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Kommunikationsstile und Wertequadrate

Kommunikation - Miteinander Reden

Titre: Kommunikationsstile und Wertequadrate

Exposé (Elaboration) , 2000 , 14 Pages , Note: "keine"

Autor:in: Constanze Hahn (Auteur)

Psychologie - Psychosociologie
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Résumé Extrait Résumé des informations

Während die Fähigkeit zur angemessenen Kommunikation einst als von der Natur gegebenes Talent galt, das entweder vorhanden war oder nicht, wissen wir heute, dass Training kommunikativer Kompetenz nicht nur weitgehend möglich, sondern gerade angesichts der im raschen Wandel begriffenen Rollenbilder sowohl im gesellschaftlichen als auch im privaten Bereich (z.B. Emanzipation) unerlässlich ist. Die Aufgabe der Kommunikationspsychologie wurde über das Erklären, wie es zum Beispiel zu Störungen kommen kann, hinausgehend um einige Komponenten erweitert, wie das Gestalten von Lösungsansätzen, Ich-Botschaften, aktives Zuhören, Trennen von Sach- und Beziehungsebene, Metakommunikation, Feetback, Selbstoffenbarung usw. Dabei lässt sich das ideale Kommunikationsverhalten bzw. eine adäquate Kommunikation erst aus den Besonderheiten oder dem Charakter der gesamten Situation erschließen. Diese ist sowohl von den äusseren Umständen als auch von dem jeweiligen Gesprächspartner individuell und setzt immer wieder eine gewisse Flexibilität und sensibles Einfühlungsvermögen voraus.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

I. EINLEITUNG

II. DAS WERTE- UND ENTWICKLUNGSQUADRAT

A.) DIE ALLGEMEINE STRUKTUR

B.) VORTEILE DES WERTEQUADRATES

C.) ANWENDUNG DES ENTWICKLUNGSQUADRATES

III. KOMMUNIKATIONSSTILE

D.) DER SELBST-LOSE STIL

E.) DER AGGRESSIV – ENTWERTENDE STIL

F.) DER SICH DISTANZIERENDE STIL

G.) DER MITTEILUNGSFREUDIG – DRAMATISIERENDE STIL

IV. ERGEBNISSE DER ANSCHLIESSENDEN DISKUSSION

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit verfolgt das Ziel, grundlegende kommunikationspsychologische Konzepte von Friedemann Schulz von Thun, insbesondere das Werte- und Entwicklungsquadrat sowie ausgewählte Kommunikationsstile, theoretisch aufzuarbeiten und deren Bedeutung für die zwischenmenschliche Interaktion und Persönlichkeitsbildung aufzuzeigen.

  • Grundlagen des Quadrats der Nachricht
  • Struktur und Anwendung des Entwicklungsquadrates
  • Analyse der vier Kommunikationsstile (selbst-los, aggressiv-entwertend, distanzierend, mitteilungsfreudig-dramatisierend)
  • Dialektische Zusammenhänge zwischen Persönlichkeitswerten und Unwerten
  • Bedeutung der Regulation von Nähe und Distanz in Interaktionen

Auszug aus dem Buch

D.) Der selbst-lose Stil

1. Erscheinungsbild: Das Grundmuster des selbstlosen Stils besteht darin, für andere da zu sein, Wünsche und Nöte zu erspüren und sich in ihren Dienst zu stellen. Die Tendenz zur Unterwürfigkeit des Selbstlosen resultiert aus dem Gefühl der Schwäche, einer tiefen Überzeugung der eigenen Bedeutungs- und Wertlosigkeit, welche allein durch die Aufopferung für andere kompensiert werden kann. Sein seelisches Axiom lautet: "Ich selbst bin unwichtig - nur im Einsatz für dich und für andere kann ich zu etwas nütze sein.". Indem er sich durch den anderen definiert, drückt er sein fehlendes Selbstgefühl und seine Angst, ein eigenständiges und abgegrenztes Individuum zu werden, aus.

