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Der Einsatz kartographischer Darstellungen als visuelle Kommunikationsmittel bei Stadtumbau- und Quartiersmanagement

Das Beispiel "Innere Hustadt" in Bochum

Título: Der Einsatz kartographischer Darstellungen als visuelle Kommunikationsmittel bei Stadtumbau- und Quartiersmanagement

Tesis de Máster , 2010 , 194 Páginas , Calificación: 1,6

Autor:in: Master of Science Melania Lohmann (Autor)

Ciencias de la Tierra / Geografía - Demografía, planeamiento urbanístico y ordenación territorial
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Die Kommunikation mit dem Bewohner, auch als Öffentlichkeitsarbeit im Quartier bezeichnet, hat im Rahmen der Quartiersarbeit eine besondere Bedeutung. Die angestrebte Bürgeraktivierung scheitert jedoch häufig aufgrund von Kommunikationsproblemen und fehlenden Kommunikationsinstrumenten. Außerdem mangelt es an geeigneten Wegen um auch schwierige Bewohnergruppen erreichen zu können. Deshalb müssen Kommunikationsstrukturen ausgebaut und gestärkt werden. Visuelle Kommunikationsmittel eignen sich, aufgrund ihrer Beschaffenheit, in verschiedenen Fällen besser zur Informationsvermittlung als verbale und textsprachliche Ausführungen. Mit visuellen Kommunikationsmitteln können komplexe Sachverhalte veranschaulicht werden und somit können auch solche Bewohner erreicht werden, die normalerweise eher schwierig zu erreichen sind. Bilder und Piktogramme ermöglichen zudem eine Verständigung über Sprach- und Wissensgrenzen hinaus. Kartografische Darstellungen, in der Funktion eines visuellen Darstellungsmediums, eignen sich daher, bezüglich der speziellen Anforderungen im Quartier, die Kommunikation zu stärken.

Die moderne Kartografie bietet, neben den klassischen kartografischen Darstellungen, verschiedene Möglichkeiten der Darstellungen, die sich speziell für den Einsatz in der Quartiersarbeit eignen. Technologischer Fortschritt befähigt jedoch nicht nur zu vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten, sondern erlaubt auch fast jedem die Gestaltung von Karten mit Software am Bildschirm. Vertreter der Berufsgruppen die im Bereich des QM tätig sind, sind meist keine Kartographen. Da nicht selbstverständlich davon ausgegangen werden darf, dass eine kartografische Darstellung ganz gleich wie, von wem und in welcher Form sie gestaltet wurde, ihrer Funktion als Kommunikationsmittel gerecht wird, muss die Qualität der kartografischen Darstellungen im Mittelpunkt der Betrachtungen stehen. Denn von der Qualität der kartografischen Darstellungen ist ein Funktionieren des Kommunikationsprozesses abhängig. Die Qualität wird jedoch nicht ausschließlich durch die grafischen Gestaltungsregeln bestimmt, sondern auch durch verschiedene Rahmenbedingungen, die im Gestaltungsprozess unbedingt beachtet werden sollten. Kartografische Darstellungen können demnach nur effizient genutzt werden, wenn sie angemessen gestaltet sind.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG

