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Die Stilisierung der figurativ-mimetischen Skulptur und deren Umsetzung in einem Projekt in der Grundschule

Title: Die Stilisierung der figurativ-mimetischen Skulptur und deren Umsetzung in einem Projekt in der Grundschule

Master's Thesis , 2008 , 64 Pages , Grade: 1,5

Autor:in: Edda Rückert (Author)

Art - Sculpture / Plastics
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Summary Excerpt Details

1.1 Formaler Aufbau der Arbeit
Im Rahmen dieser Masterarbeit wird die praktische Arbeit der Autorin in Form von drei Steinskulpturen vorgestellt. Daran knüpft eine theoretische Aufarbeitung des praktischen Teils – gefolgt von einem Exkurs zu den Ursprüngen des Marmors und zur Didaktik des Kunstunterrichts – an.
Zunächst werden einige wichtige Begriffe geklärt, die in dieser Arbeit fundamentale Ver-wendung finden. Ein Exkurs über den Ursprung des weißen Marmors dient dazu, das Thema der Stilisierung und Reduktion im Rahmen der Bildhauerei zu untersuchen.
Die dann folgende Betrachtung der drei entstandenen Steinskulpturen gliedert sich in for-male Analysekriterien im Hinblick auf Material und Werkzeug sowieauf Komposition, Oberfläche, Ansicht, Formensprache, Arbeitsweise. Den Abschluss dieses Teiles bildet eine Reflexion.
Im nächsten Themenkomplex werden die historischen und praktischen Ergebnisse des Skulptierens auf die Arbeit in der Grundschule übertragen. Es wird ein Projektvorschlag dargelegt, der auf den Erfahrungen eines siebenwöchigen Fachpraktikums basiert. Dieses Projekt soll eine grobe Richtlinie bzw. Hilfestellung für eine Unterrichtseinheit mit dem Werkstoff Stein und die Bedeutung des haptischen Lernens darstellen. Auch dieser Teil schließt mit einer Reflexion zum Thema, darüber hinaus erfolgt hier eine persönliche Stel-lungnahme.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Formaler Aufbau der Arbeit

2 Begriffsklärung

2.1.1 Skulptur

2.1.2 Torso

2.1.3 Abstraktion

2.1.4 Mimetisch/hermetisch

2.1.5 Stilisieren

3 Die Skulptur

3.1 Stilisierung und Reduktion als wesentliches Merkmal zeitgenössischer Skulptur

3.2 Ursprünge des weißen Marmors

4 Marmorskulpturen

4.1.1 Skulptur: „Weiße Frau“

4.1.1.1 Material

4.1.1.2 Komposition

4.1.1.3 Oberfläche

4.1.1.4 Ansicht

4.1.1.5 Formensprache

4.1.1.6 Arbeitsweise

4.1.1.7 Reflexion

4.1.2 Skulptur: „Paar“

4.1.2.1 Material

4.1.2.2 Komposition

4.1.2.3 Oberfläche

4.1.2.4 Ansicht

4.1.2.5 Formensprache

4.1.2.6 Arbeitsweise

4.1.2.7 Reflexion

4.1.3 Skulptur: „Versuch der Kommunikation“

4.1.3.1 Material

4.1.3.2 Komposition

4.1.3.3 Oberfläche

4.1.3.4 Ansicht

4.1.3.5 Formensprache

4.1.3.6 Arbeitsweise

4.1.3.7 Reflexion

5 Didaktische Überlegungen

5.1 Projektvorschlag für die Grundschule

5.1.1 Thema

5.1.2 Lehrplanbezug

5.1.3 Didaktische Entscheidungsfelder

5.1.3.1 Klasse

5.1.3.2 Räumlichkeiten

5.1.3.3 Lerngruppe

5.1.3.4 Vorkenntnisse

5.1.3.5 Lernziele und Kompetenzen

5.1.3.6 Inhalt und Stoff

5.1.3.7 Methodische Schritte

5.1.3.8 Medien, Arbeitsmaterial, Tafelbilder

5.1.4 Reflexion

6 Schluss

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das plastische Gestalten als künstlerisches Ausdrucksmittel und dessen pädagogisches Potenzial in der Grundschule. Zentrales Anliegen ist die Verbindung von theoretischer Analyse des bildhauerischen Prozesses mit praktischen Erfahrungen der Autorin an drei eigenen Marmorskulpturen, um daraus Richtlinien für haptisches Lernen im Kunstunterricht abzuleiten.

  • Grundlagen der Bildhauerei und Begriffsklärung (Skulptur, Abstraktion, Mimetik)
  • Analyse des Prinzips der Reduktion in der zeitgenössischen Skulptur
  • Praktische Werkbetrachtung: Entstehungsprozess und Formfindung dreier Marmorskulpturen
  • Didaktische Konzepte zur Implementierung von Steinbildhauerei in der Grundschule
  • Bedeutung des haptischen Lernens und des physischen Begreifens als Bildungskonzept

Auszug aus dem Buch

4.1.1.1 Material

„Jedes Material erfordert eine besondere technische Behandlung und eine besondere Formgebung, welche die spezifischen Möglichkeiten seiner Struktur ausbeuten. Das Material ist somit stilbildend.“

Der hier verwendete Werkstoff Stein weist eine „machtvolle Dichtheit und Einfachheit, sowie Beschränkung der Bewegung auf, [die jedoch auch eine neue Möglichkeit bietet,] den Ausdruck innerer Spannung“, die der Stein birgt, hervorzuheben und damit seine innewohnende Schönheit zu verdeutlichen. Bei dem hier stilbildenden Werkstoff handelt es sich wie bereits erwähnt um Naxos-Marmor. „Der prägende Charakter dieses Steines ist Widerstand leistende Härte.“

