Das Karlsbild im Wandel der Zeit

Die Darstellung Karls des Großen im Nationalsozialismus


Forschungsarbeit, 2009

63 Seiten, Note: 1,1


Leseprobe

Inhalt

1. Einleitung
1.1 Methodisches Vorgehen
1.2 Forschungsstand

2. Leben und Persönlichkeit Karls des Großen - ein Überblick

3. Geschichtswissenschaft im Nationalsozialismus

4. Karl der Große im Schatten des NS-Regimes – wie aus dem „Sachsenschlächter“ ein „germanischer Europäer“ wurde
4.1 Erste Phase: Karl der Großen zu Beginn der NS-Herrschaft
4.2 Zweite Phase: Der Aufstieg Karls zum germanischen Recken und Begründer Deutschlands
4.2.1 Karl der Große und Widukind – Todfeinde oder zwei germanische Helden?
4.2.2 „Karl der Große oder Charlemagne“ – Ein Rettungsversuch deutscher Mediävisten?
4.3 Dritte Phase: Das Karlsbild der Kriegsjahre
4.3.1 Karl der Große im Fokus Adolf Hitlers
4.3.2 Hitler ein Sympathisant Karls den Großen?

5. Schlussbetrachtung

6. Quellenverzeichnis
6.1 Literatur
6.2 Internetquellen:

7. Abbildungsverzeichnis

Anhang

1. Einleitung

Die vorliegende Arbeit ist der bis heute wohl berühmtesten Herrschergestalt des frühen Mittelalters – dem karolingischen Frankenkönig, Karl dem Großen gewidmet.

Es soll nicht der Versuch unternommen werden, den Mythos von unbesiegbaren Feldherren zu bestätigen oder zu widerlegen. Ferner soll weder die Legende aufgeklärt werden ob Karl der Große ein Analphabet war, noch Antworten auf die Fragen gegeben werden, ob Karl der Große seinen Bruder aus Machtgier ermorden ließ oder ob er eher als ein fränkischer oder französischer König betrachtet werden sollte und genauso wenig soll nicht, wie es Illig Heribert formulierte, die These diskutiert werden, ob Karl der Große überhaupt gelebt hatte oder seine Person nur eine Fiktion sei. In dieser Arbeit wird davon ausgegangen, dass Karl der Große tatsächlich im frühen Mittelalter gelebt und regiert hat.

1.1 Methodisches Vorgehen

Aufgrund dessen, dass der Protagonist genügend Material für eine Magister- oder gar eine Doktorarbeit bietet, ist das Anliegen dieser Arbeit nicht die Darbietung des Lebens Karl des Großen in all seinen Einzelheiten und Facetten, sondern es soll zunächst im ersten Teil der Arbeit ein Versuch unternommen werden durch die Schilderung und Hervorhebung, der bedeutendsten Ereignisse, einen groben Überblick über den Menschen, den Krieger und vor allem den Herrscher Karl des Großen zu erzeugen.

Im zweiten Untersuchungsbereich, welcher das Hauptanliegen dieser Arbeit bildet, ist die anschließende Auseinandersetzung mit der Darstellung, der Verwendung oder vielleicht auch mit dem Missbrauch der historischen Größe Karls des Großen im Nationalsozialismus Gegenstand der Betrachtung. In diesem Abschnitt wird unter Zuhilfenahme von ausgewählter Literatur sowie einiger Rede- und Gesprächsnotizen ein Versuch unternommen, das zur Zeit des NS-Regimes bestandenen Bildes des Frankenkönigs zu rekonstruieren. Eine genaue Analyse und Auseinandersetzung mit den gewählten Publikationen erscheint für die Reproduktion des Karlsbildes als erforderlich, jedoch ermöglichen sie nur einen Einblick und bilden nicht „DAS“ Karlsbild des Dritten Reiches ab.

1.2 Forschungsstand

„Keine andere Gestalt der abendländischen Geschichte scheint ein derart breites Angebot unterschiedlicher Projektionen zur Verfügung gestellt zu haben wie Karl der Große. […] Er wird gefeiert als Lichtgestalt eines ewigen Herrschertums, eines christlichen Imperiums, als Kämpfer für das Christentum, Errichter des Kreuzes und selbstverständlich – soll er doch die konstantinische Schenkung veranlasst haben – auch als Schutzherr des Papsttums.“[1]

Zu dieser Erkenntnis kam Lieselotte Saurma-Jeltsch in ihrem 1994 herausgegebenen Werk „Karl der Große als vielberufener Vorfahr“, in welchem sie sich zum Ziel gesetzt hat, sich mit der Heroisierung der Gestalt Karls des Großen zu befassen und deren vielfältige Funktion und Deutungsweise an verschiedenen, durch ihn geprägten Orten darzustellen.

Die Literaturlage zu Karl dem Großen ist ohne Zweifel äußerst umfangreich, dennoch muss zur Quellenlage kritisch angemerkt werden, dass die Überlieferungen über Karl den Großen nahezu ausschließlich von der Feder Einhards, einem seit den 790-er Jahren an Karls Hofe lebenden fränkischer Adliger, Gelehrter, engen Vertrauten aber auch einem Bewunderer des Frankenkönigs in der „Vita Karoli Magni“ verfasst wurden.[2]

