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Konzeption und Implementierung eines Mentoring-Programms zur Personalentwicklung an der Realschule

Title: Konzeption und Implementierung eines Mentoring-Programms zur Personalentwicklung an der Realschule

Master's Thesis , 2010 , 111 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Iris Gärtner (Author)

Pedagogy - School System, Educational and School Politics
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Summary Excerpt Details

Die Arbeit ist dem Bereich Personalmanagement zuzuordnen und beschäftigt sich mit Mentoring im schulischen Kontext der Realschule. Ziel der Arbeit ist es, Konzeption und Implementierung eines Mentoring-Programms zur Personalentwicklung für die RS zu entwerfen. Zunächst werden dazu Begrifflichkeiten, die in diesem Zusammenhang immer wieder auftauchen, erklärt und voneinander abgegrenzt, um eine Begriffsfestlegung für diese Arbeit vornehmen zu können. Das zweite Kapitel beschreibt den Beitrag, den Mentoring zur Schulentwicklung leistet und zeigt somit, dass Mentoring für alle nützlich sein kann, nicht nur für die unmittelbar Beteiligten. Im darauffolgenden Kapitel werden anhand von ausgewählten Parametern unterschiedliche Mentoringprogramme vorgestellt und untereinander verglichen. Auf deren Grundlage lässt sich im vierten Kapitel eine Konzeption für die Realschule entfalten, das die speziellen Ziele des Mentorings, die individuellen Rahmenbedingungen und die Bedürfnisse des Kollegiums berücksichtigt. Das fünte Kapitel beleuchtet die Implementierung des Konzepts. Zunächst werden die Phasen eines Projekts schrittweise theoretisch und dann am vorliegenden Konzept beispielhaft beschrieben. Damit liegt der Ablauf der Pilotphase vor, nach dem das Programm an der Realschule eingeführt wird. Dabei muss beachtet werden, dass alle Beteiligten zufriedengestellt sind. Die Konzeption und deren Implementierung sind so beschrieben, dass andere Schulen sie nach entsprechenden Abänderungen bei sich einsetzen können. Das Fazit fasst die Hauptideen der Arbeit zusammen und gibt einen Ausblick auf die weitere Entwicklung von Mentoring an Schulen.
Diese Arbeit zeigt somit, dass anfängliche Unsicherheit, Angst und Motivation im Beruf des Lehrers durch ein Mentoring-Konzept aufgefangen werden können, wenn das Programm Orientierung, Lernbegleitung und Kooperation beinhaltet. Es muss zudem auf zwei Säulen aufgebaut sein. Einerseits auf der Arbeit von Mentor und Mentee im Tandem und andererseits auf einem Rahmenprogramm, das aus Theorie und Austausch Gleichgesinnter besteht. Auf dem Hintergrund dieser Ziele ist das Mentoring-Konzept „WIN – Wir integrieren Neue“ entstanden. Im Anhang finden sich zahlreiche Formulare, die es erlauben, sofort in die Arbeit einzusteigen ohne wichtige Details zu vergessen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Gliederung der Arbeit

