Vorliegendes Skript über Leben und Wirken Georg Friedrich Händels beginnt mit der Kindheit des Komponisten in Halle, berichtet dann über seine weiteren, prägenden Lebensstationen in Hamburg, Rom und schließlich in London. In England erreicht Händels Karriere zwischen 1711 und 1759 letztlich ihren Höhepunkt.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Szene 1
3. Szene 2
4. Szene 3
5. Zurück zu den Anfängen
6. Szene 4
7. Szene 5
8. Szene 6
9. Szene 7
10. Szene 8
11. Szene 9
12. Szene 10
13. Szene 11
14. Szene 12
15. Szene 13
16. Szene 14
17. Szene 15
18. Szene 16
19. Szene 17
20. Szene 18
21. Szene 19
22. Szene 20
23. Szene 21
24. Szene 22
25. Szene 23
26. Szene 24
27. Szene 25
28. Szene 26
29. Szene 27
30. Szene 28
31. Szene 29
32. Szene 30
33. Szene 31
34. Szene 32
35. Szene 33
36. Szene 34
37. Szene 35
38. Szene 36
39. Szene 37
40. Szene 38
41. Szene 39
42. Szene 40
43. Szene 41
44. Szene 42
45. Szene 43
46. Szene 44
47. Szene 45
48. Szene 46
49. Szene 47
50. Szene 48
51. Szene 49
52. Szene 50
53. Szene 51
54. Szene 52
55. Szene 53
56. Szene 54
57. Szene 55
58. Szene 56
Zielsetzung & Themen
Dieses Werk zeichnet das bewegte Leben und Schaffen des Komponisten Georg Friedrich Händel nach, von seinen frühen musikalischen Anfängen in Halle über seine prägende Zeit in Italien bis hin zu seiner Blütezeit in London. Die Darstellung verwebt biografische Fakten mit anschaulichen szenischen Schilderungen, um Händels künstlerische Entwicklung, seine beruflichen Erfolge sowie seine persönlichen Herausforderungen in einem historischen Kontext lebendig werden zu lassen.
- Frühe Förderung und musikalische Ausbildung in Halle
- Bedeutung der italienischen Jahre für Händels Kompositionsstil
- Händels beruflicher Aufstieg und Wirken in der Londoner Opernwelt
- Entwicklung und Etablierung des Oratoriums als neues Erfolgsgenre
- Umgang mit privaten Krisen, gesundheitlichen Rückschlägen und Rivalitäten
Auszug aus dem Buch
Szene 1
Einblick in die Kompositionsphase des „Messias“. Zunächst sind nur Beine in Seidenstrümpfen und Schuhe zu sehen....
Händel läuft in seinem Arbeitszimmer in Brook Street auf und ab, schickt seinen Diener, mehr Tinte und Papier zu besorgen: „Hol Er mir Tinte und Papier – auf, auf.“ Sein Diener geht und bringt das gewünschte Material: “Hier ist all das, wonach Ihr verlangt, Herr.“ Händel begibt sich mit der Feder in der Hand an sein Stehpult – komponiert und schreibt nieder. Das Deckblatt zeigt das Datum „London, 22. August 1741“ (Im Hintergrund ertönt der „Messias“). Händel spricht laut zu sich selbst: „Wie Licht im Dunkeln sei mein Lied. Das ist der Moment, mein Lob und Ehr an unseren Herrn auf dem höchsten Gnadenthrone auf Papier zu setzen.“
Tag für Tag schreibt er von früh bis spät. Am 12. September 1741, nach 3 Wochen Arbeitszeit, ist die Partitur des „Messias“ abgeschlossen.
Zusammenfassung der Kapitel
Einleitung: Dieses Kapitel gibt einen Überblick über den Lebensweg Händels, von den Kindheitsjahren in Halle über die prägenden Erfahrungen in Hamburg und Italien bis hin zum Mittelpunkt seines Schaffens in London.
Szene 1: Beschreibt die intensive Kompositionsphase des Oratoriums „Messias“ im Sommer 1741 in London.
Szene 2: Schildert die triumphalen Ereignisse rund um die Uraufführung des „Messias“ in Dublin im April 1742.
Szene 3: Beleuchtet die öffentliche Resonanz auf das neue Werk in den Dubliner Gazetten.
Zurück zu den Anfängen: Der Leser wird in die Kindheit Händels versetzt, wo sein frühes musikalisches Talent auf den Widerstand des Vaters stößt.
Szene 4: Erzählt eine Anekdote aus Händels Kindheit, in der er heimlich auf einem Clavichordium übt und sich in einer misslichen Lage in der Kirche wiederfindet.
Szene 5: Beschreibt die Entschlossenheit des jungen Händel, seinen Vater auf einer Reise nach Weißenfels zu begleiten, trotz anfänglicher Verbote.
