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Internetkommunikation im Zeitalter des Web 2.0

Title: Internetkommunikation im Zeitalter des Web 2.0

Seminar Paper , 2008 , 16 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Jan Horak (Author)

Communications - Multimedia, Internet, New Technologies
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Höher, schneller, weiter – das Internet hat in den letzten Jahren eine rasante
Entwicklung durchlaufen. Verbesserte Infrastruktur und sinkende Kosten für
Breitbandanschlüsse haben in Deutschland und anderen Industriestaaten zu einer fast
flächendeckenden Versorgung der Bevölkerung mit Internetzugängen geführt.
Im Gegensatz zu einkanaligen Sendemedien wie Fernsehen und Hörfunk
handelt es sich beim Internet um ein interaktives Medium. So wird durch die
Onlinekommunikation ein Rollentausch zwischen Sender und Empfänger ermöglicht.
Ein elementarer Bestandteil des Mediums Internet in seiner heutigen Form ist zudem
die Möglichkeit, Inhalte zu kommentieren oder sogar zu verändern – und auf diese
Art und Weise aktiv mitzugestalten. Dieses bedeutende – mit dem Begriff „Web 2.0“
gekennzeichnete – Charakteristikum hat zu Veränderungen sowohl der
Angebotsstruktur als auch des Nutzungsverhaltens geführt. Die jüngsten
Entwicklungen und ihre weitreichenden Konsequenzen sollen im Folgenden erläutert
werden.
Aufgrund des eng bemessenen Rahmens dieser Arbeit soll nicht auf die
gesamte Entstehung und Entwicklung des neuen Massenmediums Internet
eingegangen werden. Technische Details werden – sind sie für das Verständnis des
Phänomens „Web 2.0“ nicht essentiell wichtig – weitgehend ausgeklammert. Es soll
vielmehr dargelegt werden, welche konkreten Entwicklungen dazu geführt haben,
dass das Medium Internet in den letzten Jahren eine solche gesellschaftliche Relevanz
erlangt hat. Kommunikation, Informationsaustausch und soziales Leben verlagern
sich zunehmend ins Netz, die Welt wird so zum globalen Dorf. Das Internet
organisiert unseren Alltag und bietet einen schier unerschöpflichen Fundus an
Wissen. Doch neben den vielfältigen Chancen birgt diese Entwicklung auch Risiken.
Das Ziel dieser Arbeit ist es, beide Aspekte aufzuzeigen, einzuordnen und dem Leser
so die fachliche Grundlage für eine eigenständige Bewertung zu liefern.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Das Web 2.0

2.1 Die Definitionsproblematik des Begriffs

2.2 Entstehung und Entwicklung

2.3 Das Prinzip des „User-generated Content“

3. Neue Kommunikationswege im Web 2.0

3.1 Weblogs

3.2 Wikis

3.3 Social Networks

3.4 Social Sharing

4. Chancen und Risiken

4.1 Die „Weisheit der Massen“

4.2 Das Web im Dienst der Demokratie

4.3 Selbstdarstellung im Web 2.0

4.4 Das Ende des Qualitätsjournalismus?

5. Fazit und Ausblick

Zielsetzung und Themen

Diese Arbeit untersucht die tiefgreifenden Veränderungen in der Internetkommunikation durch das Web 2.0, wobei der Fokus auf dem Wandel vom passiven zum interaktiven Nutzer liegt. Ziel ist es, die gesellschaftliche Relevanz dieser Entwicklungen unter Berücksichtigung sowohl der demokratiefördernden Potenziale als auch der Risiken wie Manipulation und Datenschutzproblematiken einzuordnen.

  • Begriffsdefinition und historische Entwicklung des Web 2.0
  • Analyse zentraler Kommunikationsformen wie Weblogs, Wikis und Social Networks
  • Diskussion des Konzepts der "Weisheit der Massen"
  • Untersuchung der Auswirkungen auf politische Partizipation und Qualitätsjournalismus
  • Reflexion über Risiken bei der Selbstdarstellung und dem Datenschutz

Auszug aus dem Buch

4.1 Die „Weisheit der Massen“

Alle „Web 2.0“-Applikationen basieren auf dem Prinzip, dass die Benutzer Daten und Informationen beisteuern, aus denen dann das Angebot der jeweiligen Plattform erwächst. Online-Enzyklopädien wie Wikipedia kumulieren auf diese Weise Einzelwissen und stellen es einer breiten Masse zur Verfügung. Die schnelle Verfügbarkeit von Informationen und die hohe Aktualität der Beiträge haben dazu geführt, dass sich Wikipedia als Online-Nachschlagewerk Nummer eins etabliert hat.

Problematisch ist allerdings das Phänomen, dass Mitglieder einer sozialen Gruppe „ihre Einschätzung einer vermuteten Gruppenmeinung“ anpassen. Übertragen auf Gemeinschaftsprojekte wie Wikipedia bedeutet dies, dass wenige besonders aktive Meinungsführer den Wahrheitsgehalt von Informationen beliebig bestimmen und durch massive Präsenz sogar eine künstliche Gruppenmeinung schaffen können.