1.2 Begriffsklärungen

2 Mentoring als Beitrag zur Personal- und Schulentwicklung

2.1 Einarbeitung des Mentees

2.2 Lernbegleitung

2.3 Kooperation

3 Komponenten und Parameter von Mentoring-Programmen in der Literatur

3.1 Zielgruppe

3.2 Ziele

3.3 Dauer

3.4 Matching

3.5 Rahmenprogramm

3.6 Einbindung in die Institution

3.7 Evaluation

4 Geplante Konzeption für die Realschule

4.1 Zielgruppe

4.2 Ziele

4.3 Dauer

4.4 Matching

4.5 Rahmenprogramm

4.6 Einbindung in die Institution

4.7 Evaluation

5 Implementierung im Rahmen eines Projekts

5.1 Vorüberlegungen

5.1.1 Warum Projektmanagement?

5.1.2 Arbeit in der Projektgruppe

5.1.3 Phasen eines Projekts

5.2 Definitionsphase und Projektvorbereitung

5.2.1 Situationsanalyse

5.2.2 Umfeldanalyse

5.2.3 Zielformulierung

5.2.4 Projektauftrag

5.3 Projektplanung

5.3.1 Projektstrukturplan (PSP)

5.3.2 Projektablaufplan (PAP)

5.3.3 Risikoanalyse

5.4 Projektdurchführung und -kontrolle

5.4.1 Aktionsplan

5.4.2 Teamsitzungen

5.5 Projektabschluss

5.5.1 Dokumentation

5.5.2 Bilanzkonferenz

6 Fazit

Zielsetzung & Themen

Ziel dieser Masterarbeit ist die Entwicklung eines Mentoring-Konzepts für Lehrkräfte an Realschulen, um durch gezielte Einarbeitung und Lernbegleitung die Professionalisierung der Lehrkräfte zu fördern und die Schulentwicklung voranzutreiben. Die Arbeit untersucht dabei die theoretischen Grundlagen des Mentorings, überträgt diese in eine spezifische Konzeption für den Realschulalltag und erläutert die praktische Implementierung mittels Projektmanagement-Methoden.

  • Mentoring als Instrument der Personal- und Schulentwicklung
  • Komponenten und Gelingensfaktoren von Mentoring-Programmen
  • Entwicklung des Konzepts „WIN – Wir integrieren Neue“ für die Realschule
  • Implementierung durch professionelles Projektmanagement
  • Evaluation und Qualitätssicherung von Mentoring-Programmen

Auszug aus dem Buch

1.2 Begriffsklärungen

Mentoring lässt sich nicht einheitlich definieren. Jeder Forscher hat bisher seine eigene Definition, die von anderen wiederum nicht übernommen wird. Mentoring reicht von einer Zweierbeziehung bis hin zu E-Mentoring, bei dem eine ganze Gruppe von einer Person betreut wird und die Kommunikation zeitversetzt und über größere Distanzen hinweg erfolgen kann (vgl. Stöger/Ziegler/Schimke (Hrsg.) 2009). E-Mentoring meint Electronic-Mentoring, also eine Mentoring-Beziehung, die vorwiegend online stattfindet und sich aller Möglichkeiten der elektrischen Vernetzung bedient wie E-mail, Foren, Chats oder Telefon- und Videokommunikations über das Internet.

Im Rahmen dieser Arbeit schließt sich die Verfasserin der Definition von Haasen an: „Eine erfahrene, meist ältere Person (Mentor oder Mentorin) unterstützt eine Jüngere (Mentee) dabei, ihre Persönlichkeit weiter zu entwickeln und ihre beruflichen Kompetenzen auszubauen. Dabei geht es vor allem um die Weitergabe von Lebens- und Berufserfahrung.“ (vgl. Haasen 2001, S.7).

Der Begriff Patenschaft kann nicht synonym gebraucht werden, weil ein Pate eher Ansprechpartner für neue Mitarbeiter ist, mit dem einzelne Fragen zur Einarbeitung geklärt werden. Geplante Gespräche mit dem Ziel der Begleitung und Persönlichkeitsentwicklung sind damit meist nicht gemeint. Unter Shadowing ist die Begleitung einer erfahrenen Person durch deren Schützling zu verstehen. Bei Terminen, Besprechungen oder Sitzungen können Beobachtungen gemacht werden, aus denen die unerfahrene Person lernt. Shadowing kann Teil des Mentoring-Prozesses sein (vgl. Haasen 2001).

Ebenso kann Coaching als Bestandteil eines Mentoring-Konzepts angesehen werden (vgl. Kapitel 1.2.2 Gemeinsamkeiten und Unterschiede von Mentoring und Coaching). Es lassen sich verschiedene Arten von Mentoring unterscheiden. Beim informellen Mentoring bauen die Gesprächspartner auf eigene Initiative hin eine Beziehung auf, ohne auf die Vermittlung oder Organisation einer Institution angewiesen zu sein. Dauer, Intensität und Gesprächsinhalte beruhen nur auf Vereinbarungen, die Mentor und Mentee miteinander treffen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Herausforderungen von Berufseinsteigern an Schulen und begründet die Notwendigkeit von Mentoring-Programmen zur Unterstützung und Motivation.

2 Mentoring als Beitrag zur Personal- und Schulentwicklung: Dieses Kapitel erläutert, wie Mentoring durch gezielte Einarbeitung, Lernbegleitung und Kooperation die Unterrichtsqualität sowie die Schulkultur nachhaltig verbessert.

3 Komponenten und Parameter von Mentoring-Programmen in der Literatur: Hier werden zentrale Elemente wie Zielgruppe, Matching, Rahmenprogramm und Evaluation anhand bestehender Konzepte aus Wirtschaft und Bildung analysiert.

