Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publish your texts - enjoy our full service for authors
Go to shop › Social Work

Sucht- und Drogenhilfe im World Wide Web

Beratung und Prävention online

Title: Sucht- und Drogenhilfe im World Wide Web

Term Paper , 2009 , 18 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Kathrin Finkler (Author)

Social Work
Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

In der folgenden Arbeit geht es um Angebote der Sucht- und Drogenhilfe im Internet und deren Umsetzung.
Im 2. Kapitel ist mir daran gelegen einen groben Überblick über das Arbeitsfeld der Sucht- und Drogenhilfe sowie dessen Aufgaben, die untergliedert sind in die Felder der Prävention, der ambulanten Hilfen, der stationären Hilfen und der Substitution, zu schaffen.
In welcher Art und Weise die Sucht- und Drogenhilfe nun im Internet präsent ist werde ich im 3. Kapitel erläutern. Dabei konzentriere ich mich auf die Suchtprävention und auf die ambulante Hilfe der Beratung. Es soll zunächst ein Überblick über den kommunikationstheoretischen Hintergrund der herkömmlichen sowie der Onlineberatung
gegeben werden, bevor ich dann auf die drei speziellen Formen: Chat-, eMail- und Forenberatung eingehe.
Im 4. Kapitel erfolgt ein Vergleich zwischen herkömmlicher Beratung und Onlineberatung. Ich stelle Gemeinsamkeiten und Unterschiede fest und wäge Vor- und Nachteile der Onlineberatung ab.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Beschreibung des Arbeitsfeldes

2.1 Aufgabenfelder der Sucht- und Drogenhilfe

3. Präsenz der Sucht- und Drogenhilfe im Internet

3.1 Suchtprävention am Beispiel von www.drugcom.de

3.2 Onlineberatung

3.2.1 Kommunikationstheoretischer Hintergrund der Onlineberatung

3.2.2 Formen der Onlineberatung

4. Herkömmliche face-to-face Beratung vs. Onlineberatung

4.1 Gemeinsamkeiten und Unterschiede

4.2 Vorteile der Onlineberatung

4.3 Kritik an Onlineberatung

5. Schlussbemerkung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Integration von Angeboten der Sucht- und Drogenhilfe im World Wide Web, mit besonderem Fokus auf die Bereiche Suchtprävention und Onlineberatung. Ziel ist es, die Anpassung der Sozialen Arbeit an die veränderte Lebenswirklichkeit der Klienten sowie die theoretischen Grundlagen und praktischen Herausforderungen computervermittelter Beratungsformen aufzuzeigen.

  • Präsenz und Angebote der Sucht- und Drogenhilfe im Internet
  • Suchtprävention am Beispiel der Plattform www.drugcom.de
  • Kommunikationstheoretische Hintergründe der Onlineberatung
  • Vergleich zwischen herkömmlicher face-to-face Beratung und Onlineberatung
  • Vorteile und kritische Aspekte der digitalen Beratungsformate

Auszug aus dem Buch

3.2.2 Formen der Onlineberatung

Man unterscheidet drei Formen der Onlineberatung: per E-Mail, Chat und in online Foren. Die Sucht- und Drogenhilfe hat in den letzten Jahren ein riesiges Angebot für Ratsuchende im Internet geschaffen und sich so ideal an der Lebenswirklichkeit ihrer Klientel -gemäß dem vorherrschenden Grundsatz- orientiert. Gibt man beispielsweise auf www.google.de den Suchbegriff „Drogenchat“ ein erhält man 2.810 Treffer, gibt man „Drogenberatung“ ein sogar 148.000 Treffer und bei „Online Beratung“ in Verbindung mit „Drogen“ sind es sage und schreibe 343.000 Websites. Obwohl davon nicht jede brauchbar ist und sich einiges doppelt ist diese Anzahl durchaus lobenswert. Die meisten Seiten haben Jugendliche und junge Erwachsene zur Zielgruppe.

3.2.2.1 Beratung per E-Mail

Die Beratung per E-Mail kann auf drei unterschiedliche Weisen der Kontaktaufnahme basieren.

a) die Ratsuchenden schreiben von ihrer privaten eMail-Adresse aus eine Nachricht an die eMail-Adresse der Beratungsstelle und erhalten von dort aus ihre Antwort-eMail.

b) die Ratsuchenden füllen ein Formular auf der Website der Beratungsstelle aus, wobei sie ihre eMail-Adresse angeben müssen, um eine Antwort erhalten zu können, sowie eine Beschreibung ihres Problems.

c) bei der webbasierten eMail-Beratung legen Ratsuchende unter Angabe eines Nicknames und eines Passworts einen Account auf der Website der Beratungseinrichtung an. (vgl. Englmayer 2005:15)

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den Wandel der Kommunikationsstrukturen durch das Internet und leitet daraus die Notwendigkeit für die Sucht- und Drogenhilfe ab, ihre Angebote digital zu erweitern.