Szene 6: Schildert Händels erste prägende Begegnung mit einer Kirchenorgel am Hof des Herzogs von Sachsen-Weißenfels.
Szene 7: Erzählt davon, wie der junge Händel sein Können an der Orgel unter Beweis stellt und die Aufmerksamkeit des Herzogs erregt.
Szene 8: Beschreibt die entscheidende Unterredung zwischen Herzog Johann Adolph und Händels Vater, die den Grundstein für die musikalische Ausbildung legt.
Szene 9: Berichtet vom Beginn des fundierten Musikunterrichts bei Friedrich Wilhelm Zachow und der späteren Reise nach Berlin.
Szene 10: Schildert Händels Vorspielen am Hof der Kurfürstin Sophie Charlotte in Berlin.
Szene 11: Beschreibt die Rückkehr nach Halle und das schmollende Einverständnis Händels mit den elterlichen Zukunftsplänen.
Szene 12: Erzählt von der Immatrikulation an der Universität Halle und der Übernahme einer Organistenstelle.
Szene 13: Schildert das erste Treffen und den fachlichen Austausch mit Georg Philipp Telemann.
Szene 14: Beschreibt das gemeinsame Musizieren von Händel und Telemann und Händels Entschluss, sich der Welt der Oper zu widmen.
Szene 15: Erzählt von einem intensiven familiären Streit, bei dem Händel seine Unnachgiebigkeit gegenüber dem Wunsch der Mutter nach einem Jurastudium zeigt.
Szene 16: Beschreibt einen dramatischen Konflikt während der Aufführung der Oper „Cleopatra“ in Hamburg zwischen Händel und Johann Mattheson.
Szene 17: Schildert die nachfolgenden Spannungen, einen Fechtkampf und die spätere Versöhnung der beiden Kontrahenten.
Szene 18: Berichtet von der Uraufführung von Händels erster Oper „Almira“ und dem wachsenden Interesse des Prinzen Ferdinando de’ Medici.
Szene 19: Beschreibt das Treffen mit Prinz Ferdinando in Hamburg und die Vorbereitungen für Händels Reise nach Italien.
Szene 20: Erzählt von der Ankunft in Florenz und dem Leben als Gast am Palazzo Pitti.
Szene 21: Schildert die Ankunft in Rom und die Begegnung mit Kardinal Ottoboni.
Szene 22: Berichtet vom legendären musikalischen Wettbewerb zwischen Händel und Domenico Scarlatti im Palast des Kardinals.
Szene 23: Beschreibt die festliche Uraufführung des Oratoriums „La Resurrezione“ im Palazzo Bonelli.
Szene 24: Schildert den großen Erfolg der Oper „Agrippina“ in Venedig und die Begeisterung des Publikums.
Szene 25: Berichtet von der Popularität der Melodien aus „Agrippina“ in Venedig und Händels internationalem Durchbruch.
Szene 26: Erzählt von den Vorbereitungen für die Londoner Oper „Rinaldo“.
Szene 27: Beschreibt die turbulente Premiere von „Rinaldo“ im Queen’s Theatre.
Szene 28: Schildert das gesellschaftliche Umfeld und das Wirken Händels im Burlington House unter seinem Mäzen Lord Burlington.
Szene 29: Beschreibt eine nächtliche Orgelprobe für das Utrechter Te Deum in St. Paul’s Cathedral.
Szene 30: Erzählt von der Uraufführung der Zauberoper „Amadigi“ im Jahr 1715 und ihrer beeindruckenden Ausstattung.
Szene 31: Schildert die königliche Bootsfahrt auf der Themse, die den Grundstein für neue musikalische Unterhaltung legte.
Szene 32: Berichtet von Händels Arbeit an den Concerti Grossi während seiner Zeit als Hauskomponist in Cannons.
Szene 33: Schildert die dramatischen Umstände der Uraufführung von „Radamisto“ unter großer Hitze und Gedränge.
Szene 34: Beschreibt Händels nächtliches Orgelspiel in St. Paul’s Cathedral als stille Routine.
Szene 35: Erzählt von Händels geselligen Abenden in der Taverne „Queen’s Arm“.
Szene 36: Schildert einen heftigen Streit zwischen Händel und der Primadonna Francesca Cuzzoni vor der Uraufführung von „Ottone“.
Szene 37: Beschreibt den Erfolg von „Ottone“ und die erste Rivalität zwischen den berühmten Primadonnen Cuzzoni und Bordoni.
Szene 38: Schildert den Eklat und die öffentlichen Rivalitäten bei der Aufführung von „Admeto“.
Szene 39: Berichtet von der feierlichen Krönung Georgs II. und der Aufführung von „Zadok the Priest“.
