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„Verfall und Untergang des sowjetischen Imperiums“ von Gerhard und Nadja Simon - eine Rezension

Título: „Verfall und Untergang des sowjetischen Imperiums“ von Gerhard und Nadja Simon - eine Rezension

Comentarios / Reseña Literaria , 2011 , 4 Páginas

Autor:in: Mehran Zolfagharieh (Autor)

Política - Región: Rusia
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Gerhard Simon, Leiter des Forschungsbereichs Russland und andere Staaten der GUS, Leitender Wissenschaftlicher Direktor im BIOst (seit 2001 im Ruhestand) sowie Lehrbe- auftragter am Institut für Politische Wissenschaft und Soziologie an der Universität Bonn, und Nadja Simon, freie Journalistin, Dolmetscherin und Übersetzerin, behandeln in ihrem Buch die weitreichenden Reformversuche des Michail Gorbatschow, die letztendlich zum Untergang des sowjetischen Imperiums geführt haben. Aber sie geben auch Einblicke in die Ursachen und Vorgänge des Verfalls der Sowjetunion. Dabei greifen die Autoren auf Zeitzeugen einerseits und auf Quellenmaterial, wie zum Beispiel offizielle Deklarationen, Leserbriefe und Statistiken, andererseits zurück.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Ausgangslage unter Michail Gorbatschow

3. Die Demontage der UdSSR durch Glasnost

4. Wirtschaftliche Reformen und ihre Eigendynamik

5. Außenpolitische Wende und internationale Eingliederung

6. Die Rolle der Ideologie und Lenins Lehren

7. Zusammenfassende Bewertung und Kritik

Zielsetzung & Themen der Rezension

Die vorliegende Arbeit setzt sich kritisch mit dem Werk „Verfall und Untergang des sowjetischen Imperiums“ von Gerhard und Nadja Simon auseinander und analysiert, inwiefern die Reformpolitik Gorbatschows den Zerfall der Sowjetunion bewirkte oder lediglich beschleunigte.

  • Analyse der Reformprozesse Glasnost und Perestrojka
  • Untersuchung der innen- und außenpolitischen Ursachen des Systemzerfalls
  • Bewertung der Rolle Michail Gorbatschows im historischen Kontext
  • Einordnung der Bedeutung von Zeitzeugendokumenten und Primärquellen
  • Kritische Reflexion der Stärken und Schwächen der vorliegenden Publikation

Auszug aus dem Buch

Die Ambivalenz der Reformpolitik Michail Gorbatschows

Gerhard Simon, Leiter des Forschungsbereichs Russland und andere Staaten der GUS, Leitender Wissenschaftlicher Direktor im BIOst (seit 2001 im Ruhestand) sowie Lehrbeauftragter am Institut für Politische Wissenschaft und Soziologie an der Universität Bonn, und Nadja Simon, freie Journalistin, Dolmetscherin und Übersetzerin, behandeln in ihrem Buch die weitreichenden Reformversuche des Michail Gorbatschow, die letztendlich zum Untergang des sowjetischen Imperiums geführt haben. Aber sie geben auch Einblicke in die Ursachen und Vorgänge des Verfalls der Sowjetunion. Dabei greifen die Autoren auf Zeitzeugen einerseits und auf Quellenmaterial, wie zum Beispiel offizielle Deklarationen, Leserbriefe und Statistiken, andererseits zurück.

Die zentrale Frage von der sich Gerhard Simon leiten lässt ist die, ob die Reformen Gorbatschows, wie Glasnost und Perestrojka, wirklich eine „Revolution“ auslösten, oder ob vielmehr die Reformen eine logische Folgerung der bisherigen sowjetischen Politik waren und den Zerfallsprozess lediglich unterstützten bzw. unbewusst beschleunigten.

Das in sieben Kapiteln und zusätzlichen Dokumenten gegliederte Buch beschreibt zunächst die politischen Vorrausetzungen, mit denen Michail Gorbatschow sich mit seinem Antritt zum Generalsekretär des ZK der KPdSU auseinandersetzen musste. Seit dem Amtsantritt Leonid Breshnews ist eine Phase der Stagnation und außenpolitischen Isolierung eingetreten. Vorhandene Probleme, sowohl sozialer, als auch innenpolitischer Natur wurden bewusst verschleiert. Das sowjetische Volk hingegen stand der sowjetischen marxistisch-leninistischen Ideologie zunehmend kritisch gegenüber. Im Anschluss daran, geht Gerhard Simon auf die beginnende Demontage der UdSSR ein. Durch Michail Gorbatschows Glasnost, also Offenheit, Tranparenz und Informationsfreiheit, entwickelt sich in der Innenpolitik eine Eigendynamik, die Michail Gorbatschow nicht mehr aufzuhalten vermochte. Gerhard Simons Buch macht deutlich, dass sich auch wirtschaftlich, aufgrund der Reformversuche, eine Eigendynamik entwickelt, die das „marode“ Sowjetsystem zum Einsturz bringt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Sektion führt in das Thema der Rezension ein und stellt die Autoren sowie deren Intention vor.

