Grin logo
de en es fr
Boutique
GRIN Website
Publier des textes, profitez du service complet
Aller à la page d’accueil de la boutique › Gestion d'entreprise - Comptabilité, Fiscalité

Zweckgesellschaften und strukturierte Unternehmen im Konzernabschluss nach HGB und IFRS

Titre: Zweckgesellschaften und strukturierte Unternehmen im Konzernabschluss nach HGB und IFRS

Mémoire (de fin d'études) , 2010 , 81 Pages , Note: 1,5

Autor:in: Dipl.-Kfm. Roberto Liebscher (Auteur)

Gestion d'entreprise - Comptabilité, Fiscalité
Extrait & Résumé des informations   Lire l'ebook
Résumé Extrait Résumé des informations

Zweckgesellschaften stehen aktuell im Mittelpunkt einer Vielzahl von Änderungen von Rechnungslegungsvorschriften. Nicht zuletzt die Finanzmarktkrise hat auch die Frage nach einer zweckadäquaten Darstellung von Zweckgesellschaften im Konzernabschluss wieder aufgeworfen. Sowohl der nationale Gesetzgeber als auch der internationale Standardsetter versuchen mit neuen Normen, die bilanzpolitisch nutzbaren Spielräume im Zusammenhang mit Zweckgesellschaften einzudämmen. Aufgabe der vorliegenden Arbeit ist es, diese Normen vor dem Hintergrund der theoretischen Anforderungen an den Konzernabschluss zu würdigen. Dazu werden aus den Informationsinteressen der verschiedenen Anspruchsgruppen und den Zwecken des Konzernabschlusses Anforderungen an eine theoretisch fundierte Konsolidierung von Zweckgesellschaften hergeleitet. Unter Beachtung der Besonderheiten von Zweckgesellschaften werden diese für die Wertung der derzeit gültigen Normen und der geplanten Änderungen der IFRS herangezogen. Im Ergebnis wird festgestellt, dass weder die aktuellen noch die geplanten Normen zur Einbeziehung von Zweckgesellschaften den theoretischen Anforderungen genügen. Es wird abschließend für eine restriktivere Einbeziehung von Zweckgesellschaften bei Ausweitung der Anhangberichterstattung plädiert.

Special purpose entities (SPE) are currently in the focus of a number of amendments of accounting regulation. Not least the financial crisis raised the question of a presentation of these entities in the consolidated financial statements that is adequate to the purpose of these statements. The national legislator as well as the international standardsetter attempt to contain accounting policy associated with SPE by adopting new standards. The task of this thesis is to assess these standards against the background of the function of consolidated financial statements. For this purpose theoretical sound requirements will be derived from the different stakeholders’ interests and the function of consolidated financial statements. Considering the features of SPE these requirements will be used to assess currently effective standards and the planned amendments within the IFRS. As a result it will be detected that neither the current nor the planned standard for the consolidation of SPE fulfill the theoretical requirements. In conclusion it is suggested to consolidate SPE more restrictive and to extend the disclosure requirements.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einführende Worte oder: Zweckgesellschaften – Die nie endende Geschichte

