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Basel II - Grundlagen und Auswirkungen auf den Deutschen Mittelstand

Title: Basel II - Grundlagen und Auswirkungen auf den Deutschen Mittelstand

Diploma Thesis , 2003 , 126 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Michael Steinmüller (Author)

Business economics - Investment and Finance
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Ist Basel II der Tod des Deutschen Mittelstandes? Kann Basel II als Schreckgespenst oder Chance verstanden werden? Erzwingt Basel II einen Mentalitätswechsel im Mittelstand? Bedeutet Basel II die stille Revolution in der Finanzierung? Bringt Basel II Entlastung für Mittelstandskredite und somit vor allem den Mittelstand voran?

Profitiert also die Mehrzahl von Basel II? Was versteht man überhaupt unter Basel II? Wer oder was ist der Mittelstand? Braucht Deutschland wirklich den Mittelstand? Warum steht Basel II in Zusammenhang mit den Finanzierungsmöglichkeiten des Mittelstandes? Warum zwingt die Ertragskrise Banken zu einer veränderten Kreditvergabe? Ist ein Credit Crunch für den Mittelstand vermeidbar? Warum tragt der deutsche Bankensektor überall die rote Laterne? Warum sind gerade im Kreditgeschäft die Margen "zum Gotterbarmen". Müssen sich denn Kredite neuerdings lohnen?

Was hat der Mittelstand mit der Blutspur in den Bankbilanzen zu tun? Oder sind die Neuen Eigenkapitalvorschriften die Ursache für die Pleitenwelle, von der die Banken neuerdings überrollt werden? "Das wird (bestimmt) brutal", wenn Geldinstitute bei Mittelständlern extrem vorsichtig werden. Oder sind die Probleme bei Basel II fast gelost? Warum baut sich gegen Basel II neuerdings wieder Widerstand auf?

Wer will aufgrund dieser Widersprüchlichkeiten noch den Überblick behalten? Der Entwurf der neuen Baseler Eigenkapitalvereinbarung (Basel II oder der Neue Baseler Akkord) hat in Deutschland eine Diskussion um Ratings und deren Auswirkungen auf den Mittelstand entfacht, die weltweit ihresgleichen sucht.
Da die Argumente teilweise sehr von Emotionalität gepragt sind, ist das Ziel dieser Arbeit durch sachliche Argumentation den Ausgleich zwischen Bank- und Mittelstandsinteressen zu ermöglichen. Hierbei ist es notwendig für den Unternehmer die Details/Grundlagen der risikoadjustierten Kreditpolitik zu lüften bevor auf mögliche Kreditzinsveränderungen aufgrund der neuen Baseler Beschlusse eingegangen wird.
Die Verantwortlichen in Banken sollen beim Studieren dieser Arbeit an die Wichtigkeit des Mittelstandes für die deutsche Wirtschaft erinnert werden, damit jeder Unternehmensstrategie, die darauf ausgerichtet ist auf die Übernahme von Kreditrisiken gänzlich zu verzichten, bereits bei ihrer Entstehung der Nährboden entzogen wird.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Problemstellung und Zielsetzung