Seine enorme Bewunderung drückt Einhard bereits im Vorwort seiner Karlsbiographie aus. Als er den Sinn bzw. die Bedeutung der Verschriftlichung der Karlsbiographie hervorheben möchte. So schreibt er, dass „das ruhmvolle Leben und die […] bis heute unnachahmbaren Taten dieses angesehensten Königs seiner Zeit [nicht] im Dunkel der Vergangenheit verschwinden.“[3] Einhard war nicht nur ein Gelehrter, sondern wie er selbst berichtet „verband ihn auch die lebenslange Freundschaft mit ihm [Karl dem Großen] und seinen Kindern“[4], was möglicherweise eine objektive Darstellung der historischen Ereignisse trüben und eine neutrale Darstellung der Person Karls des Großen erschweren dürfte. Ein weiterer Aspekt, der die Vita Karoli Magni als eine genaue und objektive Quelle in Frage stellt ist, dass die Karlsbiographie erst nach dem Jahre 830 geschrieben wurde, so dass der Verdacht nahe liegt, dass Einhard sich einerseits nicht mehr exakt an Einzelheiten erinnern konnte oder andererseits die Quellen von einem der unmittelbaren Nachfahren zu Gunsten Karls des Großen verfälscht wurden.

2. Leben und Persönlichkeit Karls des Großen - ein Überblick

In diesem Kapitel soll zunächst ein Gesamtüberblick über das Leben Karls des Großen gegeben werden, der einen Eindruck davon vermitteln soll, wie Karl der Große gelebt und regiert hat und was die Verdienste seiner Herrschaft waren. Die Betrachtung seiner Vorfahren und derer Erfolge, sowie die Entwicklung des Frankenreiches nach seinem Tod werden nicht Gegenstand der Betrachtungen sein.

Darüber wann und wo Karl der Große genau geboren wurde und wie seine Kindheit verlief konnte lange Zeit nur spekuliert werden, da hierzu selbst Einhards „Vita Karoli Magni“ keine eindeutigen Hinweise liefert. Entgegen der noch während der Achtziger Jahre bestandenen Annahme, dass Karl der Große im Jahr 742 zur Welt kam[5], geht man heute davon aus, dass er 748 nach Christus geboren wurde.[6]

Sein Vater war der fränkische König Pippin III., der erste Frankenkönig aus dem Geschlecht, der nach seinem Großvater Karl Martell (der Hammer) benannten Karolingerdynastie und seine Mutter war Bertrada. Bereits im Jahre 754 wurden Karl und sein jüngerer Bruder Karlmann vom Papst Stephan II. im Kloster St. Denis in Paris gesalbt und zusammen mit ihren Vater zum Schutzherrn der Kirche dem „patricius Romanorum“ ernannt. Kurz vor seinem Tod am 24.September 768 teilte Pippin III. sein Reich, wie es das fränkische Erbrecht vorsah, unter seinen beiden Söhnen auf. Während Karl Austrien, der etwas größere nördliche Teil, der von Aquitanien bis Thüringen reichte, zugeteilt wurde, bekam sein Bruder Karlmann, Neustrien den südlichen Abschnitt des Frankenreiches, welcher sich von Burgund bis Alemannien ausdehnte.[7] Die erste Ehefrau Karls war die Tochter des langorbardischen Königs Desiderius (der Name der Prinzessin ist nicht bekannt), welche er jedoch bereits nach nur einem Jahr gemeinsamer Ehe 771 verstieß. Ihren Platz nahm Hildegard, die Tochter des fränkischen Grafen Gerold und der Alemannin Imma ein, welche Karl mindestens neun Kinder, darunter auch seinen direkten Nachfolger Ludwig (später als Ludwig der Fromme bezeichnet) gebar. Anhand dieser Vermählungen, kann die mittelalterliche Heiratspraxis, welche nicht, wie es heute meist üblich ist, aus Liebe ihr Fundament bezog, sondern eher als eine „Vernunftsehe“ dazu genutzt wurde, um neue Verbündete zu gewinnen, seine Ländereien zu erweitern bzw. die eigenen Grenzen zu sichern und dadurch den Frieden zu wahren.

Dass zwischen den beiden Brüdern mehr als nur Spannungen bestanden haben, wird aus der Feder Einhards, der Karlmann mehrere intrigante Versuche vorwirft, den Frieden zwischen ihm und seinem Bruder zu stören ersichtlich.[8] Nachdem Karlmann 771 im Alter von nur 22 Jahren nach einer kurzen Krankheit (hierzu bestehen Spekulationen, dass Karl beim Tod seines Bruders nachgeholfen haben soll, diese werden aber nicht näher beleuchtet) starb und als Karl den Erbanspruch seiner Neffen missachtete, wodurch er die Alleinherrschaft über das gesamte Frankenreich erlangte, flohen Karlmanns Frau Gerberga mit ihren Kindern, den potentiellen Nachfolgern Karlmanns auf den Hof des Langobardenkönigs Desiderius, der diese unter seinen Schutz stellte und vom Papst Hadrian I., die Salbung der Jungen einforderte, um diese als legitime Nachfahren ihres Vaters und somit als fränkische Könige zu bestätigen. Der unter Druck geratene Papst bat Karl um Hilfe.

Doch zunächst konzentrierte sich Karl aber auf den 772 begonnen Feldzug gegen die an seiner nord-östlichen Flanke angrenzenden Sachsen. Es sollte, wie es Karls Hofbiograph Einhard erklärte, der Beginn eines dreiunddreißig Jahre andauernden und mit Unterbrechungen geführten Krieges werden, der „von den Franken mit keiner ähnlichen Ausdauer, Erbitterung und Mühe geführt worden ist wie dieser.“[9]

Seit Ende des 6.Jahrhunderts gerieten die Franken mit einzelnen sächsischen Schwärmen in einen unbeständigen Grenzkonflikt, wobei bereits Karls Vater Pippin III. mehrere Feldzüge gegen die Sachsen führen musste. Die Schwierigkeit, die Hägermann im Sachsenkrieg Karls hervorhebt, ist der heidnische Götterglauben der Sachsen, da „die fremdartige Weltanschauung […] als Bruch mit der eigenen Vergangenheit empfunden wurde.“[10] Ohne nennenswerte Schwierigkeiten gelang es Karls Heer die sächsische Eresburg zu erobern, wobei Karl die Zerstörung, des sächsischen Heiligtums der „Irminsul“[11], was offenbar ein übergroßer Baumstamm war, welcher nach dem sächsischen Glauben das Weltall trug, zuließ.

