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La tchatche des jeunes - Motivationssteigerung und Schüleraktivierung durch Einbeziehung der Jugendsprache

Im Grundkurs Französisch in der Jahrgangsstufe 11

Título: La tchatche des jeunes - Motivationssteigerung und Schüleraktivierung durch Einbeziehung der Jugendsprache

Proyecto/Trabajo fin de carrera , 2010 , 35 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Nadine Seidel (Autor)

Didáctica de la asignatura Francés - Pedagogía, lingüística
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Jugendliche egal welcher Herkunft sprechen ihre eigene Sprache, eine Sprache mit deren Hilfe sie sich von anderen abgrenzen und ihre eigene, gerade im Entstehen begriffene Identität unterstreichen. Sie wirken dabei kreativ und spielen mit Worten und Silben, kombinieren wie im Bereich der Mode oder Musik bereits vorhandene Elemente neu oder schaffen gänzlich Neues. In Frankreich ist dieses Phänomen besonders ausgeprägt, was neben populärwissenschaftlichen Veröffentlichungen wie Comment tu tchatches von Goudaillier oder Le vrai langage des jeunes expliqué aux parents von Girard und Kernel sowie Internetseiten für Lernwillige auch zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen zum Thema belegen.

Eine unterrichtliche Behandlung der tchatche des jeunes bietet sich demnach sowohl aus linguistischer als auch aus interkulturell-soziologischer Perspektive an.

Französische Jugendsprache begegnet uns nicht nur in den Pariser banlieues, wo sie vorrangig entstand, sondern auch auf den Straßen der Provence oder Bretagne sowie flächendeckend in Film, Fernsehen, Musik, Zeitschriften oder Internet. Hinzu kommt, dass mit den Sprechern der Jugendsprache nicht etwa nur Jugendliche bis 18 Jahre gemeint sind, sondern sich durchaus auch Erwachsene jugendsprachlicher Elemente bedienen, wenn es die Gegebenheiten erlauben, sodass die tchatche des jeunes als diastratische und diaphasische Varietät des Französischen beschrieben werden kann. Viele ihrer Elemente sind zudem längst Teil des français familier oder français courant geworden . Eine klare Grenze zwischen verschiedenen Sprachregistern kann ohnehin nicht gezogen werden. Fest steht, dass Kenntnisse der französischen Jugendsprache für eine umfassende Kommunikationsfähigkeit in authentischen Situationen, zu der eben auch die Rezeption nicht-standardsprachlicher Texte gehört, unabdingbar sind. Umso mehr verwundert es, dass ihr nicht mehr Raum in Lehrplänen oder Bildungsempfehlungen zuteil wird.

Um Französischlernern also für den Fall einer Begegnung mit französischen Jugendlichen die Enttäuschung zu ersparen, von einer scheinbar unbekannten Sprache kaum etwas zu verstehen, aber auch um ihnen zu zeigen, wie viel Spaß das Spiel mit dieser Sprache machen kann, bietet sich eine systematische Behandlung im Unterricht an.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Begründender Teil

1.1 Vorüberlegungen zur Themenauswahl und Zielsetzung der Arbeit

1.2 Einordnung des Themas in den Lehrplan und Lernziele

1.3 Theoretische Erkenntnisse zur französischen Jugendsprache

1.4 Herleitung der empirischen Gesamtplanung und experimentelle Fragestellungen

1.4.1 Vorüberlegungen zu den situativen Voraussetzungen

1.4.2 Vorüberlegungen zum inhaltlichen Vorgehen

1.4.3 Vorüberlegungen zum methodisch-didaktischen Vorgehen

1.4.4 Vorüberlegungen zu Medien und Lehrmitteln

1.4.5 Vorüberlegungen zu Ergebnissicherung und Lernerfolgskontrollen

1.4.6 Experimentelle Fragestellungen

2 Darstellung der empirischen Untersuchung

2.1 Beschreibung des Verlaufs der Unterrichtsreihe und genaue Darstellung zweier Unterrichtseinheiten

2.2 Gesamtüberblick über den Unterrichtsversuch in tabellarischer For

3 Ergebnisse der empirischen Untersuchung

3.1 Erreichen der Lernziele

3.2 Auswertung der experimentellen Fragestellungen

3.2.1 Zum inhaltlichen Vorgehen

3.2.2 Zum methodisch-didaktischen Vorgehen

3.2.3 Zu angewandten Medien und Lehrmitteln

3.2.4 Zu gewählten Formen der Ergebnissicherung und Lernerfolgs Kontrollen

3.3 Schlussfolgerung für die Arbeit des Lehrers und Ausblick über mögliche Alternativen

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das Potenzial der Einbeziehung französischer Jugendsprache in den Unterricht einer leistungsschwachen 11. Klasse, um durch eine stärkere Lernerzentrierung und Alltagsnähe die Motivation sowie die Kommunikationsfähigkeit der Schüler zu steigern.

  • Analyse französischer Jugendsprache als diastratische und diaphasische Varietät.
  • Methodische Umsetzung durch offene Unterrichtsformen wie Gruppenpuzzle.
  • Einsatz authentischer Medien wie Filmausschnitte, Musik und Presseartikel.
  • Steigerung der Lernmotivation durch Relevanz und affektive Lernerfolgskontrollen.
  • Kognitive Erweiterung des Wortschatzes und Sensibilisierung für Sprachregister.