1.2 Vorgehensweise

2 Deutscher Mittelstand

2.1 Qualitative Merkmale

2.2 Quantitative Merkmale

2.3 Bedeutung und derzeitige wirtschaftliche Situation des Mittelstandes

2.4 Wirtschaftliche Situation des Mittelstandes aus dem Blickwinkel von Kreditinstituten

3 Rating

3.1 Definition Rating

3.2 Ratingarten und Varianten

3.3 Bedeutung von Ratingsymbolen

3.4 Trennfähigkeit von Ratingsystemen

4 Entstehung eines Ratingurteils am Beispiel des BVR-II Ratings

4.1 Architektur des BVR-II Ratings

4.2 Zusammensetzung der einzelnen Teilscores

5 Auswirkung des Ratingurteils auf die Kreditkonditionen

5.1 Komponenten der Kreditkondition

5.2 Standardrisikokosten in Abhängigkeit vom Rating

5.3 Eigenkapitalkosten in Abhängigkeit vom Rating

6 Unmittelbare Auswirkung der neuen Eigenkapitalvereinbarung (Basel II) auf den Deutschen Mittelstand

6.1 Status Quo der alten bzw. Ziel der neuen Eigenkapitalvereinbarung

6.2 Berechnung der Mindestkapitalanforderungen für das Kreditrisisko

6.3 Meilensteine bis zur Umsetzung von Basel II

7 Fazit und Ausblick

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die Arbeit untersucht die Auswirkungen der neuen Baseler Eigenkapitalvereinbarung (Basel II) auf den deutschen Mittelstand und analysiert, wie Ratingsysteme die Kreditvergabe beeinflussen und welche Chancen für mittelständische Unternehmen bestehen, ihre Bonität aktiv zu steuern.

  • Grundlagen und Abgrenzung des deutschen Mittelstands
  • Betriebswirtschaftliche Funktionsweise von Rating- und Scoringsystemen
  • Analyse des BVR-II-Ratings am Beispiel von Volks- und Raiffeisenbanken
  • Zusammenhang zwischen Ratingergebnissen und Kreditkonditionen (Risikoprämien)
  • Auswirkungen der neuen Eigenkapitalvorschriften auf Kreditrisikokosten und Eigenkapitalunterlegung

Auszug aus dem Buch

Definition Rating

Obgleich für jeden Kreditanalysten einer Bank wahrscheinlich klar ist, was er im maschinellen Ratingprozess zu tun hat, wird es ihm jedoch wahrscheinlich schwer fallen eine für jedermann gültige Definition von „Rating“ abzugeben. Ursächlich dafür ist, dass es bereits zu einer Inflationierung des Ratingbegriffs gekommen ist. Rating ist ein „Modewort“ geworden. Jeder kann die Art und Qualität jeglicher Dienstleistung als „geratet“ bezeichnen, mit der Konsequenz, dass Hotels- und Restaurants, Schnellimbissketten, Fernsehsendungen, Immobilienobjekte, oder Wertpapieranlagen mit einem Rating versehen werden. Ursprünglich kann der Begriff „Rating“ von dem englischen Verb „to rate“ abgeleitet werden und bedeutet dann so viel wie „bewerten“, „einschätzen“. Dies ist gleichbedeutend einer ordinalen Skalierung, wie sie etwa im Schulnotensystem Deutschlands (sehr gut, gut, befriedigend,…, ungenügend) oder der Qualitätseinstufung von Weinen (Eiswein, Qualitätswein,..., Tafelwein, Landwein) bzw. Fleischteilen (Filet, Kamm,…, Rippen) anzutreffen ist. „So ist wohl jedem klar, dass zwischen einem Lungenbraten (Rinderfilet) und einem Beinfleisch (Rippen) ein qualitativer Unterschied besteht, welcher natürlich auch bezahlt wird.“

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die existenzielle Bedeutung von Basel II für den deutschen Mittelstand und führt in die zentrale Problemstellung sowie die methodische Vorgehensweise der Arbeit ein.

2 Deutscher Mittelstand: Dieses Kapitel definiert den Mittelstand anhand qualitativer und quantitativer Kriterien und analysiert dessen wirtschaftliche Situation sowie die Sichtweise von Kreditinstituten.

3 Rating: Hier werden die Grundlagen des Ratings, verschiedene Ratingarten und die Bedeutung von Ratingsymbolen sowie die Trennfähigkeit von Ratingsystemen erläutert.

4 Entstehung eines Ratingurteils am Beispiel des BVR-II Ratings: Das Kapitel detailliert die Architektur des BVR-II-Ratings und die methodische Zusammensetzung der einzelnen Teilscores im Mittelstandssegment.