Im Spätsommer 773 folgte Karl nach seinem ersten erfolgreichen Kriegszug gegen die Sachsen dem Hilferuf des Pontifex und rückte nach dem Scheitern der Ausgleichzahlungen gegen Desiderius vor. Der Italienfeldzug (das Reich der Langobarden lag im heutigen Italien) war aufgrund der zahlenmäßigen Überlegenheit des fränkischen Heeres nach der Eroberung Pavias, der langobardischen Hauptstadt bereits im Frühjahr 774 beendet. Die unter Schutz des Langobardenkönigs gestandene Witwe Gerberga musste mit ihren Kindern an Karl übergeben werden. Es soll nicht spekuliert werden, was mit ihnen geschah, es soll nur darauf verwiesen werden, dass die Quellen über ihren Verbleib nichts aussagen, sodass niemand mehr Erbansprüche stellen konnte und Karl nun offiziell der Alleinherrscher des Franken Reiches war.

Im selben Jahr verbannte Karl Desiderius in ein fränkisches Kloster und ernannte sich selbst zum rex Langobardorum (König der Langobarden), wodurch er jetzt sowohl der König der Franken als auch der Langobarden war.[12]

Die kurzzeitige Verlagerung des Schwerpunktes seines Heeres nutzten die Sachsen, um durch neue Kämpfe die Eresburg zurückzuerobern, sodass der Sachsenkrieg fortgesetzt werden musste. Als Karl der Große 776 den sächsischen Aufstand erneut niederschlug und die Sachsen einen Eid gegenüber Karl sowie Christus ablegen mussten und dass ihr Land nun in kirchliche Missionssprengel eingeteilt wurde, verdeutlicht, dass es sich von nun an bei dem Sachsenkrieg um „die Unterwerfung und Christianisierung des ganzen Stammes und um seine Eingliederung in das Frankenreich“[13] handelte. Massentaufen in der neu errichteten Karlsburg (Standort vermutlich wie das heutige Paderborn) sowie der Bau von Kirchen sollten die Sachsen einerseits christianisieren und andererseits an das Frankenreich und somit enger an Karl binden. Im darauffolgenden Jahr (777) wurde in Paderborn die erste fränkische Reichsversammlung auf sächsischen Boden abgehalten, wobei Karl auch eine sarazenische Delegation aus Spanien, die vom Statthalter von Barcelona zu ihm geschickt wurde, empfing, welche ihn um militärischen Beistand im Kampf gegen die einfallenden „Omayyaden“ bat. Mit der Absicht, neue Städte im islamischen Spanien zu erobern überquerte Karl mit seinem Heer noch im Frühjahr 778 die Pyrenäen und rückte bis auf Saragossa vor. Die Einnahme dieser Stadt gelang seinen Truppen aber nicht, da die zuvor mit den Stadthaltern Saragossas vereinbarten Bündnisse aufgelöst wurden und die Verteidigung der Stadt der Belagerung standhielt, so dass Karl den Entschluss für den Rückzug fällte.

Auf seinem Rückmarsch über die Pyrenäen wurden Karls Truppen wie es Einhard formuliert, im Schutze der dichten Wälder, „die für Überfälle aus dem Hinterhalt sehr geeignet“[14] waren, von den Basken überfallen. Ihr Angriff konzentrierte sich nur gegen Karls Nachhut sowie die hinterste Gepäckabteilung. Neben der Erbeutung der mitgeführten Güter, wurden die Franken offenbar bis auf den letzten Mann vernichtend geschlagen. Unter den, bei der Schlacht bei „Roncesvalles“ gefallenen Beratern und Amtsträgern, befand sich auch Roland, der für die Nachhut verantwortlich war und später die Grundlage für das im 11. Jahrhundert entstandene Rolandslied bildete. Auf das Rolandlied soll an dieser Stelle nur verwiesen werden aber keine genaueren Betrachtungen durchgeführt werden.

Noch auf dem Rückmarsch befindend erfuhr Karl in Auxerre, dass es in Sachsen erneut zu einem Aufstand gekommen ist, welcher vom sächsischen Fürsten Widukind initiiert und angeführt wurde. Dabei zerstörten die rebellierenden Sachsen die Karlsburg und verbrannten Kirchen.[15]

Im Jahre 782 hielt Karl der Große auf dem Reichstag im sächsischen Lippspringe eine Reichversammlung ab, bei der die fränkische Grafschaftsverfassung, eine Art „Besatzungsrecht, […] (das auch) kirchenpolitische Entscheidungen, hinsichtlich Mission, Kirchenbau und Einrichtung der Pfarrsprengel“[16] regelte, durchgesetzt wurde und die Sachsen nun in den fränkischen Staatsverband assimiliert sein sollten.

