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Der sowjetische Einmarsch in Afghanistan unter besonderer Berücksichtigung der "Carter-Doktrin"

Title: Der sowjetische Einmarsch in Afghanistan unter besonderer Berücksichtigung der "Carter-Doktrin"

Term Paper , 2010 , 18 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Anna Wengel (Author)

History of Europe - Newer History, European Unification
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Die sowjetische Intervention in Afghanistan ist ein kleiner Aspekt der umfangreichen Geschehnisse in der Geschichte der US- Außen- und Sicherheitspolitik. Sie wurde in der historischen Forschung weitgehend untersucht und beleuchtet. Wegen ihrer zahlreichen Aspekte und dem Zusammenfließen dreier unterschiedlicher Kulturen finde ich dieses Thema äußerst spannend. Aus diesem Grund wird der sowjetische Einmarsch in Afghanistan unter besonderer Berücksichtigung der als „Carter-Doktrin“ bekannt gewordenen Rede des Präsidenten, vom 23. Januar 1980, Gegenstand dieser Hausarbeit sein. In dieser Rede wird die Reaktion der amerikanischen Regierung auf die Invasion sehr deutlich.
Die Bearbeitung dieser Thematik geschieht unter der Frage, inwiefern sich die Außenpolitik Jimmy Carters nach den Ereignissen des Dezembers 1979 wandelte.
Hierbei wird die These des Autors Christian Hacke „[d]er Zusammenbruch der amerikanischen Rolle im Iran, [...] die Invasion in Afghanistan und die sowjetische Rüstung führten in der Regierung Carter zu einer Kehrtwendung um hundertachtzig Grad.“ beleuchtet und der vorliegenden Arbeit vorrangig zugrunde gelegt.
Die Arbeit ist untergliedert in die Einleitung, den Hauptteil und einen Schlussteil. Der Hauptteil umfasst die Bearbeitung der aufgestellten Frage und die Untersuchung der These innerhalb der Analyse des gesamten verwendeten Textausschnitts der Rede Jimmy Carters. Die Textanalyse erfolgt in chronologischer Abfolge und ist in Kapitel untergliedert, die sich mit der Darstellung der Lage Amerikas aus der Sicht Jimmy Carters, dem amerikanisch-sowjetischen Verhältnis und den außenpolitischen Wegen und Erfolgen der Großmacht beschäftigen. Das 2. Kapitel enthält unterdessen einen kurzen Abriss der Geschichte Afghanistans seit dem Zweiten Weltkrieg. Die Untergliederung in verschiedene thematische Kapitel geschieht, da die Quelle ebenfalls einen Aufbau nach thematischen Unterpunkten aufweist. Im Schlussteil werden die erarbeiteten Ergebnisse zusammengefasst und Antwort auf die zu Beginn gestellte Frage gegeben.
Neben der untersuchten Quelle wurde vorrangig Sekundärliteratur der Autoren Christian Hacke, Stephan Bierling, Wichard Woyke (Hg.), Assad Omar und Helmut Altrichter verwendet, die sich mit der amerikanischen Sichtweise der Ereignisse oder der Thematik im Allgemeinen auseinandersetzen. Diese und andere werden im Literaturverzeichnis aufgeführt. Die untersuchte Quelle befindet sich im Anhang dieser Arbeit.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

  • I. Einleitung
  • II. Einführung in die Quelle und Darstellung der gegenwärtigen Situation aus der Sichtweise Carters
  • III. Die Entwicklung der amerikanisch-sowjetischen Beziehung und die amerikanische Reaktion auf den sowjetischen Afghanistan-Einmarsch
  • IV. Darstellung außenpolitischer Wege und Erfolge
  • V. Schlussteil

Zielsetzung und Themenschwerpunkte

Diese Hausarbeit befasst sich mit der sowjetischen Intervention in Afghanistan im Dezember 1979 und der Reaktion der amerikanischen Regierung unter Präsident Jimmy Carter, insbesondere mit der „Carter-Doktrin“. Sie analysiert, inwiefern sich die Außenpolitik Carters nach den Ereignissen des Dezembers 1979 wandelte und untersucht die These, dass die Intervention in Afghanistan zu einer Kehrtwende in der amerikanischen Außenpolitik führte.

