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David Pears: Self-Deception and Action against one´s own better Judgement - an Analysis

Titre: David Pears: Self-Deception and Action against one´s own better Judgement - an Analysis

Exposé Écrit pour un Séminaire / Cours , 2008 , 13 Pages , Note: 1,8

Autor:in: Mag. Dr. phil. Lisz Hirn (Auteur)

Philosophie - Théorique (Conscience, Science, Logique, Langage)
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Résumé Extrait Résumé des informations

Die vorliegende Seminararbeit hat David Pears´ Aufsatz Self-Deception and Action
against one´s own better judgement als Basis und nimmt ihn als Ausgangspunkt für
die Diskussion über die Phänomene “Selbsttäuschung” und “Willensschwäche”.
David Pears möchte in seiner Abhandlung zweierlei beleuchten: Einerseits möchte er
die Möglichkeit von Irrationalität im Denken, andererseits die Möglichkeit von
Irrationalität im Handeln diskutieren. Ersteres wird mithilfe des Konzepts der
Selbsttäuschung, Letzteres wird mithilfe des Konzept der Willensschwäche im Sinne
eines bewussten Handelns wider besseren Wissens untersucht.
Zwei Gemeinsamkeiten sind für Pears gleich am Anfang evident: Beide Konzepte,
sowohl das der Selbsttäuschung als auch das der Willensschwäche, scheinen paradox
zu sein und beide sind Fälle von Irrationalität. Pears stellt demzufolge zwei Fragen:
Eine nach der Möglichkeit der Paradoxie in beiden Konzepten und die andere nach
einem adäquaten Verständnis ihrer Irrationalität. “[...] Their natural habitat was
somewhere very near the boundary of the possible. Self-deception may even be an
impossible achievement and the same may be true of conscious action against one´s
own better judgement.”

Extrait


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1) Action against one´s own better judgement: “Willensschwäche” bei David Pears

2) Akrasia: Ein Schlüsselbegriff bei David Pears

3) Self-Deception: “Selbsttäuschung” bei David Pears

Postskriptum

Bibliographie

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit setzt sich mit David Pears' philosophischer Abhandlung auseinander, um die Möglichkeiten und Grenzen von Irrationalität in menschlichem Denken und Handeln zu ergründen. Dabei steht die Untersuchung der Paradoxien von Selbsttäuschung und Willensschwäche im Zentrum der Forschungsfrage, wobei Pears' Bezugnahme auf Aristoteles sowie moderne psychologische Perspektiven kritisch hinterfragt werden.

  • Phänomenologie der Irrationalität
  • Differenzierung von Akrasia und Willensschwäche
  • Die Rolle der Vernunft als Handlungsleiter
  • Paradoxien der Selbsttäuschung
  • Systemtheoretische Ansätze zur Verdrängung

Auszug aus dem Buch

3) SELF-DECEPTION: “Selbsttäuschung” bei David Pears

Die gesamte Konzeption von Selbsttäuschung ist äußerst irritierend wie Pears schreibt. Schon der Begriff “Selbsttäuschung”, nimmt man diesen wortwörtlich, führt zu einem verbalen Paradoxon. Normalerweise wird der Begriff “Täuschung” auf das folgende, vereinfachte Szenario angewendet: Person X weiß um A und täuscht eine Person Y (erfolgreich) mit ¬ A.

Im Fall einer “Selbst-Täuschung” müsste es sich folglich verhalten: Person X weiß um A und täuscht Person X (sich selbst) mit ¬ A.

Damit ergibt sich die folgenschwere Frage wie es denn möglich sei, dass der Selbsttäuscher glaubt, dass etwas ist und sich selbst dann (erfolgreich ?) überzeugen kann, dass etwas, das ist, doch nicht ist. Sind die ganzen Diskussionen von und über Selbsttäuschung nichts als Potemkinsche Dörfer?

Sartre stellt die Frage strikter: Wie kann der Selbsttäuscher Wahrheit wissen und sich von etwas überzeugen, das nicht die Wahrheit ist. Wie kommt Sartre dazu, Selbsttäuschung auf die Fälle zu beschränken, “[...] in which the self-deceiver´s original belief is true.”16? Diese Beschränkung beruht auf dem “Alltagsverständnis” von Täuschung und der gezielten Anwendung dieses Begriffs auf Fälle, in dem der “Täter” das “Opfer” erfolgreich etwas Falsches glauben macht und der “Täter” selbst im Besitz des wahren Glaubens ist. Soviel zum Alltagsverständnis, aber reicht das?

