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Digitale Bildung und Chancengleichheit im Ganztagschulkontext. Chancen, Herausforderungen und Perspektiven

Título: Digitale Bildung und Chancengleichheit im Ganztagschulkontext. Chancen, Herausforderungen und Perspektiven

Texto Academico , 2025 , 24 Páginas , Calificación: 11 Punkte

Autor:in: Felix Tur Romero (Autor)

Pedagogía - General
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Digitalisierung im Ganztag: Chance oder Risiko für Chancengleichheit?

Wie verändert die Digitalisierung die Ganztagsschule – und wem nützt sie wirklich? Diese Arbeit verbindet Theorie, aktuelle Studien und langjährige Praxiserfahrung im Ganztag und geht der Kernfrage nach, ob digitale Technologien Bildungsungleichheiten abbauen oder ungewollt verschärfen.
Klar strukturiert werden Begriffe (Digitalisierung, Ganztag, Chancengleichheit) fundiert erklärt, Potenziale wie adaptive Förderung, Kompetenzentwicklung (4K) und Inklusion den Risiken (digitale Spaltung, pädagogische Fehlsteuerung, institutionelle Hürden) gegenübergestellt und zu einer pointierten Bilanz verdichtet. Besondere Stärke der Arbeit: der Realitätscheck aus dem schulischen Alltag – von Lernzeiten über Personalqualifizierung bis zur tatsächlichen Mediennutzung. So entsteht ein praxisnaher Leitfaden, der zeigt, unter welchen Bedingungen Digitalisierung im Ganztag wirklich gerecht wirkt.

Für wen? Für Lehrkräfte, Schul- und Ganztagsleitungen, Bildungspolitik, Studierende und alle, die Ganztag zukunftsfähig, wirksam und sozial gerecht gestalten wollen.

Mehrwert dieser Arbeit:

- Verständlicher Überblick über Theorie & Forschung;

- Konkrete Risiken und Stellschrauben (Ausstattung, Qualifizierung, Organisation);

- Praxisnahe Handlungsperspektiven für eine faire digitale Ganztagsschule

Extracto


Inhaltsverzeichnis

  • 1. Einleitung
  • 2. Theoretische Grundlagen
    • 2.1. Digitalisierung im Bildungskontext
    • 2.2. Ganztagsschule in Deutschland
    • 2.3. Chancengleichheit und Bildungsgerechtigkeit
  • 3. Digitalisierung an Ganztagsschulen: Chancen und Potenziale
    • 3.1. Individuelle Förderung durch digitale Medien
    • 3.2. Förderung von Schlüsselkompetenzen
    • 3.3. Stärkung von Inklusion und Teilhabe
  • 4. Herausforderungen und Grenzen der Digitalisierung im Ganztag
    • 4.1. Digitale Spaltung und Zugangshürden
    • 4.2. Pädagogische Risiken
    • 4.3. Institutionelle und technische Herausforderungen
  • 5. Synthese: Digitalisierung & Chancengleichheit im Ganztag – eine kritische Bilanz
  • 6. Fazit und Ausblick
  • 7. Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht die zentrale Frage, wie die Digitalisierung an Ganztagsschulen in Deutschland die Chancengleichheit von Schüler:innen beeinflusst. Ziel ist es, die Chancen und Risiken der Digitalisierung im Ganztag differenziert zu beleuchten, Bedingungen für eine sozial gerechte Nutzung digitaler Medien herauszuarbeiten und kritisch zu prüfen, ob Ganztagsschulen tatsächlich zur Verringerung von Bildungsungleichheiten beitragen können oder ob Digitalisierung in der Praxis neue Hürden schafft.

  • Die Digitalisierung im Bildungskontext und die Rolle der Ganztagsschule
  • Konzepte von Chancengleichheit und Bildungsgerechtigkeit
  • Potenziale digitaler Technologien für individuelle Förderung und Kompetenzentwicklung
  • Stärkung von Inklusion und Teilhabe durch digitale Medien
  • Herausforderungen und Grenzen wie digitale Spaltung und pädagogische Risiken
  • Institutionelle und technische Hürden bei der Umsetzung der Digitalisierung im Ganztag

Auszug aus dem Buch

3.1 Individuelle Förderung durch digitale Medien

Die Differenzierung beschreibt die Möglichkeit, Lerninhalte flexibel an verschiedene Lernniveaus anzupassen. Digitale Medien können dabei helfen, Materialien in unterschiedlicher Schwierigkeit oder in variierenden Darstellungsformen bereitzustellen. So ist es etwa möglich, dass leistungsstarke Schüler:innen vertiefende Aufgaben erhalten, während schwächere Lernende gezielte Hilfen oder vereinfachte Zugänge nutzen können (Ernst-Heidenreich et. al., 2024).

