"Der Sperber". Zur Symbolik in der Märendichtung


Hausarbeit (Hauptseminar), 2009
21 Seiten, Note: 1,7

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

I. Über diese Arbeit

II. ‚Der Sperber‘ und die Märendichtung

III. Symbolik zwischen weltlicher und geistlicher Sphäre
1. Die Nonne als Inbegriff der Naivität?
2. Der Sperber als Inbegriff der Sexualität?

IV. Die Minne - zwischen käuflicher Liebe und der Lust an der Verführung

IV. Die Komik als Ägenuines Ziel des Schwankerzählens“

V. Schlussbetrachtung

VI. Literaturverzeichnis

I. Über diese Arbeit

„Diz ist eine schoenez maere von einem sperweare“1 - was auf diese Überschrift folgt, ist auf den ersten Blick betrachtet alles andere als eine ‚schöne‘ Geschichte: Eine junge und in weltlichen Dingen nichts ahnende Nonne wird von einem Ritter verführt, indem er einen Sperber gegen die Jungfräulichkeit der Ordensschwester tauscht. Da jedoch deren Oberin von diesem Tausch nicht gerade begeistert ist, bittet die Nonne den Ritter, den Handel wieder rückgängig zu machen. Die verlorene Unschuld bekommt sie schließlich wieder, indem der listige Rittersmann den Geschlechtsakt wiederholt und den Vogel an sich nimmt. Was soll hieran ‚schön‘ sein?

Verführung, Erotik und Sexualität; Naivität, Wissen und Erfahrung - diese Schlagworte sind Gegenstand zahlreicher mittelalterlicher Texte und kennzeichnen gleichzeitig in besonderer Weise die vorliegende Kurzerzählung ‚Der Sperber‘. Die Geschichte um die Nonne und den Ritter scheint von ihrem knappen Inhalt her recht überschaubar; dennoch offenbaren sich beim genauen Lesen Unklarheiten und Brüche, welche die erste Deutung ins Wanken bringen. In der vorliegenden Untersuchung soll daher die Vielschichtigkeit der Kurzerzählung mit ihren Verweisen und unterschiedlichen Auslegungen aufgedeckt und die genannten Schlagworte mit Inhalt gefüllt werden. In welchem Verhältnis steht ‚Der Sperber‘ zur mittelalterlichen Literatur? Welche Beziehung haben die Welten von Nonne und Ritter und welche Zeichen und Symbole ergeben sich hieraus? Welche Vorstellung von Minne wird im Text übermittelt? Wie werden die Mittel des Schwanks eingesetzt? Um diese und weitere Fragen hinreichend beantworten zu können, wird in der folgenden Untersuchung die Analyse des Textes, aber auch Verweise, Anspielungen auf andere Werke und schließlich die Rahmenbedingungen der mittelalterliche Lebenswelt im Vordergrund der Betrachtung stehen.

Obwohl ‚Der Sperber‘ eine der am meisten überlieferten Kurzerzählungen ist, hält sich die Forschung mit Arbeiten über das literarische Werk eher zurück. Innerhalb der überschaubaren Fachliteratur sticht vor allem der Aufsatz ÄWissen Naivität und Begehren“2 von Monika Schausten hervor, der neben allgemeinen Überlegungen zum Wissensbegriff eine ausführliche Analyse des Textes im Hinblick auf die Zeichenhaftigkeit des Sperbers liefert. Neben grundlegenden Werken, wie die von Klaus Grubmüller3, sind bei der Bearbeitung des Themas auch die Aufsätze von Kurt Otto Seidel4 und Hedda Ragotzky5 zu nennen, die in ihren Ausführungen die Kurzerzählung mit anderen mittelalterlichen Werken in Vergleich setzen.

II. ‚Der Sperber‘ und die Märendichtung

Die Kurzerzählung ‚Der Sperber‘, deren Verfasser nicht überliefert wurde, wird gemeinhin der Gattung der Schwankmäre zugeordnet. Dieser Typus innerhalb der literarischen Kleinform des Märe ist nach Hanns Fischer in erster Linie durch seine Komik gekennzeichnet, die sich durch Handlung, Figuren Situationen oder Wortspiele ergibt: ÄDie Erweckung des Lachens und die damit verbundene Erheiterung, Entspannung und Unterhaltung der Zuhörerschaft ist das genuine Ziel alles Schwankerzählens.“6 Obwohl diese starre Einordnung der Märe nicht von allen Autoren vertreten wird7, soll diese Einteilung in der folgenden Untersuchung lediglich dazu dienen, bestimmte Grundmuster und Eigenheiten der vorliegenden Märe offen zu legen. Und in diesem Fall in erster Linie die Komik und Ironie des Schwankes.

