Grin logo
de en es fr
Boutique
GRIN Website
Publier des textes, profitez du service complet
Aller à la page d’accueil de la boutique › Philologie Allemande - Littérature Comparée

Warum „Das Parfum“ duftet ohne zu riechen

Literarisch – filmische Sinn-Versinnbildlichung und „intersensuale“ Einschreibungen als Formen der Übersetzung

Titre: Warum „Das Parfum“ duftet ohne zu riechen

Exposé Écrit pour un Séminaire / Cours , 2010 , 32 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Kristin Hellinger (Auteur)

Philologie Allemande - Littérature Comparée
Extrait & Résumé des informations   Lire l'ebook
Résumé Extrait Résumé des informations

This study is an investigation of Tom Tykwers film adaption “Das Parfum” based on the homonymous novel by Patrick Süskind. The aim of the investigation is to explicate how the depiction of the olfactory sense operates although or just because of the specific means of the “non-smelling” medium “movie”.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

I. Einleitung

II. Intersensualität – eine Begriffseingrenzung

III. Geschichte des Duftkinos

IV. Das Parfum

a. Der Roman

b. Der Spielfilm

V. Untersuchung der Übersetzungsformen

a. Übersetzung als Prozess der Intermedialität: Literaturverfilmung

b. Übersetzung als Prozess der Intersensualität: Sinn-Versinnbildlichung

i. Erste Szene

ii. Zweite Szene

iii. Dritte Szene

iv. Vierte Szene

VI. Schluss

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das Phänomen der Intersensualität, insbesondere die Herausforderung, Geruch als einen nicht direkt filmisch abbildbaren Sinn in eine filmische Codierungssprache zu übersetzen. Im Zentrum steht dabei die Analyse der Romanvorlage „Das Parfum“ von Patrick Süskind und deren filmische Adaption durch Tom Tykwer.

  • Grundlagen der Intersensualität und Medientheorie
  • Geschichtlicher Abriss des olfaktorischen Kinos
  • Vergleichende Analyse von literarischer Vorlage und filmischer Umsetzung
  • Untersuchung filmischer Inszenierungstechniken für sinnliche Wahrnehmungen
  • Untersuchung von Literaturverfilmung als Prozess der Intermedialität

Auszug aus dem Buch

i. ERSTE SZENE

Die erste Szene spielt auf dem Pariser Fischmarkt, dem „allerstinkendsten Ort im gesamten Königreich“ und gleichzeitig auch jenem Platz, an dem der Protagonist Jean-Baptiste Grenouille am 17. Juli 1738 geboren wurde. Nachdem seine Mutter die schmerzhafte Geburt unter ihrem Schlachttisch absolviert und den Säugling zu den Fischabfällen geschoben hatte, um ihn am Abend mit den selbigen im Fluss zu entsorgen, wird sie – aufgrund eines lauten Schreies von ihrem Neugeborenen – als Kindsmörderin entlarvt und zum Tode am Galgen verurteilt.

Die wenigen Seiten, die der Roman für die Abhandlung dieses Inhaltes benötigt (S.5-9), sind gespickt mit zahlreichen rhetorischen Figuren, die in diesem Falle allesamt als „intersensuales“ Instrumentarium gedeutet werden können: Sprachlich besonders auffällig ist die olfaktorische Erfassung des Fischmarktes, die durch Adjektivhypertrophien, also einer übermäßigen Häufigkeit von Adjektiven, geprägt ist.

Zusammenfassung der Kapitel

I. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik ein, dass der Film als Medium die Distanz des Zuschauers aufgehoben hat und welche Bedeutung dies für die Intersensualität im Kino hat.

II. Intersensualität – eine Begriffseingrenzung: In diesem Kapitel wird der Begriff Intersensualität als neologistisches Kunstwort definiert und von anderen medienwissenschaftlichen Termini abgegrenzt.

III. Geschichte des Duftkinos: Das Kapitel bietet einen historischen Überblick über den Versuch, das Kino um olfaktorische Reize zu erweitern, von frühen Experimenten bis hin zu modernen Ansätzen.