2. Kommunikation: Schulz von Thun versteht den selbstlosen Kommunikationsstil auch vor dem Hintergrund, dass sich die Mentalität der meisten Frauen früherer Generationen oder auch Angehörigen der sozialen Unterschicht, die im dienstbaren Einsatz für die anderen wenigstens etwas Anerkennung erhielten oder überhaupt erst wahrgenommen wurden, noch heute fortsetzt. Der Selbstlose würdigt die starken und guten Seiten anderer, übersieht und entschuldigt hingegen seine schwachen und fehlerhaften Seiten. "Massgeblich bist DU", lautet die Beziehungsbotschaft. Von sich selbst sagt er: "Ich bin unwichtig. Ich bin nichts", wodurch er sich klein macht und entwertet. Er vermeidet es, sich mit seinen Sorgen und Problemen zu offenbaren, um nicht in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit zu geraten und jemanden zu belasten. Die unangenehmen Anteile seiner eigenen Innenwelt, die den Partner enttäuschen könnten, unterlässt er. Da er es allen anderen recht zu machen versucht, lautet auch sein Grundappell: "Sag', wie du mich haben willst."

Zusammenfassung der Kapitel

I. EINLEITUNG: Einführung in die Relevanz von Kommunikationstraining und Vorstellung der theoretischen Werkzeuge von Schulz von Thun, namentlich das Nachrichtenquadrat und das Teufelskreis-Schema.

II. DAS WERTE- UND ENTWICKLUNGSQUADRAT: Erläuterung der dialektischen Struktur von Tugenden und deren Gegenwerten sowie der Nutzen des Modells zur Persönlichkeitsentwicklung und zur Konfliktlösung.

III. KOMMUNIKATIONSSTILE: Detaillierte Darstellung von vier ausgewählten Kommunikationsstilen unter Berücksichtigung ihres Erscheinungsbildes, der spezifischen Kommunikationsweise und Entwicklungsperspektiven.

IV. ERGEBNISSE DER ANSCHLIESSENDEN DISKUSSION: Zusammenfassende Betrachtung der praktischen Relevanz der Modelle für die zwischenmenschliche Interaktion sowie Reflexion über therapeutische Aspekte der Kommunikation.

Schlüsselwörter

Kommunikationspsychologie, Schulz von Thun, Wertequadrat, Entwicklungsquadrat, Kommunikationsstile, Selbstkundgabe, Beziehungsdynamik, Interaktion, Persönlichkeitsbildung, Nachricht-Quadrat, Dialektik, Konfliktlösung, Empathie, Selbstkongruenz, Nähe und Distanz.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Analyse zwischenmenschlicher Kommunikation auf Basis der Konzepte von Friedemann Schulz von Thun.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Felder sind das Werte- und Entwicklungsquadrat sowie vier spezifische Kommunikationsstile und deren Auswirkungen auf zwischenmenschliche Beziehungen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die theoretische Aufarbeitung der Modelle von Schulz von Thun, um Kommunikationsstörungen besser zu verstehen und Entwicklungsmöglichkeiten aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine theoretische Literaturanalyse basierend auf dem Werk "Miteinander reden 2" von Schulz von Thun.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden die Struktur des Wertequadrates sowie vier Kommunikationsstile (selbst-los, aggressiv-entwertend, distanzierend, mitteilungsfreudig-dramatisierend) im Detail untersucht.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird vor allem durch Begriffe wie Kommunikationspsychologie, Wertequadrat, Kommunikationsstile, Beziehungsdynamik und Persönlichkeitsentwicklung charakterisiert.

Wie unterscheidet sich der selbst-lose Stil vom aggressiv-entwertenden Stil?

Der selbst-lose Stil handelt durch Unterwürfigkeit von "unten herauf", während der aggressiv-entwertende Stil durch herabsetzendes Verhalten von "oben herab" agiert.

Warum ist die Distanzfähigkeit laut Text eine soziale Kompetenz?

Eine gewisse Distanzfähigkeit ist insbesondere in der Geschäftswelt essenziell, um über den Dingen zu stehen und unberechenbare Gefühlsausbrüche zu vermeiden.

Was bedeutet die "Umwegschleife" beim distanzierten Kommunikationsstil?

Sie beschreibt, dass die Annäherung zum direkten Kontakt bei diesem Stil selten direkt erfolgt, sondern meist zeitversetzt und indirekt stattfindet.

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Résumé des informations

Titre
Kommunikationsstile und Wertequadrate
Sous-titre
Kommunikation - Miteinander Reden
Université
University of Potsdam  (Psychologie, Sozialpsychologie)
Cours
Soziale Kommunikation
Note
"keine"
Auteur
Constanze Hahn (Auteur)
Année de publication
2000
Pages
14
N° de catalogue
V165165
ISBN (ebook)
9783640807758
ISBN (Livre)
9783640807734
Langue
allemand
mots-clé
kommunikationsstile wertequadrate kommunikation miteinander reden
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Constanze Hahn (Auteur), 2000, Kommunikationsstile und Wertequadrate, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/165165
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Extrait de  14  pages
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