2. Die Ausgangslage unter Michail Gorbatschow: Hier werden die politischen Voraussetzungen und die Phase der Stagnation nach dem Amtsantritt Breshnews beschrieben.

3. Die Demontage der UdSSR durch Glasnost: Dieser Teil befasst sich mit der durch Glasnost entstandenen Eigendynamik in der Innenpolitik, die den Zerfall einleitete.

4. Wirtschaftliche Reformen und ihre Eigendynamik: Erläutert wird, wie wirtschaftliche Veränderungen zum Einsturz des maroden Sowjetsystems beitrugen.

5. Außenpolitische Wende und internationale Eingliederung: Fokus auf die Abkehr von der außenpolitischen Isolation und die Rolle der Abrüstungsbemühungen.

6. Die Rolle der Ideologie und Lenins Lehren: Untersucht wird das Festhalten Gorbatschows an den Idealen Lenins trotz laufender Reformen.

7. Zusammenfassende Bewertung und Kritik: Abschließende Würdigung des Werkes inklusive kritischer Anmerkungen zur Detailtiefe und Lesbarkeit.

Schlüsselwörter

Sowjetunion, Michail Gorbatschow, Glasnost, Perestrojka, Systemzerfall, KPdSU, Reformpolitik, UdSSR, Zeitzeugen, Quellenanalyse, Außenpolitik, Ideologie, Geschichte, Transformation, Machtpolitik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit ist eine Rezension über das Werk „Verfall und Untergang des sowjetischen Imperiums“ von Gerhard und Nadja Simon.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Thematisiert werden die Reformversuche Gorbatschows, die wirtschaftliche Lage der UdSSR sowie die außenpolitische Öffnung gegenüber dem Westen.

Was ist die zentrale Forschungsfrage der Autoren?

Es wird untersucht, ob die Reformen Gorbatschows eine bewusste „Revolution“ darstellten oder den ohnehin stattfindenden Zerfallsprozess lediglich beschleunigten.

Welche wissenschaftliche Methode wird im Buch verwendet?

Die Autoren stützen sich auf eine Kombination aus der Analyse von Primärquellen wie offiziellen Deklarationen und Statistiken sowie der Einbeziehung von Zeitzeugenberichten.

Welcher Aspekt wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die politischen Voraussetzungen der Ära Gorbatschow und die daraus resultierende Eigendynamik der Reformen, die zum Zusammenbruch führten.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Glasnost, Perestrojka, Stagnation, Systemzerfall und die marxistisch-leninistische Ideologie.

Wie bewertet die Rezension die Gliederung des Buches?

Das Buch wird für seine durchdachte und aufeinander aufbauende Gliederung gelobt, die den Leser motiviert, tiefer in die Materie einzutauchen.

Welche Kritikpunkte werden in der Rezension genannt?

Kritisiert wird die Informationsdichte, die das Lesen stellenweise erschwert, sowie das Fehlen eines Registers für Fachbegriffe wie „Kolchosen“ oder „Sowchosen“.

Wie verhielt sich Gorbatschow laut Buch gegenüber der Ideologie?

Trotz seiner Reformpolitik zeigt das Buch auf, dass Gorbatschow grundsätzlich an den Lehren Lenins festhalten wollte.

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Detalles

Título
„Verfall und Untergang des sowjetischen Imperiums“ von Gerhard und Nadja Simon - eine Rezension
Universidad
University of Potsdam
Autor
Mehran Zolfagharieh (Autor)
Año de publicación
2011
Páginas
4
No. de catálogo
V165267
ISBN (Ebook)
9783640810840
ISBN (Libro)
9783640811175
Idioma
Alemán
Etiqueta
Zolfagharieh Perestrojka Gorbatschow UdSSR Russland
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Mehran Zolfagharieh (Autor), 2011, „Verfall und Untergang des sowjetischen Imperiums“ von Gerhard und Nadja Simon - eine Rezension, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/165267
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