In unserer automatisierten Welt sind finanzielle Vorleistungen Gang und Gäbe. Die Wirtschaft, die Industrie, der Staat alle beziehen oder entziehen Finanzmittel aus dem „Milliardentopf“, vorwiegend das der „kleinen“ Leute. Steuern sind die Haupteinnahmequellen des Staates und Zinsen die Haupteinnahmequellen der Banken. Fast alle sind
irgendwie verschuldet: Hinz und Kunz haben Schulden, die Kommune ist verschuldet, es gibt eine Staatsverschuldung, Auslandsschulden usw.. Ein Endlosband des Verbrauchs und der Umverteilung. Am Anfang arbeiten viele Leute, später, wenn genug Profit gemacht wurde arbeitet fast nur noch das Geld. Diesen Zustand haben wir bereits erreicht. Ob Sie als Privatmann einen Kredit nicht bedienen können, oder ob Sie als Kleinunternehmer in finanzielle Probleme kommen, das Resultat ist stets das Gleiche: die Gläubiger wollen ihr Geld zurück und zwar möglichst alles und sofort. In den meisten Fällen ist es den Gläubigern gleich, ob Sie noch etwas zu essen haben, oder sich mit Selbstmordabsichten tragen. Spätestens hier sind Sie gezwungen sich Gedanken zu machen, wie das Problem gelöst werden soll.
Inhaltsverzeichnis
- Ein Wort zuvor
- Hilfe, bin ich hilflos?
- Die Zeit spielt eine große Rolle
- Behalten Sie die Nerven
- Wie werden Sie in kürzester Zeit schuldenfrei?
- Sie brauchen eine Existenz-Minimumbescheinigung
- Ziehen Sie eine Gütertrennung ins Kalkül
- Außergerichtliche Zahlungsvereinbarung mit Privatgläubigern
- Wenn der Staat Ihr Gläubiger ist
- Wenn Ihr Vermieter Ihr Gläubiger ist
- Ihnen wird der Strom abgeschalten
- Private Gläubiger ohne bisherige Vereinbarungen
- Wenn die Bank Ihr Gläubiger ist
- Ein Wort zum Schluss
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Der Text zielt darauf ab, Menschen in finanzieller Notlage Hilfestellungen und Lösungsansätze zu bieten. Er soll ihnen Mut machen und ihnen zeigen, dass es verschiedene Möglichkeiten gibt, Schulden zu begleichen oder zumindest die Situation zu verbessern.
- Rechtliche Möglichkeiten zur Schuldentilgung
- Strategien zum Umgang mit Gläubigern
- Die Bedeutung von Zeit im Umgang mit Schulden
- Das Geschäftsmodell von Banken und deren Gewinnmaximierung
- Tipps und Tricks zur Vermeidung von weiteren Schulden
Zusammenfassung der Kapitel
- Ein Wort zuvor: Einführung in das Thema Schulden und die Notwendigkeit, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen. Vorstellung der Broschüre als Leitfaden für Menschen in Not.
- Hilfe, bin ich hilflos?: Beschreibung der Situation von Schuldnern und die Notwendigkeit, eigene Strategien zu entwickeln, um der Situation Herr zu werden. Hinweis auf die Moralvorstellungen in der Finanzbranche.
- Die Zeit spielt eine große Rolle: Die Wichtigkeit, Zeit zu gewinnen und das Mahnverfahren zu nutzen, um sich gegen Gläubiger zu wehren. Beispiele für Situationen, in denen man nicht zahlen muss.
- Behalten Sie die Nerven: Strategien zur Bewältigung der Situation, z.B. durch die Einholung von Rechtsberatung.
- Wie werden Sie in kürzester Zeit schuldenfrei?: Verschiedene Möglichkeiten zur Schuldentilgung, z.B. durch außergerichtliche Zahlungsvereinbarungen oder durch eine Existenz-Minimumbescheinigung.
- Sie brauchen eine Existenz-Minimumbescheinigung: Erklärung, wie man eine Existenz-Minimumbescheinigung erhält und welche Vorteile diese bietet.
- Ziehen Sie eine Gütertrennung ins Kalkül: Erklärung der Gütertrennung und ihrer Vorteile im Zusammenhang mit Schulden.
- Außergerichtliche Zahlungsvereinbarung mit Privatgläubigern: Beschreibung der außergerichtlichen Zahlungsvereinbarung und ihrer Vorteile.
- Wenn der Staat Ihr Gläubiger ist: Tipps und Strategien im Umgang mit staatlichen Gläubigern.
- Wenn Ihr Vermieter Ihr Gläubiger ist: Informationen zur Vorgehensweise, wenn man Schulden gegenüber dem Vermieter hat.
- Ihnen wird der Strom abgeschalten: Tipps und Strategien im Umgang mit der Abschaltung von Strom, Gas oder Wasser.
- Private Gläubiger ohne bisherige Vereinbarungen: Handlungsempfehlungen im Umgang mit Privatgläubigern, mit denen es noch keine Vereinbarungen gibt.
- Wenn die Bank Ihr Gläubiger ist: Informationen zur Vorgehensweise, wenn man Schulden gegenüber der Bank hat.
Schlüsselwörter
Die wichtigsten Begriffe im Zusammenhang mit Schulden sind: Schuldentilgung, Gläubiger, Mahnverfahren, außergerichtliche Zahlungsvereinbarung, Existenz-Minimumbescheinigung, Gütertrennung, Refinanzierung, Wucher, Zeit gewinnen, Strategie.
Häufig gestellte Fragen
Was ist eine Existenz-Minimumbescheinigung?
Diese Bescheinigung dient dazu, den unpfändbaren Teil des Einkommens nachzuweisen, um das Überleben des Schuldners trotz Forderungen von Gläubigern zu sichern.
Warum spielt Zeit eine große Rolle beim Schuldenabbau?
Durch das strategische Nutzen von Mahnfristen und Einspruchsmöglichkeiten können Schuldner Zeit gewinnen, um Lösungen zu finden oder Vergleiche mit Gläubigern auszuhandeln.
Was sollte man tun, wenn der Strom abgeschaltet wird?
Der Text bietet Tipps und Strategien, wie man in einer solchen Notlage mit Versorgern kommuniziert und welche rechtlichen Schritte möglich sind, um die Grundversorgung wiederherzustellen.
Hilft eine Gütertrennung bei Schulden?
Ja, eine Gütertrennung kann im Vorfeld oder in bestimmten Phasen sinnvoll sein, um das Vermögen des Partners vor dem Zugriff der Gläubiger des anderen Teils zu schützen.
Wie verhält man sich gegenüber Banken als Gläubiger?
Man sollte Ruhe bewahren, die Zinsberechnungen kritisch prüfen (Stichwort Wucher) und versuchen, außergerichtliche Zahlungsvereinbarungen zu treffen.
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- Diplom-Ingenieur Bernd Staudte (Author), 2010, Schulden - und wie weiter?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/163141