Im gleichen Jahr stand ein Angriff der Sorben bevor. Die von Karl für den Kampf abgestellten Truppen sollten in einem gemeinsamen Verbund mit den Sachsen zusammen die sorbischen Angreifer vertreiben. Durch die erneut entfachte Widerstandsbewegung durch Widukind wandten sich die Sachsen wieder vom Frankenkönig und Christentum ab, sodass Kirchen erneut in Flammen aufgingen. Die unter dem Befehl des Grafen Theoderich gestandenen fränkischen Truppen stießen nun gegen die aufständischen Sachsen vor. Anstatt auf das Eintreffen der Verstärkung zu warten, wurde überstürzt der Angriffsbefehl gegeben, wobei das fränkische Heer entscheidend von den geordneten Sachsen geschlagen wurde.[17] „Statt den Franken zu helfen, überfielen sie ihr Heer am Süntel aus dem Hinterhalt.“[18] Der als Verrat angesehene Kampf der Sachsen sollte von Karl auf grausame Weise gerächt werden. Als er von den Ereignissen am Süntel erfuhr machte sich Karl erneut auf den Weg nach Sachsen. Bei Verden an der Aller unterwarfen die sich die vor Ort befindlichen Sachsen erneut dem Frankenkönig und lieferten die „rebellischen Sachsen“ an Karl aus. Mit Ausnahme Widukind, der von sächsischen Großen als der Verursacher des Widerstandes benannt wurde und vor Karls Erscheinen zu den Nordmannen fliehen konnte, soll Karl 4.500 gefangengenommene Sachsen an nur einem Tag hingerichtet haben. Hägermann bezweifelt unter Berücksichtigung der Reichanalen, die Zahl der hingerichteten Verschwörer. Seine Zweifel hegt er aus der Tatsache heraus, dass einer dermaßen hohen Anzahl an Gefangenen eine mindestens ebensogroße Zahl an Bewachern gegenüberstehen müsste, da aber das fränkische Heer zwischen 5.000 und 10.000 Mann stark war und die logistischen Fertigkeiten eine Mobilisierung und Versorgung von 10.000 Soldaten im Frühmittelalter nicht zuließen, war ein solches Unternehmen nicht realisierbar. Zusätzlich stellt er die Zahl von 4.500 an ein und demselben Tag Hingerichteten in Frage, da eine solche „Massenhinrichtung“ mit dem bloßen Schwert sich als extrem schwierig herausgestellt haben müsste. Wie viele Sachsen tatsächlich in Verden an der Aller auf Befehl Karls ihr Leben verloren bleibt unklar. Während Fischer-Fabian in seinem Werk Karl der Große unter Bezugnahme der „Annales Regno Francorum“ die „Bestrafung mit dem Tode, 4.500 Männer“[19] bestätigt, bleiben andere Historiker skeptisch. Fakt bleibt aber, dass es sehr viele gewesen sein müssen.

Mit Hilfe der „Capitulatio de partibus Saxoniae“, wollte Karl der Große durch hartes Vorgehen bei der Missachtung der von ihm erlassenen Gesetze, die Integration Sachsens ins fränkische Reich absichern sowie die Sachen an erneutem Vertragsbruch hindern. Dabei handelt es sich um einen Maßnahmenkatalog bzw. Regel- oder Gesetzerlass, wobei der Bruch dieser, je nach Art des Vergehens (z.B. Wer in Kirchen einbricht, wer Priester tötet etc.) mit der Todesstrafe bestraft wurde.[20] „Aus dem Gesetz spricht insgesamt die Absicht, Sachsen mit härtesten Mitteln den übrigen Teilen des Frankenreiches anzugleichen.“[21]

Da die von Karl erhoffe Zermürbung des sächsischen Widerstandes durch die Strafregelarien ausblieb, wurden die „Capitulatio de partibus Saxoniae“ 797 in die „Capitulare Saxonicum“ abgemildert.[22] Als 785 der Kampf gegen die fränkische Übermacht aussichtslos zu sein schien, entschied sich Karls sächsischer Opponent Widukind zusammen mit anderen sächsischen Edelingen die Taufe zu empfangen. Karl persönlich soll Widukinds Taufpate gewesen sein, wonach Widukind seine Bedeutung als die sächsische Widerstandidentifikationsfigur verlor.[23]

Noch während der Sachsenkriege wehrte Karl der Große 788, in einem schnellen Vorgehenden, den Versuch des in Bayern regierenden Herzogs Tossilo III. sich gegen das Frankenreich zu stellen ab und stellte durch die Einführung der fränkischen Grafschaftsverfassung, Bayern unter seine Schirmherrschaft, womit Bayern ein fester Bestandteil des Frankenreiches wurde.[24]

„Mit Ausnahme des Sachsenkrieges war der nun folgende Kampf gegen die Awaren oder Hunnen wohl der größte Krieg den Karl jemals geführt hat.“[25] Mit diesen Worten beschreibt Einhard den 791 von Karl begonnen Krieg gegen die Awaren (Avaren). Hägermann betont ausdrücklich, dass Einhard keinen ausdrücklichen Grund für den Awarenkrieg nennt.[26] Als mögliche Motivation und Ansporn nennt er den sagenumworbenen „Awarenschatz“. Was letztendlich die Gründe für den Krieg waren, ob der Awarenschatz, die Unterstützung des von Karl abgesetzten bayerischen Herzogs Tossilos III. oder die Missionierung soll nicht spekuliert werden. Offenbar entsprach es der Wahrheit, dass der von den Franken erbeutet „Awarenschatz“ tatsächlich enorm war. So schreibt Einhard „man kann sich nicht erinnern, daß sich die Franken je nach einem andern Krieg durch erbeutet Schätze und Reichtümer mehr bereicherte.“[27]

Nach siebenjähriger Friedenspause brachen 792 erneut Unruhen im nördlichen Teilen Sachsens aus, welche Karl wie es Einhard bestätigt, mit Zwangsdeportationen, bei denen „zehntausende Sachsen […] in verschiedenen Gruppen zerstreut in Gallien und in Germanien angesiedelt“[28] wurden, sowie den erwähnten „Capitulare Saxonicum“ zu brechen versuchte. Die Maßnahmen Karls zeigten Wirkung, so dass 804 die Sachsenkriege endgültig als beendet betrachtet wurden.

