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Wertewandel in Beziehungen

Wie haben sich Partnerschaften in den letzten Jahrzehnten entwickelt und in wohin tendiert die Entwicklung zukünftig?

Título: Wertewandel in Beziehungen

Ensayo , 2010 , 10 Páginas , Calificación: 2,3

Autor:in: Sandra Eichhorn (Autor)

Sociología - Sistemas sociales y Estructuras sociales
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Ich beschäftige mich in dieser Ausarbeitung mit der Frage, ob Beziehungen heutzutage immer schwieriger zu realisieren sind, da der feste Ablauf einer Partnerschaft, wie er früher einmal war, nicht mehr gegeben ist und andere Lebensbereiche in den Mittelpunkt gerückt sind.
Meine These ist also, dass den Menschen dadurch die Orientierung fehlt, und niemand mehr weiß, welche Möglichkeit für einen selbst die Richtige ist, was Partnerschaften heutzutage zu einer richtigen Herausforderung macht.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung und Zielsetzung

2. Vom Modernisierungsprozess zur Postmodernisierung

3. Der Wandel von Partnerschaft und Familie

3.1 Die Funktion der Ehe um 1900

3.2 Die bürgerliche Familie

3.3 Der Wandel in den 1960er Jahren

4. Die Paradoxie der Individualisierung

5. Zukunftsprognose bis 2050

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den gesellschaftlichen Wertewandel von 1900 bis zur Gegenwart mit einem spezifischen Fokus auf die Entwicklung von Partnerschaften und Familienstrukturen sowie eine Prognose für das Jahr 2050.

  • Übergang von der Modernisierung zur Postmodernisierung
  • Wandel von materiellen Werten zu postmaterialistischen Werten
  • Entwicklung der Familienrolle von der Wirtschaftsgemeinschaft zur Gefühlsgemeinschaft
  • Auswirkungen der zunehmenden Individualisierung auf die Stabilität von Partnerschaften
  • Einfluss ökonomischer Faktoren und veränderter Rollenbilder auf die Familienplanung

Auszug aus dem Buch

Die Paradoxie der Individualisierung

Die Tatsache, dass Beziehungsbücher mittlerweile fast einen Bestsellerstatus erreichen, beweist, dass Menschen noch nie so verloren im Umgang mit ihren Lebenspartnern (oder wie man heute sagt: „Lebensabschnittspartner“) waren als heute (Dean C. Delis/Cassandra Phillips 2009: S.18).

Durch die unzähligen Möglichkeiten, eine Beziehung zu führen, wird Überforderung immer deutlicher spürbar. Wahrscheinlich wird man in kaum einem anderem Lebensaspekt mit so vielen Entscheidungen konfrontiert. Man kann offene und geschlossene Beziehungen führen, heiraten oder in „wilder Ehe“ leben, Kinder kriegen oder eben kinderlos bleiben. Gemeinsame Entscheidungen treffen muss man schon beim Urlaubsziel oder bei der gemeinsamen Wohnungseinrichtung. Das Streitpotential in einer Partnerschaft steigt also mit der Komplexität der Entscheidungsfelder (Beck/Beck-Gernsheim 1990: S. 73f).

Da muss berechtigterweise die Frage gestellt werden, ob in Zeiten der Individualisierung noch Platz für so viele gemeinsame Entscheidungen ist, oder ob ein Partner nicht zum Störfaktor wird, der die eigene Selbstverwirklichung verzögert oder sogar verhindert, wodurch die Individualisierung zum Kampf um persönliche Freiräume führt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung und Zielsetzung: Die Autorin legt den Fokus auf den Wertewandel in Partnerschaften und formuliert die These, dass die moderne Individualisierung zu Orientierungslosigkeit in Beziehungen führt.

2. Vom Modernisierungsprozess zur Postmodernisierung: Es wird der Übergang von einer ökonomisch geprägten Modernisierung hin zu einer postmaterialistischen Gesellschaft beschrieben, in der individuelle Lebensstile dominieren.

