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Intellectual Property Rights - Schutzmöglichkeiten in der bildenden Kunst

Rechtliche Maßnahmen zum Schutz der materiellen Interessen bildender Künstler auf nationaler und europäischer Ebene anhand einer Analyse des Urheberrechts mit besonderem Fokus auf dem Folgerecht

Titre: Intellectual Property Rights - Schutzmöglichkeiten in der bildenden Kunst

Exposé Écrit pour un Séminaire / Cours , 2009 , 23 Pages , Note: 1,3

Autor:in: Ulrike Drescher (Auteur)

Gestion d'entreprise - Direction d'entreprise, Management, Organisation
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Résumé Extrait Résumé des informations

In der vorliegenden Arbeit wird dargestellt, inwiefern ein Künstler seinen wirtschaftlichen Interessen im deutschen sowie europäischen Raum nachgehen und diese schützen kann. Dazu werden im Kapitel 2 die Eigenschaften des Gutes Kunst betrachtet, wobei Kunst ausschließlich als privates Gut definiert wird, was somit die Ansprüche der Öffentlichkeit auf Kunst ausschließt (Kunst als öffentliches Gut). Im Kapitel 3 wird die Funktionsweise des Kunstmarktes beschrieben und das Verhältnis vom Künstler zum Galeristen genauer beleuchtet. Eine institutionenökonomische Untersuchung folgt im Kapitel 4.
Das Ziel ist, auftretende Probleme darzulegen und die damit einhergehende Bedeutung von Schutzmöglichkeiten zur Lösung der
Problematik aufzuzeigen. Daher wird die Analyse möglicher Schutzmaßnahmen im Kapitel 5 anhand des Urheberrechts, insbesondere des Folgerechts, welches im Urheberrecht verankert ist, erfolgen. Als Teil des Rechts des „geistigen Eigentums“ (Immaterialgüterrecht) schützt das Urheberrecht nach § 1 Urheberrechtsgesetz(UrhG) Werke der Literatur, Kunst und Wissenschaft. Zur bildenden Kunst gehören
Werke der Malerei, Bildhauerei und Graphik, obwohl heutzutage eine klare Unterscheidung in Gattungen fast unmöglich ist (vgl. Schoenebeck, 2003, S.28 u. S.36f.). Die Arbeit beschränkt sich auf die Malerei. Im Zuge der Globalisierung wird auch der Kunsthandel internationalisiert, daher ist es wichtig,
das Urheberrecht auch auf internationaler Ebene zu beurteilen und damit verbundene Probleme darzustellen. Die Betrachtung wird sich hierbei auf Europa konzentrieren(Kapitel 5). Das 6. Kapitel soll abschließend eine kurze Zusammenfassung sowie weitere relevante Faktoren aufzeigen. Neben den rechtlichen könnten auch
technische Schutzmöglichkeiten für bildende Künstler als Grundlage der Analyse herangezogen werden, welche jedoch nicht Gegenstand dieser Arbeit sind.

Extrait


1. Einleitung

2. Kunstwerke als wirtschaftliche Güter

2.1 Nutzen von Kunstwerken

2.2 Knappheit

2.3 Kunst als privates Gut

2.4 Dauerhaftigkeit

3. Der Markt für bildende Kunst

3.1 Einteilung des Marktes und seine Akteure

3.2 Die bedeutende Rolle des Galeristen auf dem Kunstmarkt

4. Institutionenökonomische Betrachtung des Kunstmarktes

4.1 Beschreibung der Neuen Institutionenökonomik

4.2 Anwendung auf den Kunstmarkt

5. Intellectual Property Rights - Urheberrecht

5.1 Grundlagen des Deutschen Urheberrechts

5.2 Schutz wirtschaftlicher Interessen

5.3 Anspruch des Urheberrechts und Folgerechts auf internationaler Ebene

5.4 Bewertung der EU-Richtlinie zum Folgerecht

6. Schlussbemerkung

Zielsetzung und Themen

Diese Arbeit untersucht, wie bildende Künstler ihre wirtschaftlichen Interessen im deutschen und europäischen Raum durch rechtliche Rahmenbedingungen, insbesondere das Urheberrecht und das Folgerecht, schützen können. Dabei wird der Kunstmarkt aus einer institutionenökonomischen Perspektive analysiert, um die Notwendigkeit und Anwendung dieser Schutzinstrumente zu begründen.

  • Ökonomische Definition und Eigenschaften von Kunstwerken als Gut
  • Struktur des Kunstmarktes und die vermittelnde Rolle der Galeristen
  • Institutionenökonomische Analyse von Transaktionen auf dem Kunstmarkt
  • Grundlagen des Urheberrechts und Schutz wirtschaftlicher Interessen
  • Internationale Abkommen und die Harmonisierung des Folgerechts durch die EU