2 Grundlagen zur Bewertung der Konsolidierungsnormen zu Zweckgesellschaften und strukturierten Unternehmen

2.1 Theoretische Grundlagen der Konzernrechnungslegung

2.1.1 Anspruchsgruppen der Konzernrechnungslegung und ihre Interessen an einem Konzernabschluss

2.1.1.1 Überblick

2.1.1.2 Anspruchsgruppen im Einzelnen

2.1.1.2.1 Anteilseigner

2.1.1.2.2 Gläubiger

2.1.1.2.3 Behörden

2.1.1.2.4 Sonstige Anspruchsgruppen

2.1.1.3 Zusammenfassung und Würdigung der Ergebnisse

2.1.2 Zwecke der Konzernrechnungslegung

2.1.3 Theorien der Konzernrechnungslegung

2.1.3.1 Überblick

2.1.3.2 Theorien im Einzelnen

2.1.3.2.1 Einheitstheorie

2.1.3.2.2 Interessentheorie

2.1.3.3 Würdigung der Konzerntheorien

2.1.4 Anforderungen an eine zweckadäquate Einbeziehung von Unternehmen in den Konzernabschluss

2.2 Zweckgesellschaften

2.2.1 Anwendungsgebiete von Zweckgesellschaften

2.2.1.1 Zweckgesellschaften zur Abwicklung von ABS-Transaktionen

2.2.1.2 Leasingobjektgesellschaften

2.2.1.3 Spezialfonds

2.2.2 Synopsis – Wesen der Zweckgesellschaften

3 Konsolidierung von Zweckgesellschaften und strukturierten Unternehmen

3.1 Einbeziehungsvorschriften in der nationalen und internationalen Rechnungslegung

3.1.1 Einbeziehungsvorschriften der IFRS

3.1.1.1 Gültiges Recht: IAS 27 und SIC-12

3.1.1.2 Zu werdendes Recht: ED 10

3.1.2 Einbeziehungsvorschrift des HGB: § 290 HGB

3.1.3 Kritische Würdigung der Einbeziehungsvorschriften

3.1.3.1 SIC-12

3.1.3.2 ED 10

3.1.3.3 § 290 Abs. 2 Nr. 4 HGB

3.2 Generelle Kritik an der Konsolidierung von Zweckgesellschaften vor dem Hintergrund der theoretischen Vorgaben an den Konzernabschluss

3.3 Besonderheiten der Konsolidierungstechnik bei Zweckgesellschaften

3.4 Anforderungen an die Risikoberücksichtigung im Zusammenhang mit Zweckgesellschaften

4 Fazit und Ausblick – Handlungsbedarf für Standardsetter und Gesetzgeber

Zielsetzung & Themen

Diese Diplomarbeit untersucht kritisch die Bilanzierung von Zweckgesellschaften und strukturierten Unternehmen im Konzernabschluss nach HGB und IFRS. Ziel der Arbeit ist es, die aktuellen sowie geplanten Konsolidierungsnormen vor dem Hintergrund theoretischer Anforderungen an einen Konzernabschluss zu würdigen und zu hinterfragen, ob diese den Informationsbedürfnissen der Abschlussadressaten gerecht werden.

  • Theoretische Fundierung der Konzernrechnungslegung
  • Analyse von Anwendungsgebieten wie ABS-Transaktionen, Leasing und Spezialfonds
  • Kritische Würdigung der Konsolidierungsvorschriften nach IFRS (IAS 27, SIC-12, ED 10)
  • Untersuchung der handelsrechtlichen Neuregelungen durch das BilMoG (§ 290 HGB)
  • Diskussion der Risikoberücksichtigung im Kontext von Zweckgesellschaften

Auszug aus dem Buch

2.1.1.2.1 Anteilseigner

Die (potentiellen und aktuellen) Anteilseigner der Konzernunternehmen nutzen die Daten der Rechnungslegung zur Entscheidungsfindung, ob sie Unternehmensanteile kaufen, halten oder veräußern sollen. Werden die Anteilseigner als „reine“ Kapitalgeber gesehen, deren einziges Ziel die Kapitalmehrung ist, so ist die alleinige Entscheidungsgrundlage die (geschätzte) Preisentwicklung der Beteiligung bzw. die erwarteten Gewinnausschüttungen oder Dividenden aus ihr. Da die Beteiligung nicht am Konzern selbst, sondern immer nur am einzelnen Konzernunternehmen gehalten wird, sind die Ergebnisse des Einzelunternehmens als Ausgangspunkt möglicher Ausschüttungen maßgeblich. Das primäre Interesse der Anteilseigner gilt demnach dem Ergebnis „seines Konzernunternehmens“.

Aufgrund ihrer Verfügungsmacht steht der Leitung des obersten Mutterunternehmens jedoch eine Vielzahl von Möglichkeiten offen, die Ergebnisse der einzelnen Konzernunternehmen zu beeinflussen. So kann bspw. durch Verkäufe über Marktpreisen an Tochterunternehmen gezielt der Erfolg des Mutterunternehmens gemehrt, der des Tochterunternehmens gemindert werden. Diese bewusst gewählten konzerninternen Transaktionen gehen vollständig in den Einzelabschluss ein und verzerren so die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens. Der Konzernabschluss soll diesen Mangel durch Eliminierung der konzerninternen Transaktionen beseitigen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einführende Worte oder: Zweckgesellschaften – Die nie endende Geschichte: Einleitung in die Problematik von Zweckgesellschaften im Kontext der Finanzmarktkrise und Darstellung des methodischen Aufbaus der Arbeit.

2 Grundlagen zur Bewertung der Konsolidierungsnormen zu Zweckgesellschaften und strukturierten Unternehmen: Darstellung theoretischer Grundlagen der Konzernrechnungslegung, Ableitung von Konsolidierungskriterien und Analyse der Anwendungsgebiete von Zweckgesellschaften.

