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Schulden - und wie weiter?

Titre: Schulden - und wie weiter?

Essai , 2010 , 26 Pages

Autor:in: Diplom-Ingenieur Bernd Staudte (Auteur)

Guides - Droit, travail, finances
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Résumé Extrait Résumé des informations

In unserer automatisierten Welt sind finanzielle Vorleistungen Gang und Gäbe. Die Wirtschaft, die Industrie, der Staat alle beziehen oder entziehen Finanzmittel aus dem „Milliardentopf“, vorwiegend das der „kleinen“ Leute. Steuern sind die Haupteinnahmequellen des Staates und Zinsen die Haupteinnahmequellen der Banken. Fast alle sind
irgendwie verschuldet: Hinz und Kunz haben Schulden, die Kommune ist verschuldet, es gibt eine Staatsverschuldung, Auslandsschulden usw.. Ein Endlosband des Verbrauchs und der Umverteilung. Am Anfang arbeiten viele Leute, später, wenn genug Profit gemacht wurde arbeitet fast nur noch das Geld. Diesen Zustand haben wir bereits erreicht. Ob Sie als Privatmann einen Kredit nicht bedienen können, oder ob Sie als Kleinunternehmer in finanzielle Probleme kommen, das Resultat ist stets das Gleiche: die Gläubiger wollen ihr Geld zurück und zwar möglichst alles und sofort. In den meisten Fällen ist es den Gläubigern gleich, ob Sie noch etwas zu essen haben, oder sich mit Selbstmordabsichten tragen. Spätestens hier sind Sie gezwungen sich Gedanken zu machen, wie das Problem gelöst werden soll.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Ein Wort zuvor

2. Hilfe, bin ich hilflos?

3. Die Zeit spielt eine große Rolle

4. Behalten Sie die Nerven

5. Wie werden Sie in kürzester Zeit schuldenfrei?

6. Sie brauchen eine Existenz-Minimumbescheinigung

7. Ziehen Sie eine Gütertrennung ins Kalkül

8. Außergerichtliche Zahlungsvereinbarung mit Privatgläubigern

9. Wenn der Staat Ihr Gläubiger ist

10. Wenn Ihr Vermieter Ihr Gläubiger ist

11. Ihnen wird der Strom abgeschalten

12. Private Gläubiger ohne bisherige Vereinbarungen

13. Wenn die Bank Ihr Gläubiger ist

14. Ein Wort zum Schluss

Zielsetzung & Themen

Das Ziel der vorliegenden Broschüre ist es, verschuldeten Personen einen rechtlich fundierten Leitfaden an die Hand zu geben, um ihre finanzielle Situation durch strategisches Handeln und die Nutzung rechtmäßiger Möglichkeiten zur Schuldentilgung zu verbessern und ihre Existenzgrundlage zu sichern.

  • Strategien zur Gewinnung von Zeit bei drohender oder bestehender Überschuldung.
  • Umgang mit unterschiedlichen Gläubigergruppen (Staat, Vermieter, Banken, private Gläubiger).
  • Methoden zur Sicherung des Existenzminimums und zum Schutz vor Pfändungen.
  • Strategien zur außergerichtlichen Vergleichsführung und Schuldenbereinigung.
  • Kritische Analyse von Bankpraktiken und Rückforderung unberechtigter Gebühren.

Auszug aus dem Buch

Die Zeit spielt eine große Rolle

Nichts ist für einen Schuldner der zahlungsunfähig, oder zahlungsunwillig wichtiger, als Zeit zu gewinnen. Und Zeit ist genau das, dass Ihnen Ihre Gläubiger neben Ihrem Geld nicht lassen wollen. Wir sprechen hier von solchen Fällen, in denen die Schuldner aus nur ihnen bekannten Gründen wissen, dass sie von einem Gläubiger über den Tisch gezogen wurden, und es vom Gesetz aus eigentlich keinen Grund gibt in diesem Falle zu zahlen. Solche Fälle sind zum Beispiel: Sie wurden durch unlautere Tricks oder Täuschung zum Kauf teurer Dinge verführt. Sie müssen für Kinder Unterhalt bezahlen, von denen Sie mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht der Vater sind, man hat Ihnen ein Montagsauto angedreht und Sie müssen an eine Bank Raten dafür zahlen usw., usw..

Sie teilen also Ihrem Gläubiger mit, das sie nicht zahlen wollen. Jetzt ist ihr Gläubiger am Zug. Er muss gegen Sie ein Mahnverfahren einleiten. Sie nehmen sich einen Anwalt, der stellt die Kosten des Verfahrens dem Gläubiger in Rechnung. Zum Gerichtstermin müssen Sie nicht selbst erscheinen, das macht ihr Anwalt. Wenn Sie keine Mittel haben, so beantragen Sie über Ihren Anwalt Prozesskostenhilfe.

Sollte es zu einem Prozess kommen erklären Sie, Sie hätten sich gerne außergerichtlich mit dem Gläubiger geeinigt und würden in Raten zahlen. Über die Ratenhöhe sagen Sie noch nichts aus. Die gute Absicht ist besser als eine Ablehnung. Siegen durch Nachgeben. Wenn der Gläubiger darauf eingeht, muss er seine Klage zurückziehen. Die Kosten trägt er dann selbst. Klagt er, so wiederholen Sie ihr Angebot. Wenn Sie keine Mittel haben, bekommt der Gläubiger einen vollstreckbaren Titel, welcher 30 Jahre Gültigkeit hat. Damit hat er zwar ein Stück Papier, aber immer noch keinen Euro von Ihnen.

Zusammenfassung der Kapitel

Ein Wort zuvor: Der Autor erläutert, dass die Broschüre eine Zusammenstellung rechtlich zulässiger Möglichkeiten bietet, um in Not geratenen Menschen als Leitfaden zu dienen.