Offenbar ausgelöst durch, die bereits vom Papst Hadrian betriebene Vetternwirtschaft (Nepotismus) bat sein unter Druck geratener Nachfolger Leo III. im Jahre 799 Karl als den „patricius Romanorum“ um Beistand. Der zu diesem Zeitpunkt noch immer durch den Sachsenkrieg in Paderborn gebundene Karl, brach nach Rom auf, wo Leo III., auf den zwischenzeitlich ein misslungenes Attentat verübt wurde, anschließend unter den Schutz des Frankenkönigs gestellt wurde. Am 23.Dezember 799 wurde die von Karl persönlich berufene Versammlung, zur Untersuchung der gegen Leo III. erhobenen Vorwürfe abgehalten, wobei der Pontifex nach einen „Reinigungseid“ von Karl dem Großen von seiner Schuld entlastet wurde. Am letzten Tag vor Heiligabend überbrachten der Hofpriester Karls Zacharias dem Frankenkönig Weihegeschenke, „die Schlüssel zum Heiligen Grab, zum Kalvarienberg und zum Berg Sion“ sowie eine Fahne der Stadt Jerusalem, die er aus dem „Heiligen Land“ mitbrachte.

Am Weihnachtstag 800 wurde Karl der Große durch Papst Leo III. in St. Peter zum Kaiser gekrönt und seine Titulatur in „Karolus serenissimus augustus a Deo coronatus mgnus pacificus imperator Romanum gubernans imperium, qui et per misericordiam Die rex Francorum atque Langobardorum“[29] geändert.

Einhard formuliert in seiner „Vita Karoli Magni“, dass Karl Kaiser wider seinen Willen geworden ist. „Bei dieser Gelegenheit erhielt er den Kaiser- und Augustustitel, der ihm (Karl) anfangs zu wider war, dass er erklärte, er würde die Kirche selbst an jenem hohen Feiertage nicht freiwillig betreten haben , wenn er die Absicht des Papstes geahnt hätte.“[30] Wie es Hägermann in seinem Werk formuliert, blieben die Begleitumstände, Ursachen und Folgen der Kaiserkrönung Karls des Großen nicht unumstritten. Er verweist darauf, dass z.B. durch den Aspekt, dass der Krönungsakt nicht nur auf das Gebet des Pontifex reduziert wurde und dass die Krönungszeremonie ebenfalls einstudiert werden musste, die Kaiserkrönung nicht ganz zufällig geschehen sein konnte, sondern möglicherweise von Karl selbst geplant war.[31] Auf diese Streitfrage, ob Karl der Große gegen seinen Willen zum Kaiser gekrönt wurde soll im Rahmen dieser Arbeit nicht geantwortet werden. Tatsache ist aber, dass das Band zwischen Kirche und dem fränkischen Staat noch enger wurde.

811 führte Karl der Große seinen letzten Feldzug gegen die Awaren, welchen das Awarenreich nicht mehr überstand durch. Zwei Jahre später im September 813 bestimmte der bereits erkrankte Karl auf der Reichsversammlung, dass sein Sohn Ludwig zum Kaiser und König ernannt wurde. Somit wurde Ludwig zum „Teilhaber am Königreich und zum Erben des kaiserlichen Namen.“[32]

Am 28. Januar 814 starb Karl der Große in Aachen, wo er anschließend in der Aachener Pfalzkapelle bestattet wurde.

Wie es Jarnut in seinem Beitrag zusammenfassend erläutert beeinflusste die Persönlichkeit Karls des Großen das Schicksal Europas nachhaltig.[33] Er erweiterte nicht nur durch seine Politik, das fränkische Reich zu einem Großreich, sondern förderte die Ausbreitung der Christianisierung, welche sein Reich enger zusammenschweißte. Die Stadt Aachen ließ er zum Mittelpunkt seines Reiches ausbauen, wo noch heute Zeitzeugen wie die Marienkirche von seinem Erbe zeugen. So lud er die führenden Gelehrten seiner Zeit an seinen Hof, wo er ihr Wissen für den Ausbau der Hofschule, welche anschließend als die Musterschule für das ganze Reich dienen sollte, nutzte und ihr Wissen sammeln und vervielfältigen ließ.

Die bereits von den „Merowingern“ praktizierte Grafschaftsverfassung, verwende er in den von ihm eroberten Gebieten, um gezielt seine Interessen durchzusetzen und seine Macht zu sichern.

Die aufgezeigten Ausschnitte aus der Karlsbiographie sollten einen kleinen Einblick in das Leben und Werk dieses großen Kriegers, Reformers und christentreuen Frankenkönigs verschaffen.

In den nächsten Kapiteln soll exemplarisch am Beispiel des Nationalsozialismus die Darstellung des Frankenkönigs genauer betrachtet werden.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 2: Das Reich Karls des Großen von 768-814[34]

3. Geschichtswissenschaft im Nationalsozialismus

Bevor in den anschließenden Kapiteln das Karlsbild im „Dritten Reich“ näher beleuchtet wird, sollen zunächst einige Sätze darüber verloren werden, wie die Geschichtswissenschaft und insbesondere die mediävistische Arbeit im Nationalsozialismus gestaltet und praktiziert wurde, um so einerseits an die Thematik des Nationalsozialismus etwas sensibilisiert zu werden und andererseits, um so einen Eindruck darüber zu gewinnen, was die Gründe für ein bestimmtes Karlsbild waren.