  • Die „Carter-Doktrin“ und ihre Bedeutung für die amerikanische Außenpolitik
  • Die amerikanisch-sowjetische Beziehung vor und nach dem sowjetischen Einmarsch in Afghanistan
  • Die Auswirkungen des Einmarsches auf die Entspannungspolitik
  • Die außenpolitischen Maßnahmen der USA nach dem Einmarsch
  • Die Rolle der Menschenrechte in der Außenpolitik Carters

Zusammenfassung der Kapitel

  • I. Einleitung: Die Einleitung stellt den historischen Kontext der sowjetischen Intervention in Afghanistan dar und erläutert die Relevanz des Themas für die amerikanische Außenpolitik.
  • II. Einführung in die Quelle und Darstellung der gegenwärtigen Situation aus der Sichtweise Carters: Dieses Kapitel analysiert die Rede von Jimmy Carter, die als „Carter-Doktrin“ bekannt ist. Die Rede wurde am 21. Januar 1980 vor dem Kongress gehalten und befasst sich mit der Situation der USA nach dem Einmarsch in Afghanistan.
  • III. Die Entwicklung der amerikanisch-sowjetischen Beziehung und die amerikanische Reaktion auf den sowjetischen Afghanistan-Einmarsch: Dieses Kapitel beleuchtet das amerikanisch-sowjetische Verhältnis vor dem Hintergrund des Afghanistan-Einmarsches und beschreibt die amerikanische Reaktion auf diese Intervention.

Schlüsselwörter

Die zentralen Begriffe und Themen dieser Arbeit sind: sowjetischer Einmarsch in Afghanistan, Carter-Doktrin, amerikanische Außenpolitik, Entspannungspolitik, Menschenrechte, amerikanisch-sowjetisches Verhältnis, internationale Beziehungen, militärische Intervention, Sicherheitspolitik, westliche Welt, kommunistischer Machtbereich.

Häufig gestellte Fragen

Was besagt die "Carter-Doktrin"?

Die Carter-Doktrin von 1980 erklärte, dass jeder Versuch einer auswärtigen Macht, die Kontrolle über die Golfregion zu erlangen, als Angriff auf die vitalen Interessen der USA gewertet und notfalls militärisch abgewehrt würde.

Wie reagierten die USA auf den sowjetischen Einmarsch in Afghanistan?

Die Reaktion war eine scharfe Verurteilung, die zur Beendigung der Entspannungspolitik und zu einer massiven Kehrtwende in der US-Außenpolitik führte.

Führte die Invasion zu einer "180-Grad-Wende" in Carters Politik?

Ja, die Arbeit untersucht die These, dass Ereignisse wie die Krise im Iran und die Invasion in Afghanistan Carter von einer menschenrechtsorientierten zu einer sicherheitsorientierten Machtpolitik zwangen.

Welche Rolle spielten die Menschenrechte in Carters Außenpolitik?

Ursprünglich waren Menschenrechte der zentrale Pfeiler seiner Politik, doch nach dem Einmarsch der Sowjets traten strategische und militärische Interessen in den Vordergrund.

Warum war Afghanistan strategisch so wichtig?

Afghanistan galt als Pufferstaat; der sowjetische Einfluss dort wurde als Bedrohung für die Ölreserven am Persischen Golf und die Stabilität der Region gesehen.

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Details

Title
Der sowjetische Einmarsch in Afghanistan unter besonderer Berücksichtigung der "Carter-Doktrin"
College
University of Potsdam
Grade
2,0
Author
Anna Wengel (Author)
Publication Year
2010
Pages
18
Catalog Number
V164897
ISBN (eBook)
9783640802890
ISBN (Book)
9783640803064
Language
German
Tags
einmarsch afghanistan berücksichtigung carter-doktrin
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anna Wengel (Author), 2010, Der sowjetische Einmarsch in Afghanistan unter besonderer Berücksichtigung der "Carter-Doktrin", Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/164897
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