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Die Bedeutung von Social Media für Journalisten am Beispiel von Twitter

Título: Die Bedeutung von Social Media für Journalisten am Beispiel von Twitter

Tesis (Bachelor) , 2010 , 99 Páginas , Calificación: 1

Autor:in: Thomas Christmann (Autor)

Medios / Comunicación: Periodismo, publicidad
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Mit der fortschreitenden technischen und inhaltlichen Ausbreitung des Internets gehen immer mehr Menschen online und nutzen das Netz für soziale Kontakte und als Informationsquelle. Seit dem Web-2.0-Zeitalter sind die Nutzer mit wenigen Klicks sogar selber in der Lage, Inhalte wie Texte, Videos und Bilder zu generieren, bearbeiten, verteilen und damit einer breiten Masse zur Verfügung zu stellen. Social-Media-Anwendungen wie Onlinetagebücher, Wikis und Social Networks dienen dabei als technische Plattform und zeigen die Bandbreite an Handlungsmöglichkeiten, die mit den neuen Kommunikations-formen einhergehen. So erlauben sie jedem Nutzer zu „Bürgerjournalisten“ zu werden, die neben oftmals privaten Belanglosigkeiten durchaus auch journalistisch wertvolle Nachrichten veröffentlichen.

Diese neue Art der Informationsvermittlung sorgt nicht nur für eine Konkurrenz zu den klassischen Medien (Print, Fernsehen, Radio), sondern auch für ein verändertes Aufgabenprofil und Rollenbild der dafür arbeitenden Journalisten. Sie werden nicht mehr vorzugsweise auf die Meldungen der abonnierten Nachrichtenagenturen schauen, sondern sich künftig verstärkt Anregungen und Hinweise von der vernetzten Leserschaft im Internet holen, die darüber hinaus die Kontrollfunktion wahrnimmt. Besonders, wenn Journalisten in ihrer Arbeit eingeschränkt sind, können Informationen, welche Nutzer über die sozialen Plattformen verbreiten, wichtige Quellen sein. Der Mikroblogging-Dienst Twitter erlangte hier in jüngster Zeit die größte Aufmerksamkeit und ist deshalb Gegenstand der folgenden Untersuchung.

Ziel der Bachelorarbeit ist heraus zu finden, inwieweit Social-Media-Plattformen als Recherchequelle eine Rolle für die journalistische Tätigkeit spielen. Anhand des Vergleiches von Twitter als Mikroblogging-Dienst mit dpa als klassischem Nachrichtendienst folgt die Überprüfung von fünf ausgewählten Ereignissen in Bezug auf Umfang, Zeitpunkt und Entwicklung der Meldungen. Daraus ableitend werden die Vor- und Nachteile bzw. Chancen und Gefahren sowie Handlungsempfehlungen für Journalisten bei der Nutzung von Social Media aufgezeigt.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG

1.1 Problemstellung

1.2 Zielstellung

1.3 Vorgehensweise

2 WEB 2.0 – DAS SOCIAL-MEDIA-NETZ

2.1 Entstehung

2.2 Definition und Abgrenzung

2.3 Bedeutung des Internets

2.4 Rolle der klassischen Medien

2.5 Social-Media-Anwendungen

2.5.1 Wikis

2.5.2 Weblogs

2.5.3 Foto- und Videoportale

2.5.4 Podcasts

2.5.5 Social Bookmarks

2.5.6 Social News

2.5.7 Social Networks

3. TWITTER – DER NACHRICHTENDIENST

3.1 Mikroblogging-Dienste

3.1.1 Begriffsklärung und Abgrenzung

3.1.2 Marktüberblick

3.2 Das Unternehmen Twitter

3.2.1 Entstehung

3.2.2 Funktionsweise

3.2.3 Anwendungsbereiche

3.2.4 Nutzung

4. DPA – DIE NACHRICHTENAGENTUR

4.1 Entstehung

4.2 Unternehmenszweck

4.3 Unternehmensstruktur

4.4 Geschäftstätigkeit

4.5 Einstufung der Meldungen

4.6 Aufbau der Meldungen

5. TWITTER UND DPA IM VERGLEICH

5.1 Vorgehensweise

5.2 Ergebnisse

5.2.1 Panorama

5.2.2 Kultur

5.2.3 Regional

5.2.4 Unterhaltung

5.2.5 Sport

5.3 Bewertung der Ergebnisse

5.4 HANDLUNGSEMPFEHLUNGEN

6. FAZIT

7. LITERATURLISTE

7.1 Fachschriften

7.2 Bachelorarbeiten

7.3 Internetquellen

7.3.1 Stand der Forschung

7.3.2 Untersuchung

7.4 Persönliche Kontakte

Zielsetzung & Themen

Die Bachelorarbeit untersucht die Bedeutung von Social-Media-Plattformen, insbesondere des Mikroblogging-Dienstes Twitter, als Recherchequelle für die journalistische Arbeit im Vergleich zum klassischen Nachrichtendienst dpa.

  • Journalistische Recherche im Web 2.0
  • Twitter als Informations- und Nachrichtenquelle
  • Klassische Nachrichtenagenturen im digitalen Wandel
  • Vergleich von Twitter und dpa anhand von fünf aktuellen Ereignissen
  • Handlungsempfehlungen für Journalisten im Umgang mit sozialen Medien

Auszug aus dem Buch

3.2.2 Funktionsweise

Das englische Wort Twitter wird im Deutschen mit Gezwitscher oder Geflüster übersetzt. Die grundsätzliche Idee hinter dem Mikroblogging-Dienst ist, dass jeder zeit-, orts- und geräteunabhängig kurze Nachrichten in 140 oder weniger Zeichen an interessierte Leser senden kann. Bizz Stone als einer der Gründer beschreibt Twitter als „ein Informations-Netzwerk, in dem man herausfinden kann, was jetzt gerade passiert […] und sollte dazu dienen, dass man unterwegs Informationen verschicken kann“.