3 Konsolidierung von Zweckgesellschaften und strukturierten Unternehmen: Kritische Untersuchung und Würdigung der spezifischen Einbeziehungsvorschriften nach IFRS und HGB.

4 Fazit und Ausblick – Handlungsbedarf für Standardsetter und Gesetzgeber: Zusammenfassende Bewertung der Ergebnisse und Ausblick auf zukünftige regulatorische Entwicklungen.

Schlüsselwörter

Zweckgesellschaften, Konzernabschluss, Konsolidierung, HGB, IFRS, BilMoG, ABS-Transaktionen, Leasingobjektgesellschaften, Spezialfonds, Anteilsbesitz, Beherrschungsmacht, Risikoberichterstattung, Finanzmarktkrise, Bilanzmanipulation, Anhangangaben

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der bilanzpolitischen und theoretischen Problematik der Einbeziehung von Zweckgesellschaften und strukturierten Unternehmen in den Konzernabschluss.

Welche Themenfelder stehen im Fokus?

Zentrale Themen sind die theoretische Fundierung der Konzernrechnungslegung, die Konsolidierungskriterien sowie die spezifischen Risiken und Vorteile von Zweckgesellschaften.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die kritische Würdigung der derzeitigen und geplanten Konsolidierungsnormen hinsichtlich ihrer Eignung, relevante Informationen für Abschlussadressaten bereitzustellen.

Welche wissenschaftliche Methode wird angewandt?

Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Ableitung von Konsolidierungskriterien, gefolgt von einer normativen Analyse und kritischen Würdigung der nationalen und internationalen Rechnungslegungsstandards.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Interessen von Anspruchsgruppen, die verschiedenen Konzerntheorien, die Anwendungsgebiete von Zweckgesellschaften sowie die konkreten Einbeziehungsvorschriften im IFRS und HGB.

Durch welche Schlüsselbegriffe ist die Arbeit geprägt?

Die wichtigsten Begriffe sind Konsolidierung, Zweckgesellschaft, Beherrschungsmacht, BilMoG und der Risiko-Nutzen-Ansatz.

Wie unterscheidet sich die Bewertung von Zweckgesellschaften im IFRS und HGB?

Während die IFRS bereits mit SIC-12 und dem neuen ED 10 an der Konsolidierung arbeiten, hat der deutsche Gesetzgeber durch das BilMoG den § 290 Abs. 2 Nr. 4 HGB eingeführt, der sich stark an den IFRS orientiert.

Warum ist das "Autopilot"-Konzept bei Zweckgesellschaften so relevant?

Das Konzept beschreibt, dass Zweckgesellschaften aufgrund vertraglicher Vorbestimmungen (Autopilot) während ihrer Laufzeit kaum operativen Gestaltungsspielraum besitzen, was die Prüfung einer "Beherrschung" durch Stimmrechte erschwert.

Welche Schlussfolgerung zieht der Autor zur Risikoberichterstattung?

Der Autor plädiert dafür, dass bei fehlender Konsolidierungspflicht aufgrund der "Autopilot"-Struktur die Risiken durch eine deutlich ausgeweitete Anhangberichterstattung transparent gemacht werden müssen.

Fin de l'extrait de 81 pages  - haut de page

Résumé des informations

Titre
Zweckgesellschaften und strukturierte Unternehmen im Konzernabschluss nach HGB und IFRS
Université
Technical University of Ilmenau
Note
1,5
Auteur
Dipl.-Kfm. Roberto Liebscher (Auteur)
Année de publication
2010
Pages
81
N° de catalogue
V164875
ISBN (ebook)
9783640802067
ISBN (Livre)
9783640802548
Langue
allemand
mots-clé
SPE Zweckgesellschaft HGB IFRS ED 10 SPV Konzernabschluss IAS 27 SIC 12 BilMoG § 290 HGB Konzernrechnungslegung Interessentheorie Einheitstheorie Zwecke des Konzernabschlusses Konsolidierung
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Dipl.-Kfm. Roberto Liebscher (Auteur), 2010, Zweckgesellschaften und strukturierte Unternehmen im Konzernabschluss nach HGB und IFRS, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/164875
Lire l'ebook
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
Extrait de  81  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Expédition
  • Contact
  • Prot. des données
  • CGV
  • Imprint