu den wichtigsten Aufgaben der Unternehmensbewertung, Preisänderungen auf den Märkten abzuschätzen, um eine differenzierte Prognose der finanziellen Überschüsse zu ermöglichen. In Bezug auf die Alternativrendite schlägt sich die Inflation bereits im Zinsfuß nieder: Insofern ist im landesüblichen Zinsfuß eine Vergütung für das bestehende Inflationsrisiko enthalten. Die Berücksichtigung von Inflation und Wachstum bei der Unternehmensbewertung kann entweder über eine Nominal- oder Realrechnung erfasst werden. Bei der Nominalrechnung werden die nominalen Überschüsse mit dem nominalen Kalkulationszinsfuß diskontiert. Kommt hingegen eine Realrechnung zur Anwendung, müssen laut Ballwieser (1981, S.108) zunächst die Zukunftserfolge in kaufkraftäquivalente Erfolge umgerechnet werden und anschließend mit einem Realzins ireal diskontiert werden, dieser berechnet sich wie folgt: ireal = i – g / 1 + g (2) Dabei ist i = Nominalzins und g = Geldentwertungs- / Inflationsrate. Im Allgemeinen ist nicht von einer Vorziehenswürdigkeit einer der beiden Methoden auszugehen, da beide Rechnungen bei korrekter Anwendung zum selben Ergebnis führen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel stellt die steigende Bedeutung von Emerging Markets für M&A-Aktivitäten dar und formuliert das Ziel der Arbeit, die Besonderheiten der Unternehmensbewertung in diesem Umfeld zu untersuchen.

2. Emerging Markets: Hier werden Emerging Markets definiert, von entwickelten Märkten abgegrenzt und die zentralen Chancen sowie Risiken einer Internationalisierung erläutert.

3. Grundlagen der Unternehmensbewertung: Das Kapitel führt in die allgemeinen Prinzipien, Methoden und die Bedeutung des Kapitalisierungszinssatzes in der Bewertungspraxis ein.

4. Besonderheiten in der Bewertung von Unternehmen aus Emerging Markets: Dieser Hauptteil analysiert theoretische und praktische Ansätze zur Berücksichtigung von Inflation, Hyperinflation und hohen Wachstumsraten im Bewertungsprozess.

5. Zusammenfassung: Das abschließende Kapitel resümiert die Ergebnisse zur Komplexität der Bewertung in Emerging Markets und unterstreicht die Notwendigkeit angepasster DCF-Modelle.

Schlüsselwörter

Unternehmensbewertung, Emerging Markets, Inflation, Hyperinflation, Hyperwachstum, Diskontierung, Kapitalisierungszinssatz, DCF-Methode, Währungsrisiko, Investitionsrisiko, Schwellenländer, Unternehmensakquisition, Nominalrechnung, Realrechnung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Seminararbeit grundlegend?

Die Arbeit behandelt die spezifischen Herausforderungen bei der Bewertung von Unternehmen in aufstrebenden Märkten (Emerging Markets) unter Berücksichtigung von ökonomischen Instabilitäten.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die Schwerpunkte liegen auf der Abgrenzung von Emerging Markets, den Grundlagen der Unternehmensbewertung sowie den besonderen Auswirkungen von Inflation und Wachstum auf den Unternehmenswert.

Welches primäre Ziel verfolgt der Autor?

Das Ziel ist es, die Risiken und Besonderheiten bei der Bewertung in Emerging Markets herauszuarbeiten und Ansätze zur methodischen Berücksichtigung von Inflation und starkem Wachstum aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird primär diskutiert?

Die Arbeit fokussiert sich primär auf die Discounted Cash Flow (DCF)-Methode und deren Anwendungsmöglichkeiten sowie notwendige Anpassungen in instabilen Marktumfeldern.

Was wird im umfangreichen Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil erörtert detailliert die theoretischen Hintergründe von Inflation, die Auswirkungen auf die Unternehmensbewertung sowie praktische Vorgehensweisen im Umgang mit Hyperinflation.

Welche Schlüsselbegriffe prägen die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind neben Emerging Markets vor allem Inflation, Kapitalkosten, Unternehmensbewertungsverfahren und das Management von Länderrisiken.

Warum ist das klassische CAPM-Modell in Emerging Markets problematisch?

Aufgrund fehlender Daten für langfristige Staatsanleihen oder Marktrisikoprämien in vielen Emerging Markets ist die Aussagekraft des Standard-CAPM gering, weshalb angepasste Modelle notwendig werden.

Welche Rolle spielt die Inflationsüberwälzung für den Bewerter?

Die Fähigkeit eines Unternehmens, inflationsbedingte Kostensteigerungen an Kunden weiterzugeben (Überwälzungspotential), ist entscheidend für die Wahl des korrekten Abschlags beim Kapitalisierungszins.

Warum empfiehlt der Autor Vorsicht bei der Interpretation von Bilanzen in Emerging Markets?

Hohe Inflationsraten führen häufig zu einer Verzerrung von Bilanzzahlen, etwa durch operative Assets zu historischen Kosten, was die Nutzung für Prognosen erschwert.

Final del extracto de 30 páginas  - subir

Detalles

Título
Besonderheiten in der Bewertung von Unternehmen aus Emerging Markets
Subtítulo
„Mergers and Acquisitions in Practice“
Universidad
LMU Munich  (Institut für Kapitalmarktforschung und Finanzierung Fakultät für Betriebswirtschaft)
Calificación
1,3
Autor
Dipl. Kfm. Marco Hierling (Autor)
Año de publicación
2007
Páginas
30
No. de catálogo
V162751
ISBN (Ebook)
9783640766031
ISBN (Libro)
9783640766369
Idioma
Alemán
Etiqueta
M&A Emerging Market Mergers Acquisitions Akquisitionen Unternehmensbewertung
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Dipl. Kfm. Marco Hierling (Autor), 2007, Besonderheiten in der Bewertung von Unternehmen aus Emerging Markets, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/162751
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