Wie es Selmeier in seiner Dissertation über das „Nationalsozialistische Geschichtsbild und Geschichtsunterricht zwischen 1933 und 1939“ dokumentiert, kann keine pauschale Aussage über die mediävistische Forschung im „Dritten Reich“ getroffen werden, da es keine „dogmatisierte Lehre“ gab. Er unterteilt das NS-Geschichtsbild in drei Phasen, wobei sich ein Wandel von einer „kompromisslosen radikalen Abrechnung mit der Vergangenheit über eine selektive, ideologisch pointierte zu einer toleranteren und traditionsgebundeneren Geschichtsbetrachtung“[35] vollzog. Auch der Aufsatz von Hans-Ulrich Thamer bestätigt, dass es im Nationalsozialismus kein einheitliches Geschichtsbild gab, sondern lediglich nur eine vom „Führerwillen“ bestimmte Weltanschauung, welche das Nebeneinanderbestehen von teilweise widersprüchlicher wissenschaftlicher, populärer aber auch parteigestützter Geschichte zuließ. Das ideologisch bestimmte Geschichtsbild ging von einem „naturgegebenen Kampf von Völkern und Rassen um Raum aus, […] Dieser Kampf erforderte eine völkische Geschlossenheit und einen starken Führer, um das eigentliche Ziel, die Eroberung einer imperialen Machtstellung, zu erreichen.[…] Vorstellungen des 19. Jahrhunderts von „Volk“ und „Reich“ oder auch von „Herkunft“ und „Stamm“ wurden in die germanische Vorzeit oder das frühe Mittelalter zurückprojiziert, um zugleich Forderungen an die Gegenwart und Zukunft mit dem Rückgriff auf die ferne Vergangenheit zu rechtfertigen.“[36]

Während einige Mediävisten wie Ernst Kantorowicz das Land verließen, engagierte sich eine beachtliche Anzahl deutscher Mediävisten in dem faschistischen Regime oder unterstützten es. Als Beleg hierfür kann z.B. die 1934 gegründete „Nord- und Ostdeutsche Forschungsgemeinschaft“ benannt werden. Als die nationalsozialismuskonformen Mediävisten sich alter Helden wie z. B. Heinrichs des I., welcher zum Leitbild der SS auserkoren wurde oder Heinrichs des Löwen für neue Zukunftspläne wie der „Gewinnung neuen Lebensraumes im Osten“ bedienten, wurden auch, zumindest zu Beginn der NS-Diktatur auch weniger ideologisch-verseuchte historische Werke wie z.B. „Karl der Große oder Chralemagne? – Acht Antworten deutscher Geschichtsforscher“ publiziert.[37] Karl Ferdinand Werner betont ausdrücklich, dass es keine offizielle, einheitlich geregelte Geschichtslehre während des NS-Regimes gab. „Das politische Ziel war die Regermanisierung des Volkes. […] Das Deutsche trat hinter das germanische Geschichtsbild zurück. Gefördert wurde die Ur- und Frühgeschichte“[38], weshalb die Nachfrage nach heldenhaften Größen besonders hoch war. Durch die germanischen Erfolge zur Zeit der „Völkerwanderung“ sollte die rassebedingte Überlegenheit der Germanen hervorgehoben werden.[39] Zusammenfassend bezeichnet Werner die gesamte NS-Geschichtsbetrachtung als eine „regelmäßige Kritik an der bisherigen Geschichte.“[40] Dass die Rückbesinnung auf alte germanische Vorbilder, sowie die, von Nationalsozialisten als bedeutend eingestufte Ereignisse als Massenveranstaltungen, meist in einem akribisch durchplanten militärischen Ablauf zelebriert wurden, kann auf diesem Foto aufgezeigt werden.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 3: Übergabe des „Schwertes Deutscher Freiheit“ an Adolf Hitler, 1935[41]

Es zeigt Adolf Hitler, dem 1935 am Nürnberger Reichsparteitag der NSDAP eine Kopie des „Reichsschwertes“, welches als das „Schwert der Deutschen Freiheit“ bezeichnet wurde und vom Nürnberger Oberbürgermeister Liebel feierlich übergeben wurde.[42]

Wie aber sah die historische Betrachtung und Deutung Karls des Großen im „Dritten Reich“ aus? Die Antwort auf diese Frage soll in den sich anschließenden Kapiteln beantwortet werden.

4. Karl der Große im Schatten des NS-Regimes – wie aus dem „Sachsenschlächter“ ein „germanischer Europäer“ wurde

In dem folgenden Abschnitt soll das Bild Karls des Großen während des Nationalsozialismus näher beleuchtet werden. Um den Rahmen dieser Arbeit nicht zu überschreiten, werden die Erziehung, Bildung und Politik im nationalsozialistischen Deutschland nicht Gegenstand der Betrachtungen sein. In diesem Kapitel soll herausgestellt werden, ob die Person Karls des Großen während des NS – Regimes eine Relevanz für die Geschichtsbetrachtung im Dritten Reich fand und falls ja, wie sah dieses Karlsbild aus und wie wurde es von den Nationalsozialisten verwendet, dargestellt oder eventuell missbraucht. Und schließlich soll auch die Frage beantwortet werden, ob sich das Karlsbild von der Machtübernahme bis zum Niedergang des faschistischen Deutschlands gewandelt hat oder ob es stringent blieb.

