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Das deutsche Bildungssystem im Vergleich der Bundesländer und im internationalen Vergleich

Title: Das deutsche Bildungssystem im Vergleich der Bundesländer und im internationalen Vergleich

Presentation (Elaboration) , 2010 , 27 Pages

Autor:in: Sarah Wittig (Author)

Pedagogy - School System, Educational and School Politics
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In folgender Arbeit geht es um den Vergleich von Bildungssystemen auf internationaler Ebene und auf Ebene der Bundesländer in Deutschland. Unsere Motivation zu diesem Thema bestand darin, Stärken, Schwächen und Nachholbedarf aufzudecken und Vorschläge zu möglichen Verbesserungen zu geben. Grundlage dafür waren vorrangig Ergebnisse verschiedener anerkannter Studien. Wir haben uns dabei auf einige wenige Kernpunkte beschränkt, an denen man die Unterschiede am deutlichsten sieht, da der Umfangreichtum der Ergebnisse in ihrer Diversifikation enorm ist. Insbesondere das Lernumfeld und die Organisation der Schulen, sowie die Bildungsausgaben haben unser Augenmerk auf sich gezogen. Der Vergleich des Umfelds, dem die Schüler ausgesetzt sind, zeigt unter welchen Bedingungen sie Bildung erfahren. Die Art und der Umfang der Finanzierung, den die verschiedenen Länder und Bundesländer auf ihr Bildungssystem anwenden, lassen einen Vergleich sehr gut zu. Denn die Summe der Ausgaben zeigt, welchen Stellenwert Bildung in einer Volkswirtschaft genießt.
Nach Erörterung der Fakten folgt eine kurze Schlussbetrachtung, in der die Verfasser ihren Standpunkt zur Thematik darlegen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

EINFÜHRUNG

BILDUNGSZUGANG UND SEINE ENTWICKLUNG

LERNUMFELD UND ORGANISATION VON SCHULEN

BILDUNGSAUSGABEN

Internationaler Vergleich

Vergleich der Bundesländer

BILDUNGSMONITOR

PISA – STUDIE

STANDPUNKT DER VERFASSER

FAZIT

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, die strukturellen Gegebenheiten und die finanzielle Ausrichtung des deutschen Bildungssystems im Kontext eines internationalen sowie eines bundeslandinternen Vergleichs zu untersuchen, um Stärken und Schwächen zu identifizieren und Reformpotenziale aufzuzeigen.

  • Analyse des Bildungszugangs und der Bildungsbeteiligung in OECD-Staaten
  • Untersuchung des Lernumfelds und der schulischen Organisation
  • Vergleich der Bildungsausgaben und deren Priorisierung im internationalen Raum
  • Auswertung der Leistungsfähigkeit durch Bildungsmonitor und PISA-Studie
  • Diskussion über den Einfluss von MINT-Qualifikationen auf die wirtschaftliche Zukunftsfähigkeit

Auszug aus dem Buch

BILDUNGSZUGANG UND SEINE ENTWICKLUNG

1. Der Zugang zu formaler Bildung vergrößert sich von Jahr zu Jahr.

In fast allen OECD-Ländern haben mind. 90% der jungen Menschen Zugang zu formaler Bildung für mind. 12 Jahre. Belgien, Frankreich, Norwegen und Deutschland sind dabei führend mit mind. 14 Jahren formaler Bildung. In der Türkei und Brasilien hingegen beträgt die Dauer nur 7-9 Jahre. Der Zeitraum in dem formale Bildung gewährleistet wird verlängert sich in fast allen Ländern, allerdings sind einige Länder bereits soweit fortgeschritten, dass bereits der Sättigungspunkt erreicht wurde. Dazu zählen Norwegen, Island und Belgien.

2. In fast allen OECD- Ländern ist die Bildungsbeteiligung im Sekundarbereich II mit über 85% hoch.

Immer mehr junge Menschen verbleiben über die Pflichtschulzeit hinaus im Bildungssystem, da die Chancen auf ein besseres Beschäftigungsverhältnis deutlich zunehmen. Aufgrund dessen muss das Angebot ausgeweitet werden, da ein vielfältigeres Klientel versorgt werden muss.