Auszug aus dem Buch

3.2 Die bedeutende Rolle des Galeristen auf dem Kunstmarkt

Der Galerist hat durch seine Vermittlungsfunktion auf dem Kunstmarkt großen Einfluss auf den Erfolg des Künstlers. Er stellt für unbekannte Künstler die erste Gelegenheit dar, überhaupt finanziell für ihre Kunst belohnt zu werden (vgl. Boll, 2004, S.37). Viele Künstler sind auf die Vermarktung durch einen Galeristen angewiesen, da es für junge und unbekannte Künstler zu zeitaufwendig und kostenintensiv wäre, eigenständig Abnehmer für ihre Werke zu finden, gerade im Verhältnis zur Anzahl der Verkäufe ihrer Werke (vgl. Landwehr, 1998, S.287). Der Galerist entscheidet, welche Künstler er in sein Programm aufnimmt und somit welche Kunst die Chance hat, sich am Markt zu etablieren. Fördert der Galerist den Künstler nicht, wird es keine Nachfrager für seine Kunst geben (vgl. Hollein, 1999, S. 107 zitiert in Schoess 2007, S.35). Der Galerist hat folglich durch die Vermarktungsaufgabe und den damit schaffenden Absatzmarkt einen großen Einfluss auf den Erfolg des Künstlers (vgl. Schoess, 2007, S.38). Er vermittelt den Künstler bspw. durch Ausstellungen und persönliche Beratung an potenzielle Nachfrager. Dabei versorgt er die Nachfrager mit Informationen zu Neuanschaffungen und steht somit als persönlicher Vermittler zwischen Künstler und Nachfrager (vgl. Landwehr, 1998, S.31ff. u. S.277). In der institutionenökonomischen Analyse im nächsten Kapitel wird auf die weitere Bedeutung des Galeristen bezüglich der Marktgegebenheiten eingegangen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung skizziert das Thema der Arbeit, definiert den Untersuchungsrahmen auf die Malerei und beschreibt die methodische Vorgehensweise anhand einer institutionenökonomischen Analyse und der Betrachtung des Urheberrechts.

2. Kunstwerke als wirtschaftliche Güter: Dieses Kapitel definiert das Kunstwerk als knappes, privates und dauerhaftes Wirtschaftsgut und analysiert die verschiedenen Motive, die zum Erwerb von Kunst führen.

3. Der Markt für bildende Kunst: Hier werden die Akteure des Kunstmarktes, insbesondere Künstler, Kunstnachfrager und Kunstmittler, vorgestellt sowie der Primär- und Sekundärmarkt differenziert.

4. Institutionenökonomische Betrachtung des Kunstmarktes: Das Kapitel wendet die Theorie der Verfügungsrechte der Neuen Institutionenökonomik an, um Marktunvollkommenheiten und die Rolle des Galeristen als Informationsintermediär zu erklären.

5. Intellectual Property Rights - Urheberrecht: Dieser Kernteil erläutert die Grundlagen des deutschen Urheberrechts, den Schutz wirtschaftlicher Interessen durch Verwertungsrechte und analysiert kritisch das Folgerecht auf internationaler und europäischer Ebene.

6. Schlussbemerkung: Das Fazit fasst die Möglichkeiten bildender Künstler zum Schutz ihrer Interessen zusammen und weist auf die Notwendigkeit einer weiteren internationalen Harmonisierung hin, um Wettbewerbsverzerrungen zu minimieren.

Schlüsselwörter

Bildende Kunst, Urheberrecht, Folgerecht, Kunstmarkt, Galerist, Institutionenökonomik, Verfügungsrechte, Transaktionskosten, EU-Richtlinie, Kunsthandel, geistiges Eigentum, Verwertungsrechte, Primärmarkt, Sekundärmarkt, Künstlerschutz.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den rechtlichen Möglichkeiten, wie bildende Künstler ihre materiellen Interessen in Deutschland und Europa schützen können.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Zentrale Themen sind die ökonomische Betrachtung des Kunstmarktes, die Rolle von Intermediären wie Galeristen sowie die rechtliche Absicherung durch Urheber- und Folgerecht.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist aufzuzeigen, wie Künstler ihre wirtschaftlichen Interessen wahren können und inwieweit bestehende rechtliche Rahmenbedingungen hierzu einen effektiven Schutz bieten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt einen institutionenökonomischen Ansatz, insbesondere die Theorie der Verfügungsrechte, um Marktgegebenheiten und rechtliche Schutzmaßnahmen zu analysieren.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Eigenschaften des Gutes Kunst, die Funktionsweise des Kunstmarktes, die institutionenökonomischen Probleme in der Künstler-Galeristen-Beziehung sowie die Details des Urheber- und Folgerechts.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Urheberrecht, Folgerecht, Kunstmarkt, Institutionenökonomik, Galerist und der Schutz wirtschaftlicher Interessen von Künstlern.

Wie beeinflusst der Galerist die wirtschaftliche Situation des Künstlers?

Der Galerist reduziert Informationsasymmetrien und Transaktionskosten, indem er den Künstler am Markt etabliert und den Kontakt zu Nachfragern herstellt, was für den finanziellen Erfolg des Künstlers entscheidend ist.

Warum ist das Folgerecht ein zentraler Aspekt der Analyse?

Das Folgerecht ermöglicht dem Künstler, auch an Wertsteigerungen seiner Werke auf dem Sekundärmarkt zu partizipieren, was besonders wichtig ist, da er vom Erstverkaufserlös allein oft nicht langfristig profitieren kann.

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Résumé des informations

Titre
Intellectual Property Rights - Schutzmöglichkeiten in der bildenden Kunst
Sous-titre
Rechtliche Maßnahmen zum Schutz der materiellen Interessen bildender Künstler auf nationaler und europäischer Ebene anhand einer Analyse des Urheberrechts mit besonderem Fokus auf dem Folgerecht
Université
European University Viadrina Frankfurt (Oder)
Cours
Seminar: Wissen - Das virtuelle Öl des 21. Jahrhunderts
Note
1,3
Auteur
Ulrike Drescher (Auteur)
Année de publication
2009
Pages
23
N° de catalogue
V164082
ISBN (ebook)
9783640794546
ISBN (Livre)
9783640794454
Langue
allemand
mots-clé
Intellectual Property Rights Schutzmöglichkeiten Kunst Rechtliche Maßnahmen Schutz Interessen Künstler Ebene Analyse Urheberrechts Fokus Folgerecht
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Ulrike Drescher (Auteur), 2009, Intellectual Property Rights - Schutzmöglichkeiten in der bildenden Kunst, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/164082
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Extrait de  23  pages
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