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Frauen im Deutschen Kaiserreich zwischen Haushalt und Fabrik

Título: Frauen im Deutschen Kaiserreich zwischen Haushalt und Fabrik

Exégesis , 2008 , 10 Páginas , Calificación: 1,33

Autor:in: Maria Hesse (Autor)

Historia de Europa - Tiempos modernos, absolutismo, industrialización
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Resumen Extracto de texto Detalles

Zunächst soll die Betrachtung der Frau in ihrem eigenen Haushalt Aufschluss darüber geben,
welche familiären Pflichten einer Ehefrau und Mutter oblagen. Nachfolgend wird die
Situation erwerbstätiger Frauen beleuchtet. Abschließend sollen die Kernaussagen der
Quelle, die durch bis dahin vorliegende Erläuterungen interpretiert wurden, noch einmal
zusammenfassend mit anderen Ansichten der Zeit verglichen werden.
Der Forschungsstand dieses Themas ist durch viele Beiträge, vor allem aus der Zeit der 70er
und 80er Jahre des 20. Jahrhunderts, gekennzeichnet. Insbesondere der Bereich der
Sozialwissenschaften liefert einiges an interessanter Literatur, auch was den Vergleich
verschiedener Frauenbilder im Laufe der Jahrhunderte betrifft.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Frau im eigenen Heim

2.1 Die Entwicklung hin zur Hausfrau und Mutter

2.2 Die Aufgabenbereiche der Frau

3. Die Arbeiterin im Deutschen Kaiserreich

4. Ein liberaler Reichstagsabgeordneter meldet sich zu Wort

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Lebens- und Arbeitsbedingungen von Frauen aus den unteren sozialen Schichten im Deutschen Kaiserreich um 1900, wobei der Fokus auf dem Spannungsfeld zwischen häuslichen Pflichten und der Erwerbstätigkeit in Fabriken oder Heimarbeit liegt.

  • Rolle der Frau im Haushalt und gesellschaftliche Erwartungen
  • Entwicklung und Wandel des Hausfrauenideals
  • Situation erwerbstätiger Frauen in Industrie und Heimarbeit
  • Diskurs um Arbeitsfreiheit und Frauenschutz im Kaiserreich

Auszug aus dem Buch

Die Arbeiterin im Deutschen Kaiserreich

Die finanzielle Lage der unteren Schichten im Kaiserreich ließ den Familien meist keine andere Wahl, als dass Frauen und oft auch die älteren Kinder zusätzlich zum Verdienst des Mannes arbeiten mussten, um den Lebensunterhalt der Familie zu sichern. Außerdem verlangte die aufblühende Industrie nach vielen zusätzlichen Arbeitskräften und durch Maschinenanwendung war nicht mehr nur die Muskelkraft der Männer vonnöten, sodass auch Frauen und Kinder in vielen verschiedenen Fabrikationszweigen Anstellung fanden. Je nach finanzieller und familiärer Situation arbeiteten Frauen entweder von zu Hause aus oder aber, wie auch die meisten Männer, in Fabriken. Die Heimarbeit war vorrangig in der Bekleidungsindustrie vertreten. Von zu Hause aus wurden Kleidungsstücke oder andere Stoffe hergestellt und verarbeitet, was jedoch die Anschaffung einer Nähmaschine verlangte. Dies war sehr kostspielig und führte anfangs dazu, dass eine Konkurrenz zwischen Handnäherinnen und Nähmaschinenbesitzerinnen zustande kam. Zunehmend setzte sich die maschinelle Verarbeitung durch, sodass der Besitz einer Nähmaschine zur Voraussetzung dafür wurde, Heimarbeit auch gewinnbringend ausführen zu können.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Die Einleitung führt in die Quellensituation der späten Kaiserzeit ein und skizziert die Fragestellung zur Rolle der Frau zwischen häuslicher Sphäre und Erwerbsarbeit.

Die Frau im eigenen Heim: Dieses Kapitel erläutert den Wandel zur Hausfrauenrolle im Zuge der Industrialisierung und beschreibt die vielfältigen, unbezahlten häuslichen Pflichten.

