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Nachbereitung des Betriebspraktikums

Stellenwert von allgemeinen Fähigkeiten und Kompetenzen in der Berufs- und Arbeitswelt

Titre: Nachbereitung des Betriebspraktikums

Epreuve d'examen , 2010 , 19 Pages , Note: 1,3

Autor:in: Ralf Heber (Auteur)

Pédagogie - Education de la profession, Formation professionnelle
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Das Betriebspraktikum ist ein unverzichtbarer Bestandteil der Arbeitlehre, weil es eine erste Gelegenheit bietet, Arbeitssituationen zu beobachten, Betriebsatmosphäre zu erleben und
soziale Erfahrungen in der Arbeitswelt zu machen. Während des Betriebspraktikums können
Schülerinnen und Schüler intensiv über einen längeren Zeitraum die im Arbeitslehreunterricht gewonnenen Erfahrungen und Einsichten in der Realität prüfen. Damit dient das Betriebspraktikum weder der Berufswahlvorbereitung im Sinne einer Eignungsfeststellung noch der Suche nach einem Ausbildungsplatz (vgl. Lehrplan Hessen, 2006 S. 4). Im Betriebspraktikum sollen die Lernenden Aufschlüsse über die eigenen Neigungen, Fähigkeiten und Fertigkeiten sowie über die Anforderungen der im Betrieb ausgeübten Berufe gewinnen.
Das Betriebspraktikum ermöglicht den SuS die praxisnahe Überprüfung ihrer Vorstellungen von (eventuell angestrebten) Berufen. Dadurch können sie sich bewusster für einen Beruf entscheiden oder sich neu orientieren (vgl. Dienst- und Schulrecht Hessen, S. 7- 51). Das Betriebspraktikum besteht aus drei Phasen
(Vorbereitung – Durchführung – Nachbereitung), die eine „didaktische Einheit“ bilden (vgl. Kaiser & Kaminski, 1999, S. 316).
...

Inhaltsverzeichnis

1 Bedingungsanalyse S. 3
1.1 Zusammensetzung der Klasse S. 3
1.2 Institutionelle Rahmenbedingungen S. 3
1.3 Leistungsbild S. 3
1.2 Sozialformen und Methoden S. 4
1.3 Allgemeine Lernvoraussetzungen S. 4
2 Sachanalyse S. 5
3 Begründungszusammenhang S. 6
3.1 Legitimation durch den Lehrplan S. 6
3.2 Gegenwarts-, Zukunftsbedeutung und Exemplarische Bedeutung S. 6
3.3 Zugänglichkeit S. 7
3.4 Didaktische Reduktion S. 8
4 Übersicht über die Einheit – Lernstruktur S. 9
5 Lernziele S. 10
6 Didaktisch methodische Überlegungen S. 10
7 Verlaufsplanung S. 13
8 Literaturverzeichnis S. 14
9 Anhang S. 14

8 Literaturverzeichnis

Dienst- und Schulrecht Hessen (2007)
7.2.3.1 Richtlinien für die Zusammenarbeit von Schule und Betrieb im Bereich der allgemeinbildenden Schulen. S. 7-51

Kaminski (2009): Praxis 2. Arbeitslehre Hesse. Braunschweig: Westermann. S. 101

Kaiser & Kaminski (1999)
Methodik des Ökonomie-Unterrichts. Grundlagen eines handlungsorientierten Lernkonzepts mit Beispielen. S. 316 ff.

Lehrplan Arbeitlehre Hessen (2006)
Bildungsgang Realschule, Jahrgangsstufen 5 bis 10. S. 4-25

Extrait


Inhaltsverzeichnis der Unterrichtsvorbereitung

1 Bedingungsanalyse

1.1 Zusammensetzung der Klasse

1.2 Institutionelle Rahmenbedingungen

1.3 Leistungsbild

1.4 Sozialformen und Methoden

1.5 Allgemeine Lernvoraussetzungen

2 Sachanalyse

3 Begründungszusammenhang

3.1 Legitimation durch den Lehrplan

3.2 Gegenwarts-, Zukunftsbedeutung und Exemplarische Bedeutung

3.3 Zugänglichkeit

3.4 Didaktische Reduktion

4 Übersicht über die Einheit – Lernstruktur

5 Lernziele

6 Didaktisch methodische Überlegungen

7 Verlaufsplanung

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Diese Unterrichtsvorbereitung zielt darauf ab, Schülern der neunten Jahrgangsstufe die Bedeutung von sozialen und personalen Kompetenzen für ihre berufliche Zukunft zu vermitteln. Durch die Reflexion der Erfahrungen aus ihrem Betriebspraktikum sollen die Lernenden ein Bewusstsein für notwendige Schlüsselqualifikationen entwickeln und diese für ihren individuellen Berufswahlprozess nutzbar machen.

  • Reflexion persönlicher Erfahrungen aus dem Betriebspraktikum.
  • Analyse der Anforderungen in der Berufs- und Arbeitswelt.
  • Erarbeitung von sozialen und personalen Schlüsselqualifikationen.
  • Erstellung eines individuellen Persönlichkeitsprofils zur beruflichen Orientierung.