Hilfe, bin ich hilflos?: Dieses Kapitel behandelt die emotionale und strategische Ausgangslage von Schuldnern und mahnt dazu, das Heft des Handelns in die Hand zu nehmen.

Die Zeit spielt eine große Rolle: Es wird erklärt, wie man durch Verzögerungstaktiken und das Ausnutzen rechtlicher Rahmenbedingungen wertvolle Zeit im Umgang mit Gläubigern gewinnen kann.

Behalten Sie die Nerven: Hier wird der Fokus auf die psychologische Stabilität des Schuldners gelegt, um in Stresssituationen keine Fehler zu begehen.

Wie werden Sie in kürzester Zeit schuldenfrei?: Dieses Kapitel gibt eine Anleitung zur Kategorisierung von Schulden und Priorisierung von Zahlungen.

Sie brauchen eine Existenz-Minimumbescheinigung: Es wird beschrieben, wie man amtlich feststellen lässt, welcher Betrag zur Lebensführung unpfändbar ist.

Ziehen Sie eine Gütertrennung ins Kalkül: Das Kapitel erläutert, wie man durch notarielle Maßnahmen Vermögenswerte vor dem Zugriff von Gläubigern schützt.

Außergerichtliche Zahlungsvereinbarung mit Privatgläubigern: Hier werden Briefvorlagen und Strategien für Vergleiche mit privaten Gläubigern vorgestellt.

Wenn der Staat Ihr Gläubiger ist: Das Kapitel bietet Anweisungen für den korrekten Umgang mit Finanzamt und anderen staatlichen Behörden bei Steuerschulden.

Wenn Ihr Vermieter Ihr Gläubiger ist: Es wird erklärt, wie man bei Mietschulden eine Kündigung durch Kommunikation und Priorisierung abwenden kann.

Ihnen wird der Strom abgeschalten: Das Kapitel behandelt rechtliche Möglichkeiten gegen eine Stromsperre und wie man die Versorgung sicherstellt.

Private Gläubiger ohne bisherige Vereinbarungen: Es wird dargelegt, wie man gegenüber privaten Gläubigern ohne vorherige Ratenvereinbarung argumentiert.

Wenn die Bank Ihr Gläubiger ist: Hier wird kritisch auf Bankgebühren eingegangen und aufgezeigt, wie man unzulässige Entgelte unter Verweis auf BGH-Urteile zurückfordert.

Ein Wort zum Schluss: Der Autor fasst die Philosophie des Ratgebers zusammen und warnt eindringlich vor dem Schuldenmachen für Konsumgüter.

Schlüsselwörter

Schulden, Schuldnerberatung, Existenzminimum, Pfändung, Gläubiger, Zahlungsvereinbarung, Gütertrennung, Zwangsvollstreckung, Prozesskostenhilfe, Rechtsantragsstelle, Bankgebühren, Verrechnungsscheck, Vergleichsangebot, Steuerschulden, Mietschulden.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit bietet einen praktischen Leitfaden für Personen, die verschuldet sind, und zeigt Wege auf, wie man rechtmäßig und strategisch mit Gläubigern umgeht, um die eigene Existenz zu schützen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die Sicherung des Existenzminimums, den Schutz vor Pfändungen, die außergerichtliche Vergleichsführung und die rechtliche Auseinandersetzung mit Banken und Behörden.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist es, dem Leser Möglichkeiten an die Hand zu geben, um aus der Schuldenmisere herauszukommen und sich gegen unverhältnismäßige Forderungen oder Vorgehensweisen von Gläubigern zu wehren.

Welche wissenschaftliche oder praktische Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer praktischen Methodik, die auf rechtlichen Grundlagen, wie der Zivilprozessordnung (ZPO), sowie auf der Anwendung höchstrichterlicher Rechtsprechung (BGH-Urteile) aufbaut.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt konkret die Handlungsoptionen gegenüber verschiedenen Gläubigern (Staat, Banken, Vermieter, Privatpersonen) sowie notwendige bürokratische Schritte wie die Beantragung einer Existenzminimumbescheinigung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Pfändungsschutz, Existenzminimum, Vergleichsführung, Gütertrennung und die kritische Auseinandersetzung mit den Praktiken von Kreditinstituten.

Wie soll ich mich bei einer angedrohten Stromsperre verhalten?

Man sollte sofort den Kontakt zum Stromlieferanten suchen, die eigene Lage schildern und ggf. beim Amtsgericht einen Eilantrag auf einstweilige Verfügung zur Wiederaufnahme der Lieferung stellen, besonders wenn eine Gesundheitsgefahr vorliegt.

Wie kann ich unzulässige Gebühren von meiner Bank zurückfordern?

Unter Hinweis auf einschlägige BGH-Urteile (z.B. zu Kontopfändungen oder nicht ausgeführten Aufträgen) sollte man die Bank schriftlich zur Erstattung auffordern; bei Weigerung ist der Gang zur Verbraucherzentrale ratsam.

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Résumé des informations

Titre
Schulden - und wie weiter?
Auteur
Diplom-Ingenieur Bernd Staudte (Auteur)
Année de publication
2010
Pages
26
N° de catalogue
V163141
ISBN (ebook)
9783640784219
ISBN (Livre)
9783640784172
Langue
allemand
mots-clé
Schulden Behörden Pfändung Existenzminimum Pfändungsfreigrenzen Außergerichtliche Vereinbarung Kredite Gläubiger Prozesskostenhilfe
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Diplom-Ingenieur Bernd Staudte (Auteur), 2010, Schulden - und wie weiter?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/163141
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Extrait de  26  pages
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