Szene 40: Erzählt von Händels Ärger über den Erfolg der „Beggar’s Opera“ und seine trotzige Haltung.
Szene 41: Beschreibt die Aufführung von „Acis und Galathea“ in einer zweisprachigen Fassung.
Szene 42: Schildert einen musikalischen Sommerabend im Salon von Mrs. Pendarves.
Szene 43: Berichtet von einer weiteren Auseinandersetzung zwischen Händel und seinem Starsänger Carestini bei den Proben zu „Alcina“.
Szene 44: Erzählt von einer heiteren Anekdote während eines Mittagstischs in Händels Haus.
Szene 45: Beschreibt den Erfolg des „Alexanderfestes“ im Covent Garden Theatre.
Szene 46: Schildert die öffentliche Anteilnahme an Händels gesundheitlichen Problemen im Jahr 1737.
Szene 47: Erzählt von einem spontanen und beeindruckenden Orgelspiel in Aachen während Händels Kur.
Szene 48: Berichtet von Händels Genesung und der erfolgreichen Hinwendung zum Oratorium.
Szene 49: Schildert den Empfang des Herzogs von Cumberland und die Vorbereitungen für das Feuerwerk zum Aachener Frieden.
Szene 50: Erzählt von der dramatischen Aufführung der „Music for the Royal Fireworks“ im Londoner Green Park.
Szene 51: Beschreibt die erfolgreiche Aufführung von „Salomon“ und Händels Wunsch, sein Publikum zu „bessern“.
Szene 52: Schildert das bewegende Ende der Arbeit am Oratorium „Jephtha“ vor dem Hintergrund schwindender Sehkraft.
Szene 53: Berichtet von einem der letzten öffentlichen Auftritte Händels als blinder Musiker.
Szene 54: Schildert Händels Anwesenheit bei einer Aufführung des „Messias“ kurz vor seinem Tod.
Szene 55: Beschreibt die Nachricht über Händels Ableben in der „Hallischen Zeitung“.
Szene 56: Setzt sich mit dem Gedenken an Händel in der Gegenwart auseinander.
Schlüsselwörter
Georg Friedrich Händel, Barockmusik, Komponist, Oratorium, Oper, London, Messias, Rinaldo, Almira, Cembalo, Musikgeschichte, 18. Jahrhundert, Hofmusik, Lebenswerk, musikalische Biografie
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in diesem Buch grundsätzlich?
Das Buch bietet eine szenische und biografische Darstellung des Lebens von Georg Friedrich Händel, wobei der Schwerpunkt auf seinem Aufstieg in der Londoner Musikwelt und seiner Entwicklung vom Opernkomponisten zum Schöpfer großer Oratorien liegt.
Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?
Die zentralen Themen sind Händels künstlerische Ausbildung, sein Umgang mit beruflichen und privaten Krisen, seine zahlreichen Begegnungen mit bedeutenden Zeitgenossen sowie die Entwicklung seines Stils über fünf Jahrzehnte.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?
Das Ziel ist es, Händels Leben nicht nur chronologisch, sondern durch lebendige Szenebeschreibungen erlebbar zu machen, um die Wechselwirkungen zwischen seinem persönlichen Schicksal und seinem musikalischen Erfolg aufzuzeigen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es handelt sich um eine biografische Darstellung, die historische Aufzeichnungen, Presseberichte der Zeit und zeitgenössische Briefe nutzt, um ein authentisches Bild des Komponisten und seiner Zeit zu rekonstruieren.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil spannt den Bogen von Händels Anfängen in Halle über seine prägende Italienreise bis hin zur Etablierung seines Ruhms in London, inklusive detaillierter Szenen zu seinen größten Erfolgen und persönlichen Rückschlägen.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren das Werk?
Schlüsselbegriffe wie Barockmusik, Oratorium, Oper, Londoner Musikleben sowie Händels persönliches Ringen zwischen Genie und menschlichen Herausforderungen stehen im Mittelpunkt.
Warum spielt der „Messias“ eine so zentrale Rolle im Buch?
Der „Messias“ markiert den Höhepunkt von Händels Schaffen und stellt ein wiederkehrendes Motiv dar, anhand dessen seine kompositorische Genialität und die öffentliche Resonanz auf sein Werk verdeutlicht werden.
Wie geht das Buch mit den gesundheitlichen Problemen Händels um?
Das Buch thematisiert Händels gesundheitliche Rückschläge, insbesondere den Schlaganfall und die fortschreitende Erblindung, als prägende Phasen, die sein Wirken und seine Improvisationskunst im Alter stark beeinflussten.
- Quote paper
- Wolf Birkenbihl (Author), 2011, Georg Friedrich Händel – Der Triumph von Zeit und Wahrheit, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/165444