1.1 ARBEITSTHESEN UND ZIELE DER ARBEIT

1.2 METHODIK UND AUFBAU DER ARBEIT

2 KLÄRUNG DER BEGRIFFE UND IHRER KONNOTATIONEN

2.1 DAS WESEN KARTOGRAFISCHER DARSTELLUNGEN

2.2 DER KOMMUNIKATIONSBEGRIFF IN DER KARTOGRAFIE

2.3 VISUALISIERUNG VON GEOINFORMATIONEN

2.4 STADTUMBAU- UND QUARTIERSMANAGEMENT

3 THEORETISCHE GRUNDLAGEN

3.1 ÖFFENTLICHKEITSARBEIT BEI STADTUMBAU- UND QUARTIERSMANAGEMENT

3.1.1 Die Öffentlichkeitsarbeit als Mittel der Kommunikation

3.1.2 Quartiersbezogene Öffentlichkeitsarbeit

3.1.3 Resümee

3.2 VISUELLE KOMMUNIKATIONSMITTEL

3.2.1 Visuelle Kommunikation

3.2.2 Kartografische Darstellungen als visuelle Kommunikationsmittel

3.2.3 Resümee

3.3 THEORIEN UND METHODEN DER GESTALTUNG UND NUTZUNG

3.3.1 Der Aspekt der Benutzer

3.3.2 Der Aspekt der Benutzungssituation

3.3.3 Der Aspekt der Informationsübertragung

3.3.4 Der Aspekt der Motivation

3.3.5 Geeignete Darstellungstypen

3.3.6 Resümee

4 FALLSTUDIE – DIE „INNERE HUSTADT“

4.1 DAS UNTERSUCHUNGSGEBIET

4.1.1 Planungskontext

4.2 ÖFFENTLICHKEITSARBEIT IN DER HUSTADT

4.2 1 Bestandsaufnahme

4.3 BEWOHNERSTRUKTURANALYSE

4.4 STRUKTURANALYSE DER HUSTADT

5 SCHLUSSFOLGERUNG UND AUSBLICK

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit ist die Untersuchung, wie kartografische Darstellungen effizient als Kommunikationsmittel im Stadtumbau- und Quartiersmanagement eingesetzt werden können, um die Bewohneraktivierung zu stärken und die Qualität der Öffentlichkeitsarbeit durch zielgruppengerechte Informationsvermittlung zu verbessern.

  • Analyse von Kommunikationsstrukturen im Stadtumbau- und Quartiersmanagement.
  • Evaluation von Vorteilen visueller Kommunikationsmittel gegenüber rein textbasierten Informationen.
  • Entwicklung von Rahmenbedingungen für eine nutzerorientierte Gestaltung kartografischer Produkte.
  • Durchführung einer Fallstudie im Quartier „Innere Hustadt“ zur praktischen Anwendung und Überprüfung theoretischer Erkenntnisse.

Auszug aus dem Buch

3.3.2 Der Aspekt der Benutzungssituation

„Karteninhalt hängt eng mit der Kartengestaltung zusammen, je nach Benutzungssituation ergeben sich andere Anforderungen an die Karte. Die Gestaltung muss auf die bestimmte Situation, in denen Karten von bestimmten Nutzern gebraucht werden, um im besten Fall einen Erkenntnisgewinn zu erlangen, abgestimmt werden.“ MacEachren (1995, S. 358).

Die Vielzahl an möglichen Anwendungen für kartografische Darstellungen und der heterogene Benutzerkreis führen zu unzähligen Aspekten, die bei der Kartengestaltung beachtet werden müssen. Dabei sind nicht nur die Kriterien vonseiten des Gestalters (Kenntnisse über Grafikprogramme, Daten- und Datenmodelle, Kenntnisse, Präferenzen und Erfahrungen) ausschlaggebend, sondern auch, dass die Karten je nach Anwendung verschiedene Funktionen erfüllen müssen. Sollen die kartografischen Darstellungen als Visualisierungsinstrument für Zusammenhänge in der Öffentlichkeitsarbeit dienen, als Kommunikationsmittel im Forschungsprozess, sollen sie Hilfsmittel bei statistischen Analysen und Erhebungen sein, oder bilden sie Grundlagen für Netzwerkanalysen? Jede kartografische Darstellung erfüllt eine bestimmte Funktion und muss dementsprechend gestaltet sein.

MacEachren (1994, S. 6) stellt die kartografische Darstellung in das Spannungsfeld zwischen visuellem Denken und Repräsentation. Er veranschaulicht dies in dem oft zitierten Würfel, der den Raum des Kartengebrauchs darstellt.

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG: Definiert die Herausforderungen im Stadtumbau und die Bedeutung der Bewohneraktivierung für den Erfolg von Quartiersprojekten.