4 Geplante Konzeption für die Realschule: Vorstellung des spezifischen Mentoring-Konzepts „WIN – Wir integrieren Neue“, das auf die Bedürfnisse einer Realschule zugeschnitten ist.

5 Implementierung im Rahmen eines Projekts: Das Kapitel beschreibt den prozesshaften Aufbau der Implementierung von der Situationsanalyse bis zum Projektabschluss unter Anwendung professioneller Projektmanagement-Methoden.

6 Fazit: Das Fazit fasst die zentralen Erkenntnisse der Arbeit zusammen und gibt einen Ausblick auf die Bedeutung von Mentoring für die zukünftige Professionalisierung des Lehrerberufs.

Schlüsselwörter

Mentoring, Personalentwicklung, Schulentwicklung, Realschule, Berufseinsteiger, Lernbegleitung, Projektmanagement, Mentee, Mentor, Feedback, Evaluation, Kooperation, Lehrerbildung, Personalmanagement, WIN – Wir integrieren Neue

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Masterarbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der Entwicklung und Implementierung eines strukturierten Mentoring-Programms speziell für Lehrkräfte an Realschulen, um den Berufseinstieg zu erleichtern und die Personalentwicklung zu fördern.

Welche Themenfelder stehen im Zentrum der Arbeit?

Die zentralen Themenfelder sind die theoretischen Grundlagen des Mentorings, die Analyse erfolgreicher Mentoring-Komponenten, die Konzeption eines schulspezifischen Modells sowie deren praktische Umsetzung mittels Projektmanagement.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Hauptziel besteht darin, ein praxistaugliches Mentoring-Konzept zu entwerfen, das durch Kooperation und Lernbegleitung die Qualität von Lehren und Lernen an der Realschule dauerhaft sichert.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zur Anwendung?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse zu bestehenden Mentoring-Modellen und der anschließenden Übertragung dieser Erkenntnisse auf ein spezifisches Projektkonzept unter Anwendung der Instrumente des professionellen Projektmanagements.

Was behandelt der Hauptteil der Arbeit?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte Auseinandersetzung mit Mentoring, die detaillierte Vorstellung des Konzepts „WIN – Wir integrieren Neue“ sowie die schrittweise Erläuterung der Implementierung durch Projektplanung, Durchführung und Evaluation.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Mentoring, Personalentwicklung, Schulentwicklung, Berufseinstieg, Projektmanagement, Mentor-Mentee-Tandem, Evaluation und Kooperation.

Welche Rolle spielt das „WIN“-Konzept in der Arbeit?

Das Konzept „WIN – Wir integrieren Neue“ ist das konkrete Ergebnis der Arbeit; es stellt den Entwurf eines internen Mentoring-Programms dar, das speziell für die Bedürfnisse der Realschule und ihrer Lehrkräfte entwickelt wurde.

Warum wird Projektmanagement für die Implementierung genutzt?

Projektmanagement wird genutzt, um die Einführung des Programms systematisch zu planen, die notwendigen Ressourcen effizient zu koordinieren und durch festgelegte Phasen und Meilensteine eine nachhaltige Verankerung an der Schule zu ermöglichen.

Wie wird der Erfolg des Mentoring-Programms sichergestellt?

Der Erfolg wird durch ein professionelles Rahmenprogramm, regelmäßiges Feedback, die Durchführung von Workshops sowie eine summative Evaluation nach drei Jahren sichergestellt, um den Prozess kontinuierlich zu steuern und Schwachstellen zu beheben.

Welchen Stellenwert nimmt die Evaluation ein?

Die Evaluation ist essentiell für die Lernfähigkeit der Organisation, da sie durch systematische Datenerhebung und Reflexion die Qualität und Wirksamkeit des Mentoring-Programms belegt und als Basis für künftige Verbesserungen dient.

Excerpt out of 111 pages  - scroll top

Details

Title
Konzeption und Implementierung eines Mentoring-Programms zur Personalentwicklung an der Realschule
College
University of Kaiserslautern
Grade
2,0
Author
Iris Gärtner (Author)
Publication Year
2010
Pages
111
Catalog Number
V165241
ISBN (eBook)
9783640813001
ISBN (Book)
9783640812868
Language
German
Tags
konzeption implementierung mentoring-programms personalentwicklung realschule
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Iris Gärtner (Author), 2010, Konzeption und Implementierung eines Mentoring-Programms zur Personalentwicklung an der Realschule, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/165241
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