Zusammenfassung der Kapitel

EINFÜHRUNG: Die Einleitung erläutert die föderale Struktur des deutschen Bildungssystems und definiert das Ziel der Arbeit, Unterschiede im Bildungsangebot und in der Finanzierung zu vergleichen.

BILDUNGSZUGANG UND SEINE ENTWICKLUNG: Dieses Kapitel analysiert die zunehmende Bildungsbeteiligung in OECD-Staaten und verdeutlicht, dass die Bildungsdauer in vielen Ländern stetig steigt.

LERNUMFELD UND ORGANISATION VON SCHULEN: Hier werden Unterschiede in der Unterrichtszeit und die Bedeutung der Klassengröße für den Lernerfolg sowie länderspezifische Variationen in den Lehrplänen behandelt.

BILDUNGSAUSGABEN: Das Kapitel vergleicht die Höhe und Priorisierung der Bildungsinvestitionen im internationalen Vergleich sowie zwischen den deutschen Bundesländern.

BILDUNGSMONITOR: Hier wird das Leistungsranking der Bundesländer analysiert, wobei insbesondere der Fokus auf MINT-Fächern und dem demografischen Wandel liegt.

PISA – STUDIE: Dieses Kapitel wertet die Ergebnisse der PISA-Studie hinsichtlich der Kompetenzen in Naturwissenschaften, Mathematik und Lesen aus und identifiziert Defizite im deutschen System.

STANDPUNKT DER VERFASSER: Die Verfasser plädieren für ein einheitlicheres Bildungssystem in Deutschland und eine stärkere Investition in den Primär- und MINT-Bereich.

FAZIT: Die Zusammenfassung resümiert, dass Deutschland zwar gute Ansätze zeigt, aber im internationalen Vergleich bei den Bildungsausgaben und in Schlüsselkompetenzen Schwächen aufweist.

Schlüsselwörter

Bildungssystem, Deutschland, Bildungsbeteiligung, OECD, Bildungsausgaben, Schulpflicht, MINT, Bildungsmonitor, PISA-Studie, Lesekompetenz, Klassengröße, Demografischer Wandel, Fachkräfte, Unterrichtszeit, Bildungsfinanzierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit einer Bestandsaufnahme und einem Vergleich des deutschen Bildungssystems, sowohl im internationalen Kontext als auch innerhalb der deutschen Bundesländer.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf dem Bildungszugang, der Organisation von Schulen, der Finanzierung von Bildungseinrichtungen und der Leistungsmessung durch Studien wie PISA.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, Stärken und Schwächen aufzuzeigen, Nachholbedarf zu identifizieren und auf Basis der Daten Vorschläge zur Verbesserung der Strukturen zu unterbreiten.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer deskriptiven Analyse anerkannter Studien, insbesondere Daten der OECD, des Statistischen Bundesamtes und des Bildungsmonitors des Instituts der deutschen Wirtschaft.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in Analysen zur Bildungsbeteiligung, zum Lernumfeld, zu den Bildungsausgaben und zum Abschneiden Deutschlands in nationalen und internationalen Leistungsvergleichen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Bildungsmonitor, PISA-Studie, MINT-Förderung, Bildungsausgaben, Bildungsföderalismus und demografischer Wandel.

Warum schneiden einige ostdeutsche Bundesländer im Bildungsmonitor besser ab?

Laut der Arbeit nutzen diese Bundesländer den demografischen Wandel und die damit verbundenen frei werdenden finanziellen Spielräume gezielter für Investitionen in die Bildung.

Welche Rolle spielen MINT-Qualifikationen für die Verfasser?

Die Verfasser betrachten MINT als ein besonders wertschöpfungsfähiges Handlungsfeld und fordern eine stärkere Priorisierung, um den Fachkräftemangel zu bekämpfen und international wettbewerbsfähig zu bleiben.

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Details

Title
Das deutsche Bildungssystem im Vergleich der Bundesländer und im internationalen Vergleich
Author
Sarah Wittig (Author)
Publication Year
2010
Pages
27
Catalog Number
V163124
ISBN (eBook)
9783640957958
ISBN (Book)
9783640958306
Language
German
Tags
deutsch Bildungssystem Vergleich international Bundesländer
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Sarah Wittig (Author), 2010, Das deutsche Bildungssystem im Vergleich der Bundesländer und im internationalen Vergleich, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/163124
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