Risikomanagement als Informationsgrundlage für strategische Entscheidungen


Seminararbeit, 2009

23 Seiten, Note: 2


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS

ABBILDUNGSVERZEICHNIS

1 EINLEITUNG

2 RISIKO UND RISIKOMANAGEMENT
2.1 Begriff Risiko
2.2 Die Kategorisierung von Risiken
2.3 Begriff und Ziele des Risikomanagements

3 RISIKOMANAGEMENTSYSTEME
3.1 Arten von Risikomanagementsystemen
3.2 Frühwarnsystem
3.3 Internes Überwachungssystem
3.4 Risikocontrolling

4 RISIKOMANAGEMENTPROZESS UND INSTRUMENTE
4.1 Strategisches Risikomanagement
4.2 Operatives Risikomanagement
4.2.1 Risikoidentifikation
4.2.2 Risikobewertung
4.2.3 Risikoaggregation
4.2.4 Risikosteuerung und -kontrolle

5 ZUSAMMENFASSUNG

LITERATURVERZEICHNIS

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Risikokategorien

Abbildung 2: Entwicklungsstufen Risikomanagement

Abbildung 3: Risikomanagementsystem

Abbildung 4: Risikomanagementprozess

Abbildung 5: Risikomatrix

Abbildung 6: Prozess der Risikosteuerung

1 Einleitung

In der Wirtschaftswelt sind Risiken allgegenwärtig. Gerade in letzter Zeit, seit der Finanz- und Wirtschaftskrise, haben sich die Risiken drastisch erhöht, was durch die steigende Zahl der Unternehmenskrisen belegt werden kann. Auch durch die Globalisierung hat sich die Dy­namik und Komplexität erhöht, und ein internationales Unternehmen muss dem immer stärker werdenden Wettbewerb standhalten können. Einzigartige Chancen stehen großen Gefahren gegenüber, und gerade riskante Geschäfte sind mit hohen Gewinnchancen verbunden. Aus diesen Gründen ist es für Unternehmen heute überlebensnotwenig sich mit Risikomanage­ment auseinander zusetzen bzw. Risikomanagement im Unternehmen zu betreiben. Ein mo­dernes Risikomanagementsystem dient einerseits zur Risiken- und andererseits zur Chancen­erkennung. Deswegen ist es nicht nur wichtig Risiken zu eliminieren, sondern auch die Chan­cen die hinter dem Risiko stecken frühzeitig zu erkennen. Diese frühzeitige Erkennung von Chancen hilft den Unternehmen den Konkurrenzkampf zu überstehen und die Wettbewerbs­position auszubauen.

Im Rahmen meiner Arbeit werde ich zunächst den Begriff Risiko erläutern und anschließend die verschiedenen Risikotypen kategorisieren. Anschließend folgt ein Abschnitt in dem der Begriff Risikomanagement und dessen Ziele genauer erläutert werden.

Im nächsten Teil der Arbeit werden unterschiedliche Risikomanagementsysteme beschrieben, wobei ich auf das Frühwarnsystem, das interne Überwachungs system und das Controlling näher eingehen werde.

Das letzte Kapital befasst sich mit dem strategischen und operativen Risikomanagementpro­zess und den dazugehörigen Instrumenten. Beim operativen Risikomanagement wird der Ri­sikomanagementprozess, welcher sich aus vier Phasen zusammensetzt erläutert. Die vier Pha­sen Risikoidentifikation, Risikobewertung, Risikoaggregation, Risikosteuerung und - kontrolle werden explizit beschrieben und jeweils ein dazugehöriges Instrument vorgestellt.

Am Ende folgt eine Zusammenfassung der Arbeit.

2 Risiko und Risikomanagement

Das Thema Risiko und Risikomanagement hat vor allem seit der aktuellen Finanzkrise neue Aktualität erlangt. Das Management aber auch die Politik, erkennt zunehmend, dass die Un­ternehmensrisiken analysiert und ihnen mit gezielten Methoden entgegengewirkt werden muss, um derartige Krisen zu vermeiden.

2.1 Begriff Risiko

Der Begriff Risiko wird über das Schadensausmaß und die Eintrittswahrscheinlichkeit defi­niert. Wobei die Eintrittswahrscheinlichkeit ungewiss ist und wie folgt definiert wird: „Unter Ungewissheit verstehen wir die fehlenden Informationen über die Dauer, das Eintreten oder den Wert zukünftiger Ereignisse. Als Risiko bezeichnet wir den geschätzten Grad der Unge­wissheit.“ [1]

Eine weiter Definition von Risiko lautet folgendermaßen: „Risiko (in Geldeinheiten) ist der potenzielle Schaden bzw. die Eintrittswahrscheinlichkeit x dem Schadensausmaß.“[2]

2.2 Die Kategorisierung von Risiken

In der Literatur finden sich verschiedene Kategorisierungen für den Begriff Risiko. Jede Risi- kokategorisierung wird anders eingeteilt, jedoch sind die Risiken von ihrem Inhalt immer die­selben.

In Abbildung 1 ist eine Kategorisierung in finanzielle und operationelle Risiken vorgenom­men worden. Die Finanzrisiken werden wiederum in Marktrisiken und in das Gegenparteiri­siko aufgeteilt.[3] Marktrisiken umfassen das Zins- und Währungsrisiko, das Wertpapierrisiko (Aktienkursrisiko, Optionsrisiko), das Rohstoffrisiko etc.[4]

Das Gegenparteirisiko umfasst das Kreditausfallrisiko der anderen Partei. Dieses entsteht da­durch, dass ein Vertragspartner nicht in der Lage ist seinen Verpflichtungen nachzukommen.[5] Operationelle Risiken lassen sich in strategische und operative Risiken systematisieren.

Strategische Risiken sind die Bedrohung der Erfolgsfaktoren, Risiken aus der Geschäftsfeld­struktur und logische Inkonsistenzen, die eine erfolgreiche Unternehmensstrategie unmöglich machen.[6]

Beim operativen Risiko handelt es sich um Gefahren von unmittelbaren oder mittelbaren Ver­lusten, die in folge der Unangemessenheit oder des Versagens von internen Verfahren, Men­schen und Systemen oder von externen Ereignissen auftreten.[7] [8]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1: Risikokategorien

Quelle: Romeike [Modernes Risikomanagement 2005], S. 23.

Diese verschiedenen Risikoarten stehen oftmals miteinander im Zusammenhang. So können unerwartete Wechselkursänderungen die Beschaffung von Rohstoffen verteuern, die eigenen Verkaufspreise in der Fremdwährung erhöhen oder auch die Produkte der Konkurrenz günsti­ger werden lassen, was zu Wettbewerbsnachteilen gegenüber der Konkurrenz führt. Deshalb sind für ein ganzheitliches Risikomanagement die Wechselwirkungen zwischen den einzelnen Risiken besonders zu beachten und im Rahmen des Risikomanagements koordiniert zu steu- ern.

[...]


[1] Baguley [Projektmanagement 1999], S. 26.

[2] Patzak/Rattay [Projektmanagement 1996], S. 49.

[3] Vgl. Romeike [Modernes Risikomanagement 2005], S. 21f.

[4] Vgl. Gleißner [Wertorientiertes Risikomanagement 2001], S. 115ff.

[5] Vgl. Merten [Derivate 1995], S. 169.

[6] Vgl. Gleißner [Wertorientiertes Risikomanagement 2001], S. 115ff.

[7] Vgl. Romeike [Modernes Risikomanagement 2005], S. 23.

[8] Vgl. Hager [Corporate Risk Management 2004], S. 16.

Ende der Leseprobe aus 23 Seiten

Details

Titel
Risikomanagement als Informationsgrundlage für strategische Entscheidungen
Hochschule
Alpen-Adria-Universität Klagenfurt  (Institut für Unternehmensführung - Abteilung Controlling und strategische Unternehmensführung)
Note
2
Autor
Jahr
2009
Seiten
23
Katalognummer
V163498
ISBN (eBook)
9783640782093
ISBN (Buch)
9783640782185
Dateigröße
958 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Risikomanagment, Informationsgrundlage, Entscheidungen, Risiko, Kategorisierung von Risiken, Risikomanagementsysteme, Frühwarnsystem, Internes Überwachungssystem, Risikocontrolling, Risikoidentifikation, Risikobewertung, Risikoaggregation, Risikosteuerung und -kontrolle
Arbeit zitieren
Magister Anela Suljagic (Autor), 2009, Risikomanagement als Informationsgrundlage für strategische Entscheidungen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/163498

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