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Das ritterlich-höfische Ideal im Erec

Título: Das ritterlich-höfische Ideal im Erec

Trabajo de Seminario , 2010 , 13 Páginas , Calificación: 2,7

Autor:in: M. A. Silke Herzer (Autor)

Filología alemana - Literatura alemana antigua y medieval
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Diese Arbeit befasst sich mit dem Rittertum. Es wird der Frage nachgegangen, wer die Ritter waren,
Dies wird, wie in der Forschung üblich, erstens anhand der begrifflichen Entwicklung des Wortfelds „Ritter“ dargestellt und anschließend kulturhistorisch anhand der spätantiken bis mittelalterlichen Fortentwicklung vom Krieger zum Ritter. Anschließend wird dargelegt, wie man als junger Adliger zum Ritter wurde, das heißt welche Ausbildungsschritte man durchlaufen musste, um ein Ritter zu werden. Ein ganzes Kapitel wird den Tugenden der Ritter gewidmet. Insbesondere interessiert hierbei die Frage, was man unter dem höfisch-ritterlichen Ethos versteht. Das Hauptaugenmerk liegt schließlich auf dem höfisch-ritterlichen Ideal in der Literatur des Mittelalters und zwar im Erec.
Anhand von Textausschnitten aus Erec wird das literarische Ritterideal aufgezeigt.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Wer waren die Ritter?

1. 2 Herleitung des Begriffes

1. 2 Entwicklung des Rittertums

2. Wie wurde man zum Ritter?

3. Was versteht man unter dem höfisch-ritterlichen Ethos?

4. Wie zeigt sich der ritterlich-höfische Ethos im Erec?

Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das ritterlich-höfische Ideal anhand des Werkes "Erec" von Hartmann von Aue. Dabei steht die Frage im Zentrum, wie sich das historische Rittertum entwickelte und welche spezifischen Tugenden und Verhaltensweisen den höfischen Ritter auszeichnen, wobei kritisch geprüft wird, ob Erec als Vertreter eines Kreuzzugsideals oder als autonomer höfischer Ritter zu verstehen ist.

  • Historische Herleitung des Rittertums und Entwicklung vom einfachen Krieger zum adligen Ritter.
  • Die Bedeutung der Ausbildung und Initiationsriten für die Erlangung der Ritterwürde.
  • Definitorische Eingrenzung des höfisch-ritterlichen Ethos und seiner zentralen Tugenden.
  • Analyse des "Erec" als literarische Manifestation des ritterlichen Ideals.

Auszug aus dem Buch

1. 2 Herleitung des Begriffes.

Josef Fleckenstein, der Althistoriker, hat in seinem grundlegenden Aufsatz „Über den engeren und weiteren Begriff von Ritter und Rittertum (miles und militia)“ dargelegt, wie sich mit dem Begriff auch das Bild des Ritters wandelte. Sein Ansatz ist dabei philologischer Natur. Miles bezeichnete zuerst nur den einfachen Krieger und war als Begriff auch dieser Schicht vorbehalten. Ab dem 9. Jahrhundert wird dem Begriff miles der Begriff vassus und vasallus zugeordnet, was eine Abgrenzung zu miles und rusticus, Krieger und Bauer, bedeutet. Seit dem 11. Jahrhundert gibt es neben miles auch ministerialis (vor allem im deutschsprachigen Gebiet). Ministeriales bilden zusammen mit den nobiles die militia. Nobiles gehören dabei dem niederen und mittleren Adel an, nicht der höchsten Schicht den principes. Milita sind also kleiner und mittlerer Adel und ministeriales zusammen – das versteht man unter dem engeren Ritterbegriff. Beide Gruppen haben im wesentlichen die gleichen Funktionen. Beide sind zu Dienst verpflichtet.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Die Arbeit führt in das Thema Rittertum ein, benennt die Forschungsfragen zur Entwicklung des Ritters und legt das methodische Vorgehen fest, wobei der Erec als Fallbeispiel dient.

1. Wer waren die Ritter?: Dieses Kapitel beleuchtet die historische Entwicklung des Rittertums, ausgehend von der philologischen Herleitung des Begriffs bis hin zum Wandel der sozio-ökonomischen Stellung der Krieger.

