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Ziele und Ansätze antirassistischer Bildungsarbeit mit Jugendlichen als Aufgabe Sozialer Arbeit

Título: Ziele und Ansätze antirassistischer Bildungsarbeit mit Jugendlichen als Aufgabe Sozialer Arbeit

Tesis (Bachelor) , 2010 , 57 Páginas , Calificación: 2,3

Autor:in: Andreas Eckert (Autor)

Trabajo social
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In der vorliegenden Arbeit soll geklärt werden, wo die verschiedenen Konzepte der antirassistischen Bildungsarbeit ansetzen und wie wirksam diese sind. Außerdem will ich der Frage nachgehen, wozu es notwendig ist, dass gerade SozialarbeiterInnen politische Bildungsarbeit mit Jugendlichen betreiben sollten.
Im zweiten Kapitel werde ich grundlegende Begriffe und Konzepte klären. Darauf folgt eine genaue Beschreibung der Schlüsselkompetenzen Sozialer Arbeit und ihrer Aufgabenbereiche. Es schließt eine Darstellung des Begriffs der Politischen Bildungsarbeit. Außerdem werde ich die Aufgabe und didaktische Konzeptionen der politischen Bildungsarbeit darlegen. Als ein Feld der Politischen Bildungsarbeit, wird auch die antirassistische Bildungsarbeit genauer erläutert, außerdem sollen in diesem Kontext auch die Begriffe Rassismus und Rechtextremismus genauer beleuchtet werden.
In Kapitel drei folgt die Begründung der antirassistischen Bildungsarbeit als Aufgabe sozialer Arbeit. Zunächst werde ich die rechtliche Situation darstellen und dann auf die gesellschaftlichen Hintergründe eingehen. Hierzu werden aktuelle Studien zum Rechtsextremismus dargestellt.
In Kapitel vier werde ich einen Überblick über bestehende Programme gegen Rechtsradikalismus geben und danach exemplarisch die Gedenkstättenpädagogik näher beschreiben und vorstellen.
Danach folgt in Kapitel fünf nach einem kurzen historischen Überblick über die Geschichte Ravensbrücks und seine Besonderheiten, die Beschreibung von zwei in Ravensbrück stattgefundenen Projekte.
In Kapitel sechs werden die Ergebnisse einer Evaluation beider Projekte dargestellt und mit den Zielstellungen bestehender Programme gegen Rechtsextremismus verglichen.
Am Schluss folgt in Kapitel sieben ein Resümee der vorliegenden Arbeit.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Begriffsklärung

3. Antirassistische Bildungsarbeit als Aufgabe Sozialer Arbeit

3.1. Rechtliches

3.2 Theoretische und gesellschaftliche Gründe zur Notwendigkeit der Auseinandersetzung von Jugendlichen mit den Themen Shoah und Rassismus

3.3 Empirische Befunde zum Rechtsextremismus

4. Programme und Methoden politischer Bildungsarbeit

4.1 Überblick über bestehende Programme gegen Rechtsextremismus

4.2 Gedenkstättenpädagogik

5. Ravensbrück

5.1 Exkursion

5.1.1 Gedenkstättenarbeit

5.1.2 Museumsbesuch

5.1.3 Stadtführung

5.1.4 Arbeit mit schriftlichen Quellen

5.1.5 Fotoführung

6. Evaluation

6.1 Exkursion Ravensbrück

6.2 Workcamp Ravensbrück

7. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Notwendigkeit und Wirksamkeit antirassistischer Bildungsarbeit in der Sozialen Arbeit, insbesondere bei der Arbeit mit Jugendlichen. Es wird analysiert, wie SozialarbeiterInnen durch politische Bildungsangebote – exemplarisch durch Gedenkstättenpädagogik – zur Identitätsbildung beitragen und rechtsextremen Einstellungen präventiv entgegenwirken können.

  • Rechtliche und gesellschaftliche Begründung für politische Bildung als Aufgabe der Sozialen Arbeit.
  • Theoretische Grundlagen zu Rassismus, Identitätsbildung und Vorurteilsstrukturen bei Jugendlichen.
  • Analyse aktueller Studien zum Rechtsextremismus in Deutschland.
  • Evaluation gedenkstättenpädagogischer Projekte (Exkursion und Workcamp) in Ravensbrück.

