In dieser Studienarbeit wird sich der Schwerpunkt auf den einheitlichen europäischen Zahlungsverkehrsraum fokussieren. Mit Umsetzung der neuen Zahlungs - Richtline EG 2007/64 zum 01. November 2009 soll ein gemeinsamer Rechtsrahmen zur Harmonisierung der rechtlichen Grundlagen beim so genannten SEPA - Zahlungsverkehr geschaffen werden.
Zuerst wird der Begriff des Zahlungsverkehrs sowie der europäische Zahlungsverkehrsraum definiert. Anschließend werden die essentiellen Änderungen im Zahlungsverkehr genauer betrachtet. Im Hauptteil wird speziell die SEPA – Überweisung und dem SEPA – Lastschriftverfahren und deren juristische Ausgestaltung beschrieben. All dies erfolgt unter der Berücksichtigung der neuen EG – Richtlinie 2007/64, welche in nationales Recht aufgenommen worden ist.
Inhaltsverzeichnis
- Abstract
- Inhaltsverzeichnis
- Abkürzungsverzeichnis
- 1. Definition Zahlungsverkehr
- 2. Der europäische Zahlungsraum
- 3. Single European Payments Area - SEPA
- 3.1 Zielsetzung von SEPA
- 3.2 Identifikation anhand der IBAN
- 3.3 Teilnehmerländer
- 4. Änderung durch die EG-Richtlinie 2007/64
- 4.1 Rechtsbeziehung im Überweisungsverkehr
- 4.1.2 Bewirkung der Überweisung
- 4.1.3 Zahlungsvorgang
- 4.1.4 Fehlerhafte Überweisung
- 4.2 Das SEPA - Lastschriftverfahren
- 4.3 Rechtsbeziehung beim SEPA - Lastschriftverfahren
- 4.3.1 Zahlungsvorgang
- 4.3.2 Widerspruchsrecht
- 4.3.3 Haftung bei fehlerhafter Ausführung der Zahlungsvorgänge
- 5. Fazit
- Literaturverzeichnis
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Studienarbeit befasst sich mit dem einheitlichen europäischen Zahlungsverkehrsraum (SEPA). Sie analysiert die Einführung der SEPA und die damit verbundenen rechtlichen Neuerungen, insbesondere die EG-Richtlinie 2007/64. Ziel ist es, die Möglichkeiten des SEPA aufzuzeigen und die juristische Gestaltung des neuen Zahlungssystems zu erläutern.
- Definition des Zahlungsverkehrs und des europäischen Zahlungsraums
- Zielsetzung und Funktionsweise des SEPA
- Rechtsbeziehungen im Überweisungsverkehr und im SEPA-Lastschriftverfahren
- Relevanz der EG-Richtlinie 2007/64 für den SEPA
- Die Auswirkungen des SEPA auf den Zahlungsverkehr in Europa
Zusammenfassung der Kapitel
- Kapitel 1 definiert den Begriff des Zahlungsverkehrs und unterscheidet zwischen nationalem und internationalem Zahlungsverkehr. Es werden die verschiedenen Formen des Zahlungsverkehrs (bar und bargeldlos) sowie die Rolle der Kreditinstitute im Giroverkehr erläutert.
- Kapitel 2 gibt einen Überblick über den europäischen Zahlungsraum und die Herausforderungen, die sich aus der Vielzahl der nationalen Zahlungsverkehrssysteme ergeben.
- Kapitel 3 führt den Leser in das SEPA-System ein. Es beschreibt die Zielsetzung von SEPA, die Identifikation anhand der IBAN und die beteiligten Länder.
- Kapitel 4 analysiert die Rechtsbeziehungen im Überweisungsverkehr und im SEPA-Lastschriftverfahren. Es beleuchtet die Bewirkung der Überweisung, den Zahlungsvorgang und die Haftung im Fehlerfall. Zudem wird das Widerspruchsrecht im SEPA-Lastschriftverfahren behandelt.
Schlüsselwörter
SEPA, Zahlungsverkehr, Europäischer Zahlungsraum, EG-Richtlinie 2007/64, Überweisung, Lastschriftverfahren, IBAN, BIC, Rechtsbeziehung, Haftung, Widerspruchsrecht, Girokonto, Kreditinstitut, Bankbetriebslehre, Zahlungsströme, Vermögensverrechnung, bargeldloser Zahlungsverkehr, barer Zahlungsverkehr, ACH, Kartenzahlungssysteme.
Häufig gestellte Fragen
Was bedeutet SEPA?
SEPA steht für „Single European Payments Area“ und bezeichnet den einheitlichen europäischen Zahlungsverkehrsraum für bargeldlose Zahlungen in Euro.
Welche Rolle spielen IBAN und BIC im SEPA-System?
Die IBAN (International Bank Account Number) und der BIC (Bank Identifier Code) dienen der eindeutigen Identifikation von Konten und Banken im grenzüberschreitenden Zahlungsverkehr.
Was änderte die EG-Richtlinie 2007/64 für Bankkunden?
Die Richtlinie schuf einen gemeinsamen Rechtsrahmen, der unter anderem die Ausführungsfristen verkürzte und die Haftungsregeln bei fehlerhaften Überweisungen vereinheitlichte.
Wie funktioniert das SEPA-Lastschriftverfahren?
Es ermöglicht den Einzug von Forderungen in Euro von Konten innerhalb des gesamten SEPA-Raums basierend auf einem vom Zahler erteilten Mandat.
Welches Widerspruchsrecht haben Kunden bei Lastschriften?
Kunden können einer autorisierten SEPA-Lastschrift innerhalb von acht Wochen ohne Angabe von Gründen widersprechen; bei unautorisierten Lastschriften beträgt die Frist 13 Monate.
Wer haftet bei einer fehlerhaften SEPA-Überweisung?
Die Bank haftet für die korrekte Ausführung des Zahlungsvorgangs, sofern der Kunde die korrekte IBAN angegeben hat. Bei Fehlern der Bank muss der Betrag unverzüglich erstattet werden.
- Quote paper
- Andreas Müller (Author), 2009, SEPA-Überweisung und SEPA-Lastschriftverfahren - Möglichkeiten und juristische Ausgestaltung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/164373