Auf die Frage ob Karl der Große für die nationalsozialistische Geschichtsschreibung und Propaganda eine Rolle gespielt hat, muss die Antwort „ja“ lauten. Trotz dessen, dass Max Kerner, der Bezug auf Matthias Pape nimmt, von keinem „besonderem Karlskult, […] die Gestalt und das Leben Karls boten, so scheint es, nicht genügend Ansatzflächen, um den Kaiser vollständig in das NS-Geschichtsbild zu integrieren“[43] spricht, soll versucht werden anhand der vorliegenden Quellen das von den Nationalsozialisten erzeugte Karlsbild aufzuzeigen.

Professor Jarnut bestätigt, dass der Frankenkönig eine sehr differenzierte Bewertung während des Nationalsozialismus erfuhr. Während Himmler und Rosenberg in der Person Karls des Großen einen „ vernichtenden, romantisierten Sachsenschlächter“ sahen, repräsentierte er für Adolf Hitler „einen der größten Menschen der Weltgeschichte.“[44]

Als was, oder besser gesagt, als wer Karl der Große im Nationalismus angesehen und vor allem wie der Frankenkönig in der nationalsozialistischen Literatur dargestellt wurde, soll in den folgenden Ausführungen unter Zuhilfenahme ausgewählter Werke, Zitate aber auch Darstellungen analysiert und näher betrachtet werden.

Die von Max Kerner vorgeschlagene und in seinen Arbeiten vorgenommene klare zeitlich-abgegrenzte Unterscheidung der Wandlung des Karlsbildes im „Dritten Reich“ in drei Phasen (Phase 1(1933-1935), Phase 2 (1936-1939) und Phase 3 (1939-1945))[45] erscheint als sinnvoll und wird dieser Arbeit als Basis dienen, jedoch möchte ich mich nicht auf eine jahrgenaue Unterteilung festlegen, da insbesondere der Übergang von der ersten in die zweite Phase, meines Erachtens nach, als weniger eindeutig erscheint, als von Kerner dargestellt.

4.1 Erste Phase: Karl der Großen zu Beginn der NS-Herrschaft

Für die Untersuchung des Karlsbildes während der Anfangsphase des Nationalsozialismus werden vor allem Zitate des Parteidogmatikers Alfred Rosenbergs verwendet. Und wer sonst als Alfred Rosenberg, der nicht nur Gründer und Reichleiter des Kampfbundes für deutsche Kultur war, sondern 1934 auch zum Beauftragten des Führers für die Überwachung der gesamten geistigen und weltanschaulichen Schulung und Erziehung der NSDAP von Adolf Hitler persönlich ernannt wurde, eignet sich am besten, um den kultur-historischen Zeitgeist des Dritten Reiches zu erfassen?[46] Seine Ideen, sein Geist erfühlten unter der Aufsicht Hitlers sowohl die Lehrbücher als auch die öffentliche Meinung, so dass Rosenbergs Äußerungen und Publikationen als der „selbsternannte“ Chef-Rassenideologe sich für die Betrachtung des bestandenen und geschaffenen Karlsbildes hervorragend eignen.

In seinem Werk „Blut und Ehre – Ein Kampf für die deutsche Wiedergeburt“ betont Alfred Rosenberg, dass für ihn heute (1932) nicht Karl der Große, sondern sein sächsischer Widerstreiter Widukind „ein Symbol für den Bewohner und Schirmer angeborener Eigenart als Voraussetzung der angestrebten, in Blut und Bodenverwurzelten Volkskultur“[47] gewesen ist. Noch deutlicher drückt er sich bei seiner Rede „Deutsche Wiedergeburt“, einer Rede zur Eröffnung der deutschen Kulturtage in Köln (Oktober 1933) aus, als er erneut seinen Standpunkt bekräftigt, dass „nicht Karl der Große der eigentliche Begründer und Träger der deutschen Reichsidee“[48], sondern der sächsische „Rebell Widukind, der Gründer des Reiches“[49] war.

In „Gestaltung der Idee – Blut und Ehre II. Band“, beschreibt Rosenberg den von Karl dem Großen geführten Sachsenkrieg als den „ersten Dreißigjährigen Krieg“. Während seines Besuches der vermeintlichen Grabstätte des Sachenherzogs Widukinds in Engern (Niedersachsen), wo er eine Rede für die bei Verden an der Aller hingerichteten Sachen im Juni 1934 abhielt betont er, dass es zweifelsohne sei, dass „Kaiser Karl das Deutsche Reich gründete, daß er zunächst auch gar nicht die Absicht hatte, es dem römischen Stuhl auszuliefern, […] er also für mich niemals der „Sachsenschlächter“, sondern ein mächtiger politischer Streiter gewesen ist.“[50]

[...]


[1] Saurma-Jeltsch, Lieselotte E.: Karl der Große als vielberufener Vorfahr. 1994. S.10 f.

[2] Vgl. Jarnut, Jörg: Karl der Große, 1999. S. 4.

[3] Einhard: Vita Karoli Magni (übersetzte Fassung), 1996, S.5.

[4] Einhard: Vita Karoli Magni (übersetzte Fassung), 1996, S.7.

[5] Vgl. Biographisches Lexikon zur deutschen Geschichte – Von Anfängen bis 1945.1970 S.347. hierzu auch Mühlbacher, Engelbert: Deutsche Geschichte unter den Karolingern. Band I. 1984. S.120.

[6] Hägermann, Dieter: Karl der Große – Herrscher des Abendlandes. 2000. S.31.

[7] Lexikon des Mittelalters. 1980. S.956.

[8] Vgl. Einhard: Vita Karoli Magni (übersetzte Fassung), 1996. S.13.

[9] Einhard: Vita Karoli Magni (übersetzte Fassung), 1996. S.17.

