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"Stopp Kinderarbeit – Schule ist der beste Arbeitsplatz"

Ein Unterrichtsprojekt zum Globalen Lernen in der Schule

Título: "Stopp Kinderarbeit – Schule ist der beste Arbeitsplatz"

Plan de Clases , 2009 , 6 Páginas

Autor:in: Alfons Scholten (Autor)

Didáctica - Politíca, Educación política
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Dokumentation eines Unterrichtsprojektes zum Thema Kinderarbeit im Politikunterricht der Sekundarstufe I. In dem Projekt wurde der Einsatz eines Filmes mit der Simulation eines internationalen Kongresses und der Produktion eines Theaterstückes kombiniert; für alle eingesetzten Materialien werden die Bezugs- bzw. Literaturquellen angegeben

Extracto


Inhaltsverzeichnis

Vorbemerkung:

1. Stufe: Informationen verarbeiten und Erkennen von Vielfalt

2. Stufe Perspektivenwechsel und Empathie

3. Kritische Reflexion und Stellungnahme

4. Stufe: Solidarität und Mitverantwortung

5. Stufe: Handlungsfähigkeit im globalen Wandel (1)

6. Stufe: Handlungsfähigkeit im globalen Wandel (2)

Zielsetzung & Themen

Das Dokument beschreibt ein methodisch strukturiertes Unterrichtsprojekt zum Thema Kinderarbeit, das darauf abzielt, Schülerinnen und Schüler durch verschiedene Lernstufen – von der Informationsverarbeitung bis zur aktiven Handlungsfähigkeit – für die globale Problematik zu sensibilisieren und zur kritischen Reflexion zu befähigen.

  • Methodik des Globalen Lernens in der Schule
  • Perspektivübernahme und Empathiebildung bei Schülern
  • Kritische Reflexion und Auseinandersetzung mit kontroversen Themen
  • Solidarität und Verantwortung im Kontext weltweiter Handelsbeziehungen
  • Praktische Umsetzung durch theaterpädagogische Ansätze

Auszug aus dem Buch

3. Kritische Reflexion und Stellungnahme

Nach einer Präsentation verschiedener Arbeitsergebnisse, die überwiegend sehr engagiert und gelungen waren, wurden die SuS aufgefordert zu überlegen, welche Forderungen sie (in ihrer Rolle) als Selina, Vijay, Margarete usw. denn auf einer Internationalen Konferenz zum Thema „Kinderarbeit“ stellen würden und erhielten als Grundlage ein Arbeitsblatt mit möglichen Forderungen, die sie nach Dringlichkeit ordnen sollten. Dies sollten sie zunächst individuell, dann mit ihrem Tischnachbarn und schließlich in der Gruppe all derjenigen tun, die dasselbe Kind vertraten.

In der abschließenden „Internationalen Konferenz“ wurde natürlich auch diskutiert, ob nicht 'mehr Freizeit' und 'Zeit zum Spielen' wichtige Ziele sein könnten. Dies war im Sinne der „kritischen Reflexion und Stellungnahme“ und des 'Kontroversitätsprinzips' der politischen Bildung (was in der Politik kontrovers diskutiert wird, muss auch im Unterricht kontrovers dargestellt werden) ein wichtiger Schritt, der zur Klärung der Ziele und Absichten beitrug. In der klasseninternen Diskussion stellte sich – insbesondere nach der Aufforderung die eigene Situation zum Vergleich mit heran zu ziehen - ziemlich bald heraus, dass die erste Forderung sein sollte, dass die Eltern durch ihre Arbeit so viel Geld verdienen, dass die Kinder nicht auch noch arbeiten müssen, um das Überleben der Familie zu sichern. Die zweite Forderung lautete, dass Kinder ein Recht haben sollten, zu spielen und etwas fürs Leben zu lernen. Wenn sie dann noch hin und wieder freiwillig arbeiten wollen, um sich zusätzliches Geld zu verdienen, ist dies etwas ganz anderes als tagtäglich arbeiten zu müssen.

Zusammenfassung der Kapitel

Vorbemerkung: Die Einleitung verortet das Projekt im Rahmen der Lehrpläne für Nordrhein-Westfalen und erläutert die Anbindung an die Städtepartnerschaft Düsseldorf-Welthungerhilfe.

1. Stufe: Informationen verarbeiten und Erkennen von Vielfalt: Die Schüler nähern sich dem Thema durch Medienarbeit und Fallbeispiele aus verschiedenen Ländern, um ein grundlegendes Verständnis für die Problematik zu entwickeln.