2 KLÄRUNG DER BEGRIFFE UND IHRER KONNOTATIONEN: Grenzt die Begriffe Kartografie, Visualisierung und Kommunikation begrifflich ab und stellt deren Bezug zum Stadtumbau her.

3 THEORETISCHE GRUNDLAGEN: Erarbeitet Anforderungen an die Öffentlichkeitsarbeit, Vorteile visueller Medien und Gestaltungsprinzipien unter Berücksichtigung von Nutzeraspekten.

4 FALLSTUDIE – DIE „INNERE HUSTADT“: Überträgt die theoretischen Erkenntnisse auf ein konkretes Praxisbeispiel in Bochum und dokumentiert die bestehende Öffentlichkeitsarbeit.

5 SCHLUSSFOLGERUNG UND AUSBLICK: Fasst die Ergebnisse zusammen und formuliert Empfehlungen für eine bewohnergerechte Gestaltung kartografischer Darstellungen im Quartiersmanagement.

Schlüsselwörter

Stadtumbau, Quartiersmanagement, Bewohneraktivierung, Öffentlichkeitsarbeit, Kartografie, Visualisierung, Kartengestaltung, Kommunikationsmittel, Nutzeranalyse, Fallstudie, Innere Hustadt, Informationsvermittlung, Bürgerbeteiligung, Wahrnehmung, Informationsdesign

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie kartografische Darstellungen im Rahmen des Stadtumbau- und Quartiersmanagements genutzt werden können, um die Kommunikation mit Bewohnern zu verbessern und die Partizipation zu erhöhen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind Kartografie als visuelles Medium, Kommunikationswissenschaften, Stadtentwicklungsplanung sowie die spezifischen Bedingungen der Bewohneraktivierung in benachteiligten Quartieren.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Hauptziel ist es, Rahmenbedingungen und Gestaltungskriterien für kartografische Darstellungen zu definieren, die so bewohnergerecht sind, dass sie Informationen verständlich vermitteln und zur aktiven Teilnahme am Stadtumbau motivieren.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit kombiniert eine Literaturanalyse zu kommunikationstheoretischen und kartografischen Aspekten mit einer explorativen Fallstudie im Quartier „Innere Hustadt“ in Bochum.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen zu Öffentlichkeitsarbeit und visuellen Medien sowie die praktische Anwendung dieser Theorien anhand der Analyse und Bestandaufnahme im Quartier Innere Hustadt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen Stadtumbau, Quartiersmanagement, Bewohneraktivierung, Kartografie, Visualisierung und Nutzerorientierung.

Warum ist die „Innere Hustadt“ als Beispiel gewählt worden?

Das Quartier dient als Fallbeispiel, da es typische Strukturdefizite von Großwohnsiedlungen aufweist und die Autorin über langjährige berufliche Erfahrungen in diesem spezifischen Gebiet verfügt.

Welche Rolle spielen „Piktogramme“ und „Fotos“ in der Arbeit?

Die Autorin hebt diese Elemente hervor, da sie dazu beitragen können, Sprach- und Wissensbarrieren bei einer heterogenen Bewohnerschaft zu überwinden, wenn sie kartografische Darstellungen sinnvoll ergänzen.

Final del extracto de 194 páginas  - subir

Detalles

Título
Der Einsatz kartographischer Darstellungen als visuelle Kommunikationsmittel bei Stadtumbau- und Quartiersmanagement
Subtítulo
Das Beispiel "Innere Hustadt" in Bochum
Universidad
Ruhr-University of Bochum  (Geographie - Geomatik)
Calificación
1,6
Autor
Master of Science Melania Lohmann (Autor)
Año de publicación
2010
Páginas
194
No. de catálogo
V165068
ISBN (Ebook)
9783668673533
ISBN (Libro)
9783668673540
Idioma
Alemán
Etiqueta
Visuelle Kommunikation Quartiersmanagment
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Master of Science Melania Lohmann (Autor), 2010, Der Einsatz kartographischer Darstellungen als visuelle Kommunikationsmittel bei Stadtumbau- und Quartiersmanagement, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/165068
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