[10] Hägermann, Dieter: Karl der Große – Herrscher des Abendlandes.2000. S.99.

[11] Zu Irminsul siehe auch: http://www.google.de/imgres?imgurl=http://www.gigapolis.com/zauberwald/wolf/bilder/Irminsul.jpg&imgrefurl=http://www.gigapolis.com/zauberwald/wolf/reiseberichte/irminsul.htm&h=720&w=850&sz=91&tbnid=_doUWJdJYAQfzM:&tbnh=123&tbnw=145&prev=/images%3Fq%3Dirminsul&hl=de&usg=__d_ExpvXcV-jqAfm8EK5HhkLcl5M=&ei=U1DjSprTLo-knQP9zdWIAg&sa=X&oi=image_result&resnum=6&ct=image&ved=0CBoQ9QEwBQ

(aufgerufen am 19.10.2009, 21 Uhr 05)

[12] Vgl. Schieffer, Rudolf: Die Karolinger. 1992. S.75 f.

[13] Lexikon des Mittelalters. 1980. S.707.

[14] Einhard: Vita Karoli Magni (übersetzte Fassung), 1996. S.23.

[15] Vgl. Hägermann, Dieter: Karl der Große – Herrscher des Abendlandes.2000. S.155-161.

[16] Ebenda S.203.

[17] Vgl. Hägermann, Dieter: Karl der Große – Herrscher des Abendlandes.2000. S.211 ff.

[18] Lexikon des Mittelalters. 1980. S.707.

[19] Fischer-Fabian, Siegfried: Karl der Grosse 747-814. 2004. S.99.

[20] Vgl. Lexikon des Mittelalters. 1980. S.1483.

[21] Ebenda S.1484.

[22] Vgl. Lexikon des Mittelalters. 1980. S.1482.

[23] Vgl. Hägermann, Dieter: Karl der Große – Herrscher des Abendlandes.2000. S.231.

[24] Vgl. Hägermann, Dieter: Karl der Große – Herrscher des Abendlandes.2000. S.261-266.

[25] Einhard: Vita Karoli Magni (übersetzte Fassung), 1996. S.29.

[26] Vgl. Hägermann, Dieter: Karl der Große – Herrscher des Abendlandes.2000. S.310.

[27] Einhard: Vita Karoli Magni (übersetzte Fassung), 1996. S.29.

[28] Einhard: Vita Karoli Magni (übersetzte Fassung), 1996. S.21.

[29] McKitterrick, Rosamond: Karl der Große. 2008. S.112.

[30] Ebenda S.53.

[31] Vgl. Hägermann, Dieter: Karl der Große – Herrscher des Abendlandes.2000. S.418-431.

[32] Vgl. Hägermann, Dieter: Karl der Große – Herrscher des Abendlandes.2000. S.618.

[33] Vgl. Jarnut, Jörg: Karl der Große, 1999. S. 25.

[34] In: Konstam, August: Europa im Mittelalter - Vom Frankenreich bis zur Renaissance. 2005

[35] Selmeier, Franz: Das Nationalsozialistische Geschichtsbild und der Geschichtsunterricht 1933-1939. 1969.S. 269.

[36] Kramp, Mario (Hrsg.): Krönungen – Könige in Aachen; Geschichte und Mythos. 2000. S.830.

[37] Meinhardt, Matthias; Ranft Andreas; Selzer, Stephan (Hrsg.), 2007, S.391 f.

[38] Werner, Karl Ferdinand: Das NS-Geschichtsbild und die deutsche Geschichtswissenschaft. 1967. S.34 ff.

[39] Vgl. Ebenda S.38.

[40] Ebenda S.40.

[41] In: Kramp, Mario (Hrsg.): Krönungen – Könige in Aachen; Geschichte und Mythos. 2000. S.825.

[42] Vgl. Kramp, Mario (Hrsg.): Krönungen – Könige in Aachen; Geschichte und Mythos. 2000. S.824 f.

[43] Kerner, Max: Karl der Grosse – Entschleierung eines Mythos, 2000. S.224.

[44] Vgl. Jarnut, Jörg: Karl der Große, 1999. S.20.

[45] Vgl. Kerner, Max: Die politische Instrumentalisierung Karls des Großen im 19. und 20. Jahrhundert. In: Zeitschrift des Aachener Geschichtsvereins 104/105 (2003). S.274.

[46] Vgl. Stockhort, Erich: 5000 Köpfe – Wer war was im 3.Reich, 2000. S.351 f. hierzu auch Klee, Ernst: Das Personenlexikon zum Dritten Reich – Wer war was vor und nach 1945? S. 507 f.

[47] Rosenberg, Alfred: Blut und Ehre – Ein Kampf für die deutsche Wiedergeburt. 1937. S. 245.

[48] Ebenda S.258.

[49] Ebenda S.259.

[50] Rosenberg, Alfred: Gestaltung der Idee – Blut und Ehre II. Band. 1938. S.107.

Ende der Leseprobe aus 63 Seiten

Details

Titel
Das Karlsbild im Wandel der Zeit
Untertitel
Die Darstellung Karls des Großen im Nationalsozialismus
Hochschule
Helmut-Schmidt-Universität - Universität der Bundeswehr Hamburg
Note
1,1
Autor
Jahr
2009
Seiten
63
Katalognummer
V163023
ISBN (eBook)
9783640770533
ISBN (Buch)
9783640770991
Dateigröße
3782 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Karlsbild, Wandel, Zeit, Darstellung, Karls, Großen, Nationalsozialismus
Arbeit zitieren
Andrej Trifonov (Autor:in), 2009, Das Karlsbild im Wandel der Zeit , München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/163023

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