Der Marmor zeichnet sich durch seine reine, weiße Farbe und sein etwas gröberes Wesen aus. Das Besondere an diesem Stein ist, dass er im Gegensatz zu allgemein bekanntem Marmor keine Marmorierung aufweist, sondern Kristalle, die schon bei geringem Lichteinfall zu glitzern beginnen. Es gibt diesen Marmor in zwei Ausführungen, nämlich in einer grauen und in eine weißen Variante, die sich in ihrer Härte allerdings nicht unterscheiden. In dieser Arbeit wurde der weiße Marmor verwendet. Er wirkt zunächst rau und grob, doch beim Prozess des Skulptierens weicht dieser Eindruck etwas Weichem und Anmutigem.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Stellt das Thema des dreidimensionalen Gestaltens vor und erläutert den formalen Aufbau der Masterarbeit, die theoretische und praktische Anteile verbindet.

2 Begriffsklärung: Definiert die für die Arbeit zentralen Termini wie Skulptur, Torso, Abstraktion, Mimetik, Hermetik und Stilisieren, um ein einheitliches Verständnis zu schaffen.

3 Die Skulptur: Beleuchtet das Prinzip der Reduktion in der modernen Bildhauerei und bietet einen geschichtlichen Exkurs zu den Ursprüngen und der Verwendung des weißen Marmors.

4 Marmorskulpturen: Dokumentiert detailliert den Entstehungsprozess und die Analyse von drei durch die Autorin erarbeiteten Marmorskulpturen hinsichtlich Material, Komposition, Formensprache und Arbeitsweise.

5 Didaktische Überlegungen: Überträgt die künstlerischen und historischen Erkenntnisse auf den Grundschulkontext und entwirft einen Projektvorschlag für haptisch orientiertes Arbeiten mit Stein.

6 Schluss: Fasst die Ergebnisse zusammen und betont die Relevanz des haptischen Lernens für die Persönlichkeitsentwicklung und Ausdruckskraft von Kindern im schulischen Kontext.

Schlüsselwörter

Bildhauerei, Marmor, Skulptur, Reduktion, Stilisierung, Torso, Haptik, haptisches Lernen, Kunstunterricht, Grundschule, Formfindung, dreidimensionales Gestalten, Werkstoff, Naxos-Marmor, Kunsterziehung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit verknüpft die eigene künstlerische Praxis der Bildhauerei mit einer fundierten didaktischen Analyse, um Möglichkeiten für das dreidimensionale Gestalten im Schulalltag aufzuzeigen.

Welches sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Schwerpunkte liegen auf der Theorie der modernen Skulptur (Reduktion, Stilisierung), der handwerklichen Auseinandersetzung mit dem Werkstoff Marmor und der didaktischen Bedeutung des haptischen Lernens.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, den Wert des haptischen Lernens für Kinder durch das Skulptieren herauszuarbeiten und eine Richtlinie für die Einbindung dieses Prozesses in den Kunstunterricht zu entwickeln.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet die Autorin?

Die Autorin nutzt eine Verbindung aus theoretischer Literaturanalyse, der Dokumentation des eigenen künstlerischen Schaffensprozesses und der pädagogischen Übertragung auf den schulischen Kontext.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil widmet sich der detaillierten Analyse dreier eigener Marmorskulpturen („Weiße Frau“, „Paar“, „Versuch der Kommunikation“) und leitet daraus einen fundierten Projektvorschlag für die Grundschule ab.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die wichtigsten Schlagworte sind Bildhauerei, Marmor, Skulptur, Haptik, haptisches Lernen, Kunstunterricht und Grundschule.

Warum spielt die Stilisierung eine so wichtige Rolle?

Die Stilisierung wird als ein wesentliches Merkmal der modernen Skulptur betrachtet, da sie den Verzicht auf naturalistische Mimesis ermöglicht und den Fokus auf geometrische Grundformen und die Autonomie des Werkes lenkt.

Welche Bedeutung hat das haptische Lernen für Kinder laut der Arbeit?

Laut der Arbeit ist das haptische Lernen ein Grundbedürfnis des Menschen, das nicht nur die kognitive Aufnahme neuer Informationen fördert, sondern auch das Selbstbewusstsein und die individuelle Ausdruckskraft der Schüler stärkt.

Wie geht die Autorin mit Rückschlägen bei der Arbeit mit Stein um?

Sie beschreibt Rückschläge, wie z.B. Risse im Stein, als Herausforderungen, die Flexibilität und Geduld erfordern, aber auch die Chance bieten, das Material neu zu betrachten und zu einer harmonischeren Form zu finden.

Warum wird für den Projektvorschlag Naxos-Marmor empfohlen?

Obwohl die Wahl des Steins von der Schulordnung abhängt, wird Naxos-Marmor aufgrund seiner speziellen Struktur, seiner weißen Farbe und der besonderen kristallinen Beschaffenheit als inspirierendes Material für die Schüler hervorgehoben.

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Details

Title
Die Stilisierung der figurativ-mimetischen Skulptur und deren Umsetzung in einem Projekt in der Grundschule
College
University of Vechta  (Kunst)
Grade
1,5
Author
Edda Rückert (Author)
Publication Year
2008
Pages
64
Catalog Number
V164083
ISBN (eBook)
9783640787852
ISBN (Book)
9783640787982
Language
German
Tags
Stilisierung Skulptur Umsetzung Projekt Grundschule
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Edda Rückert (Author), 2008, Die Stilisierung der figurativ-mimetischen Skulptur und deren Umsetzung in einem Projekt in der Grundschule, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/164083
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