‚Der Sperber‘, der nach Grubmüller mit großer Wahrscheinlichkeit auf die Vorlage eines französischen Fabliau8 zurückgeht, gehört zu einer Gruppe von Erzählungen, die das Motiv des Minnetausch bzw. Minnerücktausch gemeinsam haben. Dieses schwankhafte Grundmuster Äder als Tauschhandel getarnten Verführung eines unschuldigen Mädchens und des angeblichen Rückkaufs der Unschuld durch Wiederholung“9 lässt sich in insgesamt fünf literarischen Zeugnissen wiederfinden. Schon Heinrich Niewöhner machte auf die zahlreichen literarischen Parallelen mit teilweisen wörtlichen Übereinstimmungen zu diesem Themenkomplex aufmerksam.10 Neben dem ‚Häslein‘, das wohl dem ‚Sperber‘ am nächsten liegt, teilen vor allem das deutsche Märe ‚Dulciflorie‘ und die französischen Fabliaux ‚De la Grue‘ und ‚Du Heron‘ die Grundstruktur dieser Verserzählung.11

Der Text entstand vermutlich in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts im nördlichen Alemannien und ist neben dem ‚Herzmaere‘ eines der am häufigsten überlieferten Märe überhaupt.12 Unter dem Themenkreis ÄVerführung und erotische Naivität“ wird die vorliegende Kurzerzählung von Hanns Fischer in seiner grundlegenden Untersuchung zur deutschen Märendichtung eingeteilt.13 Diese Einteilung scheint für diese Untersuchung insofern bedeutsam, als sie bereits eine Deutung der Erzählung beinhaltet, die von Naivität auf der einen Seite und Verführung auf der anderen Seite ausgeht. Ob sich diese Einschätzung am Text bestätigen lässt, wird im Folgenden zu zeigen sein.

III. Symbolik zwischen weltlicher und geistlicher Sphäre

Das Märe von der Nonne und ihrem Verlust und ‚Rückkauf‘ der Unschuld ist gekennzeichnet von einer Symbolik, die aus heutiger Sicht nicht sofort zu erkennen ist. Die klösterliche Welt mit ihren eigenen Regeln und Prinzipien ist nicht nur durch die faktische Trennung der Klostermauern von der ‚Außenwelt‘ isoliert; auch Wissen und Erfahrung und damit die Symbolik, die bestimmte Dinge hervorrufen, werden von der jeweiligen Lebenswelt bestimmt und rufen daher unterschiedliche Assoziationen hervor. Die beiden Welten, die in dieser Erzählung aufeinandertreffen, stehen im Hinblick auf die Thematik von Liebesdingen in einem Kontrast, der größer nicht sein könnte. Bevor die eigentliche Handlung beginnt, wird dieser Kontrast bereits thematisiert: der werelde üppigkeit (V. 71) wird der einvaltigkeit (V. 72), der Unschuld, aber auch der Unwissenheit, der Nonne gegenübergestellt und so ein Gegensatz aufgebaut, der die beiden in sich geschlossenen ‚Ordnungen‘kontrastiert. Die zwei sich ausschließenden Welten besitzen unterschiedliche Ordnungssysteme und Deutungshorizonte, die in der vorliegenden Kurzerzählung aufeinandertreffen und eine Verbindung eingehen, die nicht gerade alltäglich erscheint.

1. Die Nonne als Inbegriff der Naivität?

Nach kurzen einführenden Worten wird sogleich eine Welt beschrieben, die gekennzeichnet ist von einer geradezu typisierten Form klösterlichen Lebens: Es wird gebetet, gesungen, gelesen und geschrieben, die Schwestern erfüllen den Dienst an Gott und auch Handarbeiten wie nähen oder flechten werden erwähnt. Hingewiesen wird hier auf elementare Bildung und Tätigkeiten, die nichts außergewöhnliches am Leben innerhalb der Klostermauern darstellten. Was jedoch vom Verfasser besonders hervorgehoben wird, ist die Tatsache, dass kein Mann das Kloster betreten durfte:

