In der Wirtschaftswelt sind Risiken allgegenwärtig. Gerade in letzter Zeit, seit der Finanzund Wirtschaftskrise, haben sich die Risiken drastisch erhöht, was durch die steigende Zahl der Unternehmenskrisen belegt werden kann. Auch durch die Globalisierung hat sich die Dynamik und Komplexität erhöht, und ein internationales Unternehmen muss dem immer stärker werdenden Wettbewerb standhalten können. Einzigartige Chancen stehen großen Gefahren gegenüber, und gerade riskante Geschäfte sind mit hohen Gewinnchancen verbunden. Aus diesen Gründen ist es für Unternehmen heute überlebensnotwenig sich mit Risikomanagement auseinander zusetzen bzw. Risikomanagement im Unternehmen zu betreiben. Ein modernes Risikomanagementsystem dient einerseits zur Risiken- und andererseits zur Chancenerkennung. Deswegen ist es nicht nur wichtig Risiken zu eliminieren, sondern auch die Chancen die hinter dem Risiko stecken frühzeitig zu erkennen. Diese frühzeitige Erkennung von Chancen hilft den Unternehmen den Konkurrenzkampf zu überstehen und die Wettbewerbsposition auszubauen.
Im Rahmen meiner Arbeit werde ich zunächst den Begriff Risiko erläutern und anschließend die verschiedenen Risikotypen kategorisieren. Anschließend folgt ein Abschnitt in dem der Begriff Risikomanagement und dessen Ziele genauer erläutert werden.
Im nächsten Teil der Arbeit werden unterschiedliche Risikomanagementsysteme beschrieben, wobei ich auf das Frühwarnsystem, das interne Überwachungssystem und das Controlling näher eingehen werde.
Das letzte Kapital befasst sich mit dem strategischen und operativen Risikomanagementprozess und den dazugehörigen Instrumenten. Beim operativen Risikomanagement wird der Risikomanagementprozess, welcher sich aus vier Phasen zusammensetzt erläutert. Die vier Phasen
Risikoidentifikation, Risikobewertung, Risikoaggregation, Risikosteuerung und –kontrolle werden explizit beschrieben und jeweils ein dazugehöriges Instrument vorgestellt.
Am Ende folgt eine Zusammenfassung der Arbeit.
Inhaltsverzeichnis
- ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS
- ABBILDUNGSVERZEICHNIS
- 1 EINLEITUNG
- 2 RISIKO UND RISIKOMANAGEMENT
- 2.1 Begriff Risiko
- 2.2 Die Kategorisierung von Risiken
- 2.3 Begriff und Ziele des Risikomanagements
- 3 RISIKOMANAGEMENTSYSTEME
- 3.1 Arten von Risikomanagementsystemen
- 3.2 Frühwarnsystem
- 3.3 Internes Überwachungssystem
- 3.4 Risikocontrolling
- 4 RISIKOMANAGEMENTPROZESS UND INSTRUMENTE
- 4.1 Strategisches Risikomanagement
- 4.2 Operatives Risikomanagement
- 4.2.1 Risikoidentifikation
- 4.2.2 Risikobewertung
- 4.2.3 Risikoaggregation
- 4.2.4 Risikosteuerung und -kontrolle
- ZUSAMMENFASSUNG
- LITERATURVERZEICHNIS
- Definition und Kategorisierung von Risiken
- Ziele und Bedeutung des Risikomanagements
- Verschiedene Risikomanagementsysteme
- Der Risikomanagementprozess und seine Instrumentarien
- Strategisches und operatives Risikomanagement
- Einleitung: Die Einleitung stellt die Relevanz des Risikomanagements in der heutigen Wirtschaftswelt dar, insbesondere im Kontext der Finanz- und Wirtschaftskrise sowie der Globalisierung.
- Risiko und Risikomanagement: Dieses Kapitel definiert den Begriff Risiko und kategorisiert verschiedene Risikotypen. Es beleuchtet außerdem den Begriff Risikomanagement und seine Ziele.
- Risikomanagementsysteme: Dieses Kapitel beschreibt verschiedene Risikomanagementsysteme wie Frühwarnsysteme, interne Überwachungssysteme und das Risikocontrolling.
- Risikomanagementprozess und Instrumente: Dieses Kapitel behandelt den strategischen und operativen Risikomanagementprozess sowie die dazugehörigen Instrumente. Der operative Risikomanagementprozess wird in vier Phasen (Risikoidentifikation, Risikobewertung, Risikoaggregation, Risikosteuerung und -kontrolle) detailliert beschrieben, und für jede Phase wird ein Instrument vorgestellt.
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Seminararbeit zielt darauf ab, das Risikomanagement in Unternehmen umfassend zu beleuchten und wichtige Aspekte dieses Themas zu erläutern.
Zusammenfassung der Kapitel
Schlüsselwörter
Die Arbeit fokussiert auf die zentralen Begriffe Risikomanagement, Risikoidentifikation, Risikobewertung, Risikoaggregation, Risikosteuerung, Risikokontrolle und Frühwarnsysteme. Darüber hinaus werden wichtige Themenbereiche wie strategisches Risikomanagement, operatives Risikomanagement und verschiedene Risikomanagementsysteme behandelt.
Häufig gestellte Fragen
Was ist das Hauptziel des Risikomanagements?
Das Ziel ist die frühzeitige Identifikation und Steuerung von Risiken sowie die Erkennung von Chancen, um den Fortbestand des Unternehmens zu sichern.
Welche Phasen umfasst der Risikomanagementprozess?
Der Prozess besteht aus vier Phasen: Risikoidentifikation, Risikobewertung, Risikoaggregation sowie Risikosteuerung und -kontrolle.
Was versteht man unter einem Frühwarnsystem?
Ein Frühwarnsystem dient dazu, latente Risiken durch Indikatoren rechtzeitig sichtbar zu machen, bevor sie zu einer ernsthaften Krise führen.
Was ist der Unterschied zwischen strategischem und operativem Risikomanagement?
Strategisches Risikomanagement betrachtet langfristige Gefahren für die Wettbewerbsposition, während operatives Risikomanagement kurzfristige, prozessbezogene Risiken steuert.
Was bedeutet Risikoaggregation?
Dabei werden Einzelrisiken zusammengefasst, um deren Gesamtwirkung auf die Unternehmenslage und die Risikotragfähigkeit zu bestimmen.
Warum ist Risikocontrolling wichtig?
Das Risikocontrolling überwacht die Wirksamkeit der getroffenen Maßnahmen und liefert die Informationsgrundlage für strategische Entscheidungen der Geschäftsführung.
- Arbeit zitieren
- Magister Anela Suljagic (Autor:in), 2009, Risikomanagement als Informationsgrundlage für strategische Entscheidungen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/163498