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Die Einleitung stellt den Aufsatz von David Pears als Ausgangspunkt für die Untersuchung irrationaler Phänomene vor und erläutert die methodische Vorgehensweise, insbesondere den Verzicht auf Übersetzungen bei Zitaten.

1) Action against one´s own better judgement: “Willensschwäche” bei David Pears: Dieses Kapitel analysiert das Handeln gegen besseres Wissen als einen Zustand, in dem die Vernunft ihre Kontrollfunktion verliert und der Akteur einem Zwang unterliegt.

2) Akrasia: Ein Schlüsselbegriff bei David Pears: Hier wird der Begriff Akrasia differenziert vom klassischen Verständnis der Willensschwäche abgegrenzt und die aristotelische Einordnung in das Verhältnis von Vernunft, Begehren und Handeln diskutiert.

3) Self-Deception: “Selbsttäuschung” bei David Pears: Das Kapitel widmet sich dem Paradoxon der Selbsttäuschung, reflektiert Sartres Kritik an psychologischen Erklärungsmodellen und hinterfragt, ob irrationale Überzeugungen in bestimmten Kontexten funktional sein können.

Postskriptum: Das Postskriptum fasst Pears' Position zur Systemtheorie zusammen und bietet einen Lösungsansatz für das Problem der widersprüchlichen Informationen innerhalb des menschlichen Bewusstseins.

Bibliographie: Dieses Verzeichnis listet die für die Seminararbeit herangezogene Fachliteratur auf.

Schlüsselwörter

David Pears, Irrationalität, Selbsttäuschung, Willensschwäche, Akrasia, Aristoteles, Vernunft, Handlungsphilosophie, Paradoxon, Psychologie, Motivierte Irrationalität, Sartre, Freud, Bewusstsein, Systemtheorie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Analyse der Konzepte von Selbsttäuschung und Willensschwäche basierend auf David Pears' philosophischen Ausführungen.

Welche Themenfelder stehen im Mittelpunkt?

Zentrale Themen sind die Natur der menschlichen Irrationalität, die Rolle der Vernunft bei Handlungsentscheidungen und die systemtheoretische Erklärung von verdrängten Inhalten.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die paradoxe Struktur der Selbsttäuschung und des bewussten Handelns wider besseren Wissens aufzudecken und zu klären, ob diese Phänomene als zwanghaft oder rational begründbar anzusehen sind.

Welche wissenschaftliche Methode wird angewendet?

Die Arbeit basiert auf einer hermeneutischen Textanalyse von Pears' Werk, wobei zur Erläuterung und kritischen Einordnung auf antike Quellen wie Aristoteles sowie moderne Ansätze von Freud und Sartre zurückgegriffen wird.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung von "Action against one's own better judgement", die Klärung des Begriffs "Akrasia" und die kritische Analyse des Paradoxons der "Selbsttäuschung".

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den prägenden Begriffen zählen neben Pears selbst: Selbsttäuschung, Willensschwäche, Akrasia, Irrationalität, Vernunft und das aristotelische Modell der Seelenteilung.

Warum unterscheidet Pears zwischen Tieren und Menschen?

Pears argumentiert, dass Akrasia nur bei Wesen mit Vernunft auftreten kann, da das Phänomen durch einen spezifischen internen Kampf zwischen rationaler Überlegung und Begehren definiert wird, der Tieren in dieser Form fehlt.

Wie löst Pears das Problem der Selbsttäuschung im Postskriptum?

Er schlägt vor, dass Informationen zwischen verschiedenen Systemen innerhalb einer Person übermittelt werden können, ohne dass das sendende Element zwingend Bestandteil des empfangenden Systems sein muss, um Widersprüche zu vermeiden.

Fin de l'extrait de 13 pages  - haut de page

Résumé des informations

Titre
David Pears: Self-Deception and Action against one´s own better Judgement - an Analysis
Université
University of Graz  (Philosophie)
Cours
Selbsttäuschung und Willensschwäche
Note
1,8
Auteur
Mag. Dr. phil. Lisz Hirn (Auteur)
Année de publication
2008
Pages
13
N° de catalogue
V163080
ISBN (ebook)
9783640770205
ISBN (Livre)
9783640770373
Langue
allemand
mots-clé
Willensschwäche Akrasia Selfdeception Selbsttäuschung David Pears Sigmund Freud Aristoteles
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Mag. Dr. phil. Lisz Hirn (Auteur), 2008, David Pears: Self-Deception and Action against one´s own better Judgement - an Analysis, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/163080
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Extrait de  13  pages
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