Das selbstgesteuerte Lernen eröffnet Lernenden die Chance, sich Inhalte in ihrem eigenen Tempo und nach individuellen Interessen anzueignen. Digitale Medien bieten hierfür eine Vielzahl von Zugängen, beispielsweise durch Lernplattformen, auf denen Materialien eigenständig abgerufen und bearbeitet werden können. Dieses Potenzial stärkt die Eigenverantwortung und Selbstorganisation der Schüler:innen, was im traditionellen Unterrichtsrahmen nur begrenzt möglich ist (Ernst-Heidenreich et. al., 2024).

Diagnostische Funktionen stellen einen weiteren Aspekt dar. Durch digitale Tools können Lehrkräfte den Lernstand der Schüler:innen präzise erfassen und individuelle Lernfortschritte dokumentieren. Diese Diagnosen bilden die Grundlage für passgenaue Fördermaßnahmen, da Stärken und Schwächen frühzeitig sichtbar werden. Hierbei wird ein Perspektivwechsel in der Beurteilung möglich: Schüler:innen können stärker als Individuen wahrgenommen werden, deren Lernwege nicht ausschließlich am Vergleich mit der gesamten Klasse gemessen werden (Ernst-Heidenreich et. al., 2024).

Das adaptive Lernen umfasst Lernangebote, die sich mithilfe von KI-gestützten Systemen automatisch an den individuellen Lernprozess anpassen (Ernst-Heidenreich et. al., 2024). Hierbei reagieren die Systeme in Echtzeit auf die Leistungen der Schüler:innen, indem sie Aufgaben vereinfachen, vertiefen oder variieren. Damit wird ein hohes Maß an individueller Passung erreicht, das ohne digitale Unterstützung kaum umsetzbar wäre.

Gerade für sozial benachteiligte Kinder können diese Potenziale eine besondere Chance darstellen. Voraussetzung ist jedoch, dass der Zugang zu den notwendigen digitalen Technologien gewährleistet wird. Nur dann können digitale Medien dazu beitragen, Bildungsungleichheiten abzubauen, indem sie individuell zugeschnittene Lernangebote auch für jene Schüler:innen zugänglich machen, die im klassischen Unterrichtsrahmen nur schwer erreicht werden.

Zusammenfassung der Kapitel

Kapitel 1: Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik der Digitalisierung im Bildungssystem und die Rolle der Ganztagsschule ein, stellt die zentrale Forschungsfrage und den Aufbau der Arbeit vor.

Kapitel 2: Theoretische Grundlagen: Hier werden die Schlüsselbegriffe wie Digitalisierung im Bildungskontext, die Entwicklung der Ganztagsschule in Deutschland und Konzepte der Chancengleichheit und Bildungsgerechtigkeit definiert.

Kapitel 3: Digitalisierung an Ganztagsschulen: Chancen und Potenziale: Dieses Kapitel analysiert systematisch die positiven Effekte digitaler Technologien, insbesondere für die individuelle Förderung, die Entwicklung von Schlüsselkompetenzen sowie die Stärkung von Inklusion und Teilhabe.

Kapitel 4: Herausforderungen und Grenzen der Digitalisierung im Ganztag: In diesem Abschnitt werden die komplexen Herausforderungen und Grenzen der Digitalisierung beleuchtet, darunter die digitale Spaltung, pädagogische Risiken sowie institutionelle und technische Hürden.

Kapitel 5: Synthese: Digitalisierung & Chancengleichheit im Ganztag – eine kritische Bilanz: Die Ergebnisse der vorhergehenden Kapitel werden zusammengeführt und kritisch bewertet, um die Rolle der Digitalisierung im Hinblick auf die Chancengleichheit im Ganztag zu beurteilen.

Kapitel 6: Fazit und Ausblick: Das abschließende Kapitel fasst die dualen Potenziale und Grenzen der Digitalisierung zusammen, betont die Notwendigkeit einer bewussten Gestaltung und gibt Empfehlungen für zukünftige Forschung und bildungspolitische Maßnahmen.