2. Beschreibung des Arbeitsfeldes: Das Kapitel definiert die verschiedenen Aufgabenfelder der Suchthilfe, von Prävention über ambulante Hilfen bis hin zur stationären Therapie und Substitution.

3. Präsenz der Sucht- und Drogenhilfe im Internet: Dieser Abschnitt analysiert die konkrete Umsetzung von Online-Angeboten und erläutert die verschiedenen Formen der Onlineberatung sowie deren kommunikationstheoretische Grundlagen.

4. Herkömmliche face-to-face Beratung vs. Onlineberatung: Hier werden die klassische Beratung und die Onlineberatung gegenübergestellt, um Gemeinsamkeiten, Vorteile sowie kritische Erfolgsfaktoren zu bewerten.

5. Schlussbemerkung: Die Schlussbemerkung zieht ein Fazit über den hohen Stand der Online-Angebote trotz fehlender gesetzlicher Rahmenbedingungen und gibt einen Ausblick auf notwendige Weiterentwicklungen.

Schlüsselwörter

Sucht- und Drogenhilfe, Onlineberatung, Prävention, Suchtprävention, Sozialarbeit, Internet, Kommunikation, E-Mail-Beratung, Chatberatung, Forenberatung, face-to-face Beratung, Medienkompetenz, Zielgruppenorientierung, Suchthilfe, virtuelle Welt

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit dem Einzug von Online-Angeboten in die Soziale Arbeit, speziell in der Sucht- und Drogenhilfe, um Klienten in ihrer virtuellen Lebenswirklichkeit zu erreichen.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Schwerpunkte liegen auf der Suchtprävention im Internet, der Darstellung verschiedener Onlineberatungsformen (E-Mail, Chat, Foren) und dem Vergleich zur traditionellen face-to-face Beratung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, den aktuellen Stand und die Relevanz der digitalen Präsenz der Suchthilfe zu analysieren und Chancen sowie Herausforderungen der Onlineberatung aufzuzeigen.

Welche wissenschaftlichen Modelle werden für die Beratung herangezogen?

Die Arbeit nutzt unter anderem das Nachrichtenquadrat von Schulz von Thun und das Kommunikationsmodell von Maletzke, um die Dynamik computervermittelter Kommunikation zu verstehen.

Was wird im Hauptteil detailliert diskutiert?

Neben der Präventionsarbeit am Beispiel der Website drugcom.de werden die drei Formen der Onlineberatung sowie Vor- und Nachteile im direkten Vergleich zur Face-to-Face-Beratung analysiert.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Zu den zentralen Begriffen gehören Sucht- und Drogenhilfe, Onlineberatung, Internetpräsenz, Prävention und mediale Kommunikation.

Warum ist die Unterscheidung zwischen offenen und geschlossenen Foren wichtig?

Die Unterscheidung ist für die Qualität und Verbindlichkeit der Beratung entscheidend, da in geschlossenen Foren eine bessere Identifizierbarkeit und sicherere Kontaktaufnahme möglich sind.

Welche Herausforderungen bei der Onlineberatung werden kritisch hinterfragt?

Kritische Aspekte sind unter anderem das Fehlen nonverbaler Signale, die Schwierigkeit des Beziehungsaufbaus, mögliche technische Störungen sowie das Fehlen gesetzlicher Rahmenbedingungen für Onlineberatung in Deutschland.

Warum gilt E-Mail-Beratung als technisch aufwendig, aber sicher?

Webbasierte E-Mail-Beratung ist durch Passwörter geschützt und somit sicher, erfordert jedoch eine komplexe technische Infrastruktur und finanzielle Mittel der Beratungseinrichtung.

Wie bewertet die Autorin die Zukunft der Onlineberatung?

Die Autorin sieht in der Onlineberatung einen wertvollen, etablierten Zugangsweg und fordert die Weiterentwicklung von Theorien und gesetzlichen Regelungen, um die Qualität stetig zu verbessern.

Excerpt out of 18 pages  - scroll top

Details

Title
Sucht- und Drogenhilfe im World Wide Web
Subtitle
Beratung und Prävention online
College
University of Applied Sciences Mainz
Grade
1,7
Author
Kathrin Finkler (Author)
Publication Year
2009
Pages
18
Catalog Number
V162859
ISBN (eBook)
9783668022973
ISBN (Book)
9783668022980
Language
German
Tags
sucht- drogenhilfe world wide beratung prävention
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Kathrin Finkler (Author), 2009, Sucht- und Drogenhilfe im World Wide Web, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/162859
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  18  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Shipping
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint