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Altern in Deutschland - Eine Kurzanalyse der Problematik des strukturellen Generationenwandels und dessen Auswirkungen auf die soziale Alterssicherung in der Bundesrepublik Deutschland

Titre: Altern in Deutschland - Eine Kurzanalyse der Problematik des strukturellen Generationenwandels und dessen Auswirkungen auf die soziale Alterssicherung in der Bundesrepublik Deutschland

Dossier / Travail de Séminaire , 2006 , 17 Pages , Note: 1,9

Autor:in: MSc. M.A. Robert Fiedler (Auteur)

Politique - Système politique de l'Allemagne
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Résumé Extrait Résumé des informations

Die Alterung der Bevölkerung ist nicht mehr zu übersehen. Ein Blick in die Straßen zeigt, dass immer mehr alte Menschen am Gesellschaftsleben teilnehmen. Dieser Prozess ist eine der tiegreifendsten gesellschaftlichen Entwicklungen des vergangenen Jahrhunderts und der näheren Zukunft.

Die Veränderung der Bevölkerungsstruktur wird sich gravierend auf die Sozialsysteme Deutschlands auswirken. Insbesondere die Absicherung der Rentenzahlungen steht dabei in einem besonderen Interessenschwerpunkt, da sich die zunehmende Zahl von Rentenempfängern hier am stärksten bemerkbar machen wird. Zielsetzung dieser Arbeit ist es, einen kurzen Überblick über die zukünftige Bevölkerungsentwicklung und die Gestaltung von Altern in unserer Gesellschaft angesichts dieses Prozesses zu geben. Außerdem werden einige Handlungsoptionen dargestellt und deren Umsetzbarkeit analysiert. Zuvor wird jedoch „Alter“ als Konstrukt der sozialstaatlichen Instrumente interpretiert und die subjektiv wahrgenommenen Bevölkerungsverschiebungen durch empirische Untersuchungsergebnisse unterlegt.

Am Ende der Arbeit wird dann Bezug auf die solidarischen Grundlagen der Alterssicherung und deren Relevanz für die Generationenbeziehungen und die Rolle dieser Fundamente unserer Gesellschaft und in der Generationendiskussion erläutert.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Die Institutionalisierung des Lebenslaufes im modernen Wohlfahrtsstaat – Alter als sozialstaatliche Konstruktion

2. Faktoren der Bevölkerungsentwicklung – das demographische Dilemma der Bundesrepublik

2.1 Geburtenrate

2.2 Die Entwicklung der Lebenserwartung

3. Die Alterssicherung in Deutschland – ein zukunftsfähiges Modell?

3.1 Die Auswirkungen der zukünftigen Bevölkerungsentwicklung auf das Rentensystem

3.3 Generationengerechtigkeit in der sozialstaatlichen Alterssicherung

3.4 Einwirkende Faktoren auf die Entwicklung der Rentenbeiträge

4. Mögliche Handlungsoptionen

4.1 Eine veränderte Grundlage der Finanzierung – die private Kapitalanlage

4.2 Die verlängerte Arbeitszeit – Zukunftsmodell mit Hindernissen

4.3 Das vernachlässigte Frauenpotential

5. Und die Solidarität? Die solidarischen Grundlagen der Alterssicherung

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die Auswirkungen der demographischen Entwicklung auf die deutschen Sozialsysteme, insbesondere auf die gesetzliche Rentenversicherung. Ziel ist es, den demographischen Wandel zu analysieren, die daraus resultierenden Herausforderungen für die Alterssicherung zu identifizieren sowie potenzielle Handlungsoptionen unter Berücksichtigung solidarischer Fundamente kritisch zu beleuchten.

  • Demographischer Wandel und Bevölkerungsentwicklung in Deutschland
  • Funktionsweise und Herausforderungen des Rentensystems
  • Diskurs um Generationengerechtigkeit
  • Evaluation alternativer Finanzierungsmöglichkeiten (z.B. private Kapitalanlage, Renteneintrittsalter)
  • Bedeutung der sozialen Solidarität als Basis der Alterssicherung

Auszug aus dem Buch

3.1 Die Auswirkungen der zukünftigen Bevölkerungsentwicklung auf das Rentensystem

Die drastischen Auswirkungen werden durch die Betrachtung des „Altenquotienten“ verdeutlicht. Dieser beschreibt das Verhältnis der über 60jährigen zu den Erwerbstätigen zwischen 20 und 60 Jahren. Betrug dieses 2002 noch 44, so wird durch die steigende Lebenserwartung ein Anstieg auf ca. 78 im Jahr 2050 erwartet. Allerdings berücksichtigt der Altenquotient nur einen Teil der tatsächlichen Abhängigkeitsbelastungen. Der reale Belastungsquotient bezieht auch die abhängigen Jugendgenerationen mit ein. Wird dieses berücksichtigt, liegt der erwartete Gesamtbelastungsquotient bei rund 102.

Die Reaktionen auf dieses seit längerem absehbare Dilemma waren fielen lange Zeit eher verhalten aus. Insbesondere die Aufrechterhaltung quantitativ ausgeglichener Generationenverhältnisse durch Geburten- und Familienförderung war lange verpönt. Die geburtenstarken Jahrgänge verweigerten sich angesichts der eigenen Erfahrungen mit überfüllten Kinderbetreuungsangeboten und einer enormen Konkurrenz auf einem kleiner werdendem Arbeitsmarkt einer solchen Politik. Das Eintreten der geburtenstarken Jahrgänge in den Rentenbezug während der kommenden Jahrzehnte bei gleichzeitiger Nachfolge geburtenschwacher Jahrgänge in das Berufsleben wird, sofern keine Gegensteuerung erfolgt, für eine innergesellschaftliche Kluft zwischen den Generationen verantwortlich sein.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Die Institutionalisierung des Lebenslaufes im modernen Wohlfahrtsstaat – Alter als sozialstaatliche Konstruktion: Dieses Kapitel erläutert, wie der moderne Wohlfahrtsstaat durch institutionelle Altersgrenzen einen starren Lebenslauf konstruiert hat, der sich nicht an der individuellen Leistungsfähigkeit orientiert.

2. Faktoren der Bevölkerungsentwicklung – das demographische Dilemma der Bundesrepublik: Es wird analysiert, wie sinkende Geburtenraten und eine steigende Lebenserwartung zu einer kontinuierlichen Alterung der Bevölkerung in Deutschland führen.

3. Die Alterssicherung in Deutschland – ein zukunftsfähiges Modell?: Dieses Kapitel untersucht das Umlageverfahren der Rentenversicherung und beleuchtet die Spannungsfelder zwischen demografischem Druck, Rentensystem und dem Begriff der Generationengerechtigkeit.

4. Mögliche Handlungsoptionen: Verschiedene Lösungsansätze wie private Kapitalanlagen, die Erhöhung des Renteneintrittsalters und die Förderung des Frauenpotentials werden hinsichtlich ihrer Umsetzbarkeit und sozialen Auswirkungen diskutiert.

5. Und die Solidarität? Die solidarischen Grundlagen der Alterssicherung: Das abschließende Kapitel betont, dass bei allen Reformüberlegungen die moralischen Prinzipien der Gemeinschaftssolidarität als Fundament der Alterssicherung bewahrt bleiben müssen.

Schlüsselwörter

Alterssicherung, Demographischer Wandel, Generationengerechtigkeit, Generationenvertrag, Rentensystem, Bevölkerungsentwicklung, Sozialstaat, Geburtenrate, Lebenserwartung, Umlageverfahren, Kapitaldeckungsverfahren, Solidarität, Rentenreform, Lebenslauf, Arbeitsmarkt.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Auswirkungen des demographischen Wandels in Deutschland auf die soziale Alterssicherung und die damit verbundene gesellschaftliche Debatte über Gerechtigkeit.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Bevölkerungsentwicklung, das Rentensystem, der Generationenvertrag, die Diskussion um Generationengerechtigkeit sowie mögliche Reformoptionen für die Zukunft.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, einen Überblick über die künftige Bevölkerungsentwicklung und die Gestaltung des Alterns zu geben sowie die Umsetzbarkeit verschiedener Handlungsoptionen kritisch zu analysieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Analyse demographischer Kennzahlen sowie der Auswertung sozialwissenschaftlicher Fachliteratur zur Alterssicherung und Solidarität.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die demographische Lage, die Funktionsweise der Rentenversicherung, die Belastungen für die nachfolgenden Generationen und evaluiert konkrete Reformvorschläge.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere Alterssicherung, demographischer Wandel, Generationengerechtigkeit, Generationenvertrag und soziale Solidarität.

Warum wird die private Kapitalanlage als Lösung kritisch gesehen?

Die Autorin weist darauf hin, dass auch private Kapitalanlagen dem demographischen Wandel unterliegen, da bei vielen Rentnern gleichzeitigem Kapitalbedarf die Renditen aufgrund mangelnder Nachfrage sinken könnten.

Welche Rolle spielt das "Frauenpotential" in der Debatte?

Eine stärkere Erwerbsintegration von Frauen wird als wichtige Stellschraube identifiziert, erfordert jedoch eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie entsprechende politische Investitionen.

Warum ist laut der Arbeit eine einseitige Schulzuweisung an die Alten problematisch?

Weil sie wichtige Faktoren wie etwa längere Erziehungszeiten oder die allgemeine Arbeitsmarktsituation vernachlässigt und die komplexen Hintergründe der Rentenproblematik reduziert.

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Résumé des informations

Titre
Altern in Deutschland - Eine Kurzanalyse der Problematik des strukturellen Generationenwandels und dessen Auswirkungen auf die soziale Alterssicherung in der Bundesrepublik Deutschland
Université
LMU Munich  (Geschwister Scholl Institut)
Note
1,9
Auteur
MSc. M.A. Robert Fiedler (Auteur)
Année de publication
2006
Pages
17
N° de catalogue
V163695
ISBN (ebook)
9783640783472
ISBN (Livre)
9783640783854
Langue
allemand
mots-clé
Altern Deutschland Eine Kurzanalyse Problematik Generationenwandels Auswirkungen Alterssicherung Bundesrepublik Deutschland
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
MSc. M.A. Robert Fiedler (Auteur), 2006, Altern in Deutschland - Eine Kurzanalyse der Problematik des strukturellen Generationenwandels und dessen Auswirkungen auf die soziale Alterssicherung in der Bundesrepublik Deutschland, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/163695
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Extrait de  17  pages
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