nu was, als mir ist geseit, ir reht und ir gewonheit, daz niemer dehein man in ir kloster torste gân durch deheine sache. (V. 27-31) Dies scheint insofern auffallend, als dass es nicht ungewöhnlich für ein Frauenkloster war, sich nur innerhalb der Mauern zu bewegen und Männern den Eintritt zu verwehren. Das Klosterleben innerhalb der Frauenorden war unter anderem durch die völlige Abgeschiedenheit von der weltlichen Sphäre gekennzeichnet. Neben der ‚Klausur‘, also dem Ideal von der völligen Abtrennung des monastischen Lebens von der Welt, um Ädie Vereinigung mit Gott zu erreichen“, waren Keuschheit und Jungfräulichkeit Grundlage des klösterlichen Lebens.14 ÄDemut, Gehorsam und Keuschheit“ sowie religiöse Formung waren die Grundpfeiler der Ordensregeln aller Frauengemeinschaften. So sollte die obligatorische Elementarbildung nicht etwa zum Erwerb intellektueller Fähigkeiten oder Wissen dienen, sondern vielmehr auf die Zielsetzung klösterlichen Lebens ausgerichtet sein. Die Erziehung im Sinne der christlichen Gemeinschaft, im Sinne der Ordensregeln, war von grundlegender Bedeutung, was auch im Text ausdrücklich erwähnt wird:15 ez lêrte diu schuolemeisterîn die jungen singen unde lesen, wie si mit zühten solden wesen, beidiu sprechen unde gân, ze kôre nîgen unde stân, als in der orden gebôt.(V. 38-43)

Kurz darauf folgt jedoch eine Anspielung, die nicht gerade in die klösterliche Lebenswelt passt: in wâren die münde so rôt (V. 44), ihre Lippen waren so rot, dass Gott ihnen, den sô rôsenrôten munde (V. 48) keine Bitte abschlagen konnte. In dieser Äunverkennbar ironisch[en]“16 Darstellung wird bereits auf das Motiv vorgegriffen, das später eine wichtige Rolle spielen wird: die Verführung. Nach dieser Einführung in die Welt des Frauenklosters folgt die Beschreibung der Nonne. Auch ihre Attribute sind keineswegs auf die klösterliche Sphäre beschränkt, sie wird geradezu aus weltlicher Perspektive vorgestellt. Vom Verfasser wird in erster Linie ihre Schönheit hervorgehoben, eine Schönheit, die man an schoenen vrouwen gert (V. 60) und die innerhalb der Klostermauern nicht die Würdigung erfährt, wie sie außerhalb erfahren würde. Aus dieser Abgeschiedenheit leitet sich auch ihr einziger Makel ab, den sie in sich trägt:

daz si der liute was ein gast, daz si in dem lande weder liute noch site erkande, des man ûzerhalben pflac. (V. 61-65) Ihre Isolation innerhalb der Mauern des Klosters führt somit dazu, dass sie auf das Wissen und die Erfahrung beschränkt ist, die sie in der Gemeinschaft des Klosters erfährt. Und dieses Wissen ist begrenzt. Doch von welchem Wissen konnte man im klösterlichen Leben ausgehen? Welche Art der Bildung wurde hier vermittelt? Aus den Ausführungen über das Leben und die Erziehung lassen sich kaum Rückschlüsse auf die Ordensgemeinschaft schließen, die der Verfasser im Blick hat. Aber sei es nun ein Benediktiner-, Kanonissen-, oder Zisterzienserorden - fest steht, dass die klösterliche Frauenbildung, ausgerichtet auf Erbauung und religiöse Vervollkommnung, gemeinsame Züge trug. Der ‚speculum virginum‘, der Jungfrauenspiegel, war eine der meistgelesenen Frauentexten um das Jahr 1200, in dessen Zentrum Begründung und Rechtfertigung der Jungfräulichkeit stehen.17 Neben der Gotterkenntnis und dem richtigen religiösen Leben sollte hier vor allem das Äeindrucksvolle Bild der Jungfräulichkeit“ und die Bedeutung der Klausur als Ordnungsprinzip des weiblichen Klosterlebens dargestellt werden.18 Hieraus zu schließen, dass alle Nonnen jener Zeit dieses Werk kannten und darüber hinaus den abstrakten Begriff der Virginität mit seiner lebensweltlichen Bedeutung in Verbindung bringen konnten, wäre an dieser Stelle reine Spekulation. Dennoch kann man davon ausgehen, dass alleine das Passieren der Klostermauern ein offensichtlicher Bruch der Ordensregeln darstellte. Auch wenn das Wissen der jungen Nonne über die ‚Außenwelt‘ sehr begrenzt sein mag - in der Zuspitzung der Situation mit dem Ritter hätte sie sich dennoch im Klaren sein müssen, dass ihre Handlungen nicht gerade den Grundsätzen des klösterlichen Lebens entsprechen.