Auszug aus dem Buch

Die Funktion der Gedenkstättenpädagogik

Die Methode der Gedenkstättenpädagogik halte ich für besonders geeignet um SchülerInnen anzuregen, sich mit den Auswirkungen rechtsextremen Gedankenguts zu beschäftigen, da sie hier an Orten des Verbrechens nationalsozialistischer Herrschaft, also an historischen Orten lernen können. Heutzutage wird es zunehmend schwieriger ZeitzeugInnen für Gespräche zu gewinnen, da es gut 70 Jahre nach der Hitlerdiktatur nicht mehr so viele Überlebende gibt und die ZeitzeugInnen aufgrund ihres Alters versterben. Gedenkstätten sind somit bald die einzigen Zeugnisse dieses dunklen Kapitels der deutschen Geschichte und der Vernichtungspolitik der Nationalsozialisten, abgesehen von Filmmaterial. „Jugendliche von heute können die Distanz zu dem Geschehen der NS-Zeit nur überwinden, wenn sie spüren, dass sie durch die Geschichte der Gedenkstätte, durch die Geschichte der Verdrängungen, die Geschichte der Schlussstrichdiskussionen in ihrem eigenen gegenwärtigen politischen Bewusstsein berührt werden.“

Die AutorInnen der Studie: „ ein Blick in die Mitte“, betonen ebenfalls die Wichtigkeit dieser Methode für die politische Bildungsarbeit mit Jugendlichen:

„Das Ergebnis der vorliegenden Studie, dass eine die Opferperspektive, Scham und Trauer ausgrenzende Erinnerung an die NS-Zeit bedrohlicher für die Demokratie ist als die faschistischen Tendenzen gegen die Demokratie, macht es auch nach sechzig Jahren unbedingt notwendig, sich mit diesem Abschnitt der deutschen Geschichte zu beschäftigen.“

Bei einer Exkursion zu geschichtlichen Orten, gibt man den Teilnehmenden die Gelegenheit sich auf die Geschichte der Stätten ein zu lassen und im außerschulischem Rahmen anhand von spezifischen Lernmethoden die Zeitgeschichte selber an zu eignen und lebendig zu gestalten. Laut Borries sind Orte Gedächtnisspeicher und materielle Archive, „sie bewahren Zeitgeschichten, die durch Lernhandlungen freigelegt und interpretiert werden müssen“.

Laut Kaiser geht es beim Besuch einer Gedenkstätte auch darum aufzuzeigen, dass Geschichte niemals ein abgeschlossener Prozess sein kann, sondern sich im ständigen Wandel befindet und daher auch der Vergangenheit gelernt werden kann und muss. Eine Gedenkstättenfahrt ist dabei besonders geeignet solche Lern- und Denkprozesse anzuregen. „Aus einer Gedenkstätte die Einsicht mitzunehmen, dass der Nationalsozialismus und die NS- Verbrechen nicht in ein paar Unterrichtsstunden “durchzunehmen“ oder bei einem Gedenkstättenbesuch “abzuhaken“ sind, ist ein wichtiger Lernerfolg.“

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz der politischen Bildungsarbeit ein und skizziert das Ziel der Arbeit, die Rolle der Sozialen Arbeit im Kontext antirassistischer Bildung zu beleuchten.

2. Begriffsklärung: Hier werden zentrale Fachbegriffe wie „Jugendliche“, „Soziale Arbeit“ und „Politische Bildungsarbeit“ definiert, um das methodische und theoretische Fundament zu legen.

3. Antirassistische Bildungsarbeit als Aufgabe Sozialer Arbeit: Das Kapitel verankert die antirassistische Arbeit rechtlich im SGB VIII, analysiert gesellschaftliche Gründe für die Notwendigkeit dieser Arbeit und interpretiert aktuelle Studien zum Rechtsextremismus.

4. Programme und Methoden politischer Bildungsarbeit: Es werden bestehende Förderprogramme gegen Rechtsextremismus vorgestellt und die Gedenkstättenpädagogik als spezifische, wirksame Methode in den Fokus gerückt.

5. Ravensbrück: Dieses Kapitel liefert eine historische Einordnung der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück und beschreibt zwei konkrete pädagogische Projekte (Exkursion und Workcamp).