Auszug aus dem Buch

1.3 Theoretische Erkenntnisse zur französischen Jugendsprache

Um den Rahmen der Arbeit nicht zu sprengen, wird sich an dieser Stelle hauptsächlich auf Ausführungen des französischen Sprachwissenschaftlers, Professors an der Pariser Sorbonne und Verfassers mehrerer Werke zum Thema Jugendsprache Jean-Pierre Goudaillier beschränkt. Nach diesem sind zunächst drei Funktionen der tchatche des jeunes zu unterscheiden: eine identitätsstiftende, eine kryptische sowie eine ludische Funktion. Jugendliche nutzen also eine eigene Sprachvarietät um sich von anderen (primär Erwachsenen, aber zum Beispiel auch anderen Gruppen von Jugendlichen) abzugrenzen, um unverstanden zu bleiben (gerade wenn es um Themen wie Drogen oder Kriminalität geht), aber auch aus dem einfachen Grunde, sich zu amüsieren und kreativ tätig zu werden.

Goudaillier betont, dass es sich bei der tchatche des jeunes keineswegs um eine minderwertige Sprachvarietät handelt, die jene sprechen, die des „richtigen“ Französischs nicht mächtig sind: „Les jeunes des quartiers savent faire fonctionner une langue et jouer avec les structures linguistiques du français. Ils en ont une certaine connaissance pour pouvoir faire des aphérèses, des apocopes, opérer des troncations, verlaniser des termes. Ceci temoigne d’une technique langagière. Vielmehr muss eine Sprache bis zu einem gewissen Grade beherrscht werden, bevor man mit ihr spielen kann. Unter diesem Gesichtspunkt ist eine systematische Behandlung des Themas erst im Fortgeschrittenenunterricht ratsam, was natürlich nicht heißt, dass Elemente der Jugendsprache nicht schon eher inzidentiell vermittelt werden können.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Begründender Teil: Hier wird die Relevanz des Themas erläutert, der theoretische Rahmen zur Jugendsprache abgesteckt und das methodische Vorgehen für die Lerngruppe hergeleitet.

2 Darstellung der empirischen Untersuchung: Dieses Kapitel dokumentiert detailliert den Ablauf der Unterrichtsreihe, inklusive der methodischen Entscheidungen und der verwendeten Medien für die einzelnen Unterrichtsstunden.

3 Ergebnisse der empirischen Untersuchung: Hier erfolgt eine Auswertung des Unterrichtsversuchs hinsichtlich der erreichten Lernziele sowie eine kritische Reflexion der experimentellen Fragestellungen.

Schlüsselwörter

Französische Jugendsprache, tchatche des jeunes, Unterrichtsmethodik, Motivation, Schüleraktivierung, Verlan, Argot, La Haine, banlieue, Fremdsprachenunterricht, Sprachregister, Kommunikationsfähigkeit, Oberstufe, Lernziele, Authentische Materialien.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der Integration französischer Jugendsprache in den Fremdsprachenunterricht einer 11. Klasse, um die Motivation und Aktivierung der Lernenden zu fördern.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zentrale Themen sind die linguistischen Merkmale der französischen Jugendsprache (wie Verlan und Argot), die didaktische Einbindung authentischer Medien sowie die soziale Lebenswelt von Jugendlichen in Frankreich.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, durch die Beschäftigung mit einem lebensnahen Thema die kognitiven Zuwächse im Wortschatz zu fördern und gleichzeitig die (Re-)Aktivierung und Motivierung der Schüler zu erreichen.

Welche wissenschaftlichen Methoden kommen zum Einsatz?

Es handelt sich um einen Unterrichtsversuch in der Praxis, begleitet durch eine theoretische Analyse von Fachliteratur, eine systematische Unterrichtsplanung und eine abschließende Ergebnisauswertung.

Was wird im Hauptteil der Arbeit thematisiert?

Der Hauptteil umfasst die detaillierte Planung der Unterrichtsreihe, die Beschreibung einzelner Unterrichtseinheiten, den Einsatz von Lehrmitteln und die Durchführung sowie Auswertung des Versuchs.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Typische Begriffe sind französische Jugendsprache, Motivation, Schüleraktivierung, Verlan, Argot, La Haine und Fremdsprachenunterricht.

Warum wurde speziell der Film "La Haine" für den Unterricht gewählt?

Der Film zeigt authentisch die Lebenswelt junger Männer in einer Pariser Vorstadt und dient als Grundlage, um sowohl linguistische Kenntnisse als auch ein Bewusstsein für soziale Probleme zu entwickeln.

Wie wurde die Lernerfolgskontrolle gestaltet?

Statt benoteter Tests wurde der Schwerpunkt auf den Prozess gelegt; die Schüler mussten als Abschlussleistung einen eigenen Dialog erstellen, in dem sie gelernte jugendsprachliche Ausdrücke anwenden.

Final del extracto de 35 páginas  - subir

Detalles

Título
La tchatche des jeunes - Motivationssteigerung und Schüleraktivierung durch Einbeziehung der Jugendsprache
Subtítulo
Im Grundkurs Französisch in der Jahrgangsstufe 11
Universidad
Sächsische Bildungsagentur Leipzig
Curso
Fachdidaktik Französisch
Calificación
1,0
Autor
Nadine Seidel (Autor)
Año de publicación
2010
Páginas
35
No. de catálogo
V163921
ISBN (Ebook)
9783640805105
ISBN (Libro)
9783640805396
Idioma
Alemán
Etiqueta
Jugendsprache verlan parler jeune Goudallier unterrichtseinheit Argot la haine Unterrichtsreihe französische jugendsprache grundkurs
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Nadine Seidel (Autor), 2010, La tchatche des jeunes - Motivationssteigerung und Schüleraktivierung durch Einbeziehung der Jugendsprache, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/163921
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