IV. Das Parfum: Hier wird der Roman von Patrick Süskind und die filmische Adaption von Tom Tykwer als eigenständige Kunstwerke vorgestellt und in ihrer Rezeption analysiert.

V. Untersuchung der Übersetzungsformen: Dieses zentrale Kapitel analysiert Literaturverfilmung als intermedialen Prozess und untersucht detailliert an vier Szenen, wie Intersensualität filmisch umgesetzt wird.

VI. Schluss: Das Schlusskapitel fasst die Ergebnisse der Untersuchung zusammen und reflektiert über die Möglichkeiten und Grenzen der sinnlichen Übersetzung in verschiedenen Medien.

Schlüsselwörter

Intersensualität, Das Parfum, Patrick Süskind, Tom Tykwer, Literaturverfilmung, Intermedialität, olfaktorischer Film, Sinn-Versinnbildlichung, Geruchssinn, filmische Adaption, Inszenierung, Synästhesie, Medientheorie, Sinneswahrnehmung, Filmgeschichte.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der theoretischen und praktischen Frage, wie ein Sinn (hier der Geruchssinn) von einem literarischen Text in das Medium Film übersetzt werden kann, obwohl dieser Sinn im Film nicht direkt abgebildet werden kann.

Welche zentralen Themenfelder behandelt die Arbeit?

Die zentralen Themen sind Intersensualität, das Verhältnis von Literatur und Film (Intermedialität) sowie die filmische Darstellung olfaktorischer Wahrnehmungen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die Möglichkeiten und Schwierigkeiten des Übersetzungsprozesses von sinnlich wahrnehmbarer Realität aus dem Roman „Das Parfum“ in eine filmische Codierungssprache aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine vergleichende Analyse von Roman und Spielfilm durchgeführt, wobei insbesondere der Fokus auf vier ausgewählten Szenen liegt, um filmische und rhetorische Mittel zur Evokation von Gerüchen zu untersuchen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung (Begriffsbestimmung Intersensualität, Geschichte des Duftkinos), eine Analyse der Werke selbst und einen praktischen Analyseteil zu spezifischen Szenen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Intersensualität, Literaturverfilmung, Intermedialität, Sinn-Versinnbildlichung sowie der spezifische Vergleich zwischen der Vorlage von Süskind und der Adaption von Tykwer.

Wie unterscheidet sich die Darstellung des Grenouille im Film von der im Roman?

Im Film wird Grenouille stärker als Opfer der Umstände dargestellt, während er im Roman eher als berechnendes Genie und Verbrecher mit Kalkül gezeichnet ist.

Warum spielt die Musik in der filmischen Umsetzung eine so große Rolle?

Da der Film keinen direkten Zugang zu Gerüchen bietet, fungiert die Musik als ein intermediales Element, das dazu beiträgt, Atmosphäre und Emotionen zu transportieren, die mit den Dufterfahrungen korrespondieren.

Fin de l'extrait de 32 pages  - haut de page

Résumé des informations

Titre
Warum „Das Parfum“ duftet ohne zu riechen
Sous-titre
Literarisch – filmische Sinn-Versinnbildlichung und „intersensuale“ Einschreibungen als Formen der Übersetzung
Université
University of Innsbruck
Note
1,0
Auteur
Kristin Hellinger (Auteur)
Année de publication
2010
Pages
32
N° de catalogue
V164498
ISBN (ebook)
9783640795628
ISBN (Livre)
9783640795383
Langue
allemand
mots-clé
Warum Parfum“ Literarisch Sinn-Versinnbildlichung Einschreibungen Formen Intermedialität Intersensualität Süskind Tykwer Übersetzung
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Kristin Hellinger (Auteur), 2010, Warum „Das Parfum“ duftet ohne zu riechen , Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/164498
Lire l'ebook
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
Extrait de  32  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Expédition
  • Contact
  • Prot. des données
  • CGV
  • Imprint