Registrierte Benutzer besitzen dabei ein eigenes Konto und werden als Twitterer bezeichnet. Sie schreiben und veröffentlichen kurze Beiträge, auch Tweets genannt. Wer die Nachrichten lesen will, muss diese abonnieren. Dadurch wird diejenige Person zum Follower. Auf der persönlichen Twitter-Startseite werden die Tweets der abonnierten Nutzer angezeigt. Diese sind chronologisch angeordnet und können weiter verbreitet werden (retweet). Folgen sich die Nutzer gegenseitig, bezeichnen sie sich als Friends. Verliert einer das Interesse, kann er stets aufhören, dem anderen zu folgen (defollow).

Des Weiteren gibt es die Möglichkeit, einen anderen Twitterer direkt anzuschreiben. Dies läuft unter dem Begriff Reply. Mit der Kombination @Nutzername bezieht sich der Nutzer dabei auf den Twitterer. Aufgrund der begrenzten Anzahl an Zeichen sind Verlinkungen oft abgekürzt, die als Tinyurl bezeichnet werden. Hashtags erlauben die Zuordnung der Nachricht zu einem bestimmten Thema oder einer Gruppe. Dabei handelt es sich um ein Raute-Zeichen „#“, gefolgt von einem Begriff.

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG: Definiert die Problemstellung der Arbeit, die Zielsetzung sowie die methodische Vorgehensweise des Vergleichs.

2 WEB 2.0 – DAS SOCIAL-MEDIA-NETZ: Erläutert die Entstehung, Definition und Bedeutung des Web 2.0 sowie die Rolle und Anwendung der Social-Media-Dienste.

3. TWITTER – DER NACHRICHTENDIENST: Bietet einen Überblick über Mikroblogging, das Unternehmen Twitter, dessen Funktionen, Anwendungsbereiche und Nutzerstatistiken.

4. DPA – DIE NACHRICHTENAGENTUR: Stellt die Geschichte, Struktur, Geschäftstätigkeit sowie die Arbeitsweise der dpa als klassische Nachrichtenagentur vor.

5. TWITTER UND DPA IM VERGLEICH: Führt einen direkten Vergleich zwischen Twitter und dpa anhand von fünf Nachrichtenereignissen durch und bewertet die Ergebnisse hinsichtlich Geschwindigkeit und Qualität.

6. FAZIT: Fasst zusammen, dass Social Media eine sinnvolle journalistische Ergänzung sind, aber keinen Ersatz für Nachrichtenagenturen darstellen.

Schlüsselwörter

Social Media, Twitter, Journalismus, Nachrichtendienst, dpa, Mikroblogging, Web 2.0, Recherche, Informationsquelle, Agenturmeldung, Echtzeit, digitale Medien, Gatekeeper, Nachrichtenagentur, Medienwandel.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Bachelorarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die veränderte Rolle von Journalisten durch den Einfluss sozialer Medien, speziell am Beispiel von Twitter im Vergleich zu klassischen Nachrichtenagenturen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Zu den Kernbereichen zählen die Entwicklung des Web 2.0, die Funktionsweise von Mikroblogging-Diensten, die Arbeitsweise einer Nachrichtenagentur wie dpa und die veränderte journalistische Recherche.

Welches Ziel verfolgt der Autor mit dieser Arbeit?

Das Ziel ist es, herauszufinden, ob und wie Twitter als Recherchequelle für Journalisten dienen kann, und daraus Handlungsempfehlungen für die tägliche journalistische Arbeit abzuleiten.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Analyse verwendet?

Der Autor führt einen direkten empirischen Vergleich zwischen Twitter-Meldungen und dpa-Agenturmeldungen anhand von fünf ausgewählten, aktuellen Nachrichtenereignissen durch.

Was wird im Hauptteil der Arbeit schwerpunktmäßig behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Einführung in das Web 2.0 und Social Media, eine Vorstellung der beiden Untersuchungsobjekte Twitter und dpa sowie den direkten, tabellarisch aufbereiteten Vergleich.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die vorliegende Arbeit?

Die Arbeit fokussiert auf Themen wie Social Media, Twitter, Journalismus, Nachrichtendienst, dpa, Mikroblogging, Recherche und Medienwandel.

Wie schneidet Twitter in Bezug auf die Geschwindigkeit bei unvorhersehbaren Ereignissen ab?

Der Vergleich zeigt, dass Twitter bei unvorhergesehenen Ereignissen wie Katastrophen oft als schnelleres Medium agiert, um erste Informationen zu verbreiten, während dpa die Stärken in der verifizierten, umfassenden Berichterstattung hat.

Welche Empfehlung gibt der Autor Journalisten im Umgang mit Social Media?

Journalisten sollten die Chancen sozialer Netzwerke zur Themenfindung und Kontaktpflege aktiv nutzen, dabei jedoch unbedingt das handwerkliche Prinzip der Faktenprüfung und Transparenz wahren.

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Detalles

Título
Die Bedeutung von Social Media für Journalisten am Beispiel von Twitter
Universidad
University of Applied Sciences Mittweida
Calificación
1
Autor
Thomas Christmann (Autor)
Año de publicación
2010
Páginas
99
No. de catálogo
V163748
ISBN (Ebook)
9783640795086
ISBN (Libro)
9783640795093
Idioma
Alemán
Etiqueta
Journalismus Social Media Twitter dpa Journalisten Medien Kommunikation Thema Social Media
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Thomas Christmann (Autor), 2010, Die Bedeutung von Social Media für Journalisten am Beispiel von Twitter, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/163748
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Extracto de  99  Páginas
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