Diese Hausarbeit beschäftigt sich mit dem Thema der Event-PR des Deutschen Evangelischen Kirchentages mit speziellem Augenmerk auf zwei der vielen Teilöffentlichkeiten. Diese ist zum Ersten die deutsche Gesellschaft und zum Zweiten die Teilnehmer und Besucher des Deutschen Evangelischen Kirchentages.
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
1.1 Ausgangssituation
1.2 Problemstellung
1.3 Zielsetzung
1.4 Aufbau der Arbeit
2 Theoretische Grundlagen der PR
2.1 Definitionen und Begriffsbestimmungen
2.2 Funktionen der PR
2.3 Wandel der PR – Perspektivenwandel
2.4 Event – PR
3 Event-PR des Deutschen Evangelischen Kirchentages
3.1 Deutscher Evangelischer Kirchentag
3.2 Relevante Teilöffentlichkeiten
3.2.1 Die deutsche Gesellschaft
3.2.2 Die Besucher
4 Schlussbetrachtung
4.1 Beantwortung der Problemstellung
4.2 Ausblick
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit analysiert die Public Relations und Kommunikationsstrategien des Deutschen Evangelischen Kirchentages unter besonderer Berücksichtigung der Teilöffentlichkeiten „deutsche Gesellschaft“ und „Besucher“. Ziel ist es, zu verstehen, wie das Event seine Beziehungen zu diesen Gruppen pflegt, aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen integriert und eine langfristige Bindung sowie Begeisterung bei den Teilnehmern erzeugt.
- Theoretische Fundierung von Public Relations und Event-PR
- Historische Entwicklung und Bedeutung des Deutschen Evangelischen Kirchentages
- Analyse der Kommunikation gegenüber der deutschen Gesellschaft
- Strategien der Besucherbindung und Identitätsstiftung durch Event-PR
Auszug aus dem Buch
3.2.1 Die deutsche Gesellschaft
Die erste Teilöffentlichkeit, die genauer betrachtet wird, ist die deutsche Gesellschaft. Schon seit der Gründung des DEKT spielt die deutsche Gesellschaft eine sehr wichtige Rolle. Die Losungen des Kirchentags waren oft an die gesellschafts-politische Lage in Deutschland angepasst. Besonders in der Nachkriegszeit, z.B. 1951 in Berlin war die Losung: „Wir sind doch Brüder“, passend zu einer Stadt, in der die Deutschen getrennt voneinander leben mussten. Aber auch beim Kirchentag in Bremen 2009 erfasst die Losung „Mensch, wo bist du?“ die aktuelle Lage während der Finanzkrise treffend.
Auch Reinold von Thadden, Gründer des DEKT, war die Verbindung von Gesellschaft und Kirche wichtig. Er hatte die Vision, durch eine Laienbewegung „der Kirchenfremdheit der evangelischen Christen in der Welt und der Weltfremdheit der Christen in der Kirche“ entgegenzuwirken. Das evangelische Kirchenleben in Deutschland brauchte eine stärkere Öffentlichkeitswirkung. Durch den Kirchentag wollte er das bewirken.
1954 war der erste und einzige gesamtdeutsche Kirchentag, der auf dem Gebiet der damaligen DDR, in Leipzig, ausgetragen wurde. Ein Kirchentag mit Teilnehmern aus zwei verschiedenen politischen Systemen erforderte von den Organisatoren ein Höchstmaß an Diplomatie und guter Kommunikation. Der DEKT achtete genau darauf, nicht Partei zu nehmen zwischen Ost und West.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in das Thema der Event-PR des Deutschen Evangelischen Kirchentages ein, skizziert die Ausgangssituation sowie die Problemstellung und definiert die Zielsetzung der Arbeit.
2 Theoretische Grundlagen der PR: Hier werden Definitionen und Funktionen der PR erläutert, ein Perspektivenwandel in der Kommunikationspraxis aufgezeigt und der Begriff Event-PR spezifisch hergeleitet.
3 Event-PR des Deutschen Evangelischen Kirchentages: Das Kapitel stellt den Kirchentag vor, analysiert dessen geschichtliche Einordnung und untersucht die gezielte Kommunikation gegenüber der Gesellschaft und den Besuchern.
4 Schlussbetrachtung: Dieses Kapitel fasst die Ergebnisse zusammen, beantwortet die eingangs formulierte Problemstellung und wagt einen Ausblick auf die zukünftige Event-PR des Kirchentages.
Schlüsselwörter
Event-PR, Public Relations, Deutscher Evangelischer Kirchentag, DEKT, Öffentlichkeitsarbeit, Teilöffentlichkeiten, Event-Kommunikation, Kommunikationsstrategie, Stakeholder, Gesellschaft, Besucherbindung, Kirche, Eventmanagement, Gemeinschaftsgefühl, Laienbewegung
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der Event-PR des Deutschen Evangelischen Kirchentages und beleuchtet, wie dieses Großevent erfolgreich mit seinen Zielgruppen kommuniziert.
Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?
Im Zentrum stehen die theoretischen Grundlagen der Public Relations sowie deren praktische Anwendung auf das spezifische Format des Kirchentages mit Fokus auf die Teilöffentlichkeiten Gesellschaft und Besucher.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist die Analyse der Kommunikationsbeziehungen des Kirchentages zu den Teilnehmern und der deutschen Öffentlichkeit, um Erfolgsfaktoren für die Bindung und Darstellung zu identifizieren.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Auseinandersetzung mit PR-Modellen, die auf das Beispiel des DEKT angewendet und durch eine deskriptive Analyse der Kommunikationsstrategien untermauert wird.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung der PR und eine konkrete Untersuchung des Kirchentages, seiner Geschichte, der Relevanz für die deutsche Gesellschaft und der Maßnahmen zur Teilnehmerbetreuung.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Event-PR, Public Relations, Stakeholder, Teilöffentlichkeiten und den Deutschen Evangelischen Kirchentag charakterisiert.
Wie geht der Kirchentag mit politisch sensiblen Situationen um?
Wie im Text dargelegt, achtet der DEKT auf eine wohlwollende Neutralität, kommuniziert diplomatisch mit allen Betroffenen und distanziert sich, wenn er merkt, dass das Event für politische Zwecke instrumentalisiert werden könnte.
Welche Rolle spielen die farbigen Tücher für die Event-PR?
Die Tücher dienen als wichtiges Instrument der Identitätsstiftung und Kommunikation; sie erzeugen ein Gemeinschafts- und Zugehörigkeitsgefühl, das symbolisiert, dass alle Teilnehmer gleichwertig sind.
- Quote paper
- Amelie Butzkies (Author), 2010, Event-PR unter besonderer Berücksichtigung relevanter Teilöffentlichkeiten, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/162967