Auszug aus dem Buch

2 Sachanalyse

Das Betriebspraktikum ist ein unverzichtbarer Bestandteil der Arbeitlehre, weil es eine erste Gelegenheit bietet, Arbeitssituationen zu beobachten, Betriebsatmosphäre zu erleben und soziale Erfahrungen in der Arbeitswelt zu machen. Während des Betriebspraktikums können Schülerinnen und Schüler intensiv über einen längeren Zeitraum die im Arbeitslehreunterricht gewonnenen Erfahrungen und Einsichten in der Realität prüfen. Damit dient das Betriebspraktikum weder der Berufswahlvorbereitung im Sinne einer Eignungsfeststellung noch der Suche nach einem Ausbildungsplatz (vgl. Lehrplan Hessen, 2006 S. 4). Im Betriebspraktikum sollen die Lernenden Aufschlüsse über die eigenen Neigungen, Fähigkeiten und Fertigkeiten sowie über die Anforderungen der im Betrieb ausgeübten Berufe gewinnen.

Das Betriebspraktikum ermöglicht den SuS die praxisnahe Überprüfung ihrer Vorstellungen von (eventuell angestrebten) Berufen. Dadurch können sie sich bewusster für einen Beruf entscheiden oder sich neu orientieren (vgl. Dienst- und Schulrecht Hessen, S. 7-51). Das Betriebspraktikum besteht aus drei Phasen (Vorbereitung – Durchführung – Nachbereitung), die eine „didaktische Einheit“ bilden (vgl. Kaiser & Kaminski, 1999, S. 316). Die Vorbereitungsphase dient in erster Linie dazu, dass die Lernenden im Unterricht gezielt auf das Betriebspraktikum, unter Beachtung der verbindlichen Unterrichtsinhalte, vorbereitet werden. Nur so sind die Lernenden während der Durchführung des Betriebspraktikums in der Lage die gemachten Erfahrungen zu verarbeiten, damit es anschließend zu einer produktiven und reflektierenden Aufarbeitung kommt.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Bedingungsanalyse: Erläuterung der Lerngruppe R9c, der räumlichen Gegebenheiten sowie des Leistungsstands der Schüler inklusive der Verhaltensregeln.

2 Sachanalyse: Einordnung des Betriebspraktikums als didaktische Einheit und dessen Bedeutung für die Berufsorientierung der Lernenden.

3 Begründungszusammenhang: Rechtfertigung der Unterrichtseinheit basierend auf dem hessischen Lehrplan und der Zukunftsbedeutung der Berufswahlvorbereitung.

4 Übersicht über die Einheit – Lernstruktur: Detaillierte tabellarische Darstellung der acht Unterrichtsstunden mit ihren jeweiligen Themen, Zielsetzungen und Materialien.

5 Lernziele: Definition der fachlichen, personalen, sozialen und methodischen Kompetenzen, die durch den Unterricht gefördert werden sollen.

6 Didaktisch methodische Überlegungen: Darlegung des methodischen Vorgehens, insbesondere der Gruppenarbeit und der Arbeit mit Fallbeispielen.

7 Verlaufsplanung: Präzise zeitliche Taktung der Unterrichtsstunde mit Hinweisen zu Arbeitsformen und didaktischen Kommentaren.

Schlüsselwörter

Arbeitslehre, Betriebspraktikum, Berufswahlvorbereitung, Sozialkompetenz, Personalkompetenz, Schlüsselqualifikationen, Persönlichkeitsprofil, Reflexion, Didaktik, Handlungsorientierung, Ausbildungsreife, Fallstudie, Schulerfolg, Berufsfindung, Unterrichtsvorbereitung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Unterrichtsvorbereitung grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Nachbereitung eines zweiwöchigen Betriebspraktikums für eine neunte Realschulklasse im Fach Arbeitslehre.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Im Fokus stehen die Reflexion betrieblicher Erfahrungen, die Bedeutung allgemeiner Fähigkeiten und Kompetenzen sowie die Erstellung eines individuellen Persönlichkeitsprofils.

Was ist das primäre Ziel der Unterrichtseinheit?

Die Schüler sollen den Stellenwert von sozialen und personalen Kompetenzen für die Berufs- und Arbeitswelt erkennen und ihre eigene Eignung reflektieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird ein handlungsorientiertes Lernkonzept angewandt, das auf der Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung des Praktikums basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil umfasst die Bedingungsanalyse der Lerngruppe, die didaktische Begründung, die Lernstruktur der Einheit sowie eine detaillierte Verlaufsplanung der Stunde.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Arbeitslehre, Berufswahlvorbereitung, Schlüsselqualifikationen, Sozialkompetenz und Reflexion.

Warum spielt die Fallbearbeitung eine zentrale Rolle in der Stunde?

Die Fallbearbeitung dient dazu, dass Schüler reale berufliche Konfliktsituationen analysieren und die notwendigen sozialen Kompetenzen zur Lösung benennen können.

Wie wird die Verbindung zwischen Praktikum und Unterricht hergestellt?

Durch die Bearbeitung von Arbeitsblättern zum Praktikum und die Nutzung einer "Kompetenzbox" werden die individuellen Erfahrungen der Schüler in den Unterricht integriert.

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Résumé des informations

Titre
Nachbereitung des Betriebspraktikums
Sous-titre
Stellenwert von allgemeinen Fähigkeiten und Kompetenzen in der Berufs- und Arbeitswelt
Université
Studienseminar für Grund-, Haupt-, Real- und Sonderschulen
Note
1,3
Auteur
Ralf Heber (Auteur)
Année de publication
2010
Pages
19
N° de catalogue
V162960
ISBN (ebook)
9783640778430
ISBN (Livre)
9783640778300
Langue
allemand
mots-clé
Nachbereitung Betriebspraktikums Stellenwert Fähigkeiten Kompetenzen Berufs- Arbeitswelt
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Ralf Heber (Auteur), 2010, Nachbereitung des Betriebspraktikums, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/162960
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Extrait de  19  pages
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