Die Arbeiterin im Deutschen Kaiserreich: Hier wird die Notwendigkeit der Erwerbstätigkeit sowie die Arbeitssituation in Fabriken und in der Heimarbeit detailliert analysiert.

Ein liberaler Reichstagsabgeordneter meldet sich zu Wort: Das Kapitel analysiert zeitgenössische Debatten über die Arbeitsfreiheit der Frau im Kontext des Schutzes von Familie und Moral.

Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass Frauen trotz ihrer Erwerbstätigkeit weiterhin an das Rollenbild der Hausfrau gebunden blieben und ihre Leistung der des Mannes untergeordnet war.

Schlüsselwörter

Deutsches Kaiserreich, Frauenarbeit, Hausfrau, Mutterrolle, Industrialisierung, Heimarbeit, Fabrikarbeit, Sozialgeschichte, Arbeiterfamilien, Frauenbewegung, Erwerbstätigkeit, Frauenschutz, Lohndiskriminierung, Geschlechterrollen, Sittlichkeit

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den Lebensbedingungen und der gesellschaftlichen Rolle von Frauen aus den unteren sozialen Schichten im Deutschen Kaiserreich am Ende des 19. Jahrhunderts.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die traditionelle häusliche Rolle der Frau, die Bedingungen von Heim- und Fabrikarbeit sowie der zeitgenössische politische Diskurs über Frauenschutz und Arbeitsfreiheit.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, das Spannungsfeld zwischen den familiären Verpflichtungen einer Ehefrau und der ökonomischen Notwendigkeit einer Erwerbstätigkeit im Kaiserreich aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine quellenbasierte historische Analyse, die zeitgenössische politische Texte und sozialwissenschaftliche Literatur auswertet.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der häuslichen Sphäre, die Darstellung der industriellen Erwerbsarbeit und die Auseinandersetzung mit der zeitgenössischen politischen Argumentation zur Arbeitsfreiheit.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Frauenarbeit, Kaiserreich, Industriearbeit, häusliche Sphäre, Geschlechterrollen und die sozialdemokratische bzw. liberale Frauenbewegung.

Warum wurde die Heimarbeit für viele Frauen zur wirtschaftlichen Notwendigkeit?

Heimarbeit ermöglichte es Frauen, den Lohn für den Lebensunterhalt der Familie zu erwirtschaften, ohne die gleichzeitige Betreuung der Kinder und die Führung des Haushalts in den kleinen Wohnungen aufgeben zu müssen.

Welche Rolle spielten die biologischen Unterschiede in der damaligen Argumentation?

Biologische Unterschiede wurden genutzt, um eine geringere Entlohnung von Frauen gegenüber Männern sowie deren Einschränkung auf bestimmte, als „weiblich“ geltende Tätigkeiten zu rechtfertigen.

Wie unterscheidet sich die Argumentation von Treitschke von der des liberalen Abgeordneten?

Während Treitschke strikt an der natürlichen Bestimmung der Frau als Hausfrau festhält, argumentiert der liberale Abgeordnete stärker mit Aspekten des Frauenschutzes, ohne jedoch die traditionellen Familienpflichten infrage zu stellen.

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Detalles

Título
Frauen im Deutschen Kaiserreich zwischen Haushalt und Fabrik
Universidad
University of Kassel  (Geschichte)
Curso
Kaiser, Kanzler, Parlament Grundstrukturen und Grundkräfte des Deutschen Reiches 1871-1890
Calificación
1,33
Autor
Maria Hesse (Autor)
Año de publicación
2008
Páginas
10
No. de catálogo
V164132
ISBN (Ebook)
9783640788989
ISBN (Libro)
9783640788798
Idioma
Alemán
Etiqueta
Deutsches Kaiserreich Frauen
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Maria Hesse (Autor), 2008, Frauen im Deutschen Kaiserreich zwischen Haushalt und Fabrik, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/164132
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