Die „Weisheit der Massen erweist sich oft als schneller und aktueller, tiefgründiger sowie – durch zahlreiche Links – breiter als herkömmliche Artikel, Fachbücher oder Forschungsprojekte“. Dahinter steht allerdings die Hoffnung, dass es sich bei den einzelnen Autoren um Experten des jeweiligen Themengebiets handelt. Ist dies nicht der Fall, werden die betroffenen Artikel wertlos. Aufgrund der Anonymität der Autoren ist für den Nutzer in der Regel nicht erkennbar, ob die bereitgestellten Informationen aus einer verlässlichen Quelle stammen, oder ob es sich um Spekulationen oder sogar bewusste Fehlinformationen handelt. Durch die Offenheit des Systems, in dem jeder Nutzer anonym Beiträge editieren kann, kommt es immer wieder zu Manipulationsversuchen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den Wandel des Internets zum interaktiven Medium und skizziert das Ziel der Arbeit, die Chancen und Risiken des Web 2.0 gesellschaftlich einzuordnen.

2. Das Web 2.0: Dieses Kapitel definiert das Web 2.0 als verändertes Nutzungsverhalten und erläutert seine Entstehung sowie das zentrale Prinzip des "User-generated Content".

3. Neue Kommunikationswege im Web 2.0: Hier werden die wichtigsten neuen Nutzungsformen wie Weblogs, Wikis, Social Networks und Social Sharing vorgestellt und in ihrem Ursprung kurz beschrieben.

4. Chancen und Risiken: Dieses Kapitel analysiert kritisch die Auswirkungen des Web 2.0, insbesondere im Hinblick auf kollektive Intelligenz, Demokratie, Identitätsmanagement und die Zukunft des Journalismus.

5. Fazit und Ausblick: Das Fazit zieht eine Bilanz der Entwicklungen, warnt vor den sozialen und ethischen Herausforderungen und betont die Notwendigkeit einer verantwortungsbewussten Nutzung des Internets.

Schlüsselwörter

Web 2.0, Internetkommunikation, User-generated Content, Weblogs, Wikis, Social Networks, Social Sharing, Weisheit der Massen, Online-Enzyklopädie, Demokratisierung, Selbstdarstellung, Qualitätsjournalismus, Datenschutz, Cyber-Stalking, digitale Identität

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem Phänomen Web 2.0 und der damit einhergehenden Veränderung der Onlinekommunikation, wobei der Nutzer vom Konsumenten zum aktiven Produzenten von Inhalten wird.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Arbeit thematisiert die Entstehung des Web 2.0, neue Kommunikationsformen, die Auswirkungen auf die Gesellschaft, politische Partizipation sowie die damit verbundenen Risiken wie Identitätsdiebstahl oder Qualitätsverlust im Journalismus.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die fachliche Grundlage zu schaffen, damit Leser eine eigenständige Bewertung der Chancen und Risiken moderner Web 2.0-Anwendungen vornehmen können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Auseinandersetzung mit Fachliteratur, Medienberichten und Internetquellen, um das Phänomen Web 2.0 einzuordnen und zu analysieren.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Begriffsdefinition, die Darstellung neuer Kommunikationswege und eine detaillierte Auseinandersetzung mit Chancen und Risiken, etwa durch "Weisheit der Massen" oder veränderte journalistische Standards.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Web 2.0, User-generated Content, soziale Netzwerke, Blogosphäre, digitale Partizipation und die Spannungsfelder zwischen Informationsgesellschaft und notwendigem Datenschutz.

Wie unterscheidet sich laut Autor das Web 2.0 vom klassischen Internet?

Im Gegensatz zum passiven, einkanaligen Web 1.0 zeichnet sich das Web 2.0 durch Interaktivität, direkte Nutzerbeteiligung und die Möglichkeit aus, Inhalte in Echtzeit mitzugestalten.

Warum wird das Thema Qualitätsjournalismus im Kontext des Web 2.0 kritisch diskutiert?

Der Autor diskutiert die Sorge, dass ungeprüfte Informationen von Hobbyjournalisten und Bloggern den etablierten Qualitätsjournalismus verdrängen könnten, betont jedoch das Potenzial einer wechselseitigen Ergänzung.

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Details

Title
Internetkommunikation im Zeitalter des Web 2.0
College
University of Hamburg  (Institut für Medien und Kommunikation)
Course
Grundlagen der Medien: Digitale Medien
Grade
1,0
Author
Jan Horak (Author)
Publication Year
2008
Pages
16
Catalog Number
V164909
ISBN (eBook)
9783640804443
ISBN (Book)
9783640804726
Language
German
Tags
Web 2.0 Social Web Internet Internetkommunikation Digitale Medien Weblog Wiki Social Network Social Networks Weblogs Wikis Soziale Netze Soziales Netzwerk Soziale Netzwerke User-generated content Blog Blogs World Wide Web Social Sharing Wikipedia Neue Medien Onlinekommunikation Medienforschung New Media
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Jan Horak (Author), 2008, Internetkommunikation im Zeitalter des Web 2.0, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/164909
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