2. Stufe Perspektivenwechsel und Empathie: Durch die Übernahme von Rollen betroffener Kinder wird versucht, die Lebenswirklichkeit der Kinderarbeit in verschiedenen Teilen der Welt nachempfindbar zu machen.

3. Kritische Reflexion und Stellungnahme: In einer simulierten Internationalen Konferenz erarbeiten die Schüler Forderungen, wobei das Kontroversitätsprinzip angewendet wird, um realistische politische Lösungen zu diskutieren.

4. Stufe: Solidarität und Mitverantwortung: Anhand des Beispiels „Eine-Welt-Laden“ wird der Bezug zwischen lokalem Konsumverhalten und den Arbeitsbedingungen in Entwicklungsländern hergestellt.

5. Stufe: Handlungsfähigkeit im globalen Wandel (1): Ein theaterpädagogischer Workshop dient dazu, die erworbenen Erkenntnisse kreativ aufzuarbeiten und durch ein Theaterstück öffentlich zu präsentieren.

6. Stufe: Handlungsfähigkeit im globalen Wandel (2): Der Abschluss des Projekts findet durch die Partizipation an einer europäischen Konferenz statt, bei der Schüler ihre Forderungen in einen internationalen Dialog einbringen.

Schlüsselwörter

Kinderarbeit, Globales Lernen, Unterrichtsprojekt, Welthungerhilfe, Politikunterricht, Perspektivwechsel, Empathie, Kritische Reflexion, Kontroversitätsprinzip, Solidarität, Handlungsfähigkeit, Theaterpädagogik, Schülerpartizipation, Eine-Welt-Laden, Internationale Konferenz.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Das Dokument stellt ein praxisnahes Unterrichtskonzept für die 5. Jahrgangsstufe vor, das die Thematik Kinderarbeit durch das Globales Lernen bearbeitet.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Zu den Themen zählen unter anderem Armutsursachen, die Bedeutung von Bildung, fair gehandelte Produkte und Möglichkeiten des politischen Engagements durch junge Menschen.

Was ist das primäre Ziel des Projekts?

Das Ziel ist es, Schülerinnen und Schüler nicht nur theoretisch zu informieren, sondern sie durch Rollenspiele und Diskussionen zu einem tieferen Verständnis und zur Handlungsfähigkeit im globalen Wandel zu führen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird ein pädagogischer Ansatz genutzt, der auf dem Kontroversitätsprinzip der politischen Bildung basiert und Methoden wie Rollenspiele, Medienarbeit und theaterpädagogische Interventionen integriert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in sechs Stufen, die den Lernprozess von der Informationsaufnahme über die Rollenidentifikation bis hin zur praktischen Umsetzung in Form von Theaterstücken und Konferenzteilnahmen detailliert beschreiben.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Kinderarbeit, Globales Lernen, Empathiebildung, politische Partizipation und handlungsorientierter Unterricht.

Warum ist das Kontroversitätsprinzip in diesem Kontext wichtig?

Es stellt sicher, dass komplexe und politisch strittige Sachverhalte, wie die ökonomischen Zwänge der Kinderarbeit, nicht einseitig dargestellt werden, sondern eine kritische Auseinandersetzung fördern.

Wie wurde die Brücke zwischen Theorie und Praxis geschlagen?

Durch die Einbeziehung theaterpädagogischer Workshops und die aktive Teilnahme an einer internationalen Schülerkonferenz wurde der Unterrichtsstoff für die Schüler greifbar und in einen lebensnahen Kontext übersetzt.

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Detalles

Título
"Stopp Kinderarbeit – Schule ist der beste Arbeitsplatz"
Subtítulo
Ein Unterrichtsprojekt zum Globalen Lernen in der Schule
Autor
Alfons Scholten (Autor)
Año de publicación
2009
Páginas
6
No. de catálogo
V164014
ISBN (Ebook)
9783640806119
Idioma
Alemán
Etiqueta
Kinderarbeit Unterricht Politik Deutsch kath. religion ev. religion Projekt Theater Sek I Theodor-Fliedner-Gymnasium der EKiR globales Lernen Indien Welthungerhilfe Film
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Alfons Scholten (Autor), 2009, "Stopp Kinderarbeit – Schule ist der beste Arbeitsplatz", Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/164014
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