6. Evaluation: Die Ergebnisse der qualitativen Evaluation beider Projekte werden dargestellt, wobei der Lernerfolg und die Einstellungsänderungen bei den teilnehmenden Jugendlichen analysiert werden.

7. Fazit: Das Fazit fasst die Notwendigkeit antirassistischer Bildung zusammen und unterstreicht die Wirksamkeit gedenkstättenpädagogischer Arbeit als festen Bestandteil der Sozialen Arbeit.

Schlüsselwörter

Soziale Arbeit, Politische Bildungsarbeit, Antirassistische Bildung, Gedenkstättenpädagogik, Rechtsextremismus, Identitätsbildung, Ravensbrück, Vorurteile, Jugendhilfe, Menschenrechte, Demokratieerziehung, Evaluation, Nationalsozialismus, Shoah, Zivilcourage.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Bachelor-Thesis grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, warum antirassistische Bildungsarbeit als integraler Bestandteil der Sozialen Arbeit mit Jugendlichen notwendig ist und wie diese durch praktische Methoden, insbesondere die Gedenkstättenpädagogik, erfolgreich umgesetzt werden kann.

Welche zentralen Themenfelder behandelt die Arbeit?

Zu den Kernbereichen zählen die politischen Hintergründe der Sozialen Arbeit, die Entstehung von Identität und Vorurteilen bei Jugendlichen, sowie die theoretische Aufarbeitung von Rassismus und Rechtsextremismus in Deutschland.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie SozialarbeiterInnen durch außerschulische politische Bildungsangebote Jugendlichen helfen können, ein eigenständiges, reflektiertes Weltbild zu entwickeln und rassistischen Ideologien entgegenzutreten.

Welche wissenschaftlichen Methoden kommen zum Einsatz?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Fundierung durch Fachliteratur sowie einer qualitativen Evaluation zweier gedenkstättenpädagogischer Projekte (Exkursion und Workcamp) in Ravensbrück durch Reflexionsmethoden wie Metaplan und schriftliche SchülerInnen-Befragungen.

Welche Inhalte werden im Hauptteil schwerpunktmäßig behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der rechtlichen Verankerung der Jugendarbeit, empirischen Studien zum Rechtsextremismus, der Darstellung bestehender staatlicher Programme und einer tiefgehenden Analyse der Gedenkstättenpädagogik als Interventionsmethode.

Was sind die wichtigsten Charakteristika der Arbeit?

Die Arbeit zeichnet sich durch die Verknüpfung von wissenschaftlicher Theorie der Sozialen Arbeit mit einer praxisnahen Evaluation realer Bildungsprojekte an historischen Orten aus.

Warum ist die Gedenkstätte Ravensbrück als Fallbeispiel gewählt worden?

Ravensbrück wird aufgrund seiner Besonderheiten als ehemaliges Frauenkonzentrationslager gewählt, da es sich hervorragend eignet, geschlechtsspezifische Ansätze und die Rolle von Frauen als Täterinnen im Nationalsozialismus aufzuzeigen.

Welches Ergebnis liefern die durchgeführten Projekte in der Evaluation?

Die Evaluation zeigt, dass die teilnehmenden Jugendlichen durch die aktive Beteiligung und die Arbeit an authentischen historischen Orten einen signifikanten Lernzuwachs erzielten und eine kritischere Haltung gegenüber rechtsextremen Ideologien entwickelten.

Final del extracto de 57 páginas  - subir

Detalles

Título
Ziele und Ansätze antirassistischer Bildungsarbeit mit Jugendlichen als Aufgabe Sozialer Arbeit
Universidad
Protestant University of Applied Sciences Ludwigsburg
Calificación
2,3
Autor
Andreas Eckert (Autor)
Año de publicación
2010
Páginas
57
No. de catálogo
V164879
ISBN (Ebook)
9783640801848
ISBN (Libro)
9783656205036
Idioma
Alemán
Etiqueta
Ziele Ansätze Bildungsarbeit Jugendlichen Aufgabe Sozialer Arbeit
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Andreas Eckert (Autor), 2010, Ziele und Ansätze antirassistischer Bildungsarbeit mit Jugendlichen als Aufgabe Sozialer Arbeit, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/164879
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