Schlüsselwörter

Digitalisierung, Ganztagsschule, Chancengleichheit, Bildungsgerechtigkeit, Digitale Medien, Individuelle Förderung, Schlüsselkompetenzen, Inklusion, Teilhabe, Digitale Spaltung, Medienbildung, Pädagogische Risiken, Lehrkräftequalifizierung, Bildungspolitik, Lernprozesse.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie die Digitalisierung die Chancengleichheit von Schüler:innen an deutschen Ganztagsschulen beeinflusst, indem sie sowohl Potenziale als auch Herausforderungen beleuchtet.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themenfelder sind die Digitalisierung im Bildungskontext, die Ganztagsschule, Chancengleichheit und Bildungsgerechtigkeit, sowie die damit verbundenen Chancen und Risiken digitaler Medien.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist es, Chancen und Risiken der Digitalisierung im Ganztag differenziert zu beleuchten und zu prüfen, ob Ganztagsschulen zur Verringerung von Bildungsungleichheiten beitragen können. Die zentrale Forschungsfrage lautet: "Wie beeinflusst die Digitalisierung an Ganztagsschulen in Deutschland die Chancengleichheit von Schüler:innen?"

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit analysiert die Thematik auf Basis theoretischer Grundlagen und existierender Forschungsbefunde, um Konzepte zu definieren und Potenziale sowie Herausforderungen kritisch gegenüberzustellen und zu diskutieren.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil der Arbeit (Kapitel 3 und 4) behandelt die Potenziale digitaler Technologien im Ganztagskontext (z. B. für individuelle Förderung, Kompetenzentwicklung und Inklusion) sowie die bestehenden Herausforderungen (z. B. digitale Spaltung, pädagogische Risiken, institutionelle und technische Grenzen).

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Schlüsselwörter wie Digitalisierung, Ganztagsschule, Chancengleichheit, Bildungsgerechtigkeit, Digitale Medien, Individuelle Förderung, Inklusion und Digitale Spaltung charakterisiert.

Welche Potenziale bieten digitale Medien für die individuelle Förderung im Ganztag?

Digitale Medien bieten Potenziale zur Differenzierung von Lerninhalten, zur Unterstützung selbstgesteuerten und adaptiven Lernens sowie zur Nutzung diagnostischer Funktionen zur präzisen Erfassung von Lernständen und Dokumentation von Lernfortschritten.

Was sind die vier zentralen Kategorien der digitalen Medienpotenziale zur individuellen Förderung?

Die vier zentralen Kategorien sind Differenzierung (Anpassung an Lernniveaus), selbstgesteuertes Lernen (eigenverantwortliche Aneignung), diagnostische Funktionen (Lernstandsanalysen) und adaptives Lernen (automatische Anpassung durch KI-gestützte Systeme).

Welche pädagogischen Risiken birgt die Digitalisierung im schulischen Kontext?

Pädagogische Risiken umfassen die Ablenkung vom Unterrichtsziel, eine Gefahr oberflächlichen Lernens durch unreflektierte Informationsübernahme und den unkontrollierten Zugang zu problematischen Inhalten, der ohne pädagogische Begleitung die Entwicklung gefährden kann.

Wie kann Medienkritikfähigkeit nach Schaupp (2020) Risiken digitaler Medien begegnen?

Schaupp (2020) fordert den Aufbau von Medienkritikfähigkeit, damit Lernende digitale Inhalte kritisch prüfen und problematische Nutzungsmuster selbstständig regulieren können, um Risiken wie oberflächlichen Konsum oder manipulative Inhalte zu vermeiden.

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Detalles

Título
Digitale Bildung und Chancengleichheit im Ganztagschulkontext. Chancen, Herausforderungen und Perspektiven
Universidad
Technical University of Darmstadt  (Humanwissenschaften)
Curso
Verantwortungsbewusste Digitalisierung
Calificación
11 Punkte
Autor
Felix Tur Romero (Autor)
Año de publicación
2025
Páginas
24
No. de catálogo
V1651202
ISBN (PDF)
9783389157756
ISBN (Libro)
9783389157763
Idioma
Alemán
Etiqueta
Digitalisierung Chancengerechtigkeit Pädagogik Digitalität Teilhabe Schule Ganztagsschule Schulentwicklung Chancengleichheit Bildungsgerechtigkeit Medienbildung Digitale Spaltung Inklusion adaptive Förderung 4K-Kompetenzen
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Felix Tur Romero (Autor), 2025, Digitale Bildung und Chancengleichheit im Ganztagschulkontext. Chancen, Herausforderungen und Perspektiven, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1651202
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