Das begrenzte Wissen der Nonne wird vom Verfasser dadurch demonstriert, dass sie den Bedeutungen der Worte des Ritters offensichtlich nicht folgen kann:

der ritter vil wol hôrte an der juncvrouwen worte, daz si benamen waere guot und alwaere. (V. 107-110) Weder das ritterliche Auftreten des jungen Mannes noch den Greifvogel, den er bei sich trägt, weiß sie richtig zu benennen und in ihren höfischen Kontext einzubinden. Die Symbolik, die später noch näher zu klären sein wird, ordnet sie nicht in bestimmte Kategorien ein, sondern begegnet ihnen scheinbar unvoreingenommen. Diese fehlende Verknüpfung zu Zeichen und Symbolen lässt sie als alwaere19, als einfältig und naiv erscheinen. Vor allem durch die verniedlichende Benennung des Sperbers als vogelîn (V. 93) und die Bezeichnung als Singvogel wird der jungen Nonne eine Unwissenheit zugeschrieben, die an Übertreibungen kaum zu überbieten ist.

Denn die Beschreibung passt zwar auf den äußeren Anschein des Raubvogels, die Schlussfolgerung hieraus, daz ez vil suoze singet (V. 103), also dass dieser wohl schön singen könne, ist jedoch angesichts der jagdlustigen Merkmale des Tieres auch für eine Klosterfrau nur schwer nachzuvollziehen.

In dieser Hinsicht erweist sich die Einschätzung der Nonne als äußerst schwierig. Denn einerseits wird sie als unwissend, naiv und einfältig beschrieben; andererseits treten innerhalb dieser Deutung Brüche auf, die an dieser klaren Beurteilung zweifeln lassen. Denn die Älasziven Untertöne“20 innerhalb der Beschreibung des Klosters, gepaart mit der Schönheit und unterschwelligen Anspielungen der Klosterfrau lassen ein Bild entstehen, das sich nur schwer mit der Lebenswelt des Klosters vereinbaren lässt. Das offensichtlich begrenzte Wissen der Nonne, hervorgerufen durch die ÄZugehörigkeit zum exklusiven monastischen Bereich“, und ihre äußere Erscheinung als ÄTrägerin weltlicher Schönheit“21 setzen eine Handlung in Gang, die sich nicht ausschließlich über ihre Unwissenheit begründen lässt. Sie als Änaiv und dumm“22 zu bezeichnen, wäre an dieser Stelle eindeutig zu kurz gegriffen. Vielmehr werden beide Figuren, die der Nonne und des Ritters, von einer Versuchung geleitet, die auch vor den Klostermauern keinen Halt zu machen scheint: der erotischen Anziehungskraft.

2. Der Sperber als Inbegriff der Sexualität?

Der Auftritt des Ritters mit dem Greifvogel wird von der Nonne scheinbar ohne jegliche Hintergedanken wahrgenommen. Die Szenerie wird beschrieben, als rufe sie in ihrem Denken keinerlei Assoziationen hervor: Sie sieht einen Mann auf einem Pferd, der auf seiner Hand einen Vogel trägt. Anders als bei der von der Außenwelt abgetrennt sozialisierten Ordensschwester, dürfte dieses Bild jedoch bei der damaligen Zuhörerschaft eine ganze Reihe von Gedanken und Assoziationen eweckt haben, die an höfischer Symbolhaftigkeit kaum zu überbieten sind.

[...]


1 Text zitiert nach Grubmüller, Novellistik des Mittelalters, S. 568-589. Im Folgenden werden die Zitate als Versangaben direkt hinter den Textstellen angeführt.

2 Schausten, Monika: Wissen, Naivität und Begehren : zur poetologischen Signifikanz der Tierfigur im Märe vom ÄSperber“, in: Mittelalterliche Novellistik im europäischen Kontext. Kulturwissenschaftliche Perspektiven, hrsg. von Mark Chinca, Timo Reuvekamp-Felber und Christopher Young (Beihefte zur Zeitschrift für deutsche Philologie 13), Berlin 2006, S. 170-191.