1. 2 Herleitung des Begriffes.: Hier wird durch die Forschung von Fleckenstein aufgezeigt, wie sich der Begriff 'miles' vom einfachen Krieger hin zu einer differenzierten adligen Schicht entwickelt hat.

1. 2 Entwicklung des Rittertums: Das Kapitel beschreibt den historischen Prozess von den ersten kriegerischen Vorstufen bis zur Etablierung des Rittertums als Stand unter Einbeziehung des Lehns- und Burgwesens.

2. Wie wurde man zum Ritter?: Es wird der Ausbildungsweg eines jungen Adligen zum Knappen und schließlich zum Ritter durch die Schwertleite und den Erwerb höfischer Tugenden dargestellt.

3. Was versteht man unter dem höfisch-ritterlichen Ethos?: Hier erfolgt eine Definition des Begriffs "höfisch" sowie die Auflistung der essenziellen Tugenden, die das gesellschaftliche Ideal des hohen Mittelalters prägten.

4. Wie zeigt sich der ritterlich-höfische Ethos im Erec?: Eine textanalytische Untersuchung, inwieweit Hartmann von Aues Erec die höfischen Werte repräsentiert und welche Rolle der Artushof sowie das Konzept der Aventiure dabei spielen.

Schlussbetrachtung: Das Fazit fasst zusammen, dass das Ritterideal für das Verständnis des Erec unverzichtbar ist, stellt jedoch klar, dass es sich dabei nicht primär um ein christliches Kreuzzugsideal handelt.

Schlüsselwörter

Rittertum, Erec, Hartmann von Aue, höfisches Ethos, Miles, Aventiure, Artushof, Tugenden, Minne, Mittelalter, Lehnswesen, Ritterlichkeit, Hövescheit, Milte, Sozialgeschichte.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit thematisiert das ritterliche Selbstverständnis und die höfische Kultur des Mittelalters anhand von Hartmann von Aues Erec.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Untersuchung umfasst die historische Entstehung des Rittertums, die Ausbildung zum Ritter, die ethischen Tugenden und deren literarische Darstellung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, das ritterlich-höfische Ideal im Erec zu identifizieren und abzugrenzen, ob der Protagonist einem spezifischen Kreuzzugsideal entspricht.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine literatur- und kulturhistorische Analyse durchgeführt, die auf dem Studium von Primärquellen und einschlägiger mediävistischer Sekundärliteratur basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Begriffs- und Historienklärung, den Ausbildungsprozess, die Definition des Ethos und die spezifische Textanalyse des Erec.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich am besten mit Begriffen wie Rittertum, Höfisches Ethos, Erec, Mittelalter und Literaturgeschichte zusammenfassen.

Wie unterscheidet sich Erec von einem idealisierten Kreuzritter?

Die Analyse zeigt, dass Erecs Handeln stärker von ritterlich-höfischen Höflichkeitsnormen und individueller Ehre geprägt ist als von einer expliziten Kreuzzugsideologie.

Welche Rolle spielt die "Schwertleite" in der Arbeit?

Sie wird als feierlicher Initiationsritus beschrieben, der den Übergang vom Knappen zum vollwertigen Ritter markiert und symbolisch mit Pflichten und Werten aufgeladen ist.

Final del extracto de 13 páginas  - subir

Detalles

Título
Das ritterlich-höfische Ideal im Erec
Universidad
Karlsruhe Institute of Technology (KIT)  (Institut für Literaturwissenschaft)
Curso
Einführung in die germanistische Mediävistik II
Calificación
2,7
Autor
M. A. Silke Herzer (Autor)
Año de publicación
2010
Páginas
13
No. de catálogo
V164567
ISBN (Ebook)
9783640801626
ISBN (Libro)
9783640802265
Idioma
Alemán
Etiqueta
Erec Mittelalter Ritter höfisches Ideal
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
M. A. Silke Herzer (Autor), 2010, Das ritterlich-höfische Ideal im Erec, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/164567
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