5 Auswirkung des Ratingurteils auf die Kreditkonditionen: Es wird untersucht, wie ein Ratingurteil konkret durch Standardrisikokosten und Eigenkapitalkosten die Kreditkonditionen für Unternehmen beeinflusst.

6 Unmittelbare Auswirkung der neuen Eigenkapitalvereinbarung (Basel II) auf den Deutschen Mittelstand: Der Fokus liegt hier auf den regulatorischen Änderungen durch Basel II, der Berechnung von Kapitalanforderungen und dem Zeitplan zur Implementierung der neuen Vorschriften.

7 Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und gibt einen Ausblick auf die zukünftige Entwicklung der Unternehmensfinanzierung im Kontext von Basel II.

Schlüsselwörter

Basel II, Deutscher Mittelstand, Rating, BVR-II-Rating, Bonität, Eigenkapitalvereinbarung, Kreditrisiko, Risikobepreisung, Standardrisikokosten, Eigenkapitalkosten, Insolvenzrisiko, Kreditkonditionen, Unternehmensfinanzierung, Diskriminanzanalyse, KMU.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es grundsätzlich in dieser Arbeit?

Die Arbeit analysiert, wie die neuen Eigenkapitalvorschriften unter Basel II die Finanzierungssituation kleiner und mittelständischer Unternehmen (KMU) in Deutschland verändern und welche Rolle moderne Ratingsysteme dabei spielen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die Definition des Mittelstands, die Funktionsweise von Bank-Ratings, der Einfluss von Bonitätsbewertungen auf die Kreditkosten sowie die bankaufsichtsrechtlichen Anforderungen an das Eigenkapital.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Hauptziel ist es, eine sachliche Argumentationsgrundlage für den Ausgleich zwischen Bankinteressen und den Bedürfnissen des Mittelstands zu schaffen, indem die Details der risikoadjustierten Kreditpolitik transparent gemacht werden.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine betriebswirtschaftliche Analyse, die theoretische Grundlagen mit praktischen Beispielen (insbesondere dem BVR-II-Rating der Volks- und Raiffeisenbanken) und statistischen Methoden der Diskriminanzanalyse kombiniert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt die Architektur von Ratingsystemen, die Kalkulation von Kreditzinsen basierend auf Standardrisikokosten und Eigenkapitalkosten sowie die Auswirkungen der neuen Baseler Regeln auf die Kapitalunterlegung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Basel II, Mittelstand, Rating, Bonität, Kreditrisiko, Risikoprämien und Eigenkapitalkosten.

Wie beeinflusst das BVR-II-Rating die Kreditkonditionen?

Das Rating bestimmt die Einstufung in eine Risikoklasse, was wiederum die Höhe der Standardrisikokosten und der Eigenkapitalmarge beeinflusst, die die Bank dem Unternehmen als Teil des Kreditzinses in Rechnung stellt.

Warum ist die Eigenkapitalausstattung für Mittelständler so wichtig geworden?

Unter Basel II führen eine bessere Bonität und eine höhere Eigenkapitalquote zu niedrigeren Risikogewichten und damit zu einem geringeren Eigenkapitalbedarf der Bank, was in der Regel in günstigeren Kreditkonditionen für den Unternehmer resultiert.

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Details

Title
Basel II - Grundlagen und Auswirkungen auf den Deutschen Mittelstand
College
University of Applied Sciences Regensburg  (Hochschule für Technik, Wirtschaft und Sozialwesen)
Grade
1,0
Author
Michael Steinmüller (Author)
Publication Year
2003
Pages
126
Catalog Number
V16348
ISBN (eBook)
9783638212304
ISBN (Book)
9783638699518
Language
German
Tags
Basel Grundlagen Auswirkungen Deutschen Mittelstand
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Michael Steinmüller (Author), 2003, Basel II - Grundlagen und Auswirkungen auf den Deutschen Mittelstand, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/16348
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