3 Grubmüller, Klaus: Die Ordnung, der Witz und das Chaos. Eine Geschichte der europäischen Novellistik im Mittelalter: Fabliau - Märe - Novelle. Tübingen 2006

4 Seidel, Kurt Otto: Bücherwissen und Erfahrung im Märe. Die Auseinandersetzung mit Lebensformen hinter Mauern, in: Literarische Leben. Rollenentwürfe in der Literatur des Hoch- und Spätmittelalters. Festschrift für Volker Mertens zum 65. Geburtstag, hrsg. von Matthias Meyer und Hans-Jochen Schiewer, Tübingen 2002.

5 Ragotzky, Hedda: ‚Der Sperber‘ und ‚Das Häslein‘. Zum Gattungsbewusstsein im Märe Ende des 13., Anfang des 14. Jahrhunderts, in: PBB 120 (1998), S. 36-52.

6 Fischer, Hanns: Studien zur deutschen Märendichtung, Tübingen 1983, S. 104.

7 Vgl. hierzu Heinzle, Joachim: Märenbegriff und Novellentheorie. Überlegungen zur Gattungsbestimmung der mittelhochdeutschen Kleinepik, in: ZfdA 107 (1978), S. 121-138

8 Grubmüller versteht unter Fabliau eine im 12. Jahrhundert entstandene Gattung, Ädie sich formal an die eben erst eingebürgerte Fabel anschließt, in ihrer Haltung aber die Freiheiten des klerikalen Witzes und kritische Distanz volkssprachlicher Satire aufzunehmen versteht“, siehe hierzu Grubmüller: Die Ordnung, der Witz und das Chaos, S. 50.

9 Grubmüller: Die Ordnung, der Witz und das Chaos, S. 132.

10 Vgl. Niewöhner, Heinrich: Der Sperber und verwandte mittelhochdeutsche Novellen, Berlin 1913, S. 143-145.

11 Vgl. Grubmüller: Novellistik des Mittelalters, S. 1213.

12 Insgesamt existieren elf Überlieferungen, siehe hierzu: Grubmüller, Novellistik des Mittelalters, S. 1212.

13 Vgl. Fischer: Märendichtung, S. 97.

14 Vgl. Dubois, J.: Klausur, in: Lexikon des Mittelalters, Band 5, München-Zürich 1991, Sp. 1196f.

15 Vgl. Opitz: Erziehung und Bildung in Frauenklöstern, S. 67ff.

16 Ragotzky: ‚Der Sperber‘, S. 37.

17 Vgl. Roth, G.: Speculum virginum, in: Lexikon des Mittelalters, Band 7, München 1995, Sp. 2090.

18 Vgl. Opitz, Claudia: Erziehung und Bildung in Frauenklöstern des hohen und späten Mittelalters (12.-15. Jh.), in: Geschichte der Mädchen-und Frauenbildung, hrsg. von Elke Kleinau und Claudia Opitz, Bd. 1: Vom Mittelalter bis zur Aufklärung, Frankfurt 1996, S. 72.

19 Grubmüller übersetzt hier mit ‚arglos‘, wahrscheinlich um die eindeutig positive Bedeutung von guot zu unterstützen. Sowohl in Lexer als auch in Hennig besitzt der Begriff jedoch nur negative Konnotationen.

20 Ragotzky, Hedda: ‚Der Sperber‘ und ‚Das Häslein‘. Zum Gattungsbewusstsein im Märe Ende des 13., Anfang des 14. Jahrhunderts, in: PBB 120 (1998), S. 38.

21 Schausten: Wissen, Naivität und Begehren, S. 179

22 Seidel, Kurt Otto: Bücherwissen und Erfahrung im Märe. Die Auseinandersetzung mit Lebensformen hinter Mauern, in: Literarische Leben. Rollenentwürfe in der Literatur des Hoch- und Spätmittelalters. Festschrift für Volker Mertens zum 65. Geburtstag, hrsg. von Matthias Meyer und Hans-Jochen Schiewer, Tübingen 2002, S. 698.

Ende der Leseprobe aus 21 Seiten

Details

Titel
"Der Sperber". Zur Symbolik in der Märendichtung
Hochschule
Albert-Ludwigs-Universität Freiburg  (Deutsches Seminar I)
Veranstaltung
Kleinformen in der deutschen Literatur des 13. Jahrhunderts
Note
1,7
Autor
Jahr
2009
Seiten
21
Katalognummer
V165363
ISBN (eBook)
9783640808823
Dateigröße
1046 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Märe, Mediävistik, Kleinformen
Arbeit zitieren
Jochen Engelhorn (Autor), 2009, "Der Sperber". Zur Symbolik in der Märendichtung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/165363

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