3. Der Wandel von Partnerschaft und Familie: Dieses Kapitel zeichnet die historische Entwicklung von der Ehe als Wirtschaftsgemeinschaft über die bürgerliche Familie bis hin zur modernen, flexibleren Partnerwahl nach.

4. Die Paradoxie der Individualisierung: Die Arbeit analysiert den Widerspruch zwischen dem Wunsch nach stabilen Beziehungen und der gleichzeitigen Unfähigkeit, für diese Stabilität notwendige Kompromisse einzugehen.

5. Zukunftsprognose bis 2050: Basierend auf aktuellen Trends wie Rezession und Emanzipation wird eine zunehmende Instabilität von Partnerschaften und ein weiterer Rückgang der Kinderzahlen prognostiziert.

Schlüsselwörter

Wertewandel, Partnerschaft, Familie, Modernisierung, Postmodernisierung, Individualisierung, Ehe, Scheidungsrate, Rollenbilder, Postmaterialismus, Lebensstil, Beziehungsberatung, Wirtschaftsgemeinschaft, Gefühlsgemeinschaft, Autonomie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit dem sozialen Wertewandel in Deutschland von Beginn des 20. Jahrhunderts bis heute und wagt eine Prognose für die gesellschaftliche Entwicklung bis zum Jahr 2050.

Welche zentralen Themenfelder stehen im Mittelpunkt?

Der Fokus liegt auf dem Wandel der Familienstrukturen, der Entwicklung der Ehe und der Bedeutung von Partnerschaften in einer zunehmend individualisierten Gesellschaft.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es zu klären, warum Beziehungen heutzutage als schwieriger zu realisieren empfunden werden und wie sich die gesellschaftliche Transformation auf persönliche Partnerschaftskonzepte auswirkt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin nutzt eine theoretische Aufarbeitung soziologischer Literatur, unterstützt durch statistische Daten und aktuelle Trends, um ihre Thesen zum sozialen Wandel zu belegen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert den Prozess der Modernisierung, die historische Entwicklung der Familie sowie die psychologischen Auswirkungen der Individualisierung auf das Streitpotential und die Stabilität von Beziehungen.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Individualisierung, Postmaterialismus, Gefühlsgemeinschaft und der Konflikt zwischen persönlicher Autonomie und partnerschaftlicher Kompromissbereitschaft.

Wie hat sich die Ehe seit 1900 verändert?

Die Ehe hat sich von einer ökonomischen Zweckgemeinschaft zur Sicherung des Überlebens und der Generationenabfolge zu einer sogenannten Gefühlsgemeinschaft entwickelt, in der persönliche Intimität im Vordergrund steht.

Welche Faktoren beeinflussen laut Prognose die Zukunft bis 2050?

Wirtschaftliche Unsicherheiten, steigende Anforderungen an berufliche Flexibilität und die Emanzipation der Frau führen laut Prognose tendenziell zu einer weiteren Abnahme stabiler Familienmodelle und steigenden Scheidungsraten.

Final del extracto de 10 páginas  - subir

Detalles

Título
Wertewandel in Beziehungen
Subtítulo
Wie haben sich Partnerschaften in den letzten Jahrzehnten entwickelt und in wohin tendiert die Entwicklung zukünftig?
Universidad
University of Bremen  (Institut für Soziologie)
Curso
Theorie und Empirie sozialen Wandels
Calificación
2,3
Autor
Sandra Eichhorn (Autor)
Año de publicación
2010
Páginas
10
No. de catálogo
V163478
ISBN (Ebook)
9783640803415
ISBN (Libro)
9783640803668
Idioma
Alemán
Etiqueta
wertewandel beziehungen partnerschaften jahrzehnten entwicklung
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Sandra Eichhorn (Autor